Archiv für den Monat: März 2012

Bohemian Rhapsody: die 10 besten Versionen

In unserer Reihe “die 10 besten irgendwas” geht es heute um Version von “Bohemian Rhapsody” von Queen. Es steht außer Frage, dass dies der beste Rock-Song aller Zeiten ist (wissenschaftlich belegt und durch Umfragen gefestigt) und dass “Stairway to Heaven” von den Plagiatoren namens Led Zeppelin nicht mal annähernd irgendwo in die Nähe rückt, von daherkann der Song hier mal gefeiert werden.

Aber orher noch kurz der Aufruf: Um was soll es in “die 10 besten” irgendwas noch gehen? SChreibt Eure Vorschläge in die Kommentare. Wir hatten bereits:

- Die 10 besten Heckler-Videos
- Die 10 besten Kettenreaktionen
- Die 10 besten Wulff Verarsche Videos
- Die 10 besten Feuerwerke
- Die 10 besten Weihnachtsvideos
- Die 10 besten Kugelbahnen

Aber nun:

Die 10 besten Bohemian Rhapsody Versionen:

Und wie immer gilt: Wer bessere Versionen kennt, ab damit in die Kommentare, vielleicht ersetze ich diese dan hier.

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Das improvisierte Trompetenspiel mit Frau Scholten

heute ist das improvisierte Lied am Freitag mal ein Ausschnitt aus dem Soloprogramm “Grottenehrlich” von Hildegart Scholten, dass sie im Atelier-Theater spielt. Ich vertrat ihren verhinderten Pianisten. Daraus entstand dann die folgende Improvisation:

(Wir spielen wieder am Mi., 18.4., 20:30 im Ateliertheater, Roonstr. 78, Köln!)

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“Safety not Guaranteed” – Trailer: Auf den Film warte ich schon seit Jahren!

Endlich kommt mit “Safety Not Guaranteed” ein Film in die Kinos, der auf der besten Kleinanzeige aller Zeiten basiert. Und dann auch noch von den Machern von “Little Miss Sunshine” einem meiner absoluten Lieblingsfilme!

WANTED: Someone to go back in time with me. This is not a joke. P.O.Box 91 Ocean View, WA 99393. You’ll get paid after we get back. Must bring your own weapons. I have only done this once before. SAFETY NOT GUARANTEED

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Ein Mann, ein Klavier – Somebody that I used to know

Ein Ausschnitt aus dem Comedy-Night in der alten Drahtzieherei in Wipperfürth.

Und schaut mich auch mal live an, in den nächsten Tagen, gibt es dazu viel Gelegenheit:

Freitag + Samstag: Solo im Wirtzhaus Köln
Sonntag: ui.-Show in Leverkusen
Montag: Bei den Schenkelklopfern in Neuss im OKIE
Dienstag: Boing! in Köln
Mittwoch: Comedy Punch Club in Solingen
Donnerstag: Moderation der Splitternacht in Konstanz

Also auf geht’s! Aber schaltet Euer Handy aus.

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Gott stürzt Kardinal Meisner

Kann mir jemand mal erklären, warum die Christen (und nicht nur Christen) wenn es ihnen passt, in etwas ein Zeichen Gottes sehen, wenn es ihnen nicht passt, aber nicht?

WEnn ein Baby nach einem Erdbeben aus den Trümmern gerettet wird, dann wird von einem Zeichen Gottes gesprochen, was das Erdbeben selbst angeht, da geht Gott straffrei aus, egal wie viele Opfer.

Kardinal Meisner ist heute im Kölner Dom auf die Schnauze gefallen. Dass das ein Zeichen Gottes sein könnte, dass Jesus im da ein Bein gestellt hat und damit ihm sagen wollte “Du bist auf dem falschen Weg” – auf die Idee ist er gar nicht gekommen.

Stattdessen wird ein Opus Dei Sympathisant geweiht.

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Ralph Siegel beschwert sich über Manuel Wolff

UPDATE: Die Konversation ging weiter – habe die unglaubliche Facebook-Battle mal als Videoblog aufgenommen. Hier anschauen!

