Ich bin kein großer Freund von Flashmobs (zumindest was aus ihnen geworden ist), Lip-Dubs finde ich mittlerweile auch nervig (ein Internet-Trend, der over ist) und ganz schlimm finde ich öffentliche Heiratsanträge.
Wenn man die 3 “Internet-Sensations” allerdings kombiniert kommt was ganz großartiges raus – haltet Eure Taschentücher bereit:
Sehr schön daran fand ich, dass die das in ihrer Straße gemacht haben mit Freunden, nicht vor Zeugen, Fußballstadion oder so etwas – soll heißen, die müssen niemandem was beweisen.
Ihr habt bestimmt schon mal diese Videos gesehen, wo jemand aus unglaublicher Entfernung mit einem Basketball einen Korb wirft, u.ä. – jetzt wird das ganze noch ne Stufe krasser: Schallplatten auf den Plattenteller werfen (entdeckt bei Nerdcore) – heftiges wtf?
Ich verstehe nicht, wie die das machen? Millionen mal geduldig versuchen? gut zielen? Videotricks?
Und zwar “Jung und Frei” mit der wahnsinnig erfolgreichen Gruppe “Sunday” (die war zumindest erfolgreicher als “Monday” und … na gut, weniger erfolgreich als “Friday”). 1981, es hat sich nicht viel verändert seitdem:
Hui, das muss ein Haufen Arbeit gewesen sein, Vimeo-Nutzer ant1mat3rie hat Fimausschnitte so zusammen geschnitten, dass die Hollywood-Stars “Hello” von Lionel Richie vortragen. Hammer:
Freude schöner Götterfunken aus der 9. Symphonie von Ludwig van Beethoven ist die neue Europahymne. Und zu Feier des Tages trägt der gefeierte Sänger Robert Bennington, gespielt von Rowan Atkinson, bekannt als Mr. Bean sie vor.
Und wer danach nicht vor Lachen unterm Tisch liegt, soll sich bitte bei mir lelden. Ich konnte mich jedenfalls nicht zusammenreissen und denke mir, eine einfach Idee in Perfektion vorgetragen und alles, was möglich ist rausgeholt – besser geht Comedy nicht: