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	<title>Kommentare zu: Suizid ist, wenn einer sich umbringt</title>
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		<title>Von: ui.</title>
		<link>http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/suizid-ist-wenn-einer-sich-umbringt/comment-page-1#comment-15770</link>
		<dc:creator>ui.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 21:21:54 +0000</pubDate>
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		<description>sorry, aber Deine Webseite hat kein ausreichendes Impressum. Es gibt Anw&#228;lte und Denunzianten die auf so ein gefundenes Fressen unr warten, um Dich anzuschw&#228;rzen. Ist mir auch schon passiert. Also erst Impressum und Datenschutzerkl&#228;rung besorgen, dann Webseite bewerben. Link vorsorglich entfernt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>sorry, aber Deine Webseite hat kein ausreichendes Impressum. Es gibt Anw&#228;lte und Denunzianten die auf so ein gefundenes Fressen unr warten, um Dich anzuschw&#228;rzen. Ist mir auch schon passiert. Also erst Impressum und Datenschutzerkl&#228;rung besorgen, dann Webseite bewerben. Link vorsorglich entfernt.</p>
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		<title>Von: Sonia</title>
		<link>http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/suizid-ist-wenn-einer-sich-umbringt/comment-page-1#comment-15769</link>
		<dc:creator>Sonia</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 20:02:46 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,
ich finde es richtig mit Themen wie Suizid als auch Depressionen an die &#214;ffentlichkeit zu gehen. Deshlab habe ich es auch bei mir auf meiner HP zu einem wichrtigen Thema gemacht, welches auch in den SChulen besser behandelt werden sollte. Man sollteauch besser schauen und hin sehen wenn jemand Probleme hat. Wer m&#246;chte kann auf meiner HP rein schauen und sich mal ein Bild von mir machen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
ich finde es richtig mit Themen wie Suizid als auch Depressionen an die &#214;ffentlichkeit zu gehen. Deshlab habe ich es auch bei mir auf meiner HP zu einem wichrtigen Thema gemacht, welches auch in den SChulen besser behandelt werden sollte. Man sollteauch besser schauen und hin sehen wenn jemand Probleme hat. Wer m&#246;chte kann auf meiner HP rein schauen und sich mal ein Bild von mir machen.</p>
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		<title>Von: ui.</title>
		<link>http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/suizid-ist-wenn-einer-sich-umbringt/comment-page-1#comment-15461</link>
		<dc:creator>ui.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 12:10:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/?p=5068#comment-15461</guid>
		<description>Das ist sehr nett, dass Du so etwas sagst, allerdings ist &quot;Begleitagentur&quot; kein Username und Du hast das ja nur geschrieben, um beim Keywordranking mit Deiner Homepage (ich habe den LInk gel&#246;scht) besser da zu stehen.

Von daher schicke ich Dir f&#252;r die Werbung eine REchnung und frag n&#228;chstes Mal bitte vorher.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist sehr nett, dass Du so etwas sagst, allerdings ist &#8220;Begleitagentur&#8221; kein Username und Du hast das ja nur geschrieben, um beim Keywordranking mit Deiner Homepage (ich habe den LInk gel&#246;scht) besser da zu stehen.</p>
<p>Von daher schicke ich Dir f&#252;r die Werbung eine REchnung und frag n&#228;chstes Mal bitte vorher.</p>
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		<title>Von: Name geändert</title>
		<link>http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/suizid-ist-wenn-einer-sich-umbringt/comment-page-1#comment-15457</link>
		<dc:creator>Name geändert</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 10:54:07 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist ein sehr fesselnder Bericht &#252;ber Deine Gef&#252;hlswelt...Ich denke, der Hintergrund, warum das Thema Suizid in unserer Welt taburisiert wird ist, dass die Menschen ganz einfach Angst davor haben. Jemand, der keine Gedanken daran hat, freiwillig aus dieser Welt zu scheiden, kann nicht nachvollziehen, warum andere, die diese Gedanken eben haben, sie nicht einfach wieder loswerden k&#246;nnen. Nat&#252;rlich ist jeder einmal tief traurig, f&#252;hlt sich einsam und allein, aber man f&#228;llt einfach nicht so tief, dass man nicht mehr leben m&#246;chte. Alleine das Zuh&#246;ren macht einem da schon Angst. Menschen brauchen Zeit, sich an so erschreckende Themen zu gew&#246;hnen....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist ein sehr fesselnder Bericht &#252;ber Deine Gef&#252;hlswelt&#8230;Ich denke, der Hintergrund, warum das Thema Suizid in unserer Welt taburisiert wird ist, dass die Menschen ganz einfach Angst davor haben. Jemand, der keine Gedanken daran hat, freiwillig aus dieser Welt zu scheiden, kann nicht nachvollziehen, warum andere, die diese Gedanken eben haben, sie nicht einfach wieder loswerden k&#246;nnen. Nat&#252;rlich ist jeder einmal tief traurig, f&#252;hlt sich einsam und allein, aber man f&#228;llt einfach nicht so tief, dass man nicht mehr leben m&#246;chte. Alleine das Zuh&#246;ren macht einem da schon Angst. Menschen brauchen Zeit, sich an so erschreckende Themen zu gew&#246;hnen&#8230;.</p>
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		<title>Von: Nico</title>
		<link>http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/suizid-ist-wenn-einer-sich-umbringt/comment-page-1#comment-15444</link>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 18:18:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/?p=5068#comment-15444</guid>
		<description>@alle: also ich finde es spannend, erheiternd, bisweilen seufze ich, jedoch immer mit einem Augenzwinkern... ;-) 

Ich habe folgendes Bild: wir sind alle auf der Party, dessen Gastgeber uns miteinander verbindet. Nun stehen wir am Buffet, man kommt sich n&#228;her als die Komfort-Zone gebietet und so f&#228;ngt man ein Gespr&#228;ch an. &quot;Was machst du denn so...&quot; - Ich gebe zu, die Themen hier w&#252;rden nicht unbedingt zur Gespr&#228;chser&#246;ffnung dienlich sein, obwohl: Phantasie hat das sehr wohl. Eine entschuldigende Geste zum Nebenmann, weil man gerade hin&#252;berlangt um sich ein St&#252;ck Brot abzubrechen und dann ein kurzes: &quot;Hallo. Und wie stehts du pers&#246;nlich zum Suizid?&quot; ;-)

- zumindest ist dann gleich mal abgekl&#228;rt, ob man gespr&#228;chsm&#228;&#223;ig mit der Person einen Draht finden wird oder nicht. ;-)) Zur Enttabuisierung w&#252;rde es allemal beitragen.

Um im Bild der Party zu bleiben: wenn mir die Party zu lang w&#252;rde, muss ich ja nicht bis zum Schluss bleiben. Also mich w&#252;rde ein Austausch weiter interessiern.
Ehrlich, auch wenn mein Kommentar so klingt, als wollte ich mich nur lustig machen. (Ich hab eh das Gr&#246;bste schon wieder rausgek&#252;rzt.) Ich m&#246;chte nur das Ganze wieder ein bisschen auflockern. Ich f&#228;nde auf jeden Fall Schade, wenn da jetzt so Spannungen reinkommen, auch wenn sich hier, zugegeben, teilweise recht gegens&#228;tzliche Welten begegnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@alle: also ich finde es spannend, erheiternd, bisweilen seufze ich, jedoch immer mit einem Augenzwinkern&#8230; <img src='http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Ich habe folgendes Bild: wir sind alle auf der Party, dessen Gastgeber uns miteinander verbindet. Nun stehen wir am Buffet, man kommt sich n&#228;her als die Komfort-Zone gebietet und so f&#228;ngt man ein Gespr&#228;ch an. &#8220;Was machst du denn so&#8230;&#8221; &#8211; Ich gebe zu, die Themen hier w&#252;rden nicht unbedingt zur Gespr&#228;chser&#246;ffnung dienlich sein, obwohl: Phantasie hat das sehr wohl. Eine entschuldigende Geste zum Nebenmann, weil man gerade hin&#252;berlangt um sich ein St&#252;ck Brot abzubrechen und dann ein kurzes: &#8220;Hallo. Und wie stehts du pers&#246;nlich zum Suizid?&#8221; <img src='http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>- zumindest ist dann gleich mal abgekl&#228;rt, ob man gespr&#228;chsm&#228;&#223;ig mit der Person einen Draht finden wird oder nicht. <img src='http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ) Zur Enttabuisierung w&#252;rde es allemal beitragen.</p>
<p>Um im Bild der Party zu bleiben: wenn mir die Party zu lang w&#252;rde, muss ich ja nicht bis zum Schluss bleiben. Also mich w&#252;rde ein Austausch weiter interessiern.<br />
Ehrlich, auch wenn mein Kommentar so klingt, als wollte ich mich nur lustig machen. (Ich hab eh das Gr&#246;bste schon wieder rausgek&#252;rzt.) Ich m&#246;chte nur das Ganze wieder ein bisschen auflockern. Ich f&#228;nde auf jeden Fall Schade, wenn da jetzt so Spannungen reinkommen, auch wenn sich hier, zugegeben, teilweise recht gegens&#228;tzliche Welten begegnen.</p>
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	<item>
		<title>Von: ui.</title>
		<link>http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/suizid-ist-wenn-einer-sich-umbringt/comment-page-1#comment-15438</link>
		<dc:creator>ui.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 14:42:10 +0000</pubDate>
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		<description>Mei, so meinte ich das doch gar nicht. Ich meinte nur, wenn man in einem Kommentar 3 DinA4 Seiten voll schreibt, liest niemand mehr mit, h&#246;chstens der Angesprochene, und dann ist die ganze M&#252;he umsonst und man w&#252;rde das besser in einem neuen Artikel formulieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mei, so meinte ich das doch gar nicht. Ich meinte nur, wenn man in einem Kommentar 3 DinA4 Seiten voll schreibt, liest niemand mehr mit, h&#246;chstens der Angesprochene, und dann ist die ganze M&#252;he umsonst und man w&#252;rde das besser in einem neuen Artikel formulieren.</p>
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		<title>Von: Autorin des Artikels</title>
		<link>http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/suizid-ist-wenn-einer-sich-umbringt/comment-page-1#comment-15436</link>
		<dc:creator>Autorin des Artikels</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 14:12:41 +0000</pubDate>
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		<description>sorry, es lag nicht in meiner Absicht zu nerven und von daher entschuldige ich mich in aller Form f&#252;r die L&#228;nge der Texte. Es ist dein Blog, und du kannst meine Kommentare gerne l&#246;schen, damit habe ich absolut kein Problem und werde mich ab sofort fernhalten. Tut mir Leid und nochmals Entschuldigung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>sorry, es lag nicht in meiner Absicht zu nerven und von daher entschuldige ich mich in aller Form f&#252;r die L&#228;nge der Texte. Es ist dein Blog, und du kannst meine Kommentare gerne l&#246;schen, damit habe ich absolut kein Problem und werde mich ab sofort fernhalten. Tut mir Leid und nochmals Entschuldigung.</p>
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		<title>Von: ui.</title>
		<link>http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/suizid-ist-wenn-einer-sich-umbringt/comment-page-1#comment-15432</link>
		<dc:creator>ui.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 12:40:35 +0000</pubDate>
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		<description>Btte verzeiht, dass ich mich hier ausklinke, aber mir werden die Kommentare mittlerweile zu lang. Ein Kommentar der l&#228;nger als der Artikel ist, ist ja nicht mehr ein Kommentar, sondern ein Artikel.

