Evangelikaler Prediger weckt nigerianischen Priester von den Toten auf!

In Deutschland gibt es über 1 Million fundamentalistische Christen. Und wir haben Angst vor wem? Sie nennen sich „Evangelikale“ und haben oft etwas dagegen „fundamentalistisch“ genannt zu werden. Aber sie haben auch etwas gegen Schwule, außerehelichen Sex, die Evolutionslehre und Nicht-Christen, denn sie haben einen Absolutheitsanspruch, jede andere Religion wird als Irrweg angesehen und Dialog der Religionen findet nur unter missionarischen Gesichtspunkten statt. Würg. Und sie predigen das Wohlstandsevangelium, also dass Geldvermögen sichtbare Beweise für Gottes Gunst seien. Deswegen, oder aus einem anderen Grund, wird Geld gescheffelt, damit sich die Kirchenführer, oft TV-Evangelisten, ein luxuriöses Leben leisten können.

Einer davon ist Reinhard Bonnke, genannt der „Mähdrescher Gottes“, der vor allen Dingen in Afrika, aber auch in Deutschland tausende Menschen in großen Hallen und Stadien versammelt und ihnen dann Mist erzählt. Und ihnen Geld aus der Tasche zieht. Aber sagt, er würde sie heilen.

Exorzismen und Wunderheilungen sind bei seinen Shows keine Seltenheit und auch vor Bücherverbrennungen schreckt er nicht zurück.
Die spektakulärste Geschichte aber ist die Behauptung, der nigerianische Pastor Daniel Ekechukwu sei bei einem Autounfall gestorben, Totenschein ausgestellt, einbalsamiert und von seiner Frau im Sarg zu einer „Theater“-Veranstaltung von Bonnke gefahren worden sein, wo er dann wieder lebendig wurde und von seinem Trip m Himmel und zur Hölle berichtetet. Tut er heute übrigens noch immer, der Ekechukwu und reist mit der Story um die Welt und lässt es sich in diversen Hotels gut gehen.

Jeder in Anführungszeichen „normale“ Christ und vor allen Dingen jeder mit einem Funken Verstand, weiß, dass so etwas nicht möglich ist. Einmal tot, immer tot. Das gibt dann allerdings ein Problem bei vielen Christen, denn die Glauben ja tatsächlich, dass Jesus gestorben ist und wie ein nigerianischer Priester ein paar Tage später wieder aufgestanden ist.

Und das ist ja nicht möglich. Genauso wie die Jungfrauengeburt. Das geht nicht. Das war allerhöchstens eine clevere Lüge, die Maria ihrem tumben Josef aufgetischt hat, als sie fremd ging und schwanger wurde. Und Josef hat das geglaubt, woraufhin sich eine Weltreligion entwickelte. Kleine Ursache, große Wirkung, beabsichtigt war das hoffentlich nicht.

Allerdings ist das mit der Jungfrauengeburt so eine Sache – wir kommen gleich darauf zurück, zuerst allerdings, um die Konfusion komplett zumachen: Jesus = Gott. Allerdings ist auch Jesus Gottes Sohn. Das ist selbst bei den wildesten Inzest-Vorstellungen absolut unmöglich. Jesus könnte höchstens der Bruder und gleichzeitig Sohn von Gott sein, nämlich wenn Josef und Maria ihren Sohn „Gott“ gebaren und dieser dann mit seiner Mutter Maria schlief und Jesus gebar. Das ist aber nicht nur ekelig, sondern auch verboten und die Kinder haben dann meistens einen Schaden.

Zurück zur Jungfrauengeburt, meinem Argument widersprechend gibt es nämlich so etwas tatsächlich. Im Tierreich. Nennt sich Parthenogenese. Manche Fisch- und Eidechsenarten und Blattläuse können sich auf diese Art fortpflanzen, eine eingeschlechtliche Fortpflanzung, wobei die Nachkommen aus unbefruchteten Eizellen entstehen. Wenn die Parthenogenese über diploide Keimbahnzellen abläuft sind die entstandenen Nachkommen Klone ihrer Mutter.
Auf Jesus bezogen, bedeutet das, dass Jesus kein Mensch war. Sondern eine Blattlaus. Und da Jesus also ein Klon seiner Mutter ist und Gott mit seiner Mutter geschlafen hat, gleichzeitig aber auch sein eigener Sohn ist, hat er mit sich selbst geschlafen. Also einfach masturbiert. Und das kam dann bei raus.
Allerdings könnte Jesus auch eine Schlange sein. Eine Blumentopfschlange, bei der es unglaublicherweise nur Weibchen gibt und die Fortpflanzung rein über Parthenogenese abläuft. Und diese Dinger haben keinen diploiden Chromosomensatz, sondern einen triploiden!
2001 geschah dann ein Wunder in einem Aquarium in Omaha, Nebraska. Da wurde ein Hammerhai plötzlich schwanger, nachweislich nicht künstlich befruchtet und ohne Mann in der Nähe. Hammerhaie können also, wenn keine geeigneten Männer in der Nähe sind, sich selbst ein Kind machen. Das wäre doch was, wenn das Frauen könnten, dann wären einige bedeutend glücklicher!

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Über ui.

Manuel Wolff ist der Autor von "ui. der blog.", Außerdem "ui. der vlog." auf Youtube und diverse andere Projekte. Hauptberuflich Stand Up Comedian und Musikkabarettist und Improgott. G+

106 Gedanken zu „Evangelikaler Prediger weckt nigerianischen Priester von den Toten auf!

  1. Sag mal, hast du was gegen Christen, gegen fundamentalen Gläubige (egal welche Religion) oder gegen Religionen im Allgemeinen?

  2. ich schätze er hat was gegen Menschenausbeuter, Rattenfänger oder wie ich immer sag: Arschlöcher!

    „Im weitesten Sinne wird als fundamentalistisch eine religiöse oder weltanschauliche Bewegung bezeichnet, die eine Rückbesinnung auf die Wurzeln einer bestimmten Religion oder Ideologie fordert, welche notfalls mit radikalen und teilweise intoleranten Mitteln durchgesetzt werden soll.“
    (http://de.wikipedia.org/wiki/Fundamentalismus)

  3. Das wäre doch was, wenn das Frauen könnten, dann wären einige bedeutend glücklicher!

    Hehehe! Ich glaub auch.

    Aber geile Storys erfindet manch einer. Ich lass mir auch mal ne geiel Story einfallenb, wie ich den Teufel linkte und an Petrus Pforte dann durch die Gitterstäbe gesprungen bin. Werde bestimmt reich damit, wa? Oder lass es mir nur in diversen Hotels gut gehen ..^^

  4. Alle sollten mal Richard Dawkins‘ „Der Gotteswahn“ lesen. Ist besser als sogenannte heilige Schriften (jeglicher Religionen), weil auf Vernunft begründet.

  5. Für die ersten drei Absätze halte ich meine beiden Daumen hoch.
    Beim vierten nehme ich einen wieder runter und ab dem fünften lege ich die Hände in den Schoß.
    Die Auslassungen über etwaige Spinner und verblendete Kriminelle kommentiere ich hier nicht weiter, da sie unbestritten richtig sind und keiner weiteren Stellungnahme meinerseits bedürfen.
    Man kann ja auch eine durchaus kritische Meinung dem katholischen, bzw. evangelischen Christentum gegenüber haben und gerne viel darüber diskutieren, inwiefern die Kirche weniger ausbeutend auftritt als besagte Arschlöcher, die sich mit der Empfänglichkeit einer breiten Masse für verblendete Ideologien zu reichen Männern machen.
    Der Beitrag hat mich nur etwas enttäuscht, als sich dann darauf beschränkt wurde, Jesus mit Blattläusen und Blumentopfschlangen zu vergleichen. Religion beruht auf Glaube. Man glaubt an diese seltsamen Dinge oder lässt es. Dem Artikel hat dieser Niveauverlust allerdings deutlich mehr geschadet als Jesus oder den Masturbationserzeugnissen der breiten Weiblichkeit bzw. Blattläusen oder Blumentopfschlangen.

  6. Selbstverständlich nicht.
    Als gläubiger Christ stehe ich Dingen wie der unbefleckten Empfängnis selbst immer wieder kritisch gegenüber und bin mir durchaus bewusst, dass ich am Ende vielleicht falsch geglaubt habe und böse auf’s Gesicht falle.
    Darum geht es mir allerdings nicht.
    Ich finde es bloß enttäuschend, sich über die Christenheit im Allgemeinen lustig zu machen, wenn der Artikel anfangs eine professionelle und stilvoll dargelegte Meinung vertritt.
    Wichtiger wäre es meiner Meinung nach gewesen, den wirklich erschreckenden Fundamentalismus ganzes Thema dieses Artikels sein zu lassen, ohne sich darüber auszulassen, wie doof man ist, wenn man überhaupt an Jesus glaubt.

    Mit Muslimen, deren Glaube es ist, dass Mohammed Gottes Prophet ist und Wahrheit in Gestalt des Koran verkündet, habe ich kein Problem.
    Mit Muslimen, die der Auffassung sind, dass es Gottes Wille sei, sich in die Luft zu sprengen und dabei möglichst viele Menschen zu töten um Gottes heiligen Krieg zu führen, schon. Mit den Menschen, die armen und verblendeten Individuen sagen, dass sie das Paradies erwartet, wenn sie Menschen anderer Religion – vornehmlich Christen und Juden – töten, und sich daran genauso bereichern wie Herr Bonnke an seiner Art der Religionsperversion, habe ich mehr als nur ein Problem.

    Ich hätte mir gewünscht, dass der Artikel der anfänglichen Linie treu geblieben wäre und sich mehr darauf konzentriert hätte.
    Dies ist allerdings nur meine Meinung, die ich zum Ausdruck gebracht und diskutiert gesehen haben wollte.

  7. Ach, aus der Richtung weht der Wind. Ich darf mich also über das lustig machen und das kritisieren, was Dir passt, aber wenn es Dich selbst trifft, dann sollte ich es besser lassen.

    So so.

    Ich weiß gar nicht, warum Du Dich angegriffen fühlst, es gibt in dem Artikel überhaupt kein Christen-Bashing, das einzige was Dich stören könnte, ist die Aussage, dass jeder mit Verstand weiß, dass Gestorbene nicht wieder auferstehen können. Und wenn Dich das stört, kann ich Dir auch nicht helfen.

    Wenn Du die Fakten aus dem Tierreich für unwichtig oder uninteressant hältst, meinetwegen, dann ist das eben so. Wenn Du meine Humorversuche für unlustig hältst, soll es mir auch recht sein, aber wenn Du Dich darüber beschweren willst, was es hier auf meiner Seite zu lesen gibt und was nicht, dann verpiss Dich bitte hochkant, denn Vorschriften lasse ich mir schon gar nicht machen.

    Und wenn Du etwas für wichtig oder wichtiger hältst, dann mach es doch einfach selbst. Wenn ich es für wichtig halte, zu sagen, wie doof es ist, wenn man an Jesus glaubt, dann ist das eben so.

    Es gibt ganz andere Artikel von mir, in denen es um noch viel banalere dümmere Dinge geht, wo ich – was weiß ich – ein Lied übers Wetter singe. Wann kommt da Dein Kommentar darunter, dass es doch wichtiger wäre, wenn ich stattdessen mich über die Situation in Darfur geäußert hätte?

    Weißt Du was, schreib Dein eigenes Blog und dann schreib ich drunter, was wichtiger gewesen wäre, ok?

  8. Schade dass es immer noch Arschlöcher gibt, die einer ernsthaften Diskussion gänzlich abgeneigt sind und ausfallend werden müssen, um sich in ihr zu behaupten.
    Meinen Standpunkt hast Du offenbar auch nicht verstanden.

    Schade und auf wiedersehen.

  9. Komisch, Du beschwerst Dich über Leute, die ausfallend werden, aber bezeichnest mich als Arschloch?

    Du findest schade, dass es Leute gibt, die einer ernsthaften Diskussion abgeneigt sind, aber ziehst es vor, zu verschwinden, anstatt ernsthaft zu diskutieren?

    Danke, dass ich heute nochmal lachen durfte.

    Ich glaube ich habe Deinen Standpunkt besser verstanden, als Dir lieb ist. Und ich habe auch Deine IP-Adresse und bitte Dich mal, mir genau zu zitieren, wo ich ausfallend wurde und dann bitte ich Dich mal ganz schnell zurückzunehmen, wo Du beleidigend wurdest.

  10. „(…) aber wenn Du Dich darüber beschweren willst, was es hier auf meiner Seite zu lesen gibt und was nicht, dann verpiss Dich bitte hochkant, (…)“
    Ich bin mir durchaus bewusst, dass meine Kommentare scharf formuliert sind, wenn ich jedoch dazu aufgefordert werde, mich aus einem blog „hochkant zu verpissen“, halte ich das für übertrieben.
    Du kannst mir kaum ernsthaft vorwerfen, dass ich dieser Aufforderung gerne nachkomme.
    Für das Arschloch entschuldige ich mich in der Tat, wenn es dich verletzt haben sollte.

