Gib mir ein Bott!

Ein paar unzusammenhängend Gedanken am Montag:

Die Opportunisten Obama, Merkel und Westerwelle sind also nun plötzlich auf der Seite des ägyptischen Volkes, auf der Seite der Demokratie. In China hingegen…

… da unterstützt die Weltpolitik ja tierisch die Demokratiebewegung.

Apropos China. Kann den Chinesen mal einer sagen, dass Gabeln viel geiler sind als Stäbchen?

Übers Wochenende habe ich jetzt „Wikipedia“ zu Ende gelesen. Eigentlich recht nette Lektüre, nur manche Stellen sind echt langweilig. Quasi wie die Bücher von Frank Schätzing (siehe hier). Nur nicht so langatmig.

Auf Facebook hat mich vor ein paar Tagen eine Frau angechattet. Ich hab sie nicht verstanden, vielleicht könnt ihr mir helfen:

Frau: abend kannst du mir ein kleines bott senden wäre lieb
ich: ein was?
Frau: ein kleines schiff
ich: schicken?
Frau: ja schenken
ich: sorry, ich verstehe nicht. Wo soll ich denn ein Schiff herholen?
Frau: aus den geschenken kostet 5 piastar
ich: Sorry, aber wenn Du Dich nicht so ausdrücken kannst, so dass ich Dich verstehe, dann kann ich Dir nicht helfen.
Frau: bin nervös weil ich nicht weiss wie ich das schreiben soll
mann kann doch seinen freunden hier geschenke machen und da gibt es ein kleines schiff
ich: so was mache ich nicht. wozu soll das denn gut sein?
Frau: kann ich ins wasser tuen
ich: ins Wasser? Das ist doch keine echtes Schiff?
Frau: bist du nicht im spiel oder was
ich: in welchem Spiel denn?
Frau: resort world
ich: wieso sollte ich?
Frau: in dem man sich dort anmeldet
ich: warum sollte ich das tun?

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Über ui.

Manuel Wolff ist der Autor von „ui. der blog.“, Außerdem „ui. der vlog.“ auf Youtube und diverse andere Projekte.

Hauptberuflich Stand Up Comedian und Musikkabarettist und Improgott.

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4 Gedanken zu „Gib mir ein Bott!

  1. Das ist ein schönes Beispiel dafür, dass heute viele Sachen als selbstverständlich angesehen werden.
    Zum Beispiel „Bist du auf Facebook, so meldest du dich natürlich bei einem der Spiele an und hast da voll den Durchblick.“

    Ein Bekannter rief mich neulich an:“Warum warst du denn gestern nicht im Dudelsack, ich habe dir doch im wer-kennt-wen geschrieben, dass wir uns treffen“ (Der Dudelsack ist eine Kneipe bei uns).

    Der Gute hat einfach mal vorrausgesetzt, dass ich alle 10 Minuten meine Nachrichten überprüfe und unkommentiert akzeptiere.

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