Die Merkel echt.
Kündigt einen ehrlichen Wahlkampf an.
Und dann, das erste was sie sagt:
„Steuersenkungen!“
Die Merkel echt.
Kündigt einen ehrlichen Wahlkampf an.
Und dann, das erste was sie sagt:
„Steuersenkungen!“
Das musste denen aber auch mal jemand sagen, von alleine wären die da ja in 50 Jahren nicht drauf gekommen: „Im Rahmen der „Lidl-Aktion“ entdeckte die Bahn, dass es die Fahrgastzahlen erhöht, wenn man die Preise senkt.“ (spiegel.de)
Das wird ein Spaß, wenn ich, wenn es die neuen Biliig-Tickets der Bahn gibt, mit meiner Bahnkarte nochmal auf 25% Rabatt bestehe…
Das ist ne Meldung von koeln.de, sowas gibt es auch nur in Köln:
Tödlicher Streit um „Viva Colonia“ – Bewährungsstrafe
Köln/Dormagen (ddp-nrw). Nach einem tödlichen Streit um den kölschen Karnevalshit «Viva Colonia» ist jetzt ein zur Tatzeit 17-jähriger Schüler aus Dormagen vom Düsseldorfer Landgericht unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu zwei Jahren Jugendstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Das teilte ein Sprecher des Gerichts am Freitag mit.
Der Junge hatte an Weiberfastnacht 2004 als Giraffe verkleidet mit Freunden in Köln gefeiert und vor einem Schnellrestaurant den Hit der Gruppe «De Höhner» gesungen. Das passte einem 42-jährigen Mann offenbar überhaupt nicht, es kam zu einer Prügelei. Der Mann prallte nach einem Schlag des Schülers unglücklich auf den Asphalt und starb wenige Tage später an seinen schweren Kopfverletzungen in der Kölner Uniklinik.
Im Prozess hatte der heute 18 Jahre alte Angeklagte ein Geständnis abgelegt. Es sei jedoch ein Unglücksfall gewesen. Die zuständige Jugendkammer verurteilte den Schüler daraufhin wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Ausschlaggebend war neben dem Geständnis die günstige Sozialprognose für den Schüler. Der bislang nicht vorbestrafte Junge stammt aus guten familiären Verhältnissen und will in Kürze eine Lehrstelle antreten.
Gute familiäre Verhältnisse? Jemand, der im Giraffenkostüm „Viva Colonia“ singt, hat gute familiäre Verhältnisse. Nie im Leben. Als ob irgendjemand in dieser Inzest-Veedel-Stadt gute familiäre Verhältnisse hat. Vielleicht zu gute Verhältnisse.
HIER GEHT ES ZUM ERSTEN UND ZWEITEN TEIL DER GESCHICHTE!
Gegen Mitternacht ging es darum, wieder mit der schweren Gerätschaft, dem 40-Kilo-E-Piano nach Hause zu kommen. Mittlerweile waren wir zu dritt, zwei Kollegen wollten mit mir ein Taxi teilen, also gaben wir der Frau hinter der Theke den Auftrag, gleich ein Großraumtaxi zu bestellen. Nach kurzer Zeit berichtete sie uns den Tränen nahe, wie schroff der Mann aus der Taxizentrale sie behandelt hätte. Es gebe keine Großraumtaxis jetzt, das könne dauern, eine halbe Stunde oder länger und sie solle in zehn Minuten noch mal anrufen und sich nach der Lage erkundigen. Wir überlegten, was wir tun sollten: warten, noch mal anrufen oder verzweifeln. Ich schlug vor, noch einmal anzurufen und abermals ein Großraumtaxi zu bestellen, allerdings eine Hausnummer weiter. Außerdem stand ja immer noch im Raum, ob nicht ein Kombi mit klappbarer Rückbank auch genügen würde. Wir einigten uns darauf, dass die Tresenbedienung noch mal anruft, um die Sachlage zu klären. Als sie wieder zurückkam, berichtete sie uns, dass jetzt ein anderer Mann in der Zentrale am Apparat gewesen sei, der aber genauso unfreundlich gewesen sei. „Es sind keine Großraumtaxis da, rufen Sie wieder in einer Viertelstunde an.“
„Na denn, was bleibt uns anderes übrig als Warten“, dachte ich, doch ich hatte nicht mit der Cleverness des einen Kollegen gerechnet. Der ist nämlich zum Breslauer Platz in der Nähe getrabt und hat selbst Recherchen angestellt und nachgeschaut, was da so an Taxis zu finden ist. Und welch Wunder – Großraumtaxis in Hülle und Fülle. Na gut, eins war da, aber das reicht ja schon. Stolz wie die Kutsche der Königin von England fuhr es vor. Wir öffneten den Kofferraum und fingen an das Klavier einzuladen, als hinter uns ein zweites Großraumtaxi auftauchte, was uns zu Kommentaren wie „Na jetzt kommen Sie alle“ veranlassten. Der Taxifahrer stieg aus und erzählte uns, dass wir ihn bestellt hätten, die Zentrale hätte ihn geschickt. Ich fragte: „Und was sollen wir nun machen? Wir brauchen nur eins!“ Woraufhin der Taxifahrer sagte, dass wir ihm wenigstens die Anfahrt zahlen müssten, schließlich hätten wir ihn bestellt, 5 Euro würde das kosten.