    Ich habe auch mit keinem Wort gesagt, dass es mich stören würde, wenn man sich über Kirche oder Christen im Allgemeinen auslassen würde – und angegriffen fühle ich mich dadurch auch nicht. Im Gegenteil habe ich gesagt, dass „Man ja auch eine durchaus kritische Meinung dem katholischen, bzw. evangelischen Christentum gegenüber haben und gerne viel darüber diskutieren (kann), inwiefern die Kirche weniger ausbeutend auftritt als besagte Arschlöcher, die sich mit der Empfänglichkeit einer breiten Masse für verblendete Ideologien zu reichen Männern machen.“
    Auch über die Grundsätze des Glaubens und solche, die glauben, bin ich gerne bereit, objektiv zu diskutieren.
    Ich habe dargestellt, welchen Eindruck der Artikel auf mich macht und hätte gerne eine brauchbare Antwort bekommen, die mich aufklärt und mir kontra gibt.
    Du scheinst außer acht zu lassen, dass ich die erste Hälfte für überaus gut gelungen erachtet habe.

    Über unlustigen Humor habe kein Wort verloren. In der Tat musste ich einige Male schmunzeln.

    Wir können darüber diskutieren, wie doof jemand ist, der an Jesus glaubt.
    Wir können darüber diskutieren, inwiefern ich deinen Artikel nicht verstanden habe und auch darüber, wie wichtig bzw. wie nötig wir es erachten, das Hauptaugenmerk auf Fundamentalisten zu legen.
    Ich war der Meinung, dass man offen diskutieren könne und auch mal sagen darf, was sich nicht mit seiner eigenen Meinung deckt.

    Mich würde ernsthaft interessieren, was Du dazu sagst.
    Es sei denn, ich soll mich immer noch „hochkant verpissen“…

  11. Mit deiner Antwort, die der Aufforderung der Entfernung meiner Person vorrangegangen ist, hat sich eigentlich das Meiste geklärt.
    Ich wollte mich bloß um eine Richtigstellung bemühen.

    Bei meinem „Auf Wiedersehen“ möchte ich somit bleiben.

  12. @Manuel: Solltest Du hier doch noch mitlesen:

    Als (vermutlich) gläubiger Christ solltest Du eigentlich wissen, dass die von ui angesprochene Jungfrauengeburt von der sog. unbefleckten Empfängnis zu unterscheiden ist. Solltest Du Dich mit Deinem Kommentar darauf bezogen haben, wovon ich ausgehe, da ui in keinster Weise die Unbelastetheit Marias erwähnt hat, manövrierst Du Dich in eine wenig glaubwürdige Position.

    In Diskussionen mit Gläubigen ist es mir schon so oft passiert, dass eben diese ihre heiligen Bücher oder Dogmen nicht kennen oder gar nicht wirklich vollständig gelesen haben, sich aber stets dazu äußern müssen. Diesem Vorwurf solltest Du Dich nicht aussetzen müssen. Das nur als gut gemeinter Rat.

    Zum kritisierten 2. Teil des Artikels: ui stellt sich hier mMn nachvollziehbare Fragen. Eine vermeintlich jungfräuliche Geburt vor über 2000 Jahren (heute ist sie möglich und schon passiert – dank künstlicher Befruchtung) lässt nun einmal viel Raum für Spekulationen. Schon in der Schule wurden wir – von unserem katholischen Religionslehrer – angeregt, uns darüber Gedanken zu machen. Er ließ selbst abstruseste Theorien (Maria wurde von Außerirdischen entführt) zu und diskutierte mit uns darüber ohne uns anzugreifen.

    Man kann überzeugter Gläubiger sein und über den (vermeintlichen) Angriffen oder auch dem Sarkasmus stehen. Wenn man überzeugt ist, braucht man sich auch nicht beleidigt fühlen, wenn andere die eigene Ansicht nicht teilen. Das ist genau das, was man unter Toleranz versteht.

    Ich sehe auch nicht, wo ui die Christen als Gesamtheit ins Lächerliche gezogen hat. Er kritisiert einen Betrüger und setzt sich anschließend mit der jungfräulichen Geburt auseinander. Die Vergleiche, die er dort zieht, sind legitim und einem cleveren Gläubigen, der daran glaubt, hätten sie sogar in die Hand gespielt. (Allerdings mit dem Totschlagargument: Gott kann Wesen erschaffen, die jungfräulich gebären.)

    @Generell und @ui:

    Dass sich die Vergleiche dann in Ironie versteigen, ist witzig zu lesen und sicher kein Drama. Das eigentliche Drama ist, dass aus irgendeinem Grund immer mehr Rücksicht auf die Gefühle der Gläubigen genommen werden muss als umgekehrt die Meinung Nicht- oder Andersgläubiger respektiert wird. Daher ist es ausnahmslos heikel, sich humoristisch über Religion zu äußern, was eigentlich sehr schade und leider auch sehr entlarvend ist.
    Ich selbst fasse das „Religionseisen“ nur sehr ungern und um beim Vergleich zu bleiben, nur mit Asbesthandschuhen an.

    Btw. finde ich allerdings, dass Manuel sich noch sehr zurückhaltend und höflich geäußert hat. (Daher geht der vorherige Absatz auch eher an die Allgemeinheit.) Bestes warnendes Beispiel übrigens für religöse Eskalation auf einem Blog: http://www.das-unwort.de/2007/06/29/folge-dem-christus-nach-jehovas-zeugen-feiern-rauschendes-glaubensfest-in-der-aol-arena/

  13. Ich bin auch alles andere als begeistert von diesem Artikel.
    Der erste Teil ist lesenswert, das Video führt zum Schmunzeln oder Kopfschütteln.

    Dann aber schwenkst Du von Sekten (Geldmacherei in diesem Fall) zu Religionskritik im Allgemeinen um. Und das kannst Du nicht – zumindest kannst Du es nicht in so einem kleinen Artikel.
    Kritik über Religion ist berechtigt und ein Muss, aber fundierte Kritik setzt voraus, dass man sich mit dem Gegenstand der Kritik beschäftigt. Das haben Menschen getan, und offensichtlich benötigten Feuerbach, Sartre, Nietzsche & Co etwas mehr als einen kleinen halben Blogbeitrag.
    Weil Du Dich damit nicht ernsthaft auseinandersetzt, beschränkt sich Dein Artikel auf stupides Bashing. Glaube ist nunmal eine andere Kategorie als Wissen, deswegen zeigt ein bloßes Kommentieren mit „geht nicht.“ nur, dass Du Wesentliches nicht verstanden hast. Schade!

    Schuster, bleib bei deinen Leisten…

    1. @Hans: Aber sicher kann ich das.

      Und Glaube sollte keine andere Kategorie als Wissen sein, zumindest sollte man nichts glauben, von dem man das Wissen hat, dass es nicht sein kann.

      Abgesehen davon „bashe“ ich keine Religion, sondern erzähle wie das mit der Jungfrauengeburt im Tierreich ist.

  14. @Atomality:
    Ich finde es gut, dass man sich kritisch mit meinem Beitrag auseinandersetzt, möchte folgendes jetzt aber das letzte mal sagen: Ich fühle mich in keinster Weise in meinem Glauben, in meiner Person oder sonstirgendwie angegriffen, duch das, was ui. hier kritisiert.
    Ich wäre ein ziemlicher Dünnbrettbohrer, wenn mich die bloße Erwähnung von Ungereimtheiten im christlichen Glauben schon seelisch fertig machen würde.
    Es ist ja nicht so, als wären sie mir selbst nicht bewusst.
    Es geht mir in keinster Weise darum, meinen Glauben, oder den von anderen Menschen zu verteidigen. Zeige mir doch bitte, wo ich die Unbelastetheit Marias verteidige, oder mich auf heilige Bücher und Dogmen beziehe.
    Diese Misverständnisse würde ich gerne aus dem Weg räumen…

    Das, was ich an diesem Artikel kritisierte ist, dass das ursprüngliche Thema der Problematik von christlichem Fundamentalismus im 2. Teil abhanden kommt.
    Ich hätte mir gewünscht, dass darauf mehr Fokus gelegt wird, da die von ui. dargelegte Meinung hier wirklich beispielhaft ist.

    Ich möchte noch einmal ausdrücklich betonen, dass ich gerne und oft über meinen Glauben dikutiere und mich kritisch mit ihm auseinandersetze.
    Ich fresse auch nicht alles, was der Papst mir vorsetzt.

    @Hans:
    Ich danke Dir für die Unterstützung, muss allerdings dem Vorwurf des „Christenbashing“ (welch ein wundervolles Wort) widersprechen.
    Ich erachte den Artikel nicht als stupide, sondern bloß als ein wenig „aus-dem-Ruder-laufend“.

    Ich glaube, ich habe hier in das größte Blog-Wespennest gestochen, das ich je gesehen habe… 🙂

  15. @Hans: Das bedeutet dann aber auch, dass man sich über politische Entscheidungen nicht aufregen darf, sie nicht kritisieren, angreifen oder sich über sie lustig machen darf, solange man nicht Politologie und/oder Jura studiert hat und sich dieser Auseinandersetzung mind. in einer Monographie widmet?

    Ich denke, man darf Kritik üben, ganz besonders, wenn man von der Materie betroffen ist. Und von Religion sind wir das alle. Ebenso wie von der Politik. Ob Du die Kritik angebracht findest, ist ein anderer Punkt und hängt von Deinen eigenen Kenntnissen, Deiner emotionalen Nähe zum Thema usw. ab.

    Im übrigen halte ich die ironische Auseinandersetzung mit der jungfräulichen Geburt nicht für Bashing. Jeder aufgeklärte Mensch, der das hört, stellt sich die Frage nach dem WIE und sucht nach Erklärungen. Warum dürfen die nicht auch jenseits der theologischen Auslegung witzig, irrational, unlogisch oder völlig absurd sein?

    Ich plädiere für mehr Gelassenheit.

    Und, für den Fall dass ich das überlesen habe: Woran machst Du die Religionskritik im Allgemeinen fest?

  16. @Manuel: Ich bezog das auf die Verwechslung von unbefleckter Empfängnis und Jungfrauengeburt. Das passiert oft, z.B. auch in den Medien. Es ist kein Drama, das zu verwechseln, da beides begrifflich auch nah beieinander liegt. Nur schwächt so eine Verwechslung die eigene argumentative Position.

    Ich wollte Dir nicht unterstellen, dass Du Dich beleidigt oder angegriffen fühlst, habe es aber doch so interpretiert. Wenn ich damit falsch lag, tut mir das leid.

  17. @Atomality:
    Kein problem – ich wollte bloß richtigstellen, worum es mir überhaupt ging, weil ich gestern abend doch sehr verwundert darüber war, in welcher Intensität mir Kontra gegeben wurde und worauf sich dabei bezogen wurde…

  18. Also ich glaube, Du solltest nochmal genau lesen, was ich wo geschreiben habe, mir scheint nämlich, Du hast es anders aufgefasst, als es da steht.

  19. Das Schöne ist ja, das Nichtchristen mindestens ebenso gut sind wie Gläubige: Und zwar darin, unabhängig von recherchierten und belegten Fakten Behauptungen aufzustellen. Dafür ist dieser Artikel, der zugegebenermaßen eine Polemik sein soll, ein guter Beleg. Hier wird eben einfach anders geglaubt. Oder anderen. Punkt.

  20. @Lukas: Mir kommt das Gähnen. Wo bitteschön stelle ich denn Behauptungen auf, unabhängig von recherchierten und belegten Fakten? Hier wird gar nichts geglaubt, auch nicht anders. Punkt. Doppelpunkt.

  21. Nun, es dürfte selbst Dir schwerfallen zu belegen, daß beispielsweise eine Jungfrauengeburt NICHT stattgefunden hat. Sie widerspräche menschlichem Wissen, selbstredend. Man kann sie glauben – oder eben das Gegenteil. Beweisen läßt sich beides nicht.

    1. @Lukas: Regel Nummer eins: You can’t prove a negative. Man kann zum Beispiel nicht beweisen, dass es keine Menschen mit Flügeln gibt. Man hat ja noch keinen gefunden.

      Die Beweislast liegt bei solchen Dingen, bei dem, der es behauptet. Wenn jetzt jemand behauptet, dass es Menschen mit Flügeln gibt oder Jungfrauengeburten, dann ist der Stand der Wissenschaft, dass das nahezu unmöglich ist.

      Wenn mir jemand die Jungfrauengeburt bei Menschen beweisen kann, dann können wir weiter reden. Bis dahin ist das Humbug.

      Apropo: Ich wiederhole meine Frage: „Wo bitteschön stelle ich denn Behauptungen auf, unabhängig von recherchierten und belegten Fakten?“

      Du meinst, wie das so mit Geburt und dem ganzen Kram funktioniert ist nicht recherchiert und belegt?

      An die Schwerkraft glaubst Du aber, oder denkst Du, nur weil noch niemand gesehen hat, dass ein in die Luft geworfener Apfel da bleibt, dass nicht heißt, dass das nicht möglich ist?