Als ich gestern von einem Auftritt in Duisburg nach Hause kam und noch kurz auf meine Pinnwand bei Facebook schaute, entdeckte ich, dass Ralph Siegel persönlich auf meine Pinnwand gepostet hat. Beschwert hat er sich, wahrscheinlich aufgrund dieses Blogbeitrages von mir (oder aber wegen dieses Videoblogs?). Hier sein Posting und meine Antwort:

Hallo Herr Wolf oder wer immer hinter den liebenswerten Worten über mich steht,
Vorab – keinem muss unser Lied gefallen – das ist Geschmacksache, doch wie anständig oder unanständig sich jemand verhält, darauf kommt es im Leben an!
Es ist ja wirklich sehr freundlich von Ihnen, sich so vehement gegen unser Lied und mich auszusprechen bzw. auszukotzen.Was Ihre Bewegründe allerdings sind, kann ich beim besten Willen nicht nach vollziehen- San Marino liegt doch soweit weg – Valentina Monetta ist so ein nettes Mädchen und mich haben Sie auch noch nie persönlich kennen gelernt – was ich auch gar nicht mehr bedauere. Zeit haben Sie ja scheinbar genügend und da frage ich mich” Was ist denn das für ein armes Menschenskind?”
Entweder tragen Sie nur sehr wenig Humor in Ihrem Herzen bzw. ihrem Köpfchen oder Sie verstehen nicht genug Englisch – wäre ja auch kein Problem.Satire und Spaß scheinen Ihnen auch sicher ein Fremdwort.
Aber Ihre Beleidigungen sind einfach nur boshaft,unqualifiziert, unflätig, unerzogen und wirklich nur peinlich – wenn man schon von peinlich spricht – denn Sie zeigen, dass Sie weder den Beruf des Entertainments je erfasst haben und schon gar nicht, das Toleranz gegenüber anderen Menschen wohl zu den wichtigsten Eigenschaften eines anständigen Menschen gehört. Sie reihen sich einfach in die ärmlichen Figuren ein, die im Internet unter Pseudonym ihren unfreundlichen Senf abgeben und hier beweisen, wie krank und ärmlich doch ihr Dasein sein muss – ein unglückliches mit Sicherheit.Lesen Sie mal, was der italienische Head of Delegations gerade in seinem Interview über Leute wie Sie gesagt hat- da passen Sie genau ins Bild.
Ich wünsche Ihnen gute Besserung und irgendwann auch mal einen schönen richtig großen Erfolg, damit Sie wieder glücklich werden.
Toi toi toi Ihr Ralph Siegel

Hallo Herr Siegel.

Vielen Dank, für ihre Glückwünsche, das hat mich sehr gefreut. Auch Ihnen alles Gute und viel Erfolg in Baku, ich bin mir sicher, dass wir jetzt genug Hype generiert haben, damit es San Marino zumindest bis ins Halbfinale schafft.

Dennoch muss ich ein paar Fehler in ihrem Pinnwand-Eintrag auf meiner Facebook-Seite richtigstellen. Ich kann ja ihre Wut verstehen: Wenn man einen Song schreibt, von dem man selbst überzeugt ist und fast alle, die ihn hören, machen sich darüber lustig, dann tut das tut natürlich weh.
Aber:

“Es ist ja wirklich sehr freundlich von Ihnen, sich so vehement gegen unser Lied und mich auszusprechen bzw. auszukotzen”

Nein, es ist nicht freundlich von mir, sich vehement gegen das Lied auszusprechen. Aber das war auch gar nicht das Ziel. Ich spreche mich allerdings gar nicht gegen Sie aus, ich habe gar nichts gegen Sie, im Gegenteil, ich finde, Sie sind eine Bereicherung für unsere Welt. Aber den Song finde ich bäh.

“Entweder tragen Sie nur sehr wenig Humor in Ihrem Herzen bzw. ihrem Köpfchen oder Sie verstehen nicht genug Englisch – wäre ja auch kein Problem.Satire und Spaß scheinen Ihnen auch sicher ein Fremdwort.”

Ich will Sie gerne aufklären, ich bin Stand-Up-Comedian, deswegen trage ich naturgemäß wenig Humor in meinem Herzen. Selbstverständlich scheinen mir Satire und Spaß nicht ein Fremdwort, sondern zwei Fremdwörter.

Ich bin mir auch vollkommen bewusst, dass ich nicht genug Englisch verstehe, ich habe nur etwas über 4 Jahre im Englischsprachigen Ausland gelebt, das ist sicherlich nicht genug. Aber was “uh uh oh oh” bedeutet, habe ich im Wörterbuch nachgeschlagen.