Ich wollte nur sagen, auch Dinge, die sich auf rein emotionaler Ebene abspielen, sind wissenschaftlich zu erkl&#228;ren.

Ich denke Nico und Du ihr habt fasche Vorstellungen von Wissenschaft, wenn ihr ein Bild konstruiert, dass es auf der einen Seite Wissenschaft gibt, auf der anderen Sachen Leute, die an Sachen glauben.

Das ist Falsch. Die Wissenschaft wei&#223; bei weitem nicht alles, Wissenschaft bedeutet, dass zu ergr&#252;nden, was man noch nicht wei&#223; und das wie und warum herauszufinden.
Glauben bedeutet, bei etwas, was man nicht wei&#223;, nicht nchzuforschen, sondern sich etwas auszudenken.

Und dann gibt es noch das Problem des Glaubens, Dinge, die die Wissenschaft bereits herausgefunden hat, nicht zu akzeptieren.

Und das macht es der Menscheheit leider schwer, sich weiter zu entwickeln, weil sie so stur sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Btte verzeiht, dass ich mich hier ausklinke, aber mir werden die Kommentare mittlerweile zu lang. Ein Kommentar der l&#228;nger als der Artikel ist, ist ja nicht mehr ein Kommentar, sondern ein Artikel.</p>
<p>Ich wollte nur sagen, auch Dinge, die sich auf rein emotionaler Ebene abspielen, sind wissenschaftlich zu erkl&#228;ren.</p>
<p>Ich denke Nico und Du ihr habt fasche Vorstellungen von Wissenschaft, wenn ihr ein Bild konstruiert, dass es auf der einen Seite Wissenschaft gibt, auf der anderen Sachen Leute, die an Sachen glauben.</p>
<p>Das ist Falsch. Die Wissenschaft wei&#223; bei weitem nicht alles, Wissenschaft bedeutet, dass zu ergr&#252;nden, was man noch nicht wei&#223; und das wie und warum herauszufinden.<br />
Glauben bedeutet, bei etwas, was man nicht wei&#223;, nicht nchzuforschen, sondern sich etwas auszudenken.</p>
<p>Und dann gibt es noch das Problem des Glaubens, Dinge, die die Wissenschaft bereits herausgefunden hat, nicht zu akzeptieren.</p>
<p>Und das macht es der Menscheheit leider schwer, sich weiter zu entwickeln, weil sie so stur sind.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Autorin des Artikels</title>
		<link>http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/suizid-ist-wenn-einer-sich-umbringt/comment-page-1#comment-15431</link>
		<dc:creator>Autorin des Artikels</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 11:00:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/?p=5068#comment-15431</guid>
		<description>@Nico
danke f&#252;r das viele Lob, was mich, zugegebenerma&#223;en, beim Lesen etwas besch&#228;mt hat. 

Ich habe auch nicht im geringsten den Eindruck, dass du oder auch andere mich auch nur im geringsten beeinflussen m&#246;chten, und glaub mir, ich habe daf&#252;r ein sehr gutes Feingef&#252;hl. Dieses ist ja auch mein Ziel, dieses innere Chaos, die Zerrissenheit, Gedanken und Emotionen anderen, die nicht so sind, versuchen n&#228;her zu bringen um eine Br&#252;cke zu schlagen, eine, wie du so sch&#246;n und treffend ausgedr&#252;ckt hast &quot;Br&#252;cke des Verst&#228;ndnisses&quot;. Zimmer frei schaute meine Mutter ab und zu, ich habe sie ein, zweimal gesehen. 

Offenheit habe ich schon immer praktiziert, auch in anderen Richtungen. Etwas, womit viele nicht umgehen m&#246;chten, aber ich finde es einfach aufrichtiger, jemanden wissen zu lassen, woran er mit mir ist, als ihm etwas h&#246;fliches vorzugaukeln und dann bei anderen &#252;ber ihn negativ herzuziehen. Und meine Offenheit mit meiner Einstellung, meiner Einstellung zum Tod, meiner Akzeptanz, dass ich bin, wie ich bin, musste ich lernen. Als ich damals in der Psychiatrie war, wollte ich niemals wieder nach Hause, weil dieses hier ein Wohngebiet ist, wo einige selbst ernannte &quot;Leute&quot; wohnen. Mich &#252;berkam absolute Scham, ihnen allen wieder unter die  Augen zu treten, zumal hier gleich alles die Runde macht. Gut, ich bin wieder nach Hause, da war ja meine Mutter, was h&#228;tte sie tun sollen? Sie konnte sich ja nicht mehr helfen. Und dann habe ich gelernt, anderen zu begegnen und viele haben mich nicht, wie erwartet, runtergemacht. Ausgrenzung ist da, eben weil ich keinen Hehl mehr aus allem mache.Warum auch? Ich habe weder anderen Schaden zugef&#252;gt, keine Verbrechen begangen. Mittlerweile habe ich den Spie&#223; umgedreht und grenze solche Menschen aus meinem Leben aus, denn merkw&#252;rdigerweise ist man den meisten so ziemlich egal, tut man jedoch etwas, was der Allgemeinheit nicht passt, was sich au&#223;erhalb derer aufgestellten gesellschaftlichen Normen bewegt, lieferst du deren Tagesgespr&#228;che, und anscheinend bin ich mittlerweile ein sehr guter Logistiker :-) Es gibt aber auch andere, die zuh&#246;ren und die mich akzeptieren. Es w&#228;re meinerseits unfair, alle &#252;ber einen Kamm zu scheren. 

Ich gehe gerne auf jeden Beitrag ein, da mir jeder Beitrag und somit jeder Mensch, der ihn verfasst, mir damit vermittelt, dass er diese Thematik ernst nimmt, mehr wissen will, sich mit einer jener befasst, welche nun einmal nicht unbedingt zur Masse passen. Es ist genau so, wie du beschreibst. Mein Bruder ist genau so, er ist &#228;lter als ich, und er hat seine Schl&#228;ge irgendwann tats&#228;chlich mit noch Schlimmerem toppen k&#246;nnen. Trotzdem stand ich zu ihm, tat es genau so wie du. Stand zu ihm, w&#228;re dem Teufel vor die Schmiede gefahren, wenn er ihn h&#228;tte anr&#252;hren wollen. Ich habe mich von Kind an um ihn gek&#252;mmert, weil er immer sehr unselbst&#228;ndig war. Ist er auch heute noch. Nun gut, der Kontakt brach ab, denn meine eigene negative Entwicklung habe ich definitiv ihm zu verdanken. Aber, und hier kommt wieder der Glaube ins Spiel, ich habe ihm innerlich verziehen, m&#246;chte meinen eigenen Frieden diesbez&#252;glich finden und abschlie&#223;en und werde ihn kontaktieren, mich aussprechen, die Vergangenheit begraben. Ich bin der Meinung, dass ich, wenn ich selbst um Vergebung bitte, auch bereit sein muss, selbst zu vergeben. Auch wenn einer mein Leben zerst&#246;rt hat. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass du trotz der Gewalt deines Bruders ihm so nahe warst und zu ihm gestanden hast, und es scheint ein weit verbreitetes Ph&#228;nomen zu sein, etwas, was sich innerlich regelrecht automatisiert, dass die eigentlichen Opfer irgendwann sich selbst als an allem Schuld sehen. Vielleicht ist dieses eine Art Schutzwall, welche man im Laufe der Zeit um sich herum aufbaut. 

Nein, die Diskussion &#252;ber Leben nach dem Tod geh&#246;rt meiner Meinung nach woandes hin, da zum einen viel zu komplex und zum anderen w&#252;rde das eigentliche Thema hierdurch vielleicht erneut in den Hintergrund geraten. 

Stimmt, Humor ist nicht jedermanns Sache. Weil viele verbissen durch diese Welt laufen. Ein gutes hatte mein Ex-Therapeut, er erkannte sehr schnell, dass er mich mit Sarkasmus erreichen kann. Also meinte er einmal, wenn ich mich wieder umbringen wolle, w&#252;rde er mit mir zum Zoo fahren (der Zoo grenzt praktischerweise an unser Wohngebiet) und mich ins L&#246;wengehege werfen, da dann wenigstens das Tier noch was davon h&#228;tte und niemand hinterher etwas wegr&#228;umen m&#252;sste. Ich wei&#223;, dass das andere schocken w&#252;rde, bei mir kam das sehr gut an, also sah ich dieses als verbindliches Versprechen :-) Wei&#223;t du, eines meiner Symptome sind extreme Stimmungsschwankungen. Diese habe mit (schlechter) Laune absolut nichts zu tun, aber du w&#252;rdest mir das niemals anmerken. Ich lasse es, wenn es mir so richtig dreckig geht, nie an anderen aus. Warum auch? Sie k&#246;nnen nichts daf&#252;r. In einem Punkt hast du Recht: ich bin anderen in keinster Weise neidisch, im Gegenteil, ich g&#246;nne jedem von Herzen, dem es gut geht, g&#246;nne jedem seine Familie, obwohl ich selbst keine mehr habe und nie eine eigene gr&#252;ndete, obwohl mein Traum einmal war, zw&#246;lf Kinder in diese Welt zu setzen und jedes sollte seinen eigenen Hund bekommen. Gut, dieser Traum wurde mir zerst&#246;rt, jedoch tragen daran andere keine Schuld und vielleicht ist es auch besser so, dass es von mir keine kleinen Kopien gibt :-) Ich sehe andere in ihrem Gl&#252;ck mit ihren Kleinen absolut neidlos und k&#252;mmere mich sehr gerne um sie, und kann komischerweise auch zu etwas problematischeren Jugendlichen einen recht guten Draht finden. Vielleicht auch so eine Art Aufgabe. 

Mit der Versicherung, hast du gut ausgedr&#252;ckt. Ich versteckte mich damals hinter einer &quot;Airline&quot;, ein Flieger. Heute sage ich, er steht im Hangar, muss &#252;berholt werden, w&#228;re aber gegebenenfalls jederzeit wieder einsatzbereit f&#252;r den n&#228;chsten Flug. Diese verbale Symbolik ist, auch wenn es auf andere abartig wirken mag, f&#252;r einen selbst hilfreich und in der Tat eine Art Strategie zum Weiter- oder &#220;berleben. 

Deinen Quervergleich finde ich alles andere als seltsam, sondern im Gegenteil, sehr treffend und sinnvoll, denn genau so m&#246;chte ich diese Plattform gestalten. Ich stelle mir sie so vor, dass ich Hintergrundinformationen bereitstelle, Zahlen, Anlaufstellen und Foren (keine Suizidforen). Ein Blog soll zum Gedankenaustausch dienen. Ich m&#246;chte Seiten verlinken, Seiten, die zum Gedenken derer dienen, welche diesen Weg gew&#228;hlt haben. Es sind Seiten, die Hinterbliebene und Freunde erstellt haben, und auf den meisten werden das Schicksal und die letzten Momente geschildert. Ich m&#246;chte allen, die m&#246;chten, Gelegenheit geben, ihre &quot;Geschichte&quot; zu schildern, beide Seiten gegen&#252;berstellen. So, wie du es mit dem Buch &#252;ber Autismus angerissen hast. Ich w&#228;re f&#252;r jede Unterst&#252;tzung, Anregung und Beitr&#228;ge sehr dankbar, und vor allem f&#252;r Verbreitung. 