  22. Ich glaube auch!

    Ich glaube Maria war ne Schlampe, hat fremdgefickt…wahrscheinlich Gangbang mit den drei Heiligen Königen, und ihr Mann war so blöd, und hat an Marias Geschichte vom göttlichen Wunder geglaubt.
    Bei Jesus Geburt hat er sich kurz gewundert, daß seine Sohnemann so dunkel is, und dann dämlich grinsend an seiner Myrrhepfeife gezogen….Halleluja!

  23. @Lukas/27
    Ich zitiere Richard Dawkins, der Bertrand Russell zitiert:

    „Viele strenggläubige Menschen reden so, als wäre es die Aufgabe der Skeptiker, überkommene Dogmen zu widerlegen, und nicht die der Dogmatiker, sie zu beweisen. Das ist natürlich ein Fehler. Würde ich die Ansicht äußern, dass eine Teekanne aus Porzellan zwischen Erde und Mars auf einer elliptischen Bahn um die Sonne kreist, so könnte niemand diese Behauptung widerlegen, vorausgesetzt, ich füge ausdrücklich hinzu, die Teekanne sei so klein, dass man sie selbst mit unseren stärksten Teleskopen nicht sehen könne. Würde ich dann aber behaupten, weil man meine Behauptung nicht widerlegen könne, sei es eine unerträgliche Überheblichkeit der menschlichen Vernunft, daran zu zweifeln, so würde man mit Recht sagen, dass ich Unsinn rede. Würde die Existenz einer solchen Teekanne aber in antiken Büchern bestätigt, jeden Sonntag als heilige Wahrheit gelehrt und den Schulkindern eingetrichtert, so würde jedes Zögern, an ihre Existenz zu glauben, zu einem Kennzeichen von Exzentrik, und der Zweifler würde in einem aufgeklärten Zeitalter die Aufmerksamkeit von Psychiatern erregen, in einer früheren Zeit dagegen die der Inquisitoren.“

    Würdest du auch an die Teekanne glauben?

  24. Toller Text ui!
    Habe sehr geschmunzelt und würde mich freuen öfter etwas in dieser Art bei dir zu lesen.
    Wenn man allerdings den einen oder anderen Kommentar liest, dann frage ich mich, ob du überhaupt weiter Lust darauf hast.
    Ich denke schon.

  25. Es geht hier aber doch um Glauben, nicht um Wissenschaft.

    Glaube beschäftigt sich doch mit Dingen die nicht beweisbar sind, da sie öhm…metawissenschaftlich (passt das?) sind.

    Insofern ist es unnötig hier von Beweisen und Möglichkeiten/Nichtmöglichkeiten zu reden.
    Glaube zeichnet sich dadurch aus, dass man an Nichtbeweisbares glaubt.
    DAS ist Glaube.

    1. @Asmodeus: Das ist Quatsch.

      Ich verstehe nicht, warum Leute so stolz darauf sind, etwas zu glauben, was sie nicht wissen. Anstatt es einfach nicht zu wissen und wenn es sie brennend interessiert, eben versuchen, es herauszufinden.

      Anstatt möglichst nicht zu versuchen, etwas herauszufinden, denn was dann rauskommt, könnte sie ja enttäuschen, da sie dann nicht mehr glauben könnten, was sie wollen.

  26. @Asmodeus
    Darum geht es doch überhaupt nicht. Von mir aus kannst du glauben woran du willst.
    Das Problem ist nur, dass viele es nicht dabei belassen, sondern andere durch ihren Glauben schädigen.
    Ich trete für eine Trennung von Staat und Kirche ein, etwas was defacto in diesem Land nicht so ist
    (Kirchensteuer die vom Staat eingezogen wird (Klar kann ich austreten, aber der Staat zieht diese Steuer ein und ist somit nicht getrennt).
    Religionsunterricht an Schulen, den ich indirekt mitfinanziere.
    Kirchenleute, die in Ethikräten sitzen und glauben ihre Ethik anderen aufdrücken zu müssen, nur weil sie einer Glaubensgemeinschaft angehören.
    Das Schulsystem, welches durch kirchlich getragene Schulen unterhölt wird. Christliche Organisationen erhalten staatliche Unterstützung aufgrund von längst überholten veralteteten Gesetzen die irgendwelche Fürsten abgeschlossen haben (Kohlegeld für Pfarrer)…).
    Staat und Kirche müssen getrennt voneinander sein. Aber ich schweife ab.

    Solange du deinen Glauben für dich lebst, kannst du an einen Teekessel glauben, der irgendwo im Orbit schwebt. Das ist mir egal. Aber lass deine Umgebung bitte damit in Ruhe (Ich meine dich nicht persönlich!!!! Ich kenne dich nicht.)

    Ich renne auch nicht durch die Gegend und erzähle von einem Spaghettimonster und beanspruche von meiner Umgebung den Respekt dafür und einen besonderen ethischen Anspruch erhebe ich auch nicht darauf.

    Aber zurück zum Glauben und dem Beweisen.
    Es gibt Dinge, die nicht beweisbar sind, sondern nur durch Glaube „erfahrbar“ … Welchen Sinn hat das?
    Ich rede(bete) zu Gott, weiß aber nicht ob er mich hört, ob er mich erhört, ob er ein Wunder vollbringt und mich teilhaben läß an seiner Allmacht und Güte. Ich glaube er(/sie) hat die Welt erschaffen, weiß es aber nicht wirklich.
    Glaub was du willst, aber lass die anderen damit in Ruhe. Wenn du etwas beweisen kannst, dann komm wieder.

    Tut mir leid, aber der Begriff „Glaube“ hat durchaus einen Sinn, den ich durch folgenden Satz erfahrbar machen möchte:
    „Ich glaube es wir heute ein schöner Tag werden.“
    Dann gehe ich raus und erfahre und urteile ob das von mir geglaubte eingetroffen ist.

    Die Aussage „Ich glaube an Gott und brauche das nicht zu beweisen, weil es ist ja Glaube und nicht Wissen“ … Das macht sowas von keinen Sinn. Tut mir wirklich leid.

    Ich kann alles Glauben, aber rechtfertigen kann ich damit nichts. Und wenn ich sagen würde, das dein Gott eine hässliche Nase hat, dann kannst du mir keine Respektlosigkeit vorwerfen, weil ich glaube ja was ich sage und ich glaube auch, dass dein Gott möchte das ich das sage und du kannst es mir ja nicht beweisen dass es nicht so ist und und und

    Dieses Glaube/Wissen-„Argument“ ist – mit Verlaub und ohne dir zu nahe treten zu wollen – einfach nur Geschwafel.

  27. geld aus den taschen ziehen?
    meines wissen kostet die veranstaltung weder geld noch müssen die „gäste“ oder besucher geld in irgendeiner weise bezahlen. aber wenn du der meinung bist.

    1. @danimateur: Solche Veranstaltungen kosten nie Eintritt und den Gutgläubigen werden Wunder vorgespielt und es gibt eine Kollekte, wo massig gesammelt wird. Und TV-Shows in denen zu Spenden aufgerufen wird. Und das Wohlstandsevangelium das gepredigt wird, ist eine Pervertierung des ursprünglichen Gedankens. Gott belohnt die, die viel Geld haben, ah ja.

      Glaubst Du das, was da abgeht?

  28. @ui

    okay, war nich lustig….seit leben des brian isses aber auch nich leicht, witze übers christentum zu machen 🙁

    ich glaub daran, daß das licht in meinem kühlschrank an bleibt, wenn ich n zumache….und deshalb meine stromrechnung so hoch is

  29. wenn leute glauben sollen sie das tun. meinetwegen sollen sie auch jedwede wissenschaftliche erkenntnis ignorieren und es wie die drei affen machen.

    wenn diese leute dann aber nicht damit umgehen können, daß sie belächelt werden, aus trotz dann „stolz“ auf ihren glauben sind und aus diesem trotz dann aggression wird, wirds gefährlich.

  30. 1. Nicht alle Evangelikale predigen das Wohlstandsevangelium. Einige verdammen und verfolgen das genauso, wie sie es mit Muslimen, Schwulen oder liberalen Christen machen. Es gibt bei den Evangelikalen schon ziemliche Abstufungen, weshalb man differenzieren sollte. Das bedeutet dann auch, daß es natürlich auch die Schattierung gibt, die Du beschreibst.
    2. Wenn Hammerhaie sich selbst ein Kind machen können, wer sagt denn, daß sowas nicht auch bei Menschen bald mal entdeckt wird? Vielleicht ist es nur so selten, daß man es bisher nicht beobachten konnte (unter nachvollziehbaren Umständen). Die Forschung kann ja noch Fortschritte machen, auch in der Humanbiologie. Irgendwie muß dann nur noch ein Y Chromosom rein, oder hatte Jesus die langen Haare aus nem anderen Grund und der Bart war ein Damenbart?
    Aber mal im Ernst: Es Evangelium (das richtige jetzt, nicht das mit dem Wohlstand), das hängt nicht an der Jungfrauengeburt, sondern an der Auferstehung. Und die muß nicht bewiesen werden, sondern erlebt. Wer es erlebt hat, glaubt, wer nicht, der nicht, da braucht man dann nicht mehr zu diskutieren, weil über Diskussion kommt man da nicht weiter, ich kann Dir keine Erfahrung herdiskutieren, Erfahrungen mußt Du selbst machen.
    Das führt mich zu 3. Der Dialog zwischen den Religionen nur zu Missionszwecken. Warum reden denn Atheisten mit Religiösen. Sind da nicht einige dabei, die die Religiösen nur „zur Vernunft“ bringen wollen? Also auch nichts anderes als Missionare, nur einer anderen Religion. Oder ist das so wie die (radikalen) Muslime sagen? „Wir laden zum Glauben an Allah ein, die Christen machen Mission und das ist böse“…?

    Gottes Segen
    De Benny

    1. @Benjamin: Nicht alle Evangelikale predigen das Wohlstandsevangelium, richtig, aber der Typ über den ich hier rede.

      Zu Deinen Ausführung über die Biologie äußere ich mich lieber nicht, ich höre lieber Biologen und Wissenschaftlern zu, die wissen, über was sie sprechen, anstatt religiöse Laien, die mutmaßen, was sein könnte.

      Zu Deinen AUsführungen über Mission: Das ist absurd, immer wieder interessant, wie bei vielen Christen so ein unterschwelliger Anti-Islamismus mitschwingt. Du wirfst im Ernst aufgrund meiner Kritik unter dem Dialog der Religionen nur zu Missionszwecken den Muslimen vor, dass sie Christenmission als böse bezeichnen und Islambekehrung nicht?

      Machst Du damit nicht genau das Gleiche? Was meinst Du denn, wie viele Christen es fürchterlich finden, wenn Muslime missionarisch tätig sind, aber selbst jeden von ihrer Religion überzeugen wollen?

      Das Ding ist, 1. Atheismus ist kein Glaube. 2. spreche ich auch mit Christen und allen möglichen anderen Menschen, ohne sie davon überzeugen zu wollen, Atheist zu werden. Es geht um das „NUR“. Dialog mit anderen Religionen NUR zu diesen Zwecken.

      Selbstverständlich darf jeder seinen Glauben darlegen und uch gerne andere davon überzeugen, aber ich spreche nicht mit jemand NUR aus diesem Grund.

  31. nur weil wir freunde sind, find ich nicht alles geil was du machst und schreibst.

    kollekte sammeln ist richtig, geht auch meines wissens an die, die es nicht haben und wie viel mangibt und ob überhaupt entscheiden die besucher glaub ich selbst. spreche nur von mir, der solch veranstaltungen früher auch besucht hat und sich nicht manipuliert fühlt und immer noch selbständig denken kann.

    ob ich das glaube? ich hab mit meinen eigenen augen schon dinge gesehen, die ich nicht erklären konnte und da es meiner meinung etwas „über“ der menscheit gibt und ich bonnke schon ne weile kenne, kann ich mir gut vorstellen das es stimmt. ja. wobei es sicher auch viele scharlatane gibt.

    1. Daniel, echt jetzt, wie blauäugig kannst Du sein?

      Du glaubst im Ernst, das Geld der armen Afrikaner, die zu hunderttausenden zu seinen Massenveranstaltungen gehen wird gesammelt um es denen zu geben, die nichts haben? So ein dummer Quatsch. Es wird denen genommen, die nichts haben!

      Ich finde auch nicht alles geil, was Du machst und schreibst, aber gehe ich auf Deine Webseite und schreibe „puh, scheiße hier, wir immer schlechter, ein Grund, warum ich diese Seite hier immer seltener besuche!“. Nö, mach ich nicht. Ich würde es Dir so sagen. Und auch nur, wenn Du gefragt hättest.

      Was Du mit Deinen eigenen Augen gesehen hast, ist auch unerheblich. Die eigenen AUgen sind bei der Wahrheitsfindung ein ziemlich schlechter Indikator, da sie nicht objektiv sind und sich leicht manipulieren lassen. Wie Dir jeder Zauberkünstler bestätigen kann. (Ich denke mal unter Zauberkünstlern ist die Prozentzl der Atheisten noch höher als unter Wissenschaftlern).

