„Hinterfragen“ ist ja auch so ein Wort, bei dem man sich sofort schlauer vorkommt, wenn man es benutzt.

Gedanken vom Pferd 54 – Gastkolumne von Weidler

Wenn die Welt über Artensterben und Umweltzerstörung dermaßen aus dem Häuschen sein könnte wie über ein paar idiotische Comics, wäre der Planet so gut wie gerettet.

„Ein einflussreicher sunnitischer Scheich hat den Freitag zum „internationalen Tag des Zorns“ aufgerufen.“

Tag des Zorns.
Klingt wie ein Metal-Open-Air. Oder ein Film mit Chuck Norris.

„Stimmt, in der Föderation ist doch dann irgendwann allgemeines Tempolimit Warp 5 eingeführt worden, oder?
Der Picard hat sich da natürlich für eingesetzt – als Franzose.“

„Multitasking“

Ich kanns nicht mehr hören.

Da haben sie dem Feminismus wieder ein Wort beigebracht.

Nachtrag
Windows kann übrigens seit Win95 Multitasking.
Während, soweit ich weiß, auch die neusten G5s mit OSX noch immer seriell arbeiten.
Was sagt uns das?

Multitasking macht nicht schneller. Nur zickig und instabil.
Dafür gibt’s mehr Hardware dafür zu kaufen.

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Über ui.

Manuel Wolff ist der Autor von "ui. der blog.", Außerdem "ui. der vlog." auf Youtube und diverse andere Projekte. Hauptberuflich Stand Up Comedian und Musikkabarettist und Improgott. G+

Ein Gedanke zu „„Hinterfragen“ ist ja auch so ein Wort, bei dem man sich sofort schlauer vorkommt, wenn man es benutzt.

  1. Dies Irae (Tage des Zorns) ist doch ein wichtiger Satz der katholisch-lateinischen Begräbnisliturgie und musikalischer Höhepunkt der meisten Requiem-Messen (zum Beispiel bei Verdi). Die Musik-Assoziation war insofern schon ganz gut.

    (und die Sache mit dem Multitasking unter OS X ist falsch)

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