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Die ui. Show


So geht Flashmob – Josh’s Band mit 1107 Musikern


Ich hasse die Telekom, die machen mich echt sauer und ich hasse auch Werbung. Aber man muss es einfach zugeben, dass die Abteilung von T-Mobile in Großbritannien mit ihrer Werbung einfach alles richtig machen. Deutschland ist da weit von entfernt, aber wir erinnern uns, wie das Paul Pott’s Phänomen in dem phantastisch geschnittenen “Life is for sharing” – Clip zusammen geschnitten wurde.

Die Werbeagentur von T-Mobile hat vor genau 1 Jahr plötzlich hunderte Leute am Liverpooler Bahnhof zu tanzen anfangen lassen und allen Leuten einen verdammt guten Tag beschert. Ein anderes Mal wurde auf dem Londoner Tafalgar Square die größte Karaoke-Party des Planeten gefeiert, es wurden rund 2,000 Mikrofone verteilt und alle Teilnehmer hatten wohl den “best day of their life”.

Und jetzt sind die immer noch nicht müde und “Josh’s Band” – ein myspace Projekt – lud über SMS und Internet alle Musiker ein, mit Ihnen gemeinsam zu musizieren. Alle 1107 die mitgejamt haben sind auch auf dem Track drauf. Die Schweine.

Ich war noch nie so gerührt und gut gelaunt von Werbung, ich glaube ich muss mein gesamtes Weltbild neu überdenken:

Und hier die Zugaben.

Einige der besten Momente des Sing-A-Longs in London:

Und jetzt kommt der Hammer. Die Produzenten haben ja nicht nur die 2000 Mikrofone verteilt und abgemischt, sondern auch noch jede Spur einzeln aufgenommen. Über das Playback von “Hit me Baby one more time” haben sie dann einzelne Stimmen draufgelegt, mal gute mal schreckliche und jemanden ein – noch so ein Phänomen – Lip Dub Video machen. Ich lach mich kringelig:

Scheiße, Mann. Dass mir Werbung Menschlichkeit wieder ins Gewissen ruft, wer hätte das gedacht. Ich bin fast am Heulen vor Rührung hier.

Nachtrag: Der Ausschnitt ist auch köstlich:

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14 Responses to “So geht Flashmob – Josh’s Band mit 1107 Musikern”

  1. 1
    Klaus Says:

    Schon echt schön. Aber kennst Du auch den hier?
    http://www.playingforchange.com/episodes/2/Stand_by_Me

  2. 2
    ui. Says:

    Ja, schon lange.

  3. 3
    Klaus Says:

    War ja auch nicht anders zu erwarten. Ist aber dennoch immer wieder schön.

  4. 4
    Asmodeus Says:

    Wunderschön.
    Sowas läßt einen doch wieder an Ideale und Utopien glauben “womit wir wieder beim Thema wären).

  5. 5
    ui. Says:

    Definiere “an Ideale und Utopien glauben”? Laut Definition ist eine Utopie eine Wunschvorstellung, die nicht realisierbar ist, von daher macht an eine Utopie glauben wenig Sinn. Und wenn sie realisierbar wäre, wäre es keine Utopie.

  6. 6
    cra Says:

    Echt super. So macht Werbung Spass

  7. 7
    Asmodeus Says:

    Nur weil eine Utopie unerreichbar ist, kann man doch trotzdem danach streben und drauf hinarbeiten.

  8. 8
    ui. Says:

    Ja, aber wenn man glaubt, sie erreichen zu können, ist es keine Utopie mehr.

  9. 9
    Asmodeus Says:

    Wer glaubt denn sie erreichen zu können?
    Davon hab ich nix gesagt.

  10. 10
    ui. Says:

    Komm jetzt, Schluß mit der Diskutiererei. Du hast davon geredet “an Utopien zu glauben” und hast Dich halt anders ausgedrückt, als Du wolltest. Jetzt im Nachhinein das geradezubiegen anstatt den Fehler einfach zuzugeben oder eben nicht, langweilt alle, außer uns beide.

  11. 11
    Meine 7 Cent für 2010-01-15 | I ? electru.de Says:

    [...] So geht Flashmob – Josh’s Band mit 1107 Musikern [...]

  12. 12
    Asmodeus Says:

    Ich habe mich nicht falsch augedrückt.
    Mit dem Gewurstel hast du angefangen.

    “Laut Definition ist eine Utopie eine Wunschvorstellung, die nicht realisierbar ist, von daher macht an eine Utopie glauben wenig Sinn. Und wenn sie realisierbar wäre, wäre es keine Utopie.”

    Man kann auf Utopien hinarbeiten in dem Wissen, dass es nicht möglich ist, was ist daran so falsch?

  13. 13
    ui. Says:

    Lieber Asmodeus. Sicherlich wirst auch Du verstehen, dass keiner behauptet hat, es sei falsch darauf hinzuarbeiten. Und sicherlichlich wirst Du auch verstehen, dass wenn man weiß, dass etwas nicht möglich ist, man auch nicht dran glaubt.

    Du wechselst Dein Argument. Anfangs sprachst Du davon, an Utopien zu glauben.

  14. 14
    Klaus Says:

    Mehr als alles andere ist es jedoch utopisch zu glauben, dass diese Diskussion irgendeinen Nutzen bringt.

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