@Benjamin
Das mit dem Wartelisten ist sogar ein sehr gro&#223;es Problem. Hinzu kommt, dass nicht immer auf Anhieb die Chemie zwischen Therapeut und Patient stimmt. Ganz normal, denn nicht alle Menschen k&#246;nnen nun mal miteinander. Du hast Anspruch auf f&#252;nf Probesitzungen. Wenn dann ersichtlich ist, dass hier eine Therapie nichts bringen w&#252;rde, kannst du einen anderen Therapeuten aufsuchen, aber dann kannst du wieder ein halbes Jahr warten. Direkte Hilfe kannst du erhalten, wenn du freiwillig die Psychiatrie aufsuchst. Manchen m&#246;gen sie helfen, ich sehe diese Einrichtungen jedoch von einer kritischen Seite. Mir hat mein &quot;Zwangsurlaub&quot; nicht geholfen, im Gegenteil. Seitdem leide ich erst recht an einer extremen Angstproblematik und Panikattacken, alleine durch das Einsperren. Ich habe hier im Haus, au&#223;er der Haust&#252;r, s&#228;mtliche T&#252;ren offen, teilweise ausgehangen. 

Ja, die Menschen dort werden, insbesondere auf den so genannten &quot;Akutstationen&quot;, womit die geschlossene Station gemeint ist, ruhig gestellt. Man nennt es auch &quot;runterspritzen&quot;. Dreimal am Tag findet die Medikamentenausgabe statt. Eine halbe Stunde nach der Einnahme laufen die Leute dort herum wie R2D2 aus Star wars, ferngelenkt, weil als Nebenwirkung u.a. die Motorik gest&#246;rt wird, Kr&#228;mpfe auftreten k&#246;nnen. Ich war die einzige, welche keine Medikamente einnahm, weil ich sie verweigerte. Warum auch immer musste ich auch nicht, und deshalb war ich die ganze Zeit &#252;ber bei klarem Verstand und konnte dies alles sehr gut beobachten. Je nach dem, welcher Pfleger gerade Dienst hat und wie er oder sie drauf ist, kommt es sogar vor, dass, wenn ein Patient nicht sofort willig ist und seine Medikamente schluckt, kurzerhand fixiert wird und dann gibt es das Zeug eben als Infusion. Auf der Geschlossenen wirst du st&#228;ndig, wenn du aufmuckst, mit Fixierung bedroht. Auf den offenen Stationen, d.h. auf welchen du dich frei bewegen kannst und auch raus &quot;darfst&quot;, kommen dann die Drohungen mit der Geschlossenen. 

Die fr&#252;her durchgef&#252;hrte Lobotomie nach Freeman wird zwar inzwischen nicht mehr durchgef&#252;hrt, dazu gibt es heute Psychopharmaka, welche jedoch, zumindest aus meiner Sicht, letztlich denselben Zweck erf&#252;llen: ferngesteuerte, emotionslose Wesen zu erschaffen, welche anders einfach zu unbequem w&#228;ren. Es wird auch, entgegen der g&#228;ngigen offiziellen Aussagen, sehr wohl noch mit Elektroschocks gearbeitet. Zudem erz&#228;hlte mir damals eine Mitpatientin von ihrem sechsmonatigen Aufenthalt auf der Geschlossenen in einer anderen Psychiatrie. Sie wurde dort in ein Einzelzimmer gesperrt, wo Tag und Nacht grelles Neonlicht brannte. Raus durfte sie lediglich, um zur Toilette zu gehen. Mir hat man, da ich mich vehement gegen s&#228;mtliche Psychotabletten wehrte, meine Asthma- und Allergiemittel verweigert. Reine Schikane. Da zu dieser Zeit alles in voller Bl&#252;te stand, hatte ich regelm&#228;&#223;ig jede Nacht einen Asthmaanfall. Einmal ging es so weit, dass der Notarzt gerufen wurde, doch selbst seine Verordnung wurde ignoriert. Es artete eines Nachts dann so weit aus, dass ich nahe daran war, mich aus lauter Panik, weil ich keine Luft mehr bekam, auf der Station umzubringen, um dieses zu beenden. Erst als meine Mutter sich im Chefarztsekretariat beschwerte, klappte das. Nur hierdurch wurde das bis dahin &#252;berwiegend allergisch bedingte Asthma chronisch, und dieses ist auch nicht mehr heilbar. Dieses mal als ein kleiner Ausschnitt, wie dort teilweise mit Menschen umgegangen wird. 

Das ist ja genau das Problem, dass Leute, nur weil sie vielleicht depressiv sind oder anders denken und empfinden, als Irre abgestempelt und stigmatisiert, diskriminiert werden. Damit werden sie in die Isolation getrieben und viele, die bis dahin nicht suizidal waren, werden es dann, weil sie irgendwann ihren Leidensdruck einfach nicht mehr ertragen k&#246;nnen, berechtigterweise um Diskriminierung f&#252;rchten und dann automatisiert sich die Abfolge. So &#228;hnlich sehe ich es bei Robert Enke. Einer, der ja immer stark zu sein hat, soll pl&#246;tzlich Schw&#228;chen haben und diese zeigen? Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dieses auch ein Punkt war, der ihn zum R&#252;ckzug, zum Dichtmachen bewog. 

@ui
Wie man darauf kommt, wei&#223; ich nicht. Glauben hei&#223;t ja nicht Wissen. Einen Anhaltspunkt oder gar Beweis, gibt es nicht. Ich selbst kann mich lediglich auf eigene Erfahrungen berufen, auf welche ich jedoch ehrlich gesagt nicht wage, n&#228;her einzugehen. Nun denke aber bitte niemand, ich w&#252;rde kleine Aliens oder &#228;hnliches sehen. So ist es nicht. Es gibt Dinge, die sich auf rein emotionaler Ebene abspielen und einfach wissenschaftlich nicht zu erkl&#228;ren sind.

Ich denke, es ist gut, dass du deine eigene Ansicht hast und diese auch vertrittst, denn w&#252;rde jeder, ohne zu hinterfragen, glauben, oder w&#252;rde jeder vehement nicht glauben, w&#228;re es langweilig, es w&#252;rde Diskussionsgrundlagen vernichten und Gedankenanreize.

nochmals @Nico
Meinen Gro&#223;vater und meine Mutter k&#246;nntest du auch zum Newtonschen Weltbild z&#228;hlen. Insbesondere meine Mutter war eine knallharte Realistin. Jedoch ebenfalls aufgrund eigener Erfahrungen revidierte sie ihre Einstellung, ohne jegliche Einflussnahme von au&#223;en und auch ohne jegliche Zugeh&#246;rigkeit zu irgend einer Glaubensrichtung. Sie bezeichnete sich selbst Jahrzehntelang als Atheist. Ich war dieses jedoch nie, obwohl ich eben nicht christlich erzogen wurde. F&#252;r mich sind Intuition nebst anderer Ph&#228;nomene nicht abwegig und auch mir ist durchaus bewusst, dass man sich hiermit auf ein unsicheres Terrain begibt. Nur habe ich Dinge erlebt, welche zwar wissenschaftlich nicht zu erkl&#228;ren sind, aber warum soll es etwas, das von vorneherein nicht in eine Formel passt, nicht doch existent sein?


