Nie mehr Moonwalk: Michael Jackson tot


Ich wollte diese blöde Überschrift vorwegnehmen, bevor morgen Tageszeitungen mit ähnlich holprigen Reimen und schlechten Wortspielen auftrumpfen. Mittlerweile hat es wohl jeder mitbekommen: Michael Jackson, der „King of Pop“ ist tot, Vermutungen zufolge mißbrauchte er verschreibungspglichtige Medikamente. Er wurde in LA mit Herzstillstand im Krankenhaus eingeliefert, nachdem er in der Wohnung gefunden wurde, als er schon nicht mehr atmete. Zwischenzeitlich sprachen einige Medien von einem Koma, aber mittlerweile bestätigen TMZ, CNN. Spiegel Online, LA Times, CBS und weiter Medien den Tod. Wird also nichts mit dem Comeback, aber was für ein Abgang.

Für Celbrities ein tragischer Tag, denn noch eine weiße Frau starb einige Stunden davor: Farah Fawcett. Die wird allerdings vergessen werden, denn wenn es etwas über Michael Jackson gibt, dann steht die Welt still und der Rest wird uninteressant. Das war schon so, als er weiß wurde, als er Kinder in sein Bett nahm, um seinen Penis anzufassen, dass war schon so, als er als jüngster Jackson 5 seinen älteren Brüdern die Show stahl.

Zur Zeit scheint die Nachrichtenlage zu bestätigen, dass die per Notruf herbeigeeilten Helfer Jackson schon mit Herzstillstand am Boden in der Wohnung fanden und alle Wiederbelebungsversuche scheiterten. Die Meldung er sei in einem Koma, bestätigte sich nicht. Hier ein Video der Fahrt ins Hospital, allerdings macht das ihn auch nicht mehr lebendig:



Als die Welt noch in Ordnung war, Michael Jackson noch schwarz war und Musik noch Musik war, da klang er so:


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Über ui.

Manuel Wolff ist der Autor von "ui. der blog.", Außerdem "ui. der vlog." auf Youtube und diverse andere Projekte. Hauptberuflich Stand Up Comedian und Musikkabarettist und Improgott. G+

11 Gedanken zu „Nie mehr Moonwalk: Michael Jackson tot

  1. Erstaunlich ist für mich die Massenhysterie in diversen Blogs und Foren. Da wird von ’surreal‘ geredet. Was ist denn bitte am Tod surreal?

    Als Farrah Fawcett gestorben ist, ist ja auch keiner ausgetickt.

  2. Die kannte ja auch keiner mehr. Außerdem war sie schon immer eine weiße Frau und Michael Jackson war das erst seit ein paar Jahren.

  3. Pingback: klaeuiblog
  4. „rgendwelche Berichte zu schreiben sondern hätte sich auf den Tod vom King of Pop konzent…“

    Jup! Ist ja auch ein krasses Medienthema!

  5. hallo… findet ihr es nicht ein bißchen seltsam, daß ein 50-jähriger popstar, der gerade 50 konzerte angekündigt hat, plötzlich sang-und klanglos abtritt? eine größere medienpräsenz als jetzt, kann sich doch kein konzertmanager wünschen. bin fest davon überzeugt, daß es sich um die größte lancierte presse-ente der medien- und pop-geschichte handelt. der king ist mit sicherheit quicklebendig und wird sehr viel dollars mit ausverkauften konzertarenen einspielen. würde mich auf jedenfall nicht wundern.

    ciao,
    (Name von ui. gelöscht)

  6. Da waren sie wieder, die Verschwörungstheoretiker.

    Sag mal, Du Nase, warum schreibst Du hier Name und E-Mail-Adresse eines anderen rein?

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