Frieden in Dosen
Das muss entweder ein Raumspray oder ein Mundspray oder ein Pfefferspray sein, das Frieden heisst. Wird der Renner schlechthin. Wer kümmert sich um die Vermarktung?
Frieden in Dosen
Das muss entweder ein Raumspray oder ein Mundspray oder ein Pfefferspray sein, das Frieden heisst. Wird der Renner schlechthin. Wer kümmert sich um die Vermarktung?
(im Gespräch geht es gerade um zwei Frauen)
W^4: Ich würde sie nicht zu vielen sozialen Kontakt miteinander haben lassen.
Frauen neigen dazu, sich gegen den anwesenden Mann zu verbünden.
uiuiui7: auch gut.
W^4: Und sofern du nicht den dritten oder vierten schwarzen Darn hast…
W^4: Dan Dam Darm?
uiuiui7: Dan Dam Dan Dam!
uiuiui7: Weine nicht wenn der Regen fällt.
uiuiui7: Dan Dam Dan dam!
uiuiui7: Es gibt einen der zu Dir hält
uiuiui7: Dan Dam dan Dam!
uiuiui7: Van Damme
W^4: ruhig bleiben – tief Luft holen
uiuiui7: puh.
Ich mache immer viel zu viel Parmesan auf die Pasta.
Als Pendant zum „Rhein in Flammen“ gibt es in Köln ein ähnliches Ereignis, das Lichterfest, wo sich 800,000 Menschen versammeln, um sich ein Feuerwerk auf dem Rhein anzuschauen. Da Dieser von meiner Wohnung aus zu Fuß erreichbar ist, tat ich mir das mal an. Ich suchte mir die Severinsbrücke als Standort aus, die zwar etwas weiter vom Hauptgeschehen entfernt war, das Gedränge allerdings nicht allzu groß war.
Und so fand ich auch einen bequemen Platz am Geländer der Brücke. Neben mir ein älteres Ehepaar. Das Feuerwerk war nicht irgendein Feuerwerk, nein, es wurde begleitet von einem ganzen Symphonieorchester! Allerdings konnte man das von der Severinsbrücke aus nicht hören – zu weit weg. Aber WDR4 übertrug die Musik im Radio und jetzt wusste ich auch, warum Mann und Frau links von mir beide Kopfhörer aufhatten. Meine Geräuschkulisse bestand also aus ein paar ooh’s und aah’s und einem Geschrei zweier älterer Personen, die sich ansonsten nicht verstanden hätten, da sie ja Kopfhörer aufhatten. Es ist schön sich ein Feuerwerk anzuschauen und neben sich eine Omi zu haben, die schreit „Kuck mal jetzt, die sind blau!“ und „Kuck mal jetzt, die sind grün!“.
Dass es sich bei den beiden um Feuerwerksexperten handelte, wurde mir allerdings erst klar, als die Frau verkündete „Jetzt kommen die Kreiselnden!“. Sie fügte hinzu: „Die habe ich das erste Mal in Brühl gesehen!“
Zwischenzeitlich fuhr eine S-Bahn an uns vorbei, schade dass ich meinen Fotoapparat nicht dabei hatte, denn es war ein Bild für die Götter: Alle Insassen schauten aus der einen Richtung aus dem Fenster, um das Feuerwerk zu betrachten, nur eine arme Wurst schaute ganz verwirrt in die andere Richtung und wunderte sich, warum da so viele Menschen versammelt stehen und in den S-Bahn-Wagen schauen.
Zurück zu dem Rentnerpärchen. Die Frau war von den berauschenden Wagnermelodien in ihrem Ohr mittlerweile so begeistert, dass sie ihren Körper im Takt der Musik hin und her schwang. „Wenigstens schreit sie dann nicht mehr“, dachte ich, doch ich hatte mich geirrt. Nun fing sie an, die Melodien in ihrem Kopf laut mitzusummen!
Um das Pärchen herum wurde es auf einmal ziemlich leer, und auch ich ging, denn Feuerwerk ist doch immer das Gleiche. Etwas Leuchtendes fliegt in die Luft und explodiert. Das ist zwar ganz interessant, aber nicht länger als 10 Minuten. Also ging ich wieder. Dann traf ich noch Bekannte mit einem Hund, die mir erzählten, dass der Hund bei so vielen Leuten die hier rumwuseln ganz nervös und unruhig werden würde, und sich nicht trauen würde, sein Geschäft zu erledigen. Ich wies sie darauf hin, dass das doch klar sei, ich würde mich ja auch nicht trauen hier an Ort und Stelle jetzt einen Haufen zu setzen.
uiuiui7: scheiße! ich bin ein Idiot!