      Ich habe schon tausende Dinge gesehen, die ich nicht erklären konnte und wenn mich das gestört hat, dann hab ich recherchiert, um herauszufinden wie es geht oder jemanden gefragt, der sich auskennt. Aber nicht irgendeinen SCharlatan, der sich ein Erklärmodell ausdenkt, das keinen Sinn macht, dem die SChafe aber folgen, weil er am lautesten schreit.

      Ganz ehrlich, ich hätte von Dir wirklich mehr Köpfchen erwartet.

  32. „Anstatt es einfach nicht zu wissen und wenn es sie brennend interessiert, eben versuchen, es herauszufinden.“

    Glaube ist Vertrauen auf etwas, das man nicht beweisen kann.

    Glaube IST einfach, da muss nichts bewiesen werden.

    Nichtgläubige und Gläubige werden sich nicht von der jeweils eigenen Meinung überzeugen können.
    Ich denke, das muss man einfach hinnehmen.

    Außerdem verstehe ich nicht was an gemäßigtem Glauben schlecht sein soll.
    Aber sobald man andere übers Ohr hauen will, andere schädigt oder andere irgendwie negativ beeinflußt…..dann läuft was falsch, keine Frage.

    1. „Glaube ist Vertrauen auf etwas, das man nicht beweisen kann.“ – Nein. Dummheit ist vertrauen auf etwas, das man nicht beweisen kann.

      „Glaube“ ist sich ohne Grund ein Urteil zu bilden über etwas, was man nicht weiß. Aber vielleicht herausfinden kann. Und wenn das nicht dem Glauben entspricht, steht man blöd da. Weswegen man die Wahrheit oft so gerne ignoriert.

      „Nichtgläubige und Gläubige werden sich nicht von der jeweils eigenen Meinung überzeugen können.“

      Sagt wer. Ist völliger Quatsch. Was meinst Du, wie viele sich von Charle Darwins „Die Entstehung der Arten“ überzeugen liessen und wie viele ehemals Nichtgläubige in die Finder von zwielichtigen Heilsversprechern gerieten.

      Der obige Satz ist ein schönes Beispiel für Glaube. Du glaubst: „Nichtgläubige und Gläubige werden sich nicht von der jeweils eigenen Meinung überzeugen können.“, Du weißt es aber nicht. Du hast noch nicht mal Anhaltspunkte. Gut, Du könntest das jetzt herausfinden, nachrecherchieren, prüfen, etc. – aber dann würde das Ergebnis Deinem Glauben widersprechen, also lässt Du es lieber sein.

      „Außerdem verstehe ich nicht was an gemäßigtem Glauben schlecht sein soll.
      Aber sobald man andere übers Ohr hauen will, andere schädigt oder andere irgendwie negativ beeinflußt…..dann läuft was falsch, keine Frage.“

      Die Frage ist ja, wo hört das eine auf, wo fängt das andere an?

  33. Super Beitrag, finde ich richtig gut! Solche Menschen wie in dem Beitrag beschrieben vergiften die Gesellschaft. Bücherverbrennungen erinnern an eine unschöne Vergangenheit, Exorzismen und Wunderheilungen sind tolle Aufhänger und haben schon im Mittelalter dem einen oder anderen zurecht den Kopf gekostet. Hier wird mit probaten Mitteln versucht Stimmung zu machen! Und zwar keine Gute. Schaut Euch die Zuschauer in dem Video an, wie sie danach dürsten geführt zu werden! Hier werden alte Methoden genutzt, nur keine Autobahnen gebaut.

    An etwas zu glauben, was man nicht beweisen kann halte ich für höchst fragwürdig und gefährlich. Mit dem enormen Wissen das sich der Mensch aneignen konnte sollte für den Glauben kein Platz mehr sein und das Bestreben sollte dahin gehen Wissen weiterzugeben – anstatt irgendwelche sagenumwobenen Geschichten zu verbreiten, für die es keinerlei handfeste Beweise gibt. (Sei es auf der Bühne oder in alten Schriften)

    Aber jeder muss natürlich selbst sehen wo er bleibt und entscheidet somit ganz allein, ob er ein Mensch, Werkzeug oder gar Lemming ist – eine Entscheidung die man jeden Tag neu übrerdenken sollte, viele aber nicht können – es fehlt das Wissen!

  34. „“Glaube” ist sich ohne Grund ein Urteil zu bilden über etwas, was man nicht weiß. Aber vielleicht herausfinden kann.“
    Gott kann man nicht herrausfinden. Zumindest derzeit nicht.

    „Ist völliger Quatsch. Was meinst Du, wie viele sich von Charle Darwins “Die Entstehung der Arten” überzeugen liessen“

    Glaube und Evolution schließen sich nicht aus.
    Glaube und Wissenschaft schließt sich nicht aus.
    Vielleicht sollte ich erwähnen, dass ich Kreationisten und Heilsversprecher und alle die die Bibel wortwörtlich nehmen ebenfalls für völligen Schwachmaten und realitätsfern halte.

    „Gut, Du könntest das jetzt herausfinden, nachrecherchieren, prüfen, etc. – aber dann würde das Ergebnis Deinem Glauben widersprechen, also lässt Du es lieber sein.“
    Das unterstellst du mir jetzt einfach so.
    Außerdem, wer glaubt MUSS kritisch sein. Seinen Glauben hinterfragen und begutachten. Nur kritischer Umgang mit Glaube führt dazu, dass man wirklich glaubt. Sonst ist es blindes Hinterherrennen.

    „Die Frage ist ja, wo hört das eine auf, wo fängt das andere an?“
    Da gebe ich dir absolut Recht, ohne zu Zögern.

    1. @Asmodeus: Du weichst vom Punkt ab. Deine Behauptung war, dass sich Gläubige und Nicht-gläubige nicht voneinander überzeugen lassen. Es gibt Gläubige, die an die Evolution glauben, andere die das nicht tun, das war aber überhaupt nicht der Punkt.

      Ich selbst war auch ma gläubig, weil es mir in der Schule so beigebbracht wurde. Ich war voll der Jesus-Fan. Irgendwann habe ich dann gelernt, Dinge zu hinterfragen und hab das mit dem Glauben sein gelassen.

      Andererseits gibt es überzeugte Atheisten, die ein ihnen unerklärliches Erlebnis hatten, dass sie als Zeichens interpretieren und gläubig werden.

      Mir ging es um Deine Aussage, dass es so etwas nicht geben würde. Und ich habe Dir nichts unterstellt, sondern diese Aussage als Beispiel für das Argument genommen.

      Jetzt sagst Du, wer glaubt MUSS kritisch sein. Sagt wer? Sagst Du. Ist aber nicht so. Wer glaubt KANN kritisch sein. Dann ist es kein bilndes Hinterherrennen mehr, sondern ein halbblindes.

    1. @Asmodeus: Es wäre ja schön, wenn der Glaube fehlen würde. Aber er ist viel zu viel verbreitet. Das Problem ist, jeder glaubt etwas anderes und dann gibt es Steit, Kriege gar.

      Aso wäre mehr Wissen weniger Glaube unter gar keinen Umständen verkehrt.

  35. „[I]ch höre lieber Biologen und Wissenschaftlern zu, die wissen, über was sie sprechen, anstatt religiöse Laien, die mutmaßen, was sein könnte.“
    Hmm, und Du als theologischer Laie… aber gut, reden wir nicht davon…

    Zur Missionsgeschichte: Das mit den Muslimen (ich glaube ich habe das auch eingeschränkt und nicht alle Muslime gemeint) war als Vergleich gemeint:

    Der Muslim macht Werbung für seine Weltanschauung, der Christ macht Werbung für seine Weltanschauung und der Atheist macht Werbung für seine Weltanschauung.

    Gemäßigte Personen kommen damit klar, wenn die anderen der eigenen Richtung nicht nachgehen. Radikale nicht. Dabei ist es egal, ob es sich um radikale Atheisten, Christen oder Muslime handelt. Idioten gibt es überall.

    Ein Atheist, der einen Christen davon überzeugen will, daß Jungfrauengeburt oder Auferstehung des Fleisches unvernünftig ist, ist auch nicht besser als ein Christ, der einen Muslim davon überzeugen will, daß Jesus wirklich am Kreuz gestorben ist (die Muslime glauben nicht, daß es Jesus war am Kreuz). Den Christen die Mission vorzuwerfen ist daher absurd, wenn man seine eigene Weltanschauung verbreitet. Den Christen vorzuwerfen ihre Weltanschauung sei unvernünftig ist im Zweifel genauso, als wenn man den Atheisten vorwirft, ihre Weltanschauung sei gottlos. Es interessiert sie nicht. Ein Atheist will keine gottgefällige Weltanschauung und ein Christ will keine nach der Definition der Atheisten vernünftige Weltanschauung. Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen.

    Wenn man Glaube über Bekenntnisse definiert und Bekenntnisse eine Wirklichkeitsvorstellung ausdrücken, dann ist auch Atheismus ein Glaube. Ich habe nicht behauptet, Atheisten würden nur mit Religiösen sprechen um sie zu überzeugen. Nicht alle Atheisten tun das. Ich habe allerdings Atheisten erlebt, die so drauf sind, wie ich auch solche Christen und Muslime erlebt habe. Und ich kann nicht sage, welche Gruppe zahlenmäßig führt, das scheint recht gleich verteilt zu sein.

    Was ich sagen will ist: Richte Deine Kritik doch nicht an das Christentum, das auch eine liberale Tradition hat, richte sie doch gegen die Borniertheit und Ignoranz allgemein.

    Im Übrigen spricht Du einerseits vom Diaog mit Reigionen, andererseits vom Gespräch mit Personen. Der Dialog zwischen Religionen kann doch nur über religionsrelevante Inhalte geschehen, oder? Und Ziel ist es doch, einander zu verstehen und vielleicht zu einem Konsens zu kommen, oder? Das wäre dann schon wieder Verkündigung und Mission.
    Wenn ich mit Menschen rede, kann ich auch über’s Wetter reden. Ich glaube es gibt sehr wenige Christen, die mit einem Muslim nur reden, um zu missionieren und ansonsten nicht mal Guten Tag sagen. Auch unter den schlimmsten Evangelikalen Fundamentalisten nicht. Wenn das Auto kaputt ist und der Inhaber der Werkstatt Mohammed heißt, dann wird über die Reparatur geredet und den Preis. Vielleicht versucht ein Fundamentalist, die Situation für religiöse Propaganda zu nutzen, ob dies nun Mohammed oder der Autobesitzer ist (Fundis gibt es überall), aber es wird nicht NUR im Rahmen der Mission gesprochen.

    Dummheit ist, etwas zu tun, obwohl man es besser wissen müßte. Und genau das paßt auf den Glauben nicht, denn da weiß man es nicht besser sondern setzt andere Prioritäten. Erfahrung wird wichtiger als Beweisbarkeit. Das ist nicht dumm, es ist einfach anders. Man bildet sich nicht ohne Grund ein Urteil. Es gibt einen Grund, nur weil andere diesen Grund nicht nachvollziehen können ist er nicht nichtexistent. Natürlich wird alles, was nicht objektiv nachvollziehbar ist im aktuell vorherrschenden Weltbild des Atheismus als irreal oder irrelevant angesehen, naja, zumindest hat man größere Probleme mit nicht objektiv meßbaren Größen. Glaube ist aber nicht objektiv, sondern subjektiv.
    Wer kann schon mit Gewißheit sagen, was die Wahrheit ist? Wahrheit ist auch so eine subjektive Sache, weshalb es mich wundert, daß Du den Begriff benutzt.

    Du schreibst etwas davon, daß Nachrechnugnsergebnisse nicht dem Glauben entsprechen und man die Ergebnisse dann verwirft. Aber mal im Ernst: Was tust Du, wenn Du etwas erlebst, was Du mit Berechnungen etc nicht erklären kannst, wenn Du aber andererseits mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen kannst, daß Du nicht verrückt oder übergeschnappt bist, sondern immer noch geradeaus denkst? Hältst Du Dich an die Ergebnisse Deiner Berechnungen oder an das, was Du erlebt hast? Was ist nun „wahr“?
    Glaubende haben genau das erlebt und sich für die Erfahrung entschieden. Vielleicht muß man einfach die Rechenmodelle angleichen oder ganz neue Modelle schaffen. Wer die Erfahrung, die nicht reproduzierbar ist, aber nicht hat, wird dem nicht folgen.

    Das über’s Ohr hauen klappt übrigens auch ganz ohne Glauben. Man muß nur jemanden finden, der entweder im Kopf nicht so schnell ist oder einfach vertrauensseelig oder beides, und man kann auch Menschen mit rein atheistischen Wetbildern über’s Ohr hauen, und das genau so gut, wie mit religiösen Vorstellungen. Das Böse ist hier nicht die Religion, sondern die böse Intention.