“Aber Ihre Beleidigungen sind einfach nur boshaft,unqualifiziert, unflätig, unerzogen und wirklich nur peinlich”

Nein, nein. Nicht unqualifiziert.

“Sie reihen sich einfach in die ärmlichen Figuren ein, die im Internet unter Pseudonym ihren unfreundlichen Senf abgeben”

Das kann man so nicht sagen, Manuel Wolff ist kein Pseudonym, sondern mein Name.

“Lesen Sie mal, was der italienische Head of Delegations gerade in seinem Interview über Leute wie Sie gesagt hat- da passen Sie genau ins Bild.”

Ich fühle mich ja schon geehrt, dass Sie etwas über mich gesagt haben, dass der italienische Head of Delegations – dessen Name mir leider gerade entfallen ist – mich auch kennt, finde ich jetzt aber richtig toll. Allerdings muss ich korrigieren, “Leute wie” mich gibt es nicht.

Ansonsten ist aber alles super, aber um mal kurz ernst zu werden: Eine satirisch zugespitzte, lustige (und ob etwas lustig ist oder nicht, beurteilen bitte nicht Sie) scharfe Kritik an dem Song, ist keine Beleidigung und schon gar kein Angriff auf die Person, die das verbockt hat. Selbst Mozart hat ab und an mal scheiße komponiert. Und egal für wie unqualifiziert Sie mich halten (ich sage jetzt besser nicht, was ich studiert habe), muss es mir gestattet sein, wenn ich einen Song kacke finde, das auch zu sagen. Die Themen, die in meinem Blog vorkommen bestimme ich immer noch ich selbst. Leider ist Ihnen anscheinend entgangen, dass ich allerdings dazu aufgerufen habe, für ihr Lied zu voten und San Marino den Sieg wünsche, denn wie sie schon sagten,Valentina Monetta ist so ein nettes Mädchen und San Marino liegt doch soweit weg.

Ich hoffe, Sie beruhigen sich wieder und bleiben jetzt nicht immer sauer auf mich – immerhin bin ich nicht Stefan Raab – und wir können das mal bei einem Bierchen ausdiskutieren. Gerne dürfen Sie sich auch mal eine Comedynummer von mir anschauen und mir dann sagen, dass sie nichts taugt.

PS: Wolff, nicht Wolf.

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Ralph Siegel – jetzt noch peinlicher!



UPDATE: Ralph Siegel hat reagiert und auf meine Facebook-Pinnwand gepostet – hier die epische Battle zwischen ihm und mir! Unglaublich!

Ralph Siegel Social Network Song San Marino

Ralph Siegel tritt ja wieder beim ESC 2012 – dem Eurovision Song Contest in Baku an. Allerdings nur noch für San Marino, dem Land mit 32.000 Einwohnern, die anderen wollten ihn nicht. “Facebook uh oh oh” hieß sein Song, welcher sich im Internet rasend schnell verbreitete, da es ohne Frage das schlechteste Lied aller Zeiten war und das dazugehörige Musikvideo das schlechteste Video aller Zeiten. Das sollte belohnt werden, dachte ich auch hier – das Problem: So wurde das Lied nicht zugelassen. Nicht etwa, weil Facebook sich beschwerte wegen Rufschädigung, nein, weil die ESC-Bosse dachten, so sei das Schleichwerbung – für Facebook.

Siegel musste also sein Lied überarbeiten und den Text ändern, so dass das Wort Facebook nicht mehr vorkam. Ich mutmaßte ja, es würde “Online uh oh oh” werden, doch ich irrte mich, es wurde noch schlimmer. Heute wurde die überarbeitete Version vorgestellt:

Valentina Monetta The Social Network Song Oh Oh Uh Oh Oh Eurovision Song Contest San Marino

Aber ist das dann nicht Schleichwerbung für den Film?

Statt “Facebook uh oh oh” gibt es nun – man kann es kaum glauben:

- “oh oh oh oh oh”
- “uh uh oh oh oh”
- “hello uh oh oh”
- “oh oh uh oh oh”
- “uh uh uh oh oh”
- “social network oh oh”
- “beep beep uh oh oh”
- “oh oh network fan”

ähm, ja. Ihr glaubt mir das jetzt nicht, aber hier ist der Beweis:

UPDATE: Ralph Siegel hat sich übrigens bei mir über meine Kritik beschwert, bzw. meine Kritik kritisiert. Sehet hier.

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