Gott ist heilig, Jesus lebt, d’oh!

Das Plakat hab ich am Hauptbahnhof entdeckt, schön, wie klar die sich ausdrücken. Und die schenken einem ein neues Testament. Muss aber ein ganz Neues gewesen sein, dass sie selbst noch nicht gelesen haben, sonst wüssten sie ja, dass der drohende Gott im neuen Testament plötzlich ein ganz lieber Kerl ist.

Ich vermute hinter dem Plakat aber irgendeine versteckte Botschaft, schaut Euch mal die „i“ genauer an. Manchmal bei in Großbuchstaben gedruckten Wörtern plötzlich kleingeschrieben. Oder die Lücke zwischen „lebt“ und „!“. Da steckt doch irgendwas dahinter. Und wer ist dieser Herr Jesus und warum wurde er für andere bestraft?

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Über ui.

Manuel Wolff ist der Autor von "ui. der blog.", Außerdem "ui. der vlog." auf Youtube und diverse andere Projekte. Hauptberuflich Stand Up Comedian und Musikkabarettist und Improgott. G+

11 Gedanken zu „Gott ist heilig, Jesus lebt, d’oh!

  1. das i ist kabbalistisch dem j gleichzusetzen. j entspicht auch dem namen gottes(Jahwe,Jehowa) vielleicht ist dies der ausdruck des verfassers, sich selbst gott nicht gleichsetzen zu wollen(den tick haben die ja alle).
    mit schmunzelnden grüssen,
    sirius1492

  2. Meinste? Glaube ich nicht.

    Kleiner Hinweis: Wenn Du keine URL eintragen willst, lass das Feld bitte einfach frei, statt „xxx“ reinschreiben, dann muss ich das auch nicht korrigieren 🙂

  3. Die sind so doof, sie hätten einfach ganz groß auf das Plakat schreiben sollen:

    „Wir SCHENKEN“ Ihnen ein Neues Testament!“

    Man gucke sich nur mal den typischen Gottesdienst an: Die ganze Gemeinde pennt, während der Pfarrer seine Predigt runterleiert. Aber wenn’s dann zum Abendmahl kommt, rennen auf einmal alle vor zum Altar und wollen unbedingt vorne mit dabei sein. Naja, kein Wunder, gibt schließlich was kostenlos! Und dann noch verbunden mit Interaktivität, einfach herrlich!

    Ein echtes Schnäppchen ist immer reizvoller als Aussicht auf ewiges Leben im Himmel. Der Praktiker-Markt hat das im Gegensatz zur Kirche kapiert. Deswegen boomt der Praktiker-Markt und nicht die Kirche.

  4. Naja, aber die Kirche vertritt grundsätzlich die selbe Position, Amen.

    Und zu der Frage oben – Jesus war ein Wanderprediger, der ungefähr im Jahr 30 n. Chr. den Bogen etwas überspannt hat und nie den Mund halten konnte. Da hat man ihm was angehängt und ihn gekreuzigt. Ein paar Tage später haben zwei Freunde von ihm seine Leiche gestohlen und hinterher überall behauptet, er wäre ihnen wieder auferstanden. Damit wollten sie sich wahrscheinlich wichtig machen, aber der kleine Streich hatte ein 2000jähriges Nachspiel…

  5. es sei mal dahingestellt, von wem das plakat ist. im sinne der meinungsfreiheit ist es auch voll ok, seine botschaften unter die leute zu bringen. aber nicht nur das, ich persönlich freu mich richtig, wenn ich solchen infos begegne. das ist so wie „monthy-python-schauen“.

    ps:ein witz kann eine sehr ernste angelegenheit sein, wie schon churchill meinte, -und auch umgekehrt, wie ich anfügen möchte.

    lg,
    sirius1492

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