sorry f&#252;r den langen Text</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Nico<br />
danke f&#252;r das viele Lob, was mich, zugegebenerma&#223;en, beim Lesen etwas besch&#228;mt hat. </p>
<p>Ich habe auch nicht im geringsten den Eindruck, dass du oder auch andere mich auch nur im geringsten beeinflussen m&#246;chten, und glaub mir, ich habe daf&#252;r ein sehr gutes Feingef&#252;hl. Dieses ist ja auch mein Ziel, dieses innere Chaos, die Zerrissenheit, Gedanken und Emotionen anderen, die nicht so sind, versuchen n&#228;her zu bringen um eine Br&#252;cke zu schlagen, eine, wie du so sch&#246;n und treffend ausgedr&#252;ckt hast &#8220;Br&#252;cke des Verst&#228;ndnisses&#8221;. Zimmer frei schaute meine Mutter ab und zu, ich habe sie ein, zweimal gesehen. </p>
<p>Offenheit habe ich schon immer praktiziert, auch in anderen Richtungen. Etwas, womit viele nicht umgehen m&#246;chten, aber ich finde es einfach aufrichtiger, jemanden wissen zu lassen, woran er mit mir ist, als ihm etwas h&#246;fliches vorzugaukeln und dann bei anderen &#252;ber ihn negativ herzuziehen. Und meine Offenheit mit meiner Einstellung, meiner Einstellung zum Tod, meiner Akzeptanz, dass ich bin, wie ich bin, musste ich lernen. Als ich damals in der Psychiatrie war, wollte ich niemals wieder nach Hause, weil dieses hier ein Wohngebiet ist, wo einige selbst ernannte &#8220;Leute&#8221; wohnen. Mich &#252;berkam absolute Scham, ihnen allen wieder unter die  Augen zu treten, zumal hier gleich alles die Runde macht. Gut, ich bin wieder nach Hause, da war ja meine Mutter, was h&#228;tte sie tun sollen? Sie konnte sich ja nicht mehr helfen. Und dann habe ich gelernt, anderen zu begegnen und viele haben mich nicht, wie erwartet, runtergemacht. Ausgrenzung ist da, eben weil ich keinen Hehl mehr aus allem mache.Warum auch? Ich habe weder anderen Schaden zugef&#252;gt, keine Verbrechen begangen. Mittlerweile habe ich den Spie&#223; umgedreht und grenze solche Menschen aus meinem Leben aus, denn merkw&#252;rdigerweise ist man den meisten so ziemlich egal, tut man jedoch etwas, was der Allgemeinheit nicht passt, was sich au&#223;erhalb derer aufgestellten gesellschaftlichen Normen bewegt, lieferst du deren Tagesgespr&#228;che, und anscheinend bin ich mittlerweile ein sehr guter Logistiker <img src='http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Es gibt aber auch andere, die zuh&#246;ren und die mich akzeptieren. Es w&#228;re meinerseits unfair, alle &#252;ber einen Kamm zu scheren. </p>
<p>Ich gehe gerne auf jeden Beitrag ein, da mir jeder Beitrag und somit jeder Mensch, der ihn verfasst, mir damit vermittelt, dass er diese Thematik ernst nimmt, mehr wissen will, sich mit einer jener befasst, welche nun einmal nicht unbedingt zur Masse passen. Es ist genau so, wie du beschreibst. Mein Bruder ist genau so, er ist &#228;lter als ich, und er hat seine Schl&#228;ge irgendwann tats&#228;chlich mit noch Schlimmerem toppen k&#246;nnen. Trotzdem stand ich zu ihm, tat es genau so wie du. Stand zu ihm, w&#228;re dem Teufel vor die Schmiede gefahren, wenn er ihn h&#228;tte anr&#252;hren wollen. Ich habe mich von Kind an um ihn gek&#252;mmert, weil er immer sehr unselbst&#228;ndig war. Ist er auch heute noch. Nun gut, der Kontakt brach ab, denn meine eigene negative Entwicklung habe ich definitiv ihm zu verdanken. Aber, und hier kommt wieder der Glaube ins Spiel, ich habe ihm innerlich verziehen, m&#246;chte meinen eigenen Frieden diesbez&#252;glich finden und abschlie&#223;en und werde ihn kontaktieren, mich aussprechen, die Vergangenheit begraben. Ich bin der Meinung, dass ich, wenn ich selbst um Vergebung bitte, auch bereit sein muss, selbst zu vergeben. Auch wenn einer mein Leben zerst&#246;rt hat. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass du trotz der Gewalt deines Bruders ihm so nahe warst und zu ihm gestanden hast, und es scheint ein weit verbreitetes Ph&#228;nomen zu sein, etwas, was sich innerlich regelrecht automatisiert, dass die eigentlichen Opfer irgendwann sich selbst als an allem Schuld sehen. Vielleicht ist dieses eine Art Schutzwall, welche man im Laufe der Zeit um sich herum aufbaut. </p>
<p>Nein, die Diskussion &#252;ber Leben nach dem Tod geh&#246;rt meiner Meinung nach woandes hin, da zum einen viel zu komplex und zum anderen w&#252;rde das eigentliche Thema hierdurch vielleicht erneut in den Hintergrund geraten. </p>
<p>Stimmt, Humor ist nicht jedermanns Sache. Weil viele verbissen durch diese Welt laufen. Ein gutes hatte mein Ex-Therapeut, er erkannte sehr schnell, dass er mich mit Sarkasmus erreichen kann. Also meinte er einmal, wenn ich mich wieder umbringen wolle, w&#252;rde er mit mir zum Zoo fahren (der Zoo grenzt praktischerweise an unser Wohngebiet) und mich ins L&#246;wengehege werfen, da dann wenigstens das Tier noch was davon h&#228;tte und niemand hinterher etwas wegr&#228;umen m&#252;sste. Ich wei&#223;, dass das andere schocken w&#252;rde, bei mir kam das sehr gut an, also sah ich dieses als verbindliches Versprechen <img src='http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Wei&#223;t du, eines meiner Symptome sind extreme Stimmungsschwankungen. Diese habe mit (schlechter) Laune absolut nichts zu tun, aber du w&#252;rdest mir das niemals anmerken. Ich lasse es, wenn es mir so richtig dreckig geht, nie an anderen aus. Warum auch? Sie k&#246;nnen nichts daf&#252;r. In einem Punkt hast du Recht: ich bin anderen in keinster Weise neidisch, im Gegenteil, ich g&#246;nne jedem von Herzen, dem es gut geht, g&#246;nne jedem seine Familie, obwohl ich selbst keine mehr habe und nie eine eigene gr&#252;ndete, obwohl mein Traum einmal war, zw&#246;lf Kinder in diese Welt zu setzen und jedes sollte seinen eigenen Hund bekommen. Gut, dieser Traum wurde mir zerst&#246;rt, jedoch tragen daran andere keine Schuld und vielleicht ist es auch besser so, dass es von mir keine kleinen Kopien gibt <img src='http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Ich sehe andere in ihrem Gl&#252;ck mit ihren Kleinen absolut neidlos und k&#252;mmere mich sehr gerne um sie, und kann komischerweise auch zu etwas problematischeren Jugendlichen einen recht guten Draht finden. Vielleicht auch so eine Art Aufgabe. </p>
<p>Mit der Versicherung, hast du gut ausgedr&#252;ckt. Ich versteckte mich damals hinter einer &#8220;Airline&#8221;, ein Flieger. Heute sage ich, er steht im Hangar, muss &#252;berholt werden, w&#228;re aber gegebenenfalls jederzeit wieder einsatzbereit f&#252;r den n&#228;chsten Flug. Diese verbale Symbolik ist, auch wenn es auf andere abartig wirken mag, f&#252;r einen selbst hilfreich und in der Tat eine Art Strategie zum Weiter- oder &#220;berleben. </p>
<p>Deinen Quervergleich finde ich alles andere als seltsam, sondern im Gegenteil, sehr treffend und sinnvoll, denn genau so m&#246;chte ich diese Plattform gestalten. Ich stelle mir sie so vor, dass ich Hintergrundinformationen bereitstelle, Zahlen, Anlaufstellen und Foren (keine Suizidforen). Ein Blog soll zum Gedankenaustausch dienen. Ich m&#246;chte Seiten verlinken, Seiten, die zum Gedenken derer dienen, welche diesen Weg gew&#228;hlt haben. Es sind Seiten, die Hinterbliebene und Freunde erstellt haben, und auf den meisten werden das Schicksal und die letzten Momente geschildert. Ich m&#246;chte allen, die m&#246;chten, Gelegenheit geben, ihre &#8220;Geschichte&#8221; zu schildern, beide Seiten gegen&#252;berstellen. So, wie du es mit dem Buch &#252;ber Autismus angerissen hast. Ich w&#228;re f&#252;r jede Unterst&#252;tzung, Anregung und Beitr&#228;ge sehr dankbar, und vor allem f&#252;r Verbreitung. </p>
<p>@Benjamin<br />
Das mit dem Wartelisten ist sogar ein sehr gro&#223;es Problem. Hinzu kommt, dass nicht immer auf Anhieb die Chemie zwischen Therapeut und Patient stimmt. Ganz normal, denn nicht alle Menschen k&#246;nnen nun mal miteinander. Du hast Anspruch auf f&#252;nf Probesitzungen. Wenn dann ersichtlich ist, dass hier eine Therapie nichts bringen w&#252;rde, kannst du einen anderen Therapeuten aufsuchen, aber dann kannst du wieder ein halbes Jahr warten. Direkte Hilfe kannst du erhalten, wenn du freiwillig die Psychiatrie aufsuchst. Manchen m&#246;gen sie helfen, ich sehe diese Einrichtungen jedoch von einer kritischen Seite. Mir hat mein &#8220;Zwangsurlaub&#8221; nicht geholfen, im Gegenteil. Seitdem leide ich erst recht an einer extremen Angstproblematik und Panikattacken, alleine durch das Einsperren. Ich habe hier im Haus, au&#223;er der Haust&#252;r, s&#228;mtliche T&#252;ren offen, teilweise ausgehangen. </p>
<p>Ja, die Menschen dort werden, insbesondere auf den so genannten &#8220;Akutstationen&#8221;, womit die geschlossene Station gemeint ist, ruhig gestellt. Man nennt es auch &#8220;runterspritzen&#8221;. Dreimal am Tag findet die Medikamentenausgabe statt. Eine halbe Stunde nach der Einnahme laufen die Leute dort herum wie R2D2 aus Star wars, ferngelenkt, weil als Nebenwirkung u.a. die Motorik gest&#246;rt wird, Kr&#228;mpfe auftreten k&#246;nnen. Ich war die einzige, welche keine Medikamente einnahm, weil ich sie verweigerte. Warum auch immer musste ich auch nicht, und deshalb war ich die ganze Zeit &#252;ber bei klarem Verstand und konnte dies alles sehr gut beobachten. Je nach dem, welcher Pfleger gerade Dienst hat und wie er oder sie drauf ist, kommt es sogar vor, dass, wenn ein Patient nicht sofort willig ist und seine Medikamente schluckt, kurzerhand fixiert wird und dann gibt es das Zeug eben als Infusion. Auf der Geschlossenen wirst du st&#228;ndig, wenn du aufmuckst, mit Fixierung bedroht. Auf den offenen Stationen, d.h. auf welchen du dich frei bewegen kannst und auch raus &#8220;darfst&#8221;, kommen dann die Drohungen mit der Geschlossenen. </p>
<p>Die fr&#252;her durchgef&#252;hrte Lobotomie nach Freeman wird zwar inzwischen nicht mehr durchgef&#252;hrt, dazu gibt es heute Psychopharmaka, welche jedoch, zumindest aus meiner Sicht, letztlich denselben Zweck erf&#252;llen: ferngesteuerte, emotionslose Wesen zu erschaffen, welche anders einfach zu unbequem w&#228;ren. Es wird auch, entgegen der g&#228;ngigen offiziellen Aussagen, sehr wohl noch mit Elektroschocks gearbeitet. Zudem erz&#228;hlte mir damals eine Mitpatientin von ihrem sechsmonatigen Aufenthalt auf der Geschlossenen in einer anderen Psychiatrie. Sie wurde dort in ein Einzelzimmer gesperrt, wo Tag und Nacht grelles Neonlicht brannte. Raus durfte sie lediglich, um zur Toilette zu gehen. Mir hat man, da ich mich vehement gegen s&#228;mtliche Psychotabletten wehrte, meine Asthma- und Allergiemittel verweigert. Reine Schikane. Da zu dieser Zeit alles in voller Bl&#252;te stand, hatte ich regelm&#228;&#223;ig jede Nacht einen Asthmaanfall. Einmal ging es so weit, dass der Notarzt gerufen wurde, doch selbst seine Verordnung wurde ignoriert. Es artete eines Nachts dann so weit aus, dass ich nahe daran war, mich aus lauter Panik, weil ich keine Luft mehr bekam, auf der Station umzubringen, um dieses zu beenden. Erst als meine Mutter sich im Chefarztsekretariat beschwerte, klappte das. Nur hierdurch wurde das bis dahin &#252;berwiegend allergisch bedingte Asthma chronisch, und dieses ist auch nicht mehr heilbar. Dieses mal als ein kleiner Ausschnitt, wie dort teilweise mit Menschen umgegangen wird. </p>
<p>Das ist ja genau das Problem, dass Leute, nur weil sie vielleicht depressiv sind oder anders denken und empfinden, als Irre abgestempelt und stigmatisiert, diskriminiert werden. Damit werden sie in die Isolation getrieben und viele, die bis dahin nicht suizidal waren, werden es dann, weil sie irgendwann ihren Leidensdruck einfach nicht mehr ertragen k&#246;nnen, berechtigterweise um Diskriminierung f&#252;rchten und dann automatisiert sich die Abfolge. So &#228;hnlich sehe ich es bei Robert Enke. Einer, der ja immer stark zu sein hat, soll pl&#246;tzlich Schw&#228;chen haben und diese zeigen? Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dieses auch ein Punkt war, der ihn zum R&#252;ckzug, zum Dichtmachen bewog. </p>
<p>@ui<br />
Wie man darauf kommt, wei&#223; ich nicht. Glauben hei&#223;t ja nicht Wissen. Einen Anhaltspunkt oder gar Beweis, gibt es nicht. Ich selbst kann mich lediglich auf eigene Erfahrungen berufen, auf welche ich jedoch ehrlich gesagt nicht wage, n&#228;her einzugehen. Nun denke aber bitte niemand, ich w&#252;rde kleine Aliens oder &#228;hnliches sehen. So ist es nicht. Es gibt Dinge, die sich auf rein emotionaler Ebene abspielen und einfach wissenschaftlich nicht zu erkl&#228;ren sind.</p>
<p>Ich denke, es ist gut, dass du deine eigene Ansicht hast und diese auch vertrittst, denn w&#252;rde jeder, ohne zu hinterfragen, glauben, oder w&#252;rde jeder vehement nicht glauben, w&#228;re es langweilig, es w&#252;rde Diskussionsgrundlagen vernichten und Gedankenanreize.</p>
<p>nochmals @Nico<br />
Meinen Gro&#223;vater und meine Mutter k&#246;nntest du auch zum Newtonschen Weltbild z&#228;hlen. Insbesondere meine Mutter war eine knallharte Realistin. Jedoch ebenfalls aufgrund eigener Erfahrungen revidierte sie ihre Einstellung, ohne jegliche Einflussnahme von au&#223;en und auch ohne jegliche Zugeh&#246;rigkeit zu irgend einer Glaubensrichtung. Sie bezeichnete sich selbst Jahrzehntelang als Atheist. Ich war dieses jedoch nie, obwohl ich eben nicht christlich erzogen wurde. F&#252;r mich sind Intuition nebst anderer Ph&#228;nomene nicht abwegig und auch mir ist durchaus bewusst, dass man sich hiermit auf ein unsicheres Terrain begibt. Nur habe ich Dinge erlebt, welche zwar wissenschaftlich nicht zu erkl&#228;ren sind, aber warum soll es etwas, das von vorneherein nicht in eine Formel passt, nicht doch existent sein?</p>
<p>sorry f&#252;r den langen Text</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Nico</title>
		<link>http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/suizid-ist-wenn-einer-sich-umbringt/comment-page-1#comment-15429</link>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 06:20:57 +0000</pubDate>
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		<description>@ui:
das ist ein Gedankengang, den ich auch ein ganze Weile sehr gesch&#228;tzt habe und f&#252;r den es in der (Literatur)Geschichte immer wieder Wellenbewegungen gibt. Dein Weltbild, das gepr&#228;gt ist von &quot;Ma&#223; und Zahl&quot;, kenne ich auch als Newtonsches Weltbild. Hier steht der Verstand und was mit seiner Hilfe erfassbar ist, im Vordergrund. Und dazu gibt es dann die Gegenbewegung der &quot;Empfindsamkeit&quot;. Hochzeit der Antike -&gt; Mittelalter, Klassizismus -&gt; Romantik... 
Jede Zeit hat f&#252;r sich (zurecht) reklamiert, Recht zu haben. 
Ich sch&#228;tze inzwischen mehr die Welt der Intuition oder anderer Ph&#228;nomene, die f&#252;r mich nicht mehr in das wissenschaftliche Weltbild passen. Klar begebe ich mich damit auf unsicheres Terrain, aber das geht notwendigerweise damit einher.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ui:<br />
das ist ein Gedankengang, den ich auch ein ganze Weile sehr gesch&#228;tzt habe und f&#252;r den es in der (Literatur)Geschichte immer wieder Wellenbewegungen gibt. Dein Weltbild, das gepr&#228;gt ist von &#8220;Ma&#223; und Zahl&#8221;, kenne ich auch als Newtonsches Weltbild. Hier steht der Verstand und was mit seiner Hilfe erfassbar ist, im Vordergrund. Und dazu gibt es dann die Gegenbewegung der &#8220;Empfindsamkeit&#8221;. Hochzeit der Antike -&gt; Mittelalter, Klassizismus -&gt; Romantik&#8230;<br />
Jede Zeit hat f&#252;r sich (zurecht) reklamiert, Recht zu haben.<br />
Ich sch&#228;tze inzwischen mehr die Welt der Intuition oder anderer Ph&#228;nomene, die f&#252;r mich nicht mehr in das wissenschaftliche Weltbild passen. Klar begebe ich mich damit auf unsicheres Terrain, aber das geht notwendigerweise damit einher.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ui.</title>
		<link>http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/suizid-ist-wenn-einer-sich-umbringt/comment-page-1#comment-15427</link>
		<dc:creator>ui.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 23:16:01 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Ich jedoch glaube nicht daran, dass es, wenn es weitergeht, f&#252;r jeden super weitergeht, sondern dass man f&#252;r das, was man getan hat, zur Rechenschaft gezogen wird&quot; - ja gut, das darfst Du ja gerne glauben, aber wie kommt man auf so eine Idee? Es gibt &#252;berhaupt keinen Anhaltspunkt, dass da irgendwas wahres dran sein k&#246;nnte.