    1. @Benjamin: Boah, schreibst Du eine Menge. Ich tu mich ja immer schwer mit Blogeintrag-Kommentaren, die länger sind, als der eigentlich Artikel, aber wollen wir es mal angehen:

      „“[I]ch höre lieber Biologen und Wissenschaftlern zu, die wissen, über was sie sprechen, anstatt religiöse Laien, die mutmaßen, was sein könnte.”
      Hmm, und Du als theologischer Laie… aber gut, reden wir nicht davon…“

      Wenn es um „Glauben“ geht, gibt es nur Laien.

      „Ein Atheist, der einen Christen davon überzeugen will, daß Jungfrauengeburt oder Auferstehung des Fleisches unvernünftig ist, ist auch nicht besser als ein Christ, der einen Muslim davon überzeugen will, daß Jesus wirklich am Kreuz gestorben ist (die Muslime glauben nicht, daß es Jesus war am Kreuz).“

      Einspruch. Also abgesehen davon, dass Du meine Kritik an den fundamentalistischen Christen und ihrer Ansicht vom Dialog der Religionen immer noch nicht verstanden hast, obwohl ich jetzt doch schon betont habe, dass ich überhaupt nichts dagegen habe, wenn man seine Überzeugungen und seinen Glauben darlegt und erzählt, ist da schon ein Unterschied.

      Abgesehen davon geht es nicht um besser oder schlechter.

      Ein Atheist, der jemanden überzeugen will, dass es Jungfrauengeburt und Totenauferstehung nicht gibt, ist sofern anders, als dass er nicht seinen Glauben und seine Überzeugung verbreiten will, sondern die Fakten und wissenschaftlichen Erkenntnisse. Im Gegensatz zu Gläubigen, die oft jemanden von etwas überzeugen wollen, obwohl das Wissen dem widerspricht. Wenn jemand sagt „ich glaube, es ist ein total warmer Tag“, aber das Thermometer zeigt -20Celsius an, dann überzeugt mich das Thermometer nicht der Glaube.

      „Den Christen die Mission vorzuwerfen ist daher absurd, wenn man seine eigene Weltanschauung verbreitet.“

      Auf die Idee kam ja auch niemand, außer Du.

      „Den Christen vorzuwerfen ihre Weltanschauung sei unvernünftig ist im Zweifel genauso, als wenn man den Atheisten vorwirft, ihre Weltanschauung sei gottlos.“

      Also abgesehen davon, dass eine Atheist selbst sagt, dass seine Weltanschauung gottlos ist, ist die Tatsache, dass eine christliche Weltanschauung unvernünftig ist, kein Vorwurf.

      „Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen.“

      Beides Obst. Hier wird Wissen mit Glauben verglichen. Und Wissen ist für mich vernünftig, Glauben nicht. Dem ist eigentlich schwer zu widersprechen.

      „Wenn man Glaube über Bekenntnisse definiert und Bekenntnisse eine Wirklichkeitsvorstellung ausdrücken, dann ist auch Atheismus ein Glaube.“

      Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre.

      „Ich habe nicht behauptet, Atheisten würden nur mit Religiösen sprechen um sie zu überzeugen. Nicht alle Atheisten tun das. Ich habe allerdings Atheisten erlebt, die so drauf sind, wie ich auch solche Christen und Muslime erlebt habe. Und ich kann nicht sage, welche Gruppe zahlenmäßig führt, das scheint recht gleich verteilt zu sein.“

      Nochmals, es bringt überhaupt nichts Zahlenbeispiele mit persönlich erlebtem aufzubauen, dafür ist die Versuchsmenge zu klein. Aber nochmals, Du redest am Punkt vorbei.

      „Was ich sagen will ist: Richte Deine Kritik doch nicht an das Christentum, das auch eine liberale Tradition hat, richte sie doch gegen die Borniertheit und Ignoranz allgemein.“

      Was ich sagen will: In dem Artikel ging es aber nun mal um das Christentum und nicht gegen Borniertheit und Ignoranz allgemein. Von der liberalen Tradition des Christentums musst Du mir aber erzählen, die kenne ich so nicht. Allein schon der Anspruch, dass ich doch bitte nicht das Christentum kritisieren soll, sondern wenn dann bitteschön alles, ist ziemlich unliberal. Wenn ich etwas anderes kritisiert hätte, den Islam oder die Zeugenovas oder den Tokio Hotel – Fanclub, dann hätte die Christen hier keinen Aufstand geprobt und mich kritisiert, dass ich selektiere.

      „Im Übrigen spricht Du einerseits vom Diaog mit Reigionen, andererseits vom Gespräch mit Personen. Der Dialog zwischen Religionen kann doch nur über religionsrelevante Inhalte geschehen, oder? Und Ziel ist es doch, einander zu verstehen und vielleicht zu einem Konsens zu kommen, oder?“

      Wäre es. Und das ist genau das, was die Evangelikalen NICHT tun.

      „Ich glaube es gibt sehr wenige Christen, die mit einem Muslim nur reden, um zu missionieren und ansonsten nicht mal Guten Tag sagen.“

      Ja nu, aber mir ging es ja gerade um diese sehr wenigen Christen, bei denen das so ist (ungefähr 1 Million in Deutschland).

      „Auch unter den schlimmsten Evangelikalen Fundamentalisten nicht.“

      Doch, genau das ist der Punkt. Homosexualität akzeptieren sie übrigens auch nicht.

      „Dummheit ist, etwas zu tun, obwohl man es besser wissen müßte. Und genau das paßt auf den Glauben nicht, denn da weiß man es nicht besser sondern setzt andere Prioritäten.“

      Man weiß es nicht besser, weil man es nicht besser wissen will. Man könnte es aber besser wissen.

      „Wer kann schon mit Gewißheit sagen, was die Wahrheit ist?“

      Was meinst Du mit „die Wahrheit“. Das ist ja das Problem. Religionen beanspruchen „die Wahrheit“ für sich. Und über manche Sachen, die Religionen sagen, kann man sogar mit Gewissheit sagen, dass es nicht „die Wahrheit“ ist. Jungfrauengeburt zum Beispiel.

      „Du schreibst etwas davon, daß Nachrechnugnsergebnisse nicht dem Glauben entsprechen und man die Ergebnisse dann verwirft. Aber mal im Ernst: Was tust Du, wenn Du etwas erlebst, was Du mit Berechnungen etc nicht erklären kannst, wenn Du aber andererseits mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen kannst, daß Du nicht verrückt oder übergeschnappt bist, sondern immer noch geradeaus denkst? Hältst Du Dich an die Ergebnisse Deiner Berechnungen oder an das, was Du erlebt hast? Was ist nun “wahr”?“

      Verstehe ich jetzt nicht, was Du meinst. Erläutere mal oder gib ein Beispiel.

  36. habe das wort scheiße nie in den mund genommen. für den rest entschuldige ich mich.

    Der Rest. Ansichtssache. bin nicht deiner meinung.

    ich glaube gewisse dinge, andere nicht. manche mehr, andere weniger. es gibt dinge, über die kann ich lachen. du vielleicht nicht und ich glaube, den anderen von einer meinung zu überzeugen ist nicht einfach und sicher auch nicht gewillt. daher. du hast deinen standpunkt, ich hab meinen und sicher kommentiere auch mal wieder. zu etwas, das lustig ist.

    gruß

  37. „Dann ist es kein bilndes Hinterherrennen mehr, sondern ein halbblindes.“

    Wobei ich nicht behaupten würde, wer nicht glaubt sondern sich an Fakten hält, dass dieser jemand unbedingt offene Augen hat.

  38. Mir geht es weniger um den Artikel sondern um Deine Argumentation in den Kommentaren. Da stellst Du Deinen Glauben an die Wissenschaft als Wahrheit hin, die unumstößlich feststeht (und wenn man as in Frage stellt kommt das Argument: Du bist kein Biologe). Andererseits ziehst Du über andere her, die ebenfalls ein unverbrüchliches Weltbild haben. Wie abartig dieses ist (ja, ich weiß, daß sie Homosexualität ablehnen) spielt dabei keine Rolle, mir geht es um die Struktur der Argumentation.

    Sie sagen: Die Jungfrauengeburt steht in der Bibel und ist somit über allen Zweifel erhaben.
    Du sagst, die Jungfrauengeburt ist unvernünftig und entspricht somit nicht der Wahrheit.

    Ihr beide setzt eine Wahrheit, jeder ausgehend von seinem Weltbild. Besser ist keiner. Der einzige Punkt ist, daß ich hoffe, daß Du ein wenig mehr mit Dir reden läßt. Das wird sich zeigen.
    Allerdings gibt es auch Evangelikale, mit denen man reden kann, die für sich die Homosexualität ablehnen (auch wenn sie vielleicht selbst homosexuell sind) aber dies anderen nicht vorschreiben wollen. Natürlich sind das nicht die Leute in Deinem Artikel, aber Du kannst von dem Video nicht ausgehen und auf alle Evangelikalen schließen.

    „dafür ist die Versuchsmenge zu klein“
    Und wieder argumentiert er im Sinne einer überprüfbaren Wissenschaft und rauscht somit meilenweit an dem vorbei, was ich gemeint hab 😉 Denk mal anders, denk mal, daß es neben dem modern-wissenschaftlichen Weltbild auch andere Weltbilder gibt, von denen einige vieleiht auch nachaufklärerisch sind…

  39. Nein, das sehe ich komplett anders. Also wenn man Wissenschaft ablehnt, kann man auch mit dem diskutieren ganz aufhören. Für mich kann nur ein Glaube existieren, der wissenschaftliche Erkentnisse auch akzeptiert. Wenn man das nicht tut, dann ist das unvernünftig, da brauchen wir gar nicht weiter drüber zu reden.

    Es gibt auch Gläubige Christen, die das alles akzeptieren, für die klar ist, dass es keine Jungfrauengeburt geben kann, dass Leute nicht von den Toten auferstehen wollen, aber auf die Diskussion, dass an Humbug glauben einfach ein anderes Weltbild ist und man beides akzeptieren müsse, lasse ich mich nicht ein.

    Und in der Bibel steht ein Haufen Zeugs, nichts ist über Zweifel erhaben, nur weil es irgendwo steht. Über Zweifel ist nur erhaben, dass man nicht über Wasser laufen kann, dass Tote nicht auferstehen, Jungfrauen keine Kinder bekommen und der Apfel vom Stamm nicht nach oben, sondern auf den Boden fällt.

  40. Nichts für ungut, aber ist das nicht ein beschränktes Weltbild, wenn man nur das zuläßt, was einem genehm ist? Was nicht vernünftig ist, darf nicht sein… so wie Evangelikale sagen, was nicht in der Bibel steht, kann nicht sein… strukturell alles das Gleiche.

    Es mag Christen geben, die die Jungfrauengeburt nicht annehmen. Mir zum Beispiel ist es schnuppe, ob es ne Jungfrauengeburt war oder nicht. Andere gehen noch weiter. Aber ein Christentum ohne Auferstehungsglauben, das mußt Du mir erst einmal zeigen. Kulturprotestantismus ist kein Christentum!

    1. Nichts für ungut, aber es wäre in der Tat ein beschrnktes Weltbild, wenn man nur das zulässt, was einem genehm ist. Das tun Wissenschaftler sicherlich mich.

      Ich selbst muss leider eine Menge Dinge zulassen, die mir nicht genehm sind und wäre vor allen Dingen für einen Haufen unvernünftige Dinge.

      Ich denke Du verwechselt Begriffe.

      Aber ich denke auch, dass Dein Bild von Wissenschaft vs. Religion nicht funktioniert. Gerade die Sicht ist es, die Fundamentalisten so unangenehm macht.

      Es ist ja okay, dass man etwas glaubt, aber es ist nicht okay, sich eines besseren belehren zu lassen, wenn die Faktenlage eine andere ist.

  41. Die einen sagen es sei Fakt, daß sie den Auferstandenen erfahren haben, in welcher Art und Weise auch immer.
    Die anderen sagen es ist Fakt, daß es keine Jungfrauengeburt geben kann…

    Wer hat nun Recht? Es kommt doch immer darauf an, was man von vorne herein ausschließt und ob man etwas als wirklich anerkennt, was man selbst nicht erfahren hat und auch selbst nicht reproduzieren kann.

    Deshalb finde ich es so schwierig, hier von Fakten zu reden. Von Fakten kann man reden, wenn man auf dem gleichen Grund steht. Bei einem Gespräch zwischen Religiösen und Atheisten ist das mit dem gleichen Grund so eine Sache. Dir wird mein Weltbild zu ungenau und schwammig, vielleicht sogar fantastisch (im Sinne von Fantasterei) vorkommen, weil darin eben Platz ist für prinzipiell unverständliche Phänomene. Dein Weltbild wird mir wohl zu eng sein, weil es bestimmte Erfahrungen, die ich gemacht habe, nicht erklären kann, prinzipiell nicht, es geht hier nicht nur um noch nicht gemachte Entdeckungen.

