Die 7 schlechtesten Filme aller Zeiten: Manos, the Hands of Fate

Platz 4 der schlechtesten Filme aller Zeiten: Manos, the Hands of Fate (1966)

manos hands of fate screenshot

1966 entschied sich Harold P. Warren, eine Düngemittel-Verkäufer, einen Film zu drehen. Der Film ist bekannt für seine inkompetente Produktion. Aufgenommen mit einer Kamera, die jeweils nur 32 Sekunden am Stück filmen konnte, da man sie aufziehen musste, und die außerdem keinen Ton aufnehmen konnte, wurde der Streifen nachvertont mit 3 Sprechern, die alle Rollen sprechen mussten.

In dem Film geht es um eine Familie, die Urlaub macht und – wie könnte es anders sein – nachdem sie falsch abbog, auf ein isoliertes Haus stößt, in dem ein polygamistischer Kult wohnt. Der Film beginnt mit einer langen Autofahrt durch die Landschaft. Ewig lange. Die Filmtitel und Schauspieler sollten auf diese Szene projektiert werden, wurden sie aber nie, so beginnt der Film mit Minutenlanger Langeweile, weil der Regisseur im Schnitt was vergaß, oder kein Geld mehr hatte. Außerdem gibt es eine Kuss-Szene eines Teenager-Pärchens in einem Auto, die mit dem restlichen Film absolut nichts zu tun hat, sich aber durch den ganzen Film zieht. Grund war, dass die Darstellerin sich ein Bein gebrochen hatte und daher für etwas anderes nicht zur Verfügung stand.

Immerhin gibt es wunderbare unsinnige Ausschnitte des Films auf Youtube:

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Und der Bösewicht hat ein schönes Kostüm:

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„Manos“ ist übrigens spanisch und heißt „Hände“, also heißt der Film übersetzt: „Hände, die Hände des Schicksals“.

Hier geht es zum Überblick der 7 schlechtesten Filme aller Zeiten

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Über ui.

Manuel Wolff ist der Autor von „ui. der blog.“, Außerdem „ui. der vlog.“ auf Youtube und diverse andere Projekte.

Hauptberuflich Stand Up Comedian und Musikkabarettist und Improgott.

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5 Gedanken zu „Die 7 schlechtesten Filme aller Zeiten: Manos, the Hands of Fate

  1. Also den Bösewicht finde ich absolut Klasse, der sieht doch richtig böse aus 😉
    Aber einen Film mit einer Kamera zu drehen, die nur 30 Sekunden läuft, dass finde ich schon hammerhart! Wenigstens dafür respekt!

  2. Boh, ich hab mir den Film angetan…der ist ja echt zu komisch. Protipp: schaut ihn auf Google Video in der Mystery Science Theatre 3000-Version an, da wird er noch kommentiert, was ihn noch besser (lies:“besser“) macht.

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