Das war dann einer dieser wunderbaren Momente, die mir nur so alle 5 Jahre passieren, wo mir die Hutschnur platzte. Ich ging auf ihn zu und sagte ihm: „Ich glaub jetzt hört es auf, ich zahl doch nicht für ein Taxi, in dem ich nicht fahre! Die Zentrale hat uns gesagt, es gibt kein Taxi!“
Er. „Die Zentrale hat gesagt, sie sollen in 15 Minuten noch mal anrufen!“
Ich: „Ja, aber das haben wir nicht getan. Ich zahl doch nix dafür, wenn die Zentrale sie trotzdem schickt, und sowieso zahlt man erst, wenn man auch irgendwohin gebracht wird.“
„Ja Du kannst mich mal am Arsch lecken!“ rief er. Das scheint in dieser Stadt des Öfteren vorzukommen, wie hier nachzulesen: Schwertransport
Ich muss ja schon sagen, dass ich dann schon ein bisschen stolz auf mich war, denn ich reagierte gar nicht drauf, sondern beugte mich nur vor, um das Nummernschild zu lesen. Da bekam er es mit der Angst zu tun, und fuhr davon.
Die Rückfahrt mit dem anderen Taxi war sehr lustig, der Fahrer kannte nämlich schon den Weg, denn es war derselbe, der mich auch zum Auftritt gebracht hat. Es scheint in Köln nur zwei Großraumtaxis zu geben.
HIER GEHT ES ZUM ERSTEN TEIL DER GESCHICHTE
Im Cleanicum war alles toll, der Auftritt war gut, auch wenn sich zur zweiten Hälfte eine sehr gut aussehende Studentin (nur eine Vermutung) direkt neben mein Klavier setzte, aber mich keines Blickes würdigte, obwohl ich dadurch vollkommen unkonzentriert und neben der Kappe spielen musste.
Nach der Show stand ich mit einem Kollegen an der Bar und trank und fachsimpelte, z.B. dass ich von seinem Comedy – Duo „Sammawommanomma“ schon mal gehört hatte. Oder war es „Sommawammanamma“? Jedenfalls flog mir plötzlich etwas gegen das Schienbein. Die Frau neben mir entschuldigte sich sogleich: „Entschuldigung, das war nur mein Longboard.“ Ich antwortete mit „Na so einen Satz habe ich ja noch nie gehört. Was ist denn ein Longboard?“, merkte aber sofort, dass ihre Rechnung aufgegangen ist, die Frau wollte mich doch bestimmt nur in ein Gespräch verwickeln und kennen lernen! Das sagte ich ihr auch sofort, nachdem sie mir erklärt hatte, dass ein Longboard ein schnelles Skateboard ist. Sie sagte: „Na ja, eigentlich hoffte ich schon, dass Du zumindest nach dem Namen fragst.“ Und wie aus der Pistole geschossen konterten mein Kollege und ich ganz offensichtlich:
„Wie heißt denn Dein Longboard?“
Aber der Scherz zog nicht, da das Longboard tatsächlich einen Namen hatte. „Adrian“, heiße es, „wie aus Rocky, verstehste?“ Den Gefallen, die Frau nach ihrem Namen zu fragen, taten wir trotzdem nicht, denn ich bekam mit, wie ein Freund von ihr mit den Worten „Tschüss, Vanessa!“ die Lokalität verließ. Vanessa bekam es allerdings nicht mit, und als ich sie dann mit Vanessa ansprach, glaubte sie, ich hätte übersinnliche Fähigkeiten. Mein Kollege sprach sie weiterhin mit Rocky an…
Was das jetzt mit Taxi fahren zu tun hat? Zugegebenermaßen nichts, aber im dritten Teil, morgen, geht es um die Rückfahrt.