    Das ist wie wenn man mit zwei Dimensionen die dritte Dimension erklären will. Es geht nicht. Wir denken sozusagen in verschiedenen Räumen wobei vielleicht auch jeder meint, sein Raum beinhalte den Raum des jeweils anderen vollständig und biete noch etwas (so ein zwei Dimensionen) mehr…

  42. Entschuldigung mal, das macht mich traurig, Deine Argumentationsweise, da sie nicht auf Logik fußt. Langsam langweilt es mich aber hier weiter zu diskutieren.

    Es ist wirklich absurd zu glauben, dass die einen sagen „das ist fakt“ und die anderen „nein, nein, das ist Fakt“ und Du musst Dich dann entscheiden, welches davon richtig ist, Wissenschaft oder Religion. Das ist größtmöglicher Bullshit.

    Was ich noch schlimmer finde, ist die absurde Verwechslung, die Du führst zwischen dem Weltbild eines Atheisten und eines Religiösen. Du sagst, in Deinem Weltbild sei Platz für unverständliche Phänomene, aber das Gegenteil ist der Fall. Im Weltbild des Atheisten ist Platz für unverständliche Phänomene und man setzt sich dran, diese zu erforschen, um sie zu verstehen.

    Bei dem Religiösen, versucht man gar nicht erst, die Wahrheit rauszufinden und bildet sich was ein, um diese zu erklären. Man gibt nicht zu, dass man sie versteht, sondern man erfindet einfach ein Erklärungsmodell und sagt, „so! So ist das!“.

    Ohne Möglichkeit der Skepsis, des Zweifeln, ohne Hypothese, experiment, test, etc. etc.

    Dann sagst Du, mein Weltbild sei zu eng, weil es bestimmte Erfahrungen, die Du gemacht hast, nicht erklären kann, prinzipiell nicht.

    Das ist auch quatsch. Es kann es zumindest versuchen. Religion versucht es ja noch nicht einmal, sondern nimmt einfach an. Du schließt ja von vorneherein aus, dass man etwas erklären kann.

    Du bist es, der seinen Horizont erweitern muss, mein lieber Jolly.

  43. Meine Argumentationsweise fußt schon auf er Logik, wie will man anders diskutieren. Logik ist nur eine Methode. Die Frage ist jedoch, auf welchen Daten man diese Methode anwendet. Da ist bei uns der Unterschied. Du gehst von einem anderen Weltbild aus als ich. Nun kann man Weltbilder aber nicht beweisen, da sie eben Grundlage für die Beweise sind.
    Da liegt die Entscheidung, und wenn Du offen für andere Weltanschauungen sein willst, kannst Du hier nicht „Bullshit“ sagen. Das ist dann nicht anders als wenn andere Leute sagen „das ist so und fertig“.
    Religiöse versuchen sehr wohl die Wahrheit rauszufinden. Fundamentalisten meinen gar, sie hätten sie schon rausgefunden (vielleicht so wie Du schon sicher weißt, daß es keine Jungfrauengeburt geben kann?).
    Es gibt im Religiösen genauso Skepsis, Zweifel, Hypothese etc wie in Deinem Weltbild. Nur wie diese Zweifel etc bei Dir auf einige Größen nicht oder selten angewandt werden (hier kann man wieder die Auferstehung bzw die Jungfrauengeburt nehmen, oder auch grundlegender, daß unsere Beobachtungen bei Experimenten etwas mit der Wirklichkeit zu tun haben), so werden bestimmte Größen wie Gott bei den Religiösen eben nicht so häufig angezweifelt. Am Ende kommst Du wahrscheinlich immer wieder zu dem Schluß, daß man, wenn man an der Korrektheit unserer Beobachtungen zweifelt auch glech ganz aufhören kann. So denkt sich dann der Religiöse: Wenn ich die Existenz Gottes leugne, dann brauch ich mir weiter auch keine Gedanken zu machen. In beiden Fällen würde alles zusammenfallen.
    Ich habe gesagt, Dein Weltbild ist aus meiner Sicht eng, nicht daß es tatsächlich eng wäre. Vielleicht hast Du einige weitere Dimensionen, die ich nicht kenne, aber mein Weltbild kennt eben auch Dimensionen, die Dir abgehen.
    Man kann zwar versuchen, die Dinge zu erklären, aber damit trifft man nicht immer, was gemeint ist. Man kann einen Würfel auf eine Ebene abbilden, es ist dann aber nicht das selbe, und der, der in zwei Dimensionen denkt, wird trotzdem das Konzept Volumen nicht verstehen, auch wenn er den Würfel perfekt abgebildet hat.
    Nur weil Religion in eine andere Ebene abbildet, die vielleicht senkrecht auf Deiner Ebene steht, heißt das nicht, daß die Religion eindimensional wäre (aus der Sicht Deiner Ebene bleibt ja nur noch eine Gerade übrig, was wirklich eindimensional ist).

    Religion erklärt die Dinge in einem Raum, der Dir nicht ganz zugänglich ist, wie mir scheint. Das heißt nicht, daß nichts erklärt wird. Die Operationen finden nur nicht in einem Raum statt, den Du komplett überblickst, deshalb sieht es für Dich aus, als behaupten die Religiösen einfach etwas.
    Wie muß es denn für jemanden, der nur die Rationalen Zahlen kennt aussehen, wenn jemand, der die irrationalen Zahlen kennt plötzlich die Wurzel aus -5 zieht? Der wird auch sagen, da behauptet einer etwas, wenn er sich nicht darauf einlässt und sich den Raum der irrationalen Zahlen erklären läßt.

    Ich sage ja gar nicht, daß Du nicht auch Dimensionen kennst, die mir abgehen, nur hab ich bisher noch keinen Anhaltspunkt dazu gesehen, da alle Deine Äußerungen für mich nachvollziehbar sind, wenn ich eine gewisse Grundlage für Dich annehmen (im groben mein Weltbild minus religiöse Dimension).

    Es ist ja nicht so, daß ich die Aufklärung und das wissenschaftliche Weltbild ablehnen würde oder mich in einem voraufgeklärten Stadium befände. Ich bin halt nur nicht da stehen geblieben, hab ein paar Prämissen angezweifelt und Gott dazu genommen, teils durchaus auch aufgrund bestimmter Erfahrungen. Man kann das sicherlich auch mit irgend einer Psychosache erklären, das ist ja im gängigen Weltbild das Totschlagargument, wie im Voraufgeklärten Gottes Eingreifen für alles herhalten mußte. Ich finde, wenn man es nicht mit der Psychoschine innerhalb des rein wissenschaftlichen Weltbildes erkälrt, sondern die religiöse Dimension mit reinbringt, dann kommt die Erklärung dem näher, was ich erfahren hab. Du siehst, es läuft genau so: Erfahrung (ähnlich dem Experiment), Zweifel an Altem, neue Hypothese. Und am Testen bin ich ständig, ich leb ja in dem Weltbild, das ist ein großer Test.

    Sorry, daß es wieder so lange wurde, aber es braucht etwas zu erklären, wie ich das alles sehe.

  44. Sorry, aber jetzt wird es nur noch absurdes Geschwafel. Du gehst ja mit keinem Wort auf das ein, was ich sage, eine Diskussion kann man so nicht führen, sondern Du pickst Stichworte, um sie zu immer abstruseren Aussagen, z.B. „Logik ist nur eine Methode“ und dein nicht nachvollziehbarer „Weltbild“-Vergleich, den Du immer dann heranziehst, wenn die Wahrheit Dich im Stich lässt.

    Nur weil Du viele Worte benutzt, hilft das nicht zu erklären, wie Du das alles siehst, sondern es rescheint immer mehr durcheinander.

    Am allergeilsten finde ich ja

    „Es ist ja nicht so, daß ich die Aufklärung und das wissenschaftliche Weltbild ablehnen würde oder mich in einem voraufgeklärten Stadium befände. Ich bin halt nur nicht da stehen geblieben“

    Damit ist die Diskussion für mich beendet, meine These ist bei Dir tatsächlich dann „Man kann das sicherlich auch mit irgend einer Psychosache erklären“.

  45. Schade, aber mir kam es langsam auch so vor, als würde es darauf hinauslaufen. Wer sich nicht Deinem Weltbild anschließt, der ist halt verrückt, dumm oder so.
    Wo der strukturelle Unterschied zu den christlichen Fundis liegt, die alle, die nicht an Gott glauben wollen, verdammen, mag jeder für sich herausfinden.

    Allerdings verstehe ich nicht ganz, welche Argumente ich nicht aufgegriffen hätte? Aber wenigstens hast Du ja die Wahrheit, denn Du weißt ja genau, wann sie mich im Stich läßt 😉

    Gottes Segen
    De Benny

  46. @Benjamin
    Schade, aber ich habe keine andere Möglichkeit mehr. Ich möchte mich einmischen.
    Du sprichst von Wahrheit und wirfst Ui. vor, dass er behauptet sie zu „haben“.
    Lieber Benjamin.
    Wenn ich also und viele andere mit mir (unter anderem Russel) behaupten es würde ein Teekessel im Orbit herumschweben, dann kann ich das also als Wahrheit annehmen?
    Das willst du mir sagen.
    Und wenn einer daherkommt und behauptet ich wäre verrückt und die Sache mit dem Teekessel ist doch nur Einbildung?
    Dann sagts du: Tja. Der hat eine andere Wahrheit.

    ??? Bullshit ???

    Es gibt keine Jungfrauengeburt und zwar genau so lang bis irgendjemand das Gegenteil BEWEISEN kann. Und bislang konnte es niemand. NIEMAND. Und wenn jetzt in der Bibel steht, dass es trotzdem so war …
    Sorry. Das ist ein Buch. Von Menschen geschrieben. So wie Grimms Märchen.

    Nicht mehr und nicht weniger. Nur weil man etwas nicht erklären kann, heißt es nicht das sich irgendjemand einen Grund „erglauben“ kann und dann ist das halt eine Wahrheit.

    Wenn ich keine Erklärung finde, dann nehme ich nicht irgendetwas an, sondern versuche zu ergründen was die Wahrheit ist und wenn ich diese nicht finde, dann ist es einstweilen unerklärlich, aber ich erfinde keine Wahrheit. Das geht nicht.

  47. Nein, wenn ich Dich kritisiere, dann bezieht sich das nur auf Dich und nicht auf alle, die sich nicht meinem Weltbild anschließen.

    Ich wünsche Dir, dass Du irgendwann aufwachst.

  48. @Andreas:
    Ui hat für sich in Anspruch genommen, die Wahrheit zu haben, nämlich in dem Moment als er sagte, sie wäre mir abhanden gekommen.

    Die Frage ist doch, was ist Wahrheit? Das variiert je nach Weltbild. Zu Zeiten, als man noch meinte, die Sonne würde sich um die Erde drehen, war das eine Wahrheit. Später dann, als man auf das heliozentrische Weltbild kam, war es eine Wahrheit, daß sich die Erde um die Sonne dreht. Wenn Du mich fragst stimmt beides, je nach Standpunkt des Betrachters. Was ist jetzt wahr?

    Wahrheit ist nichts Absolutes. Wahrheit ist nur innerhalb eines festgelegten Systems als absolut ansehbar. Wenn jemand das System nicht anerkennt, bzw darüber hinausgehende Vorstellungen hat (so einer wie ich), dann kann man mit dem schonmal einen Dissens haben über die Wahrheit. Deshalb finde ich es auch wenig zielführend, über Wahrheit zu diskutieren, so lange nicht geklärt ist, wovon der jeweils andere ausgeht. Ich versuche ja hier schon ne Weile klarzumachen, von was ich ausgehe, bzw darüber in ein Gespräch einzutreten. Mir scheint es allerdings, als ob man so ein Gespräch hier nicht will, weil man am eigenen Weltbild genug hat und darüber hinaus nichts wissen möchte (der Ruf nach Beweisen birgt ja die Forderung in sich, neue Information dem hier vertretenen Weltbild unterzuordnen, alles andere wird ignoriert).

    Ich gebe Dir Recht, innerhalb des aufgeklärt wissenschaftlichen Weltbild gibt es keine Jungfrauengeburt, so lange sie nicht bewiesen ist. Nun, sagen wir, wenn sie nicht beweisbar ist. Denn die Erde war auch schon eine Kugel bevor man den Bewies geführt hat… oder nicht? 😉

    Ich erglaube mir nichts. Und ich nehme nicht einfach irgend etwas an. Und ich habe auch nicht behauptet, die Bibel sei mehr als ein von Menschen geschriebenes Buch. Auch ich versuche, die Wahrheit zu ergründen, nur komme ich aufgrund des anderen Weltbildes zu anderen Ergebnissen als Du. Mit einer anderen Datengrundlage kommen eben andere Ergebnisse raus.