Ich selbst bin lieber f&#252;r Wissen anstatt Glauben, da komm ich weiter mit. Und was ich nicht wei&#223;, kann ich lernen, aber was ich nicht glaube, kann ich nicht glauben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich jedoch glaube nicht daran, dass es, wenn es weitergeht, f&#252;r jeden super weitergeht, sondern dass man f&#252;r das, was man getan hat, zur Rechenschaft gezogen wird&#8221; &#8211; ja gut, das darfst Du ja gerne glauben, aber wie kommt man auf so eine Idee? Es gibt &#252;berhaupt keinen Anhaltspunkt, dass da irgendwas wahres dran sein k&#246;nnte.</p>
<p>Ich selbst bin lieber f&#252;r Wissen anstatt Glauben, da komm ich weiter mit. Und was ich nicht wei&#223;, kann ich lernen, aber was ich nicht glaube, kann ich nicht glauben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Benjamin</title>
		<link>http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/suizid-ist-wenn-einer-sich-umbringt/comment-page-1#comment-15426</link>
		<dc:creator>Benjamin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 22:24:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/?p=5068#comment-15426</guid>
		<description>Ich wu&#223;te nicht, da&#223; man auf Wartelisten kommt, wenn man nen Therapeuten sucht. Das ist ja furchtbar! Das w&#228;r auch so ein Thema, um die &#214;ffentlichkeit aufzukl&#228;ren. Da&#223; Menschen mit Medikamenten ruhig gestellt werden h&#246;rt man ja &#246;fters mal, ich hab auch Freunde, die zwar nicht suizidal sind, aber eben auch von au&#223;en als &quot;Irre&quot; abgestempelt wurden und werden, da h&#246;rt man sowas zumindest. Aber das mit den Wartelisten ist mir neu.
Klar, da&#223; Du mit dem Therapeuten nicht mehr weitermachen willst. Und solange Du ohne auf einem Weg bist, ist das ja auch gar kein Problem. Besser selbst da raus kommen, als durch die Medikamente dahin zu d&#228;mmern, denk ich.
Gottes Segen
De Benny</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wu&#223;te nicht, da&#223; man auf Wartelisten kommt, wenn man nen Therapeuten sucht. Das ist ja furchtbar! Das w&#228;r auch so ein Thema, um die &#214;ffentlichkeit aufzukl&#228;ren. Da&#223; Menschen mit Medikamenten ruhig gestellt werden h&#246;rt man ja &#246;fters mal, ich hab auch Freunde, die zwar nicht suizidal sind, aber eben auch von au&#223;en als &#8220;Irre&#8221; abgestempelt wurden und werden, da h&#246;rt man sowas zumindest. Aber das mit den Wartelisten ist mir neu.<br />
Klar, da&#223; Du mit dem Therapeuten nicht mehr weitermachen willst. Und solange Du ohne auf einem Weg bist, ist das ja auch gar kein Problem. Besser selbst da raus kommen, als durch die Medikamente dahin zu d&#228;mmern, denk ich.<br />
Gottes Segen<br />
De Benny</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Autorin des Artikels</title>
		<link>http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/suizid-ist-wenn-einer-sich-umbringt/comment-page-1#comment-15425</link>
		<dc:creator>Autorin des Artikels</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 22:01:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/?p=5068#comment-15425</guid>
		<description>Nope, ich bin nicht mehr in Therapie. Der Therapeut wollte diese nicht mehr fortsetzen. Ich denke, und kenne ihn auch durch andere, dass es ihm nicht passt, wenn man widerspricht. Wenn er mich jedoch v&#246;llig falsch interpretiert hat hinsichtlich meines Aggressionspotentials und davon ausging, ich w&#252;rde Aggressionen gegen andere richten, dann ist es m.E. doch mein Recht, dieses richtigzustellen, denn Aggressionen richte ich ausschlie&#223;lich gegen mich selbst, und mir etwas anderes einreden zu wollen, ist f&#252;r mich schon beleidigend. Ich habe selbst mehr als Gewalt erfahren, aber habe noch niemals die Hand gegen andere Menschen oder Tiere erhoben. Zudem war es ihm l&#228;stig, dass ich eben nicht seine zweibeinige Laborratte gespielt und alle Medikamente einfach eingenommen habe. Er war sauer, wenn ich mich dar&#252;ber &#252;ber Internet informierte und dann dankend ablehnte, weil ich keinen Sinn darin sehe, dauersediert vor mich hinzusemmeln. Das ist kein Leben, sondern reine Fernsteuerung. Ich wei&#223; durch andere, dass er einmal einer Organisation Psychiatrie-Erfahrener angeh&#246;rte. Als diese - und ich denke v&#246;llig  zu Recht - Psychopharmaka an den Pranger stellten, ist er ausgetreten. Das sagt, denke ich, vieles aus. Nochmals einen Therapeuten suchen, ich wei&#223; nicht, denn Vertrauen fassen ist so ein Problem. Zudem geh&#246;re ich einem Kreis an, der selbst bei Therapeuten ziemlich das Letzte ist, also w&#252;rde es von vorneherein, wenn ich wollte, schwierig, einen Therapieplatz zu finden, und allgemein, egal welches &quot;Krankheitsbid&quot; nun zu Grunde liegt, betragen die Wartezeiten im Durchschnitt ein halbes Jahr. Fatal f&#252;r Menschen, die Hilfe suchen, sie auch annehmen w&#252;rden, jedoch auf einer Warteliste stehen und, sobald ein Platz frei w&#252;rde, sich eventuell l&#228;ngst umgebracht haben. Auch hier m&#252;sste etwas passieren. 

Wegen der Religion: ich bin nicht verbissen oder fanatisch, nicht festgefahren, sondern bin f&#252;r andere Glaubensrichtungen genau so offen. Meine Mutter und ich hatten uns u.a. als Lebensmotto den Satz von Seattle &quot;Es gibt keinen Tod, es gibt nur einen Wechsel der Welten&quot; entnommen. So sieht es die katholische Kirche nicht. Ich bin auch nicht christlich erzogen und aufgewachsen, vielleicht r&#252;hrt daher mein Teil der Freidenkerei oder einfach Offenheit und Toleranz, denn letztlich kann man allem etwas Positives entnehmen.

