Apple hat mächtige Gegner: Eierbecher

Kopfkratzen am Montag. Also erstmal: Ich weiß immer noch nicht, wozu ein I-Pad gut sein soll. Ein Computer ohne Tastatur und ohne TV-Programm auf dem man nicht mal was abstellen kann? Verstehe ich nicht. Im Endeffekt ist das doch ein I-Phone, nur dummerweise größer und man kann noch nicht mal mit telefonieren. Dafür aber billiger.

Das Ipad ist aber für eine Sache überhaupt nicht geeignet: Eier zu halten.

Eierbecher-Designer Michael Neubauer to the Rescue! Er nannte seinen Eierbecher nämlich EiPOTT. Und das stank Apple. Geht gar nicht, sagen die Apple-Spießer und haben drei Anläufe gebraucht, um ihm gerichtlich den Namen, wegen der Klang-ähnlichkeit zu verbieten.

Denn der Eierbecher ist natürlich billiger als das I-Pod. Und dann kann man es verwechseln und aus Versehen das Konkurrenzprodukt Eierbecher kaufen. So so. Sachen gibt es. Leute haben echt Probleme. Und mit so einem Scheiß beschäftigen sich dann die Gerichte?

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Über ui.

Manuel Wolff ist der Autor von "ui. der blog.", Außerdem "ui. der vlog." auf Youtube und diverse andere Projekte. Hauptberuflich Stand Up Comedian und Musikkabarettist und Improgott. G+

10 Gedanken zu „Apple hat mächtige Gegner: Eierbecher

  1. @Ben:
    Ein „Das ist halt so“ ist so ziemlich das stärkste Nichtargument.

    T-Bla verbietet T-Irgendwas und die Farbe Magenta.
    Wolfskin verbietet Hausfrauen Katzenpfötchen zu sticken.
    Apple verbietet Eierbecher.

    Was kommt als nächstes? Mercedes verbietet Benzin?

  2. Das wirklich interessante an der Sache ist ja, dass er ANDERE Produkte durchaus EiPott nennen dürfte, nur eben gerade nicht die Eierbecher…
    Das soll mal jemand verstehen…

  3. @ixiter: So schlimm ist es ja nicht. Wolfskin hat für ihre Geschichte eins auf’n Deckel bekommen, vollkommen zurecht. Nur weil man das Recht an einer Marke besitzt, muss man noch lange kein Arschloch sein. Allerdings ging es hierbei ja nicht darum, dass jemand ein anderes Produkt gleich benannt hat (auch wenn es bei der Apple-Geschichte nur der Klang ist).

    Ich persönlich finde es auch ein bisschen doof, aber lange nicht so schlimm wie die Geschichte mit Wolfskin und viele andere. T-Bla verbietet T-irgendwas ist für mich auch legitim, zumindest in den Sektoren, in denen sie tätig sind. Wenn das nun mal (laut Markenrecht) alle sind, dann ist das so. Und das ist ein Argument.

    Es gibt Gesetze, man muss sich dran halten. Punkt. Natürlich muss Apple das nicht ausnutzen, sie hätten es auch billigen können. Hätte ich in diesem Fall auch besser gefunden.

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