    Ich habe nie gesagt, Du oder Ui würde Wahrheit erfinden. Auch mir sind viele Dinge unerklärlich. Deshalb sage ich aber nicht, sie seien nicht existent. Ich gehe auch nicht hin und mutmaße, daß es irgendwann eine Erklärung geben wird, die ins wissenschaftliche Weltbild passt. Ich mutmaße nicht einmal, daß es überhaupt erklärlich sein muß. Wer sagt denn, oder wo ist der Beweis dafür, daß alles erklärbar sein muß? Es ist doch auch wieder nur ein Dogma (diesmal der Wissenschaft), daß es für alles eine Erklärung geben muß, die höchstens noch nicht gefunden wurde, oder nicht?

  49. Benjamin, mir reicht es jetzt, ich habe Deine abstrusen Thesen und Dein Gewäsch hier jetzt absolut statt. Ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn man anderer Meinung ist, aber wenn man eine so verworrene Realitätswahrnehmung hat, dass sie zu Unterstellungen führt, weil für Dich eine Teekanne nicht eine Teekanne ist, sondern das, was Du willst, was es ist, dann hat das hier keinen Platz.

    „Ui hat für sich in Anspruch genommen, die Wahrheit zu haben, nämlich in dem Moment als er sagte, sie wäre mir abhanden gekommen.“

    Pass mal auf, junger Mann. Wenn ich sagen würde, Dir wäre die Wahrheit abhanden gekommen, dann würde das nichts anderes bedeuten, als dass ich sagen würde, dass Dir die Wahrheit abhanden gekommen wäre. Das wäre absolut keine Aussage über irgendeinen Anspruch, den ich über mich habe, sondern einfach eine Aussage von mir über Dich. Also unterstell mir nicht solchen Unfug.

    Abgesehen davon hast Du Dich schon längst aus der Diskussion verabschiedet und kannst es doch nicht lassen.

    „Die Frage ist doch, was ist Wahrheit?“

    Nein, das ist nicht die Frage. Hol‘ Dir ein Wörterbuch und schau es nach.

    „Das variiert je nach Weltbild.“

    Jetzt fängst Du damit wieder an. Nein, das variiert nicht nach Weltbild. Wenn Du einen Apfel in die Luft schmeisst, fällt er auf den Boden. Vollkommen unabhängig von irgendeines‘ Weltbildes.

    „Zu Zeiten, als man noch meinte, die Sonne würde sich um die Erde drehen, war das eine Wahrheit. Später dann, als man auf das heliozentrische Weltbild kam, war es eine Wahrheit, daß sich die Erde um die Sonne dreht. Wenn Du mich fragst stimmt beides, je nach Standpunkt des Betrachters. Was ist jetzt wahr?“

    Ich glaube, an der Stelle kann man die Diskussion abbrechen. Selbstverständlich stimmt nicht beides.

    wie wärs mit:
    Zu Zeiten, als man noch meinter, Frauen sollten Männern untergeordnet sein, war das eine Wahrheit. Später dann, als man auf den Feminismus kam, war es eine Wahrheit, dass alle gleichberechtigt sind. Wenn Du mich fragst stimmt beides, je nach Standpunkt des Betrachters. Was ist jetzt wahr?

    Merkst Du eigentlich, was für einen Unfug Du von Dir gibst? Erspar mir bitte die Antwort.

  50. Mannmannmann, ganz schön heftig, was jetzt hier abging.
    Ich spreche jetzt einfach mal so vor mir her: Ich fand uis Artikel sehr gut, da dieser aufzeigte, wie blöd und verblendet Menschen manchmal sein können (Bonnke/Ekechukwu) dann aber, trotz Atheistentums, auf eine klitzekleine mögliche Art der Jungfrauengeburt in der Natur hinweist (die aber evolutionär beim Menschen nicht angekommen ist). In dieser Hinsicht gläubigen Christen sogar sehr zuvorkommend, der ui.
    Den Absatz mit „Jesus = Gott“ usw. kann man als nicht-gläubiger Christ einfach nur begrüßen: Wie soll dat denn gehen? Da behauptet eine (katholische) Kirche, monotheistisch zu sein, aber dann gibt’s da drei, die einer sein sollen und dann noch eine Mutter mittendrin? Na, das war bestimmt ein schöner Sandwich. Nicht zu vergessen, die Hundertschaften von Heiligen. Nee, ist alles ein Gott – alles klar.
    Ich selber bin Atheist, gestehe aber jedem Menschen seinen persönlichen Glauben zu – solange er mir damit nicht auf den Sack geht.
    Ich provoziere gerne und führe auch gerne Streitgespräche – verlange aber nicht, dass ich als Sieger hervorgehe. Von mir aus darf jeder an eine ungefickte – Verzeihung: unbefleckte – Empfängnis glauben und mit mir darüber reden, Hauptsache wir können uns nachher noch mit einem Bier zuprosten. Von mir aus auch mit Messwein.
    Allen in dieser Runde dürfte doch klar sein, dass das Duo Bonnke/Ekechukwu betrügerische Absichten hegt. Das sollte auch bei gläubigen Christen auf schärfste Kritik stoßen. Insofern können wir uns doch alle einig sein.
    Also: was soll all der Terz? Ich glaub nicht dran, einige von euch schon. Na und?
    Es lebe die heilige Teekanne!

  51. „Hauptsache wir können uns nachher noch mit einem Bier zuprosten. Von mir aus auch mit Messwein.“

    Bleib bei Bier, Messwein schmeckt furchtbar.

  52. Hey ui,
    du bist einfach nur zu bemitleiden und arm dran, denkst du das ist witzig?
    Dein Wissen und dein Humor sind abstossend und keinesfalls unterhaltsam, da können dir noch so treue Fans was anderes erzählen.

    1. @Someone: Mein Wissen ist abstoßend? Aha. Und was Du sagst, stimmt, denn Du weißt ne Menge. Obwohl Du noch nicht mal Deinen Namen weißt. So anonyme Feiglinge, die denken, sie könnten jetzt mal was sagen, habe ich am liebsten. Vor allem, wenn sie nicht ausdrücken können, was sie denn jetzt genau stört.

  53. Pauschalisieren soll man nicht, und genau das machst du. Das ist kein Anzeichen von Intelligenz auch nicht in Verbindung mit Spaß, weil der nur mit gewollter Übertreibung funktioniert.

  54. Ich will mal was zu nem Kommi weiter oben loswerden.
    Der Unterschied zwischen Wissenschaft und Religion jetzt mal im Philosophischen Sinne (als neutrale Instanz sozusagen) ist doch gerade, dass Wissenschaft sich dauerhaft selbst hinterfragt und auch Fehler zugeben kann und diese dann korrigiert. Die Essenz der meisten Religionen (vor allem der großen Monotheistischen) ist aber gerade, dass es keine „Fehler“ in ihrer Weltsicht geben kann. Denn sobald es Fehler geben sollte wird die Religion an sich in Frage gestellt. Wenn man als Gläubiger seinen Gott in Frage stellt ist das Blasphemie, und das sagt doch schon was aus oder?

    Zudem gibt es bestimmt Dinge die man sich bisher nicht wirklich erklären kann. Das muss einen aber sicher nicht in die Religion treiben. Wenn man abergläubisch ist kann man das sicher als Zeichen oder sonstwas deuten. Aber wenn die Wissenschaft grade keine Erklärung hat ist das gerade geltende System eben widerlegt und man sucht ein neues das sowohl auf alle als sicher geltenden Erkenntnisse passt als auch auf die neuen. Das ist gerade das Wesen der Wissenschaft, dauerhafter Zweifel und Selbsthinterfragen.

    Nur mal meine 2 Cents 😉

  55. Ich wollte hier ja nichts mehr schreiben, aber nach diesem Post…
    Wenn Religionen nicht wie Wissenschaft auch hinterfragen würde, dann gäbe es ja keine Theologie, also Wissenschaft von der Religion. Die gibt es aber, und da wird genau das getan: Hinterfragt, Fehler zugegeben und neue Systeme aufgebaut. Natürlich auch innerhalb der Religion, wobei es auch einige Menschen gegeben haben soll, die nach dem Studium der Theologie den Glauben verloren.
    Das dürften in der Mehrzahl dann eben religiöse Menschen gewesen sein, die engstirnig der Meinung waren, es dürfte nichts Neues kommen und alles wäre Blasphemie, was gegen gängiges Denken spricht.Nun, es verlieren nicht unbedingt große Zahlen an Theologiestudenten den Glauben, also denke ich, man kann die Leute, die es so eng sehen, als Minderheit innerhalb der Religion ansehen.

    Wenn die Religionen, gerade die Monotheistischen, nicht hinterfragen, neue Systeme aufstellen würden etc, dann gäbe es keine Trinität, keine Zwei-Naturen-Lehre, und viele andere Dinge auch nicht.

    Kritik ist ja gut und schön, dann aber bitte auch richtige Kritik, und nicht antikirchliche Allgemeinplätze nachplappern, ohne die Korrektheit der Aussagen zu überprüfen. Danke.

    1. Mit verlaub Benjamin, aber das ist Bullshit. Wissenschaft von der Religion kann es auch geben, wenn Wissenschaft Religion hinterfragt, nicht wenn Religion Religion hinterfragt. Wenn nur Religion Religion hinterfragt, dann haben wir ein großes Problem und genau das große Problem haben wir bereits, wenn Du Dir mal anschaust, wer Theologie studieren kann und wer nicht.

      Nur ein Blick von außen kann objektiv sein.

  56. Wenn Religion Religion hinterfragt, ist das Theologie. Wenn Wissenschaft Religion hinterfragt, ist es Religionswissenschaft. Beides ist wissenschaftlich, hat aber verschiedene Zielrichtungen.
    Religionswissenschaft beschreibt. Sie kann nichts ändern. Theologie beschreibt nicht nur, sondern verändert die Religion auch, weil es von innen wirkt.
    Wenn ein Religionswissenschaftler beschreibt, wie die Haltung der Christen oder Juden zu Thema X ist, dann schafft er sozusagen iene Schnittstelle für Menschen von außerhalb, sich Wissen über die jeweiligen Religionen zum jeweiligen Thema anzueignen.
    Wenn ein christlicher Theologe die christliche Haltung zum Thema X beschreibt, dann kann er dabei gleichzeitig Kritik äußern, die derzeitige Haltung im Lichte der Überlieferung und des Glaubens neu bedenken und zu einer veränderten Haltung aufrufen, die der Religion, den Überlieferungen etc entspricht. Das kann der Religionswissenschaftler nicht.
    Dann gibt es noch den Religionskritiker, so Leute wie Marx und Feuerbach. Die gehen von bestimmten Haltungen der Religion X zu Thema Y aus, kritisieren das aus ihrer nichtreligiösen Perspektive und rufen dazu auf, die Religion zu verlassen. Nichts anderes als Missionare, die ebenfalls die Haltungen anderer Religionen aus dem eigenen Standpunkt heraus kritisieren und zum Wechsel in die eigene Religion aufrufen.
    Die Theologie befasst sich mit beiden: Religionswissenschaftlern und Religionskritikern, schon alleine um eine bessere Sicht auf den eigenen Forschungsgegenstand, eben die Religion zu haben. Außenstehende sehen die Dinge manchmal besser. Das bedeutet aber nicht, daß man die Kritik als alleinige Wahrheit ansieht. Jede Kritik wird selbst wieder kritisiert, aber das ist normales wissenschaftliches Arbeiten.

    Den Blick von außen hab ich ja schon angesprochen, aber ich würde nicht so weit gehen zu sagen, daß der objektiv wäre. Ich denke, der Blick von außen ist genauso subjektiv wie der Blick von innen, da jeder Blick von einem Subjekt getätigt wird. Objektiv wäre ein Blick der gleichzeitig von innen und außen käme, der praktisch alles integriert. Und hier kriegen wir ein Problem, weil niemand gleichzeitig innen und außen sein kann. Deshalb bin ich auch der Meinung, daß es so etwas wie Objektivität nicht gibt, so schön das Prinzip sein mag. Jeder ist subjektiv, man kann sich um eine möglichst objektive Sicht bemühen, wird aber niemals wirklich objektiv sein. Schwierig wird es dann, wenn jemand für sich Objektivität in Anspruch nimmt, die er ja gar nicht haben kann. Objektivität ist ein Hirngespinst, wer daran glaubt macht sich etwas vor.

    Eine Nachfrage noch an Dich: Wer kann denn nicht Theologie studieren?

  57. Liegt in der Natur der Sache. Aber das bedeutet nicht, daß man einem Bekenntnis angehören muß, um Theologie studieren zu können. Natürlich kann nicht jeder auf Pfarramt studieren, weil das ein kirchlicher und kein staatlicher Abschluß ist. Aber es sollte doch eine Möglichkeit bestehen, einen Bachelor oder Master in Theologie machen zu können, wenn man Buddhist oder Atheist ist. Früher ging das beim Magister, nicht aber beim Diplom. Man müßte sich mal nach der derzeitigen Situation erkundigen, wo Diplom und Magister weggefallen, BA/MA aber noch nicht eingeführt ist…
    Wobei ich meine, auch schon von Bachelorn in Theologie gehört zu haben…

  58. Das Problem mit dem Absolutheitsanspruch ist, dass auch Du einen Absolutheitsanspruch hast. Du weißt leider was nicht möglich ist. Also bist Du allwissend und allweise.
    Vielleicht gibt es Dinge die Du nicht verstehst.
    Bonnke mag man oder mag man nicht. Er ist wie er ist. Vielen Menschen war er eine Hilfe. Manchen ein Problem.
    Dass es jemand stört, dass einer im Hotel wohnt und es sich gut gehen lässt, könnte auch mit Ohnmacht und Neid zu tun haben.

