Manuel Wolff schuld am Stromausfall bei der Bahn


Es war Mittwoch, der 14. januar kurz vor 14.00 Uhr. Ich saß an meinem Computer, um Online ein Ticket zu kaufen, von Köln-Chlodwigplatz nach Heiligenhaus. Da ich direkt ein Ticket für die Rückfahrt haben wollte, wählte ich Hin- und Rückfahrt, drückte auf Buchung durchführen, loggte mich mit meinen Kundendaten ein und bestätigte fast die Buchung – da fiel mir ein, dass ich ja gar nicht zu Köln-Chlodwigplatz zurück wollte, sondern zu Köln-Friesenplatz.

Bevor ich auf „zurück“ drückte, bekam ich Gewissensbisse. Würde die Bahn das überhaupt verkraften, die Idee, dass man wohin fährt und von dort aus nicht zurück, sondern woanders hin? Ich meine, das ist ja fast unvorstellbar! Dennoch, es musste sein, ich drückte auf „zurück“ und bahn.de fror ein. Nichts ging mehr. Ich bin mir sicher, ich war schuld.

Daraufhin fielen stundenlang das komplette Online-Angebot und alle Fahrkartenautomaten in allen deutschen Bahnhöfen aus. Nur weil ich mich noch einmal umentscheiden wollte. Glaubt ihr nicht? Oh doch, sogar SpOn berichtete. Und dann arbeitete die Bahn noch für mich, wie man hier sieht.

UPDATE: Gerade checke ich meinen Kontoauszug und stelle fest, dass die mein Ticket – das ich nie erhalten habe – abgebucht haben! So was perfides Unverschämtes hätte ich selbst von der Bahn nicht erwartet! Und noch schlimmer – in der Buchungsrückschau wird das Ticket gar nicht angezeigt, die haben mir also einfach so Geld abgebucht, brauchen wohl welches!

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Über ui.

Manuel Wolff ist der Autor von "ui. der blog.", Außerdem "ui. der vlog." auf Youtube und diverse andere Projekte. Hauptberuflich Stand Up Comedian und Musikkabarettist und Improgott. G+

4 Gedanken zu „Manuel Wolff schuld am Stromausfall bei der Bahn

  1. Falls du einen Sparpreis gebucht hast, geht es nur von A nach B und zurück von B nach A, also Hin- und Rückfahrt vom und zum selben Ort.

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