Ich vertrete allerdings den Standpunkt, dass ich mich f&#252;r einen eventuellen Suizid mitnichten vor einer weltlichen Organisation oder einzelnen Menschen rechtfertigen w&#252;rde, zumal ich nichts tun w&#252;rde auf eine Art, bei welcher andere gesch&#228;digt werden k&#246;nnten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nope, ich bin nicht mehr in Therapie. Der Therapeut wollte diese nicht mehr fortsetzen. Ich denke, und kenne ihn auch durch andere, dass es ihm nicht passt, wenn man widerspricht. Wenn er mich jedoch v&#246;llig falsch interpretiert hat hinsichtlich meines Aggressionspotentials und davon ausging, ich w&#252;rde Aggressionen gegen andere richten, dann ist es m.E. doch mein Recht, dieses richtigzustellen, denn Aggressionen richte ich ausschlie&#223;lich gegen mich selbst, und mir etwas anderes einreden zu wollen, ist f&#252;r mich schon beleidigend. Ich habe selbst mehr als Gewalt erfahren, aber habe noch niemals die Hand gegen andere Menschen oder Tiere erhoben. Zudem war es ihm l&#228;stig, dass ich eben nicht seine zweibeinige Laborratte gespielt und alle Medikamente einfach eingenommen habe. Er war sauer, wenn ich mich dar&#252;ber &#252;ber Internet informierte und dann dankend ablehnte, weil ich keinen Sinn darin sehe, dauersediert vor mich hinzusemmeln. Das ist kein Leben, sondern reine Fernsteuerung. Ich wei&#223; durch andere, dass er einmal einer Organisation Psychiatrie-Erfahrener angeh&#246;rte. Als diese &#8211; und ich denke v&#246;llig  zu Recht &#8211; Psychopharmaka an den Pranger stellten, ist er ausgetreten. Das sagt, denke ich, vieles aus. Nochmals einen Therapeuten suchen, ich wei&#223; nicht, denn Vertrauen fassen ist so ein Problem. Zudem geh&#246;re ich einem Kreis an, der selbst bei Therapeuten ziemlich das Letzte ist, also w&#252;rde es von vorneherein, wenn ich wollte, schwierig, einen Therapieplatz zu finden, und allgemein, egal welches &#8220;Krankheitsbid&#8221; nun zu Grunde liegt, betragen die Wartezeiten im Durchschnitt ein halbes Jahr. Fatal f&#252;r Menschen, die Hilfe suchen, sie auch annehmen w&#252;rden, jedoch auf einer Warteliste stehen und, sobald ein Platz frei w&#252;rde, sich eventuell l&#228;ngst umgebracht haben. Auch hier m&#252;sste etwas passieren. </p>
<p>Wegen der Religion: ich bin nicht verbissen oder fanatisch, nicht festgefahren, sondern bin f&#252;r andere Glaubensrichtungen genau so offen. Meine Mutter und ich hatten uns u.a. als Lebensmotto den Satz von Seattle &#8220;Es gibt keinen Tod, es gibt nur einen Wechsel der Welten&#8221; entnommen. So sieht es die katholische Kirche nicht. Ich bin auch nicht christlich erzogen und aufgewachsen, vielleicht r&#252;hrt daher mein Teil der Freidenkerei oder einfach Offenheit und Toleranz, denn letztlich kann man allem etwas Positives entnehmen.</p>
<p>Ich vertrete allerdings den Standpunkt, dass ich mich f&#252;r einen eventuellen Suizid mitnichten vor einer weltlichen Organisation oder einzelnen Menschen rechtfertigen w&#252;rde, zumal ich nichts tun w&#252;rde auf eine Art, bei welcher andere gesch&#228;digt werden k&#246;nnten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Nico</title>
		<link>http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/suizid-ist-wenn-einer-sich-umbringt/comment-page-1#comment-15424</link>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 21:49:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/?p=5068#comment-15424</guid>
		<description>@autorin:
ich m&#246;chte dir ganz viel respekt zollen, ohne den eindruck zu erwecken, ich wollte dich in deiner sichtweise &#252;ber dich selbst beeinflusen. 
respekt f&#252;r deine offenheit. respekt f&#252;r dein gesp&#252;r, mit welcher sprache du uns erreichst, wie viel details du uns bietest, damit die br&#252;cke des verst&#228;ndnisses h&#228;lt. respekt f&#252;r deine wertsch&#228;tzung jedes beitrags, f&#252;r den versuch, jedem autor/jeder autorin auf augenh&#246;he zu begegnen. respekt f&#252;r deine neidlosigkeit und deine ernsthaftigkeit mit der du dich mit jedem gedanken auseinander setzt. - mutet jetzt vielleicht wie die &quot;ultimative lobhudelei&quot; der sendung &quot;zimmer frei&quot; an. ich wei&#223; nicht, ob du die sendung kennst, aber ich glaube, du kriegst von vielen die &quot;gr&#252;ne karte&quot; und das zimmer angeboten. nicht (nur) wegen der hilfe, die du anderen anbieten k&#246;nntest, obwohl das sehr wertvoll w&#228;re. nein, einfach weil du so bist, wie du bist. (meine ganz subjektive sicht auf das, was ich in und zwischen deinen zeilen wahrnehme)

inhaltlich kann ich so vieles &quot;unterschreiben&quot;, auch wenn ich in einer anderen liga unterwegs bin. das meine ich nicht wertend. werten liegt mir fern.
mein bruder hat mir regelm&#228;&#223;ig gewalt angetan. &#252;berhaupt habe ich fr&#252;her anscheinend immer &quot;hier&quot; geschrien wenn&#039;s um das abgreifen von schl&#228;ge anging. irgendwann glaubst du, es muss was wahres dran sein und verinnerlichst, dass du alles (un)m&#246;gliche schuld bist und es nicht anders verdienst. die milde form des selbsthasses ist die, dass man sich selber den eigenwert abspricht. bei meinem bruder bekam das z&#252;ge der selbstzerst&#246;rung - ich war ihm trotdem (oder gerade deshalb?) so nah und wahrscheinlich auch auf seiner seite wie kein zweiter. bei mir ist es bei der neugier geblieben, ob es ein leben nach dem tod gibt. habe mich sozusagen versucht &quot;schlau&quot; zu machen mit sachb&#252;chern. auch von der relig&#246;sen seite habe ich mich versucht zu n&#228;hern. ich glaube, man muss die diskussion nicht aufmachen. 
ich stimme dir zu, jeder hat so seinen umgang mit den dingen. die flucht in den humor ist eine davon. mein therapeut hat sich irgendwann dar&#252;ber beschwert ;-) ist halt nicht jedermanns sache.
und von den vielen gedanken m&#246;chte ich noch 2 aufnehmen:  ich halte die strategie, sich die &quot;option&quot; zuzugestehen in der tat f&#252;r (m)eine &#252;berlebensstrategie. w&#252;rde ich kategorisch &quot;niemals!!&quot; sagen, w&#228;re ich wohlm&#246;glich eines tages schwer &#252;berrascht von mir selbst ;-) so ist es fast wie eine versicherung: man hat sie, aber eigentlich kommt man auch ganz gut klar, wenn kein &quot;versicherungsfall&quot; eintritt.
das mit der plattform finde ich eine gute idee. es gibt - vielleicht seltsamer quervergleich - auch ganz interessante b&#252;cher zu autismus. es werden in einem buch zum beispiel ph&#228;nomene kapitelweise beschrieben. jedes kapitel ist einmal aus der sicht bzw. von einem autistischen kind geschrieben, den anderen teil liefert die mutter. und so erf&#228;hrt man ein bisschen &#252;ber beide seiten. vielleicht w&#228;re das auch ein ansatz. ich biete mich schonmal an f&#252;r einen beitrag zum projekt :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@autorin:<br />
ich m&#246;chte dir ganz viel respekt zollen, ohne den eindruck zu erwecken, ich wollte dich in deiner sichtweise &#252;ber dich selbst beeinflusen.<br />
respekt f&#252;r deine offenheit. respekt f&#252;r dein gesp&#252;r, mit welcher sprache du uns erreichst, wie viel details du uns bietest, damit die br&#252;cke des verst&#228;ndnisses h&#228;lt. respekt f&#252;r deine wertsch&#228;tzung jedes beitrags, f&#252;r den versuch, jedem autor/jeder autorin auf augenh&#246;he zu begegnen. respekt f&#252;r deine neidlosigkeit und deine ernsthaftigkeit mit der du dich mit jedem gedanken auseinander setzt. &#8211; mutet jetzt vielleicht wie die &#8220;ultimative lobhudelei&#8221; der sendung &#8220;zimmer frei&#8221; an. ich wei&#223; nicht, ob du die sendung kennst, aber ich glaube, du kriegst von vielen die &#8220;gr&#252;ne karte&#8221; und das zimmer angeboten. nicht (nur) wegen der hilfe, die du anderen anbieten k&#246;nntest, obwohl das sehr wertvoll w&#228;re. nein, einfach weil du so bist, wie du bist. (meine ganz subjektive sicht auf das, was ich in und zwischen deinen zeilen wahrnehme)</p>
<p>inhaltlich kann ich so vieles &#8220;unterschreiben&#8221;, auch wenn ich in einer anderen liga unterwegs bin. das meine ich nicht wertend. werten liegt mir fern.<br />
mein bruder hat mir regelm&#228;&#223;ig gewalt angetan. &#252;berhaupt habe ich fr&#252;her anscheinend immer &#8220;hier&#8221; geschrien wenn&#8217;s um das abgreifen von schl&#228;ge anging. irgendwann glaubst du, es muss was wahres dran sein und verinnerlichst, dass du alles (un)m&#246;gliche schuld bist und es nicht anders verdienst. die milde form des selbsthasses ist die, dass man sich selber den eigenwert abspricht. bei meinem bruder bekam das z&#252;ge der selbstzerst&#246;rung &#8211; ich war ihm trotdem (oder gerade deshalb?) so nah und wahrscheinlich auch auf seiner seite wie kein zweiter. bei mir ist es bei der neugier geblieben, ob es ein leben nach dem tod gibt. habe mich sozusagen versucht &#8220;schlau&#8221; zu machen mit sachb&#252;chern. auch von der relig&#246;sen seite habe ich mich versucht zu n&#228;hern. ich glaube, man muss die diskussion nicht aufmachen.<br />
ich stimme dir zu, jeder hat so seinen umgang mit den dingen. die flucht in den humor ist eine davon. mein therapeut hat sich irgendwann dar&#252;ber beschwert <img src='http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ist halt nicht jedermanns sache.<br />
und von den vielen gedanken m&#246;chte ich noch 2 aufnehmen:  ich halte die strategie, sich die &#8220;option&#8221; zuzugestehen in der tat f&#252;r (m)eine &#252;berlebensstrategie. w&#252;rde ich kategorisch &#8220;niemals!!&#8221; sagen, w&#228;re ich wohlm&#246;glich eines tages schwer &#252;berrascht von mir selbst <img src='http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  so ist es fast wie eine versicherung: man hat sie, aber eigentlich kommt man auch ganz gut klar, wenn kein &#8220;versicherungsfall&#8221; eintritt.<br />
das mit der plattform finde ich eine gute idee. es gibt &#8211; vielleicht seltsamer quervergleich &#8211; auch ganz interessante b&#252;cher zu autismus. es werden in einem buch zum beispiel ph&#228;nomene kapitelweise beschrieben. jedes kapitel ist einmal aus der sicht bzw. von einem autistischen kind geschrieben, den anderen teil liefert die mutter. und so erf&#228;hrt man ein bisschen &#252;ber beide seiten. vielleicht w&#228;re das auch ein ansatz. ich biete mich schonmal an f&#252;r einen beitrag zum projekt <img src='http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Benjamin</title>
		<link>http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/suizid-ist-wenn-einer-sich-umbringt/comment-page-1#comment-15423</link>
		<dc:creator>Benjamin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 21:24:10 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn es Dir hilft, dann ist doch okay...
Und l&#228;cherlich klingt es nicht, da&#223; Du Dich um die anderen k&#252;mmerst, und deren Tiere...
Wenn D die Impulskontrolle aus der Therapie hast, dann war die doch zumindest ein wenig erfolgreich, wenn auch vielleicht nicht in dem Ma&#223;e, wie man es sich w&#252;nscht. Ich entnehme Deinen &#196;u&#223;erungen, da&#223; Du zur Zeit nicht in Therapie bist. Hoffnung verloren, da&#223; es helfen k&#246;nnte? Oder einfach nicht m&#246;glich im Moment?
Das mit dem zr Rechenschaft ziehen aufgrund dessen, was man getan hat... na, lassen wir das, w&#228;re ne theologische Diskussion und ich bin nicht katholisch. Man kann es anders sehen, aber wenn Dich die Vorstellung von einer Strafe zur&#252;ckh&#228;lt, dann ist das (im Moment) vielleicht auch gut so...

