Der Proviantmeister, der Entertainment-Manager und ich haben uns angewöhnt und täglich um 20 Uhr, kurz nachdem die Crew-Bar aufmacht, auf ein Bierchen zu treffen. Um das Abendprogramm ein zu läuten, bzw. den Feierabend des Proviantmeisters zu würdigen. Mit zu diesem Ritual gehörte, dass die Person, die zuerst in der Crew-Bar auftaucht, die anderen beiden anpaged (auf dem Pager bekommt man ein Signal, von wo aus man angerufen wurde, um zurück zu rufen) und sich dann beschwert, wo die denn bleiben.
Ich war zuerst da und wählte den Proviantmeister an. “Ja, wo bleibst Du denn? Es ist schon 7 nach 8, die Philies singen hier Karaoke, ich halt es nicht mehr aus, jetzt beweg’ endlich Deinen Arsch und komm hierher, das Bier wartet!” – “joa, I kum gloa.” sagte die Stimme am anderen Ende des Telefons und hängte auf.
Ich wunderte mich, denn das war eine ganz andere Stimme, als die des Proviantmeisters und auch ein ganz anderer Dialekt. Wenig später ging die Tür auf und der Chefkoch kam rein: “So, da bin i. Woas is jetz?”
Ich hatte mich verwählt. Aber das Bier nahm er trotzdem.




tatataaaa auch eine art neue saufkumpanenfreundschaften zu schließen!
btw. ist es sehr bedenklich jeden tag ein bier zu trinken! so fängt alkoholismus an!
Dann trink ich ab jetzt einfach 2 Bier jeden Tag.
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