Vor ein paar Tagen ist mir wieder ein Erlebnis mit dem Kölner Taxiruf 19 410 widerfahren.
Um mit meinem Digitalpiano zum Auftritt zu kommen, musste ich mir ein Taxi rufen und bestellte – wie ich es schon des Öfteren tat – einen Kombi, damit das Flightcase, evtl. bei umgeklapptem Rücksitz, bequem reinpasst. Also habe ich gegen 18 Uhr angerufen und meine schweren Gerätschaften vor die Tür gestellt. Kurz darauf kam auch ein Taxi, ein riesiger Mercedes-Kombi. Der Taxifahrer stieg aus und sagte:
„Au weh, das bekomme ich da nicht rein.“
Wir versuchten trotzdem zu schauen, ob es in den riesigen Kofferraum passen würde, aber es stand ein paar Zentimeter über. Ich sagte ihm, dass man die Rückbank umklappen könne, so sei mein Klavier schon oft transportiert worden.
„Die kann man nicht umklappen.“
Belehrte mich der Taxifahrer. Er schlug vor, dass ich versuchen solle, das Ding auf die Rückbank zu legen. Ich hob es also an und als der Taxifahrer mir ansah, dass das Klavier ca. 40 Kilo wiegt, sagte er:
„Ach so, das ist auch noch schwer! Nee, nee, lass mal, dann können wir das nicht auf die Sitze legen, mein Chef bringt mich um. Du brauchst ein Großraumtaxi, ich ruf Dir bei der Zentrale eins.“
Daraufhin stieg er ein und fuhr ohne sich zu verabschieden davon. An dieser Stelle sollte ich vielleicht einfügen, dass ich das Klavier auch schon in weit kleineren Autos, z.B. einen VW Golf, transportiert habe. Ich setzte mich auf mein Klavier und wartete. Und wartete und wartete…
Nach einer halben Stunde rief ich noch mal die 19 410 an und erklärte die Lage, erzählte, dass der Taxifahrer mich nicht mitnehmen wollte und mir gesagt hatte, er würde ein Großraumtaxi bestellen, ob das jetzt noch komme, oder ob er vergessen habe, das zu bestellen. Oder mich sogar mit Absicht hätte sitzen lassen?
„Kein Großraumtaxi da.“
Sagte der Mann in der Zentrale. Ich sagte: „Ja, genau. Ist eins auf dem Weg?“
Er: „Es steht kein Großraumtaxi zur Verfügung.“
„Was heißt das?“
„Ja, es kommt auch keins.“
„Ach so, und nun?“
„Ja, und nun?“
Da war ich einen Moment sprachlos, wie soll man auch reagieren, wenn man beim Taxiservice anruft, und gesagt bekommt, dass man kein Taxi bekommt. Da wird man etwas hilflos. Ich schlug vor, einen anderen Fahrer mit Kombi zu schicken, der sich vielleicht nicht ganz so dämlich anstellt.
„Na unser Taxifahrer war doch gerade da, der hat uns berichtet, das Ding sei zu groß.“
„Na ja, ich hab das schon oft in einem Kombi transportiert, aber ihr Fahrer wollte die Rückbank nicht umklappen.“
„Na wieso wollte der denn die Rückbank nicht umklappen?“
„Na das müssen sie ihn fragen, es ist schließlich ihr Fahrer.“
„Na ich schau mal was sich machen lässt“, sagte er und legte auf.
Ich wusste nicht ganz, was mit dem letzten Satz gemeint war, ob er damit meinte, dass er versucht, mir ein neues Taxi zu schicken, oder dass er nur versucht, herauszufinden, warum der Fahrer die Rückbank nicht umklappen wollte. Oder ob er plötzlich doch von irgendwoher ein Großraumtaxi herbekommen könne und schwups … erschien eins, und ich konnte rechtzeitig und glückselig beim Auftritt erscheinen.
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