Gottes Segen
De Benny</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es Dir hilft, dann ist doch okay&#8230;<br />
Und l&#228;cherlich klingt es nicht, da&#223; Du Dich um die anderen k&#252;mmerst, und deren Tiere&#8230;<br />
Wenn D die Impulskontrolle aus der Therapie hast, dann war die doch zumindest ein wenig erfolgreich, wenn auch vielleicht nicht in dem Ma&#223;e, wie man es sich w&#252;nscht. Ich entnehme Deinen &#196;u&#223;erungen, da&#223; Du zur Zeit nicht in Therapie bist. Hoffnung verloren, da&#223; es helfen k&#246;nnte? Oder einfach nicht m&#246;glich im Moment?<br />
Das mit dem zr Rechenschaft ziehen aufgrund dessen, was man getan hat&#8230; na, lassen wir das, w&#228;re ne theologische Diskussion und ich bin nicht katholisch. Man kann es anders sehen, aber wenn Dich die Vorstellung von einer Strafe zur&#252;ckh&#228;lt, dann ist das (im Moment) vielleicht auch gut so&#8230;</p>
<p>Gottes Segen<br />
De Benny</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Autorin des Artikels</title>
		<link>http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/suizid-ist-wenn-einer-sich-umbringt/comment-page-1#comment-15422</link>
		<dc:creator>Autorin des Artikels</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 20:03:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/?p=5068#comment-15422</guid>
		<description>Das mit dem Glauben, dass es vielleicht weniger Selbstmorde geben w&#252;rde, finde ich einen sehr interessanten Gedankengang. Vielleicht mag dieses auch bei vielen so sein. Ich jedoch glaube nicht daran, dass es, wenn es weitergeht, f&#252;r jeden super weitergeht, sondern dass man f&#252;r das, was man getan hat, zur Rechenschaft gezogen wird. So glaube ich auch, dass man genau so f&#252;r seinen eigens verursachten Tod m&#246;glicherweise die Quittung bekommt, aber ich w&#228;ge dann immer ab, was zugegebenerma&#223;en wiederum ein selbstgebaltetes Konstrukt einer weiteren Rechtfertigung ist, dass es schlimmer als hier nicht werden kann und ein &quot;Tausch&quot; dann eventuell ertr&#228;glicher w&#228;re als hier. 

Ich selbst glaube nicht, dass danach alles vorbei ist, besch&#228;ftige mich schon sehr lange mit dem Leben nach dem Tod, mit Nah- und Nachtodph&#228;nomenen. Gerade Nahtoderlebnisse wurden erst viele Jahre nach Erscheinen des Buches von Dr. Moody bel&#228;chelt, mittlerweile besch&#228;ftigt sich die Sterbeforschung damit. Mag sein, dass dieses Thema noch immer umstritten ist, aber es gibt Erfahrungsberichte dar&#252;ber und ich kann mir nicht vorstellen, dass alle unwahr sein sollen. Dieses trifft auch auf OBE zu, was ich ein einziges Mal selbst f&#252;r den Bruchteil einer Sekunde erleben durfte, jedoch ohne den geringsten Einfluss von Medikamenten oder Alkohol (ich bin sowieso Antialkoholiker). Ich halte mich nur hierbei mit &#196;u&#223;erungen &#252;ber eigene Erfahrungen zur&#252;ck, weil ich dann unter Umst&#228;nden Gefahr laufen k&#246;nnte, dass eine &quot;Irre&quot; sowieso und grunds&#228;tzlich spinnt. 

@Benjamin
Damit hast du Recht - h&#228;tte ich keine Verpflichtungen, h&#228;tte ich nicht meine derzeitige Existenz aufbauen k&#246;nnen, wobei ich mit solcher Resonanz nicht gerechnet h&#228;tte und w&#228;ren meine Tiere nicht, w&#228;re ich mit Sicherheit schon lange weg. Aber seit einer Zeit tritt immer dann, wenn ich wieder Gefahr laufe, den letzten Schritt zu tun, etwas ein, wo mich jemand braucht. Wie vor ein paar Wochen, als meine Freundin notfallm&#228;&#223;ig ins Krankenhaus kam und ich mich dann k&#252;mmern durfte, um sie, ihre Tiere und ihre Wohnung. H&#228;tte ich diese Verantwortung &#252;bernommen und nicht ernst genommen, w&#228;ren ihre Hunde und Kleintiere im Tierheim gelandet. So waren sie wenigstens versorgt. Mag l&#228;cherlich klingen, aber das sind tats&#228;chlich Gr&#252;nde, zumindest f&#252;r mich. Diese so genannte Impulskontrolle ist das einzige positive &#220;berbleibsel einer &#252;ber drei Jahre dauernden Therapie, die mir nichts gebracht hat. Mir tut lediglich das zum Fenster rausgeworfene Fahrgeld Leid, h&#228;tte ich das gespendet, h&#228;tte es mehr Sinn erf&#252;llt :-)

Stimmt auch wieder, das mit dem verdienen oder nicht verdienen. Und bez&#252;glich der Lebensfreude, die nicht da ist: Stell dir nun aber nicht vor, dass ich stets mies gelaunt durch die Gegend laufe. Dem ist nicht so. Humor habe ich, und fahre absolut auf Ironie und Sarkasmus ab, wobei Sarkasmus - auf manche teils erschreckend wirkend, was jedoch nicht in meiner Absicht liegt - auch eine Art Ventil darstellt. Auch wenn der Selbsthass hochsteigt und man am Rad dreht, schreibe ich fiktive Abschiedsbriefe. Mag morbide r&#252;berkommen, aber mir hilft es &#252;ber diese Phasen meistens hinweg.

Danke f&#252;r die W&#252;nsche und viele Gr&#252;&#223;e</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das mit dem Glauben, dass es vielleicht weniger Selbstmorde geben w&#252;rde, finde ich einen sehr interessanten Gedankengang. Vielleicht mag dieses auch bei vielen so sein. Ich jedoch glaube nicht daran, dass es, wenn es weitergeht, f&#252;r jeden super weitergeht, sondern dass man f&#252;r das, was man getan hat, zur Rechenschaft gezogen wird. So glaube ich auch, dass man genau so f&#252;r seinen eigens verursachten Tod m&#246;glicherweise die Quittung bekommt, aber ich w&#228;ge dann immer ab, was zugegebenerma&#223;en wiederum ein selbstgebaltetes Konstrukt einer weiteren Rechtfertigung ist, dass es schlimmer als hier nicht werden kann und ein &#8220;Tausch&#8221; dann eventuell ertr&#228;glicher w&#228;re als hier. </p>
<p>Ich selbst glaube nicht, dass danach alles vorbei ist, besch&#228;ftige mich schon sehr lange mit dem Leben nach dem Tod, mit Nah- und Nachtodph&#228;nomenen. Gerade Nahtoderlebnisse wurden erst viele Jahre nach Erscheinen des Buches von Dr. Moody bel&#228;chelt, mittlerweile besch&#228;ftigt sich die Sterbeforschung damit. Mag sein, dass dieses Thema noch immer umstritten ist, aber es gibt Erfahrungsberichte dar&#252;ber und ich kann mir nicht vorstellen, dass alle unwahr sein sollen. Dieses trifft auch auf OBE zu, was ich ein einziges Mal selbst f&#252;r den Bruchteil einer Sekunde erleben durfte, jedoch ohne den geringsten Einfluss von Medikamenten oder Alkohol (ich bin sowieso Antialkoholiker). Ich halte mich nur hierbei mit &#196;u&#223;erungen &#252;ber eigene Erfahrungen zur&#252;ck, weil ich dann unter Umst&#228;nden Gefahr laufen k&#246;nnte, dass eine &#8220;Irre&#8221; sowieso und grunds&#228;tzlich spinnt. </p>
<p>@Benjamin<br />
Damit hast du Recht &#8211; h&#228;tte ich keine Verpflichtungen, h&#228;tte ich nicht meine derzeitige Existenz aufbauen k&#246;nnen, wobei ich mit solcher Resonanz nicht gerechnet h&#228;tte und w&#228;ren meine Tiere nicht, w&#228;re ich mit Sicherheit schon lange weg. Aber seit einer Zeit tritt immer dann, wenn ich wieder Gefahr laufe, den letzten Schritt zu tun, etwas ein, wo mich jemand braucht. Wie vor ein paar Wochen, als meine Freundin notfallm&#228;&#223;ig ins Krankenhaus kam und ich mich dann k&#252;mmern durfte, um sie, ihre Tiere und ihre Wohnung. H&#228;tte ich diese Verantwortung &#252;bernommen und nicht ernst genommen, w&#228;ren ihre Hunde und Kleintiere im Tierheim gelandet. So waren sie wenigstens versorgt. Mag l&#228;cherlich klingen, aber das sind tats&#228;chlich Gr&#252;nde, zumindest f&#252;r mich. Diese so genannte Impulskontrolle ist das einzige positive &#220;berbleibsel einer &#252;ber drei Jahre dauernden Therapie, die mir nichts gebracht hat. Mir tut lediglich das zum Fenster rausgeworfene Fahrgeld Leid, h&#228;tte ich das gespendet, h&#228;tte es mehr Sinn erf&#252;llt <img src='http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Stimmt auch wieder, das mit dem verdienen oder nicht verdienen. Und bez&#252;glich der Lebensfreude, die nicht da ist: Stell dir nun aber nicht vor, dass ich stets mies gelaunt durch die Gegend laufe. Dem ist nicht so. Humor habe ich, und fahre absolut auf Ironie und Sarkasmus ab, wobei Sarkasmus &#8211; auf manche teils erschreckend wirkend, was jedoch nicht in meiner Absicht liegt &#8211; auch eine Art Ventil darstellt. Auch wenn der Selbsthass hochsteigt und man am Rad dreht, schreibe ich fiktive Abschiedsbriefe. Mag morbide r&#252;berkommen, aber mir hilft es &#252;ber diese Phasen meistens hinweg.</p>
<p>Danke f&#252;r die W&#252;nsche und viele Gr&#252;&#223;e</p>
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	</item>
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		<title>Von: Benjamin</title>
		<link>http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/suizid-ist-wenn-einer-sich-umbringt/comment-page-1#comment-15414</link>
		<dc:creator>Benjamin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 10:53:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/?p=5068#comment-15414</guid>
		<description>@Autorin:
Danke f&#252;r Deine offene Antwort. Es ist sch&#246;n zu h&#246;ren, da&#223; Du in der Gemeinde eingebunden und engagiert bist. Und zwar deshalb, weil ich mir einbilde, das k&#246;nnte Dich evtl. zur&#252;ckhalten, anders als wenn Du ganz alleine w&#228;rst (schreibst D ja auch so in der Art).
Aber entschuldige: Da&#223; Du die Lebensfreude nicht verdient h&#228;ttest ist Quatsch. Ich finde es sowieso fragw&#252;rdig, immer nur nach dem Verdienst zu fragen.Wenn alles nur nach dem Verdienst ginge, dann w&#228;re diese Welt eine sehr traurige...

