Alles was schief gehen kann, geht schief.
Wir waren in Grenada, zum letzten Mal vor der Transatlantik mit 6 Seetagen die Möglichkeit kurz raus ins Terminal zu gehen, um den kostenlosen WLAN des dort ansässigen Pizza-Imbiss zu nutzen, um noch schnell meine Seite zu aktualisieren.
Pech 1: Ich gehe raus und stelle fest, dass wir diesmal in einem anderen Terminal liegen und hier nirgendwo WLAN ist. Zum anderen Terminal ein Fußmarsch von 20 Minuten.
Pech 2: Dort angekommen, ist das Pizza-WLAN diesmal abgeschaltet. Der Inhaber sagt mir aber, dass im Café nebenan auch WLAN sei.
Pech 3: Auch dort funktioniert es nicht. Allerdings hat sich die Besitzerin dann damit beschäftigt und den Server angeschaltet.
Pech 4: Ich muss zurück an Bord, keine Zeit mehr.
Pech 5: Die Straßen sind mit deutschen und amerikanischen Touristen voll, die Olympiasieger wären, wäre Langsam-Lauf-Und-Im-Weg-Stehen eine olympische Disziplin.
Pech 6: Weil ich ja unbedingt etwas schreiben möchte, setze ich mich zurück an Bord an die bordeigenen Internetterminals. Muss ich eben auf die Rechtschreibkontrolle und mein eigenes Notebook verzichten. Aber – so ein Pech – die Verbindung ist tierisch lahm, eine Seite aufzubauen dauert 5 Minuten und mich kostet das nicht nur einen Haufen Zeit, sondern auch einen Haufen Geld.
Pech 7: Im StudiVZ funktionierte ausgerechnet dann der Nachrichtenversand nicht.
Pech 8: Nach einer Stunde hat man es dann doch endlich hinbekommen und einen langen Eintrag für seine Webseite geschreieben – ohne jegliche Möglichkeit des Zwischenspeicherns – man wählt “veröffentlichen” und de Internet Explorer schließt und zeigt eine Fehlermeldung.
Das, meine Damen und Herren, ist Murphy’s Law.



Da brauchst du nicht auf dem Schiff arbeiten um das zu erleben, das geht auch ganz leicht in den eigenen 4 Wänden…
Trotzdem sch…..
Es ist Montagmorgen. Der Wecker klingelt nicht. Ich steh zu spät auf. Steh unter der Dusche, Wasser kommt nur tröpfenweise. Ich will danach Haare trocken, Fön gibt ein letztes Zucken von sich, kaputt. Ich komme zu spät in die Redaktion. So funktioniert Murphys Law bei den elementarsten Alltags-Dingen.
Übrigens, an diesem kleinen niedlichen Strand auf Grenada, Beach House, gibts W-Lan. Falls du nochmal in die Karibik schippern solltest…
@ Bine: Am Montag war wohl der Tag der allgemeinen Weckerverschwörung… ich wurde auch erst durchs Telefon 20 Minuten vor Arbeitsbeginn geweckt
@ Jule: Wecker sind sowieso eine grausame Erfindung. Zu einer einstelligen Uhrzeit aufstehen zu müssen ist Quälerei. Und ungesund.