Der Replikator aus Star Trek ist keine Zukunftsvision mehr

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Wir schreiben das Jahr 2011 und Star Trek ist nicht mehr Science Fiction, sondern Realität. Zwar wurde noch nicht der Warp-Antrieb entwickelt, aber in Sachen Replikator geht es schon in die richtige Richtung, es gibt jetzt 3-D-Kopierer. Das ist mehr als phantastisch schaut Euch das mal an, da flippen nicht nur Nerds und Trekkies aus:

Was ich jetzt aber gerne mal wissen würde, was passiert, wenn man einem Peplikator den Auftritt gibt, einen Replikator zu replizieren? Oder einen 3D-Printer zu printen? Geht das?

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Über ui.

Manuel Wolff ist der Autor von "ui. der blog.", Außerdem "ui. der vlog." auf Youtube und diverse andere Projekte. Hauptberuflich Stand Up Comedian und Musikkabarettist und Improgott. G+

17 Gedanken zu „Der Replikator aus Star Trek ist keine Zukunftsvision mehr

  1. Ich hab´s nicht ganz kapiert ( „the powder is the paper and this binding stuff is the ink“ – häh?) – trotzdem wie cool ist das denn? 🙂
    Wow, ich bin begeistert! Toll!

  2. Richtig tolle Erfindung, aber einen Replikator replizieren kann der wohl (noch) nicht. Man kann damit scheinbar nur Sachen herstellen, die eine mechanische Funktion haben und die kleiner sind als der Replikator selbst. Wird diese Technik nicht sogar im Maschinen- bzw. Werkzeugbau bereits genutzt?

  3. Mist, ich sollte nichts kommentieren, wenn ich noch nicht gefrühstückt hab! Es mag es geben, dass eine Maschine ein Duplikat einer Vorlage herstellt, aber nicht dass sie die notwendigen Einzelteile dann auch noch funktionsfähig zusammenbaut. Zumindest nicht in einem Schritt. Aber guter Film 🙂

  4. Der Film zeigt nicht, dass die Maschine das herstellt. Der Film zeigt nur, dass der Mann ein funktionsfähiges Teil aus der Maschine herausholt. Das ist ein Unterschied. Ist wie bei einem Zauberer: Ich weiß, dass Tische nicht fliegen können. Aber wenn Matthias Rauch seine Tisch fliegen lässt, bin ich trotzdem fasziniert. Ist doch alles eine Frage der Präsentation, so wie eben dieser Film. Durch die Show drum herum wird es erst so gut.

  5. Nun ja, der Unterschied ist – obwohl ich Matthias Rauch nicht kenne – dass das eine ein Zaubertrick ist, das andere ein Beitrag von National Geographic, und National Geographic zumindest glaubwürdiger ist, als Galileo.

    In dem Video wird zumindest auch gesagt, was passiert und es wird erklärt.

    Glaubst Du dem Video nicht?

  6. Nun, teilweise glaube ich dem Beitrag da ich weiß, dass es Maschinen gibt, die detailgetreue Replikte herstellen. Sie werden in der Industrie genutzt, wo man mit Hilfe dieser Maschinen unter anderem millimetergenaue Formen herstellt, z. B. für Metallgießereien. Diese Zange besteht aber aus drei Teilen, die jedes einzeln selbstverständlich von dieser Maschine hergestellt werden können. Doch diese Teile müssen doch nach der Herstellung noch zusammengefügt werden. In dem Film sieht das so aus, als würde die Herstellung und die Montage in eins passieren. In diesem Punkt bin ich bei diesem Film skepisch, obwohl er von National Geographic ist. Ich glaub dem Film da nicht. Aber die Tatsache, das ich dem Film nicht komplett glaub heißt ja nicht zwangsläufig, dass der Film ein Fake ist. Ich kann mich ja auch irren.

    Wenn Du Matthias Rauch noch nicht kennst: Kann ich Dir empfehlen, der ist wirklich super, hab mal ein Ausschnitt seines Programms beim Stadtfest in Herne gesehen. Bis dahin hatte mich Zauberei nie sonderlich fasziniert, aber der macht wirklich Spaß.

  7. Das ist ja das schräge daran, dass es die Teile eben nicht zusammenfügen muss, sondern eben bereits ineinander verzahnt herstellt mit einer genauigkeit dünner als ein Menschenhaar.

  8. Der Scan-Vorgang ist lächerlich.
    Die haben keinen Neutronenscanner.
    Kein optischer Scanner und kein Programm der Welt ist intelligent genug, die innere Mechanik zu erkennen und automatisch Teile zu separieren, so dass man sie nur noch anklicken muss.
    Man sieht auch deutlich, dass die zwei Werkzeuge in der Form voneinander abweichen. Vermutlich haben sie einfach fertige CAD-Daten für den Druck benutzt.

    Ansonsten natürlich trotzdem verdammt cool.
    Schade, dass man etwas so irres dann in der Berichterstattung unbedingt noch mehr aufblasen muss. Als wär es nicht so schon gut genug.

  9. „Even if no changes were made to the basic structure of the tool, it is very common for engineers to modify a scanned file, for example, to complete the internal workings of a moving part that might not be visible to the scanner“

    HA!

    Und wer hat jetzt recht gehabt? WER HAT RECHT GEHABT!!!
    Sag es, hopp. Komm schon, sag es. DER WEIDLER HAT RECHT GEHABT.

    🙂

  10. Danke für den erklärenden Link. Hab mich durch den Artikel durchgekämpft (bin im Englischen nicht so geübt und den Sprecher hab ich leider wegen mangelnder Englischkenntnisse nicht komplett verstanden) aber ich muss zugeben, dass mich das dort geschriebene dann doch von der technischen Möglichkeit überzeugt hat. Die Erklärung in dem Artikel ist für mich nachvollziehbar, zumindest, wenn ich alles richtig übersetzt habe. Find ich toll, dass Du Dir so viel Mühe machst, uns das Unerklärliche doch noch nahe zu bringen. Ich hatte heute morgen vergeblich nach einer Erklärung im Netz gesucht.

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