W^4: Sag so was nicht.
uiuiui7: habe gerade vergessen für das Handy bei e-bay noch mal höher zu bieten. Vor 2 Minuten war Auktionsende!
W^4: Naja. Dann biet doch für eins der eine Millionen anderer Handies, die in den nächsten zwei Stunden auslaufen?
W^4: Was wars denn für eins?
uiuiui7: M35i
W^4: Ein Extremsporthandie
uiuiui7: ja, nicht für mich.
W^4: Ein Geschenk etwa…?
uiuiui7: auch nicht.
uiuiui7: Ich habe die Tasche einer Freundin liegen lassen, und da war das Handy drin.
uiuiui7: Und die Zicke will genau das Handy haben.
uiuiui7: Obwohl sie ja selbst dran schuld ist, wenn sie mir die Tasche zur Aufsicht gibt, nur damit sie tanzen kann, während meine Gedanken gerade bei der Frau in meinem Arm sind.
W^4: Blöde Kuh aber auch. Denkt keinen Meter weit.
W^4: Ich sag dir was: Ich glaube, dass da überhaupt kein Handie drinnen war.
uiuiui7: doch, das schon.
uiuiui7: Aber es war so ne pre-paid Karte, die schon seit nem Monat kein Guthaben mehr hatte, weil sie kein Geld hat.
uiuiui7: Und nur noch angerufen werden konnte.
W^4: Ist doch ganz einfach:
Die Braut will ein Handie. Sie gibt dir die Tasche und lässt es von einem Helfershelfer stehlen.
Die Braut in deinen Armen war natürlich auch mit im Spiel.
uiuiui7: Hab’ ich gesagt, hol Dir einen Vertrag, dass ist im Endeffekt billiger, Du kriegst 2 Handys und einen DVD-Player dazu.
W^4: Und sie will nicht?
uiuiui7: Sagt sie nein, auf ihrem Konto kann nix abgebucht werden und ich muss für 12 Euro 50 die leere prepaid-karte ersetzen.
W^4: Ich glaub, du solltest ihr einfach die Freundschaft kündigen und es auf eine Klage ankommen lassen.
Gestern war ich alleine im Kino. Das heißt nicht, dass ich keine Begleitung oder Freunde dabei hatte – das ist ja nicht neu, sondern, dass ich wirklich alleine in dem 200-sitzigen Kinosaal war. Ich schaute mir „Kill Bill“ an. Den ersten. Das erklärt wahrscheinlich auch, warum das Kino ansonsten leer war. Dachte ich zumindest, aber kurz nach Beginn des Films kamen noch 5 angetrunkene Freunde mit Bierflaschen herein, die sich in die letzte Reihe verzogen, und mit grandiosen Witzen den Film genossen.
Ein Beispiel: Ein Lied, in dem die Sängerin ständig „Bang-Bang“ ruft, läuft. Dazu die 5 Freunde: „hö, hö, Gang Bang!“
Oder, einem Schwertkämpfer wird der Kopf abgehackt. Dazu die 5 Freunde: „hö, hö, boah, ey, Kopf ab! Krass, voll viel Blut, boah, geil“
Der Film selbst war ganz nett, nichts besonderes, coole Charaktere. Ich kann weder die Leute verstehen, die denn Film bis ins Höchste loben, noch die, die ihn total verreißen. Das einzige, was mir aufgefallen ist, ist dass Uma Thurman total hässliche Zehen hat.
Nach dem Film ging ich auf die Toilette und hörte aus der Kabine folgende Konversation zweier der 5 Freunde (ob das jetzt grammatikalisch richtig ist, weiß ich nicht, aber die 5 Freunde hätten es auch nicht gewusst).
Freund 1: „Matt! Matt!“
Matt: „Was ist?“
Freund 1: „Komma her!“
Matt: „Was denn los?“
Freund 1: „Halt mal.“
Ich hoffe nur, die Szene lief gewaltig anders ab, als ich sie mir in meinem Hirn gerade ausmalte.
Außerhalb des Kinos habe ich mich dann für die dummen Sprüche im Kino gerächt und die 5 Freunde, sowie alle, die ihnen zu Hilfe eilten, mit ein paar Kung-Fu-Tritten gekonnt umgebracht.
Übrigens, wenn ich bei Rot über die Ampel gehe, fühle ich mich genauso cool wie jede Rolle in einem Tarantino-Film.
“Neu! Sagrotan – ready – Brush! Da wird WC – Reinigen zum Vergnügen.”