  59. Es geht doch nicht drum, was ich weiß oder nicht, sondern darum, was gesicherte Erkenntnis ist. Die Menschheit ist so weit gekommen, warum dieser Rückschritt?

    Und dass Bonnke irgendjemand außer sich selbst wirklich geholfen hat, das ist keine gesicherte Erkenntnis.

  60. Klingt sehr nach Neid. Übrigens wie weit ist die Menschheit gekommen? Das sie den Ast absägt auf dem sie sitzt und die Welt zerstört? Dass sie keine Hofnung mehr hat weil alles vor die Hunde geht. Dass es nicht mehr sicher ist, Nachts in Großstädten unterwegs zu sein? Ichj denke der Mensch mach mit jeder neuen Entwichlung und Erfindung neue Rückschritte, was das Menschsein und Beziehungsfähigkeit betrifft. Warum leben Therapeuten so gut und Lebensberater? Weil wir uns so weit entwickelt haben?
    Ich finde auch es wäre schön für andere Bedeutung zu haben und zu zig-Tausenden sprechen zu können. Wäre natürlich gut, wenn man etwas zu sagen hat. Statt scheinbare Dunkelheit zu verfluchen, auch mal ein Licht anzündet und jemandem Freude bereitet.
    Abgesehen davon kenne ich Leute, die Bonnke nicht mögen und für schrecklich halten. Und ich kenne Leute, die mir gesicherte Erkenntnis vermitteln, dass er ihnen eine sehr große Hilfe war und ist.
    So was soll’s, du kannst nicht einmal beweisen, das der PC vor dem Du sitzt, wirklich Materie ist. Vielleicht bildest Du Dir alles nur ein und führst Selbstgespräche.
    Also ohne Glauben, kannst Du nicht einmal Deinen eigenen Wahrnehmungen vertrauen. Ich glaube, daher weiß ich, dass das was ich sehe auch zum Großteil wahr ist. Manchmal täusche ich mich. Da hilft mir Gott dann weiter, damit meine Wahrnehmung der wahren Realität näher kommt.

  61. Ich empfinde diese Meldungen als zynisch. Vielleicht sind sie auch nur sarkastisch.
    Sie regen auf jeden Fall zum Nachdenken an.
    Ich bin auch sehr kritisch bezüglich Meldungen von Exorzismen und Wunderheilungen. Ich habe schon davon gehört, dass eine Frau von den Toten auferweckt wurde, später erfuhr ich, dass sie doch gestorben ist.
    Warum stört Dich ein Mann so, den Du nicht einmal kennst?
    Warum können Gerüchte und Berichte über ihn Deine Emotionen so gefangen nehmen?
    Steht er stellvertretend für ein anders Ekel?
    Erwiesen ist auch nicht, dass Deine Bewertung korrekt ist, dazu müsstest Du mit dem Mann gereist sein und gearbeitet haben.

  62. Meine Bewertung ist nur korrekt, wenn ich mit dem Mann gearbeitet und gereist bin? Komische Logik…

    Erkentnisse bekommt man nicht nur durch eigene first-hand-Erfahrung. Das wäre ja schrecklich, wenn das angesammelte Wissen der Menschhet jeder neu für sch erfahren müsste. Wir sollten alle Universitäten schließen, vielleicht reden die da nur Quatsch.

  63. Der Begriff der Erkenntnis ist einer der Grundbegriffe der Philosophie. Er lässt sich nicht auf andere bekanntere oder übergeordnete Begriffe zurückführen und ist ohne Selbstbezug (Zirkel) nicht definierbar.
    Erkenntnis beinhaltet immer die Beziehung zwischen einem erkennenden Subjekt und etwas Erkanntem (Objekt). Erkenntnis kann sich ebenso auf einen Sachverhalt wie auf einen Prozess beziehen. Je nachdem, ob eine Erkenntnis unmittelbar gewonnen wird oder ob sie durch eine indirekte Information entstanden ist, spricht man von der unmittelbaren (intuitiven) oder von der mittelbaren (diskursiven) Erkenntnis.
    Ich gründe meine Erkenntnis auf das was ICH erkannt habe.
    Das andere bezeichne ich für mich, Schlußfolgerung auf Grund von Behauptungen anderer.
    Deine Anmerkung sagt mir, dass der Mensch nichts mehr Neues lernen kann, da die Universitäten alles wissen.

  64. Kennst Du die Gedanken jinter dem Empirismus?
    Hume formuliert die wesentliche Grundthese des Empirismus: Dass sich nämlich alle Ideen, so komplex sie auch sind, letztlich von einfachen Sinneseindrücken herleiten.
    D.h. jede Wissenschaft baut auf gewesene Sinneswahrnehmungen. Wenn Du also etwas gegen Prediger oder Gott hast, wird das auch Dein Urteil prägen.
    Du bist nie frei, sondern immer von Erfahrungen geprägt.
    Der Freiheit nähert man sich durch Selbsterfahrung bzw. Reflexion.
    Ich hatte eine Erfahrung mit Gott, daher gehe ich anders mit der Nachricht über den Prediger um als Du mit Deiner Gotterfahrung. z.B. Der Gott der da ist und redet oder der Gott der nicht da ist und deshalb auch schweigt.
    Das sagt noch nichts über meine Gedanken über diese Prediger aus. Gut oder schlecht? Kann ich erst sagen, wenn ich ihnen ausreichend begegnet bin. Anscheinend kennst Du sie besser als ich.

  65. Geriva: Wenn man nur von sich ausgeht, liegt man sicherlich falsch. Du denkst Du hattest eine Erfahrung mit Gott, aber Du hast überhaupt keinen Anhaltspunkt außer Deinem eigenen Urteil, ob das stimmt oder nicht.

    Aber wir reden hier ja aneinander vorbei.

  66. Du hast recht, wir reden mit zwei verschiedenen Absichten.
    Du schriebst: „Du hast überhaupt keinen Anhaltspunkt außer Deinem eigenen Urteil“. Du beurteilst über mich, als ob Du mich die letzten 40 Jahre begleitet hättest.
    Da sind viele Menschen, die mit mir das geteilt haben, was mein Leben verändert hat, mich vor 37 Jahren von Drogen befreit hat und mir einen Sinn und Ziel im Leben gegeben hat.
    Hast Du den Film Avatar gesehen? Es ist eine Geschichte über blinde Menschen, die jene für dumm halten die etwas sehen, obwohl sie sehend werden könnten.
    Das Problem das ich sehe ist, das jemand der den Absolutheitsanspruch eines anderen kritisiert, hat vertritt selber eine Absolutheitsanspruch, denn er behauptet, dass andere in ihrer Sicht absolut falsch liegen und dass man selbst recht hat.
    Wenn jemand glaubt, dass Menschen ohne Gott verloren gehen, wäre es eine Schande, wenn sie nichts unternehmen würden, um andere zu warnen, besonders wenn sie abartige bzw. wiedernatürliche Lebensweisen verfolgen.
    Wenn Manche dieses ausnutzen, um sich zu bereichern, beseitigt das noch nicht die Gefahr die vor dem Betroffenen liegt.

  67. Du diskurtierst ja gan gerne. Allerdings verstehe ich wirklich nicht worauf Du hinauswillst und Deine Sätze klingen für mich wie unzusammenhängender Klimbim, der keine klare Linie verfolgt. Ich muss leider zugeben, ich habe keine Ahnung mehr um was es jetzt genau geht.

    Ja, ich habe den Film Avatar gesehen. Ein Hollywood-Film. Ein super Argument für irgendwas. Ich weiß nur nicht, was.

    Kannst Du nicht mal Deine Gedanken sortieren und auf einer Linie bleiben?

    Welche abartigen und widernatürlichen Lebensweisen denn?

  68. Schwule, außerehelichen Sex, die Evolutionslehre und nicht an Verantwortung vor einem Schöpfer glauben

    Manche glauben wirklich, dass es nichts absolut Richtiges gibt, was sie absolut richtig finden. (ein Widerspruch in sich)
    Ich diskutiere eigenlich nicht gerne, nur finde ich es Schade, dass manche Menschen nur Klimbim hören, wenn es um größere Dinge als ihren Ententeich geht.
    Beim Avatar kommt das gut durch. Ein Naturvolk soll echtes Leben für irgend etwas kaputes aufgeben. Sicher eine Metapher für den Völkermord an den Native Amerikans oder dass man in Amerika jeden Terrorist nennt, der seine Heimat verteidigt. Auch diese Amis im Film bezeichnen das naturvolk als dumm und blind, obwohl sie es selber sind.
    Also gibt kein Urteil ab über etwas was Du nicht verstehst.
    Lies noch einmal den Beginn dieses Forums. Ich möchte zum Abschluss nur noch feststellen, dass ich kein Fundamentalist bin.

  69. Ach daher weht der Wind. Du empffindest also „Schwule, außerehelichen Sex, die Evolutionslehre und nicht an Verantwortung vor einem Schöpfer glauben“ als abartige und widernatürliche Lebensweise?

    Und dann sagst Du, dass Du kein Fundamentalist bist?

    Als letztes noch: Avatar hab ich gesehen, aber der Film hat wirklich nichts mit dem Thema hier zu tun. Du willst nur Zeilen Füllen. Aber homophoben Kreationisten biete ich hier kein Forum.

  70. der Artikel ist super, mit lust und Lebensmut wird da geschildert wie das *bibeltreue Volk* so ist, es bestätigt sich auch in den Kommentaren die man hier liest.

    hasserfüllt gegen jeden der Ihren bunten treiben gegenüber kritisch ist, dabei sollte man doch annehmen das gerade diese Demokratische Grundwerte wachsen lässt, aber bei Evangelikalen kann man es vergessen, frei nach dem Motto, mal bist du der Baum, mal bist du der Hund, wird völlig sinnfrei mit ihren Höllischen Bibelsprüchen umgeschmiert…

    naja, was dem Sprayer die Takes, sind dem evangelikalen die Bibelfloskeln… vondaher nix neues… wobei Sprayer die besseren sind 😉

  71. Hatte gerade vor den ganzen Text zu kommentieren. Was jedoch oft wieder zu einer Diskussion führen würde.

    Ich werde nur in kurzen Worten zusammenfassen an was wir glauben und ihr könnt dies mit dem Text oben vergleichen.

    Wir glauben daran das wir alle schuldig sind. Denn jeder wirklich jeder hat schon etwas unrechtes getan. Doch diese Taten trennen uns von Gott. Deshalb hat Gott uns seinem Sohn Jesus geschickt der für unsere Sünden gestorben ist. Wenn wir Jesus als unseren Retter annehmen der für unsere Sünden gestorben ist und Gott unser Leben geben, da wir womöglich immer wieder irgendwelche Sünden begehen würden, ist es besser Gott unser Leben zu übergeben und ihm zu vertrauen das er uns durchs Leben führt.

    Und die Gebote der Bibel besagen nicht das wir nicht Christen hassen sollen sondern das wir unseren nächsten Lieben sollen.

    Sie sagen auch nicht das man andere Menschen ausbeuten soll wie in dem Text beschrieben, sondern das man sein Reichtum den Armen geben soll und anderen Menschen helfen soll.

    Natürlich ist die Mission auch ein sehr wichtiger Auftrag dem wir nachgehen sollen. Wir sollen anderen Menschen das Evangelium verkünden.

    Wenn ich irgendetwas falsch geschrieben habe lasst es mich wissen.

  72. Oder aber: Es gibt keinen Gott.

    du schreibst, was Dein Glaube ist und was Du denkst was richtig ist.

    Das ist auch vollkommen okay, Du musst allerdings zulassen, dass andere einen anderen Glauben haben.

    Missionierung ist nicht in Ordnung, denn das ist im Grunde genommen, Andersgläubigen zu erzählen, dass sie falsch liegen und Dein Glaube der einzige richtige ist.

    Und das ist nicht in Ordnung, denn der christliche Glaube ist nicht richtiger oder falscher als irgendein anderer Glaube, der jüdische Glaube, der Islam , Buddhismus, Hinduismus oder irgendeine kleine Religionsgemeinschaft irgendwo.

  73. Hallöchen,
    ich wollte nur mal so anmerken – ja, die religiösen Fanatiker gibt es auch auf katholischer Seite (Gottesdienst auf Latein, Frauen sollen nur ausgebildet werden um nachher Lehrerinnen für Frauen zu werden etc…). Sehr nette Ansichten kursieren da, aber – mir völlig schnurz. Solange sie keine Bombenanschläge verüben und andere Menschen verunglimpfen (und mich mit ihrem Müll in Ruhe lassen).
    Soviel zur fundamentalen Seite.
    Grüße
    Karin

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