Bushido – warum dürfen homophobe Deppen Bücher schreiben, die Bestseller werden?

Bushido ist der erfolgreichste Rapper in Deutschland. Dabei ist Rap eigentlich was ganz tolles, aber Bushido scheint eine Karikatur zu sein. Wenn ein Satiriker ein Bild von einem typischen asozialen schwulenfeindlichen ungebildeten eingebildeten Arschloch-Rapper zeichnen würde, käme es wohl nicht an Bushido ran.

Jetzt hat er ein Buch veröffentlicht und natürlich, auch in diesem Medium schiesst es an die Spitze der Verkaufscharts. Armes Deutschland.

In dem Buch stehen dann Sachen wie:

„Ich habe neulich meine Frau gefragt, was wir machen würden, wenn wir einen Sohn bekommen würden und der würde schwul werden. Das wäre uns beiden höchst unangenehm und auch meine Frau hat Angst davor“, zitiert die ‚Bild‘-Zeitung aus dem Buch. „Wir würden uns definitiv nicht darüber freuen, aber natürlich, sagt sie, natürlich wäre er dann immer noch ihr Sohn, und natürlich, sage ich, wäre er dann auch immer noch mein Sohn, den ich lieben würde – aber es wäre Absturz“.

Aber wenigstens hat er seine Frau gefragt. Dann würde ich doch mal zur Abtreibung raten.

Twitterer „Hipster“ bringt es auf den Punkt:

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Über ui.

Manuel Wolff ist der Autor von „ui. der blog.“, Außerdem „ui. der vlog.“ auf Youtube und diverse andere Projekte.

Hauptberuflich Stand Up Comedian und Musikkabarettist und Improgott.

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2 Gedanken zu „Bushido – warum dürfen homophobe Deppen Bücher schreiben, die Bestseller werden?

  1. Gääähn,
    immer dieser Neid.
    Er sagt es wenigstens so wie er es denkt,
    und macht nicht auch Heuchler,
    und ist ziemlich schlau.

    Weil ihr durch euren Mist,
    ihr sorgt dafür,
    dass ihr alles schön verbreitet,
    und bringt ihn die Millionen.

    Also wer ist nun hier der Depp?

    1. Entschuldigung mal, ist das ein Gedicht? Ist ja schön, dass er sagt, was er denkt, das tue ich auch. Aber ich bin halt kein homophobes Arschloch. Und der ist alles andere als „schlau“. Bauernschlau vielleicht, aber nicht intelligent, eher kriminell.

      Und wenn man etwas kritisiert, immer gleich mit „Neid“ ankommen ist so lahm. Ich finde Merkel auch scheiße, aber ich bin nicht neidisch, weil sie Bundeskanzlerin ist. Oder die Musik von Justin Bieber, ich sag doch nicht nur, dass sie kacke ist, weil ich neidisch auf seinen Erfolg bin?

      Ich sag, dass sie kacke ist, weil sie kacke ist.

      Aber Homophobie in Bestsellern zu verbreiten ist kritisierenswert. Und zwar nicht, weil ich neidisch bin, sondern weil Homophobie saudumm ist.

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