Ich w&#252;nsch Dir weiterhin alles Gute und Gottes Segen
De Benny</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Autorin:<br />
Danke f&#252;r Deine offene Antwort. Es ist sch&#246;n zu h&#246;ren, da&#223; Du in der Gemeinde eingebunden und engagiert bist. Und zwar deshalb, weil ich mir einbilde, das k&#246;nnte Dich evtl. zur&#252;ckhalten, anders als wenn Du ganz alleine w&#228;rst (schreibst D ja auch so in der Art).<br />
Aber entschuldige: Da&#223; Du die Lebensfreude nicht verdient h&#228;ttest ist Quatsch. Ich finde es sowieso fragw&#252;rdig, immer nur nach dem Verdienst zu fragen.Wenn alles nur nach dem Verdienst ginge, dann w&#228;re diese Welt eine sehr traurige&#8230;</p>
<p>Ich w&#252;nsch Dir weiterhin alles Gute und Gottes Segen<br />
De Benny</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ui.</title>
		<link>http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/suizid-ist-wenn-einer-sich-umbringt/comment-page-1#comment-15413</link>
		<dc:creator>ui.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 10:44:22 +0000</pubDate>
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		<description>Da kommt der Glaube dann aber wieder ins Spiel, der ein Problem ist. Denn diese ganze Sache mit dem Leben nach dem Tod beruht ja nicht auf Erkenntnis, sondern fu&#223;t aus der Angst der Menschen davor, dass es nach dem Tod vorbei ist.

Weil die Tatsache, dass es nach dem Tod vorbei ist f&#252;r viele schwer zu verkraften ist, haben sich verschieden Glaubensrichtungen entwickelt, die alle die Vorstellung haben, dass es danach weitergeht.

Und das macht das Leben ja ganz leicht, denn egal wie man Bockmist baut, danach geht&#039;s super weiter. Was natr&#252;lich nicht stimmt. Danach ist es einfach vorbei.

W&#252;rde es ohne Glauben nicht gar weniger Selbstmorde geben? Ich denke schon.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da kommt der Glaube dann aber wieder ins Spiel, der ein Problem ist. Denn diese ganze Sache mit dem Leben nach dem Tod beruht ja nicht auf Erkenntnis, sondern fu&#223;t aus der Angst der Menschen davor, dass es nach dem Tod vorbei ist.</p>
<p>Weil die Tatsache, dass es nach dem Tod vorbei ist f&#252;r viele schwer zu verkraften ist, haben sich verschieden Glaubensrichtungen entwickelt, die alle die Vorstellung haben, dass es danach weitergeht.</p>
<p>Und das macht das Leben ja ganz leicht, denn egal wie man Bockmist baut, danach geht&#8217;s super weiter. Was natr&#252;lich nicht stimmt. Danach ist es einfach vorbei.</p>
<p>W&#252;rde es ohne Glauben nicht gar weniger Selbstmorde geben? Ich denke schon.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Autorin des Artikels</title>
		<link>http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/suizid-ist-wenn-einer-sich-umbringt/comment-page-1#comment-15412</link>
		<dc:creator>Autorin des Artikels</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 10:39:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/?p=5068#comment-15412</guid>
		<description>@Benjamin
das mit der Schuld verh&#228;lt sich so: zum einen ist es bei vielen Menschen so, dass sie eigentlich nicht Schuld an etwas haben, aber dennoch Schuldgef&#252;hle entwickeln. Zum anderen sind Schuldgef&#252;hle beispielsweise bei Borderline-Betroffenen etwas Haupts&#228;chliches. Dir widerf&#228;hrt Gewalt, Missbrauch und einiges mehr. Eigentlich bist du das Opfer. Sp&#228;ter rufst du diese Erlebnisse ab und irgendwann gibst du dir an allem die Schuld, was dann in einem abgrundtiefen Selbsthass gipfelt und, wenn dieser innere Druck sich schichtweise aufbaut, explodierst du irgendwann, &#228;hnlich einem Schnellkochtopf, der schie&#223;t auch, wenn er zu viel Druck hat, seinen Deckel durch die Gegend. Etwas komischer Vergleich, aber besser kann ich das atm nicht ausdr&#252;cken. Jedenfalls geht es hin bis zu selbstzerst&#246;rerischen Aktionen. Ok, ich habe seit Juli durchgehalten, und das ist f&#252;r meine Verh&#228;ltnisse eine sehr lange Zeit. 

Deine Frage habe ich keinesfalls als Vorwurf aufgefasst und ich beantworte sie dir gerne. Meine Eltern f&#252;hrten eine so genannte &quot;Mischehe&quot;, das hei&#223;t, meine Mutter war katholisch, mein Dad evangelisch. Wir Kinder wurden protestantisch getauft. Irgendwann traten meine Eltern aus der Kirche aus, mit uns Kindern. Gefragt wurde ich gar nicht, f&#252;hlte mich jedoch irgendwie dem Glauben immer hingezogen, nur war und bin ich kein Fanatiker. 2007 kam meine Mutter ins Krankenhaus. Ich stand mit allem alleine da. Und spontan entschied ich mich &quot;jetzt werde ich wieder in die Kirche eintreten und konvertieren&quot;. Also leitete ich alles ein, hatte ein Gespr&#228;ch mit dem katholischen Pfarrer. Da ich es damit unerkl&#228;rlicherweise sehr eilig hatte, bekam er sogar vom Bischof eine Sondergenehmigung, die Firmung im Juli selbst durchzuf&#252;hren, da der Bischof erst wieder im April des kommenden Jahres in unserem Bundesland gewesen w&#228;re. So stand der Termin fest, ich fuhr ins KH, erz&#228;hlte meiner Mutter von dem Entschluss und erwartete hartn&#228;ckige und widerspenstige Diskussionen, war jedoch positiv &#252;berrascht, als sie direkt zustimmte und meinte, dass sie, so sie wieder nach Hause k&#228;me, diesen Weg mit mir gemeinsam gehen w&#252;rde. 

Ich wei&#223; nicht, ob du dir vorstellen kannst, wie es ist, u.a. an einer sehr ausgepr&#228;gten Sozialphobie und Ber&#252;hrungs&#228;ngsten zu leiden. Bei mir ging das so weit, dass ich meiner eigenen Mutter keine Hand halten konnte, stets Sagrotanspray mit mir f&#252;hrte, mich desinfizierte, wenn mir jemand die Hand gab. Immer so, dass derjenige es nicht bemerkte, denn verletzen wollte ich damit ja auch niemanden. Am Tag der Firmung dann reichten sich alle die H&#228;nde, bildeten einen Kreis und da war einer, der wohl meine Unsicherheit und Angst sp&#252;rte. Ich kann es nicht erkl&#228;ren, aber da sprang ein mir bis dahin nie gekannter menschlicher Funke &#252;ber und eine unsagbare Kraft. Angst und Unsicherheit waren pl&#246;tzlich weg. Zum Abschluss begr&#252;&#223;te mich jeder mit Handschlag als neues Gemeindemitglied. Diesen Punkt hatte ich an diesem Tag &#252;berwunden, fuhr ins Krankenhaus und konnte von da an auch meine Mutter wieder ber&#252;hren. G&#228;nzlich weg ist es nicht, aber f&#252;r mich ein sehr gro&#223;er Schritt. 

Mein Glaube hilft mir insofern, als er mir einfach Halt gibt. Ich engagiere mich ehrenamtlich, habe Aufgaben und wei&#223;, dass diese nicht sinnlos sind. Ich habe zu ihm gefunden, oder er mich. Es gibt sehr viele Christen, die dennoch keine Lebensfreude empfinden und suizidal sind. Wei&#223;t du, wenn du an ein Leben nach dem Tod glaubst, ist das auf der einen Seite etwas sehr Sch&#246;nes, diese Vorstellung, jedoch wenn du von grundauf suizidal bist, kann sich daraus eine regelrechte Todessehnsucht entwickeln. Und dass ich einige &#196;ngste allein durch die Kirche abbauen, vieles erkennen und einiges &#252;berhaupt wieder positiv wahrnehmen kann, das zeigt mir, dass diese Entscheidung nicht falsch gewesen sein kann. Nur bin ich, wie geschrieben, keineswegs fanatisch. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass man, um seinen Glauben zu leben, nicht gezwungenerma&#223;en eine Institution ben&#246;tigt, obwohl ich selbst diesen Weg gegangen bin. Ich mache mir auch meine eigenen Gedanken und sage nicht zu allem ja und amen. Mir wurde nun schon mehrmals der Weg gewiesen und dass ich beispielsweise mich einmal nachts umbringen wollte, alle gebunkerten Medis einnahm, vom letzten Geld ein Zimmer mieten wollte, weil es einfach tierisch kalt war, jedoch sebst im teuersten Hotel nicht mal ein Einzelzimmer frei war, gab mir nachtr&#228;glich zu denken. Ich ging weiter, zum n&#228;chsten Hotel. Dachte - wie cool, die sind sogar noch g&#252;nstiger, da f&#228;llt das Trinkgeld f&#252;r das Personal h&#246;her aus -, aber ich h&#228;tte noch Stunden warten m&#252;ssen, bis sie &#246;ffnen. Dabei sei erw&#228;hnt, dass unsere Stadt nun keine Gro&#223;stadt ist, es war auch kein Kongress oder &#228;hnliches, was ein v&#246;llig ausgebuchtes Hotel erkl&#228;ren k&#246;nnte. Also fuhr ich nach Hause, war zugedr&#246;hnt, schlief zwei Tage lang und nichts war passiert. Da waren einige Dinge und Ereignisse, welche ich nicht einfach dem Zufall zuschreiben kann. 

Warum ich nie Lebensfreude gesp&#252;rt habe, ich denke, vielleicht habe ich sie auch gar nicht verdient. Ich kenne diese absolute Ausgelassenheit leider nicht, da st&#228;ndig diese d&#252;steren Gedanken pr&#228;sent sind, und auch wenn man noch so will, man kann sie einfach nicht abstellen. Vielleicht kommt sie ja, und wenn es ein einziger Tag w&#228;re. 

@ui
Nat&#252;rlich ist da so. Ich gaube auch, dass sehr viele, wenn nicht die meisten Menschen irgendwann einmal den Gedanken an Suizid haben und dass eben Selbstzweifel und Selbsthass jedem innewohnen, eben unterschiedich ausgepr&#228;gt. Nur da ja stets St&#228;rke gefordert wird, traut sich kaum einer, dar&#252;ber zu reden. 

Ich denke schon, dass der Wunsch nach einem anderen Leben da ist. Ich habe einmal eine tierische Kurzgeschichte geschrieben, wo es auch darum geht, dass man oft gerne nicht das w&#228;re,  was man ist, sondern einfach anders. Wenn man suizidal ist, ist auch jegliche Hoffnung verschwunden. Und selbst dann, wenn man es nun nicht akut vorhat, eine Option ist es immer, eine Art Notausgang. So merkw&#252;rdig es klingen mag, aber auch hieraus kann man durchaus eine Art (&#220;ber-)Lebensstrategie entwickeln.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Benjamin<br />
das mit der Schuld verh&#228;lt sich so: zum einen ist es bei vielen Menschen so, dass sie eigentlich nicht Schuld an etwas haben, aber dennoch Schuldgef&#252;hle entwickeln. Zum anderen sind Schuldgef&#252;hle beispielsweise bei Borderline-Betroffenen etwas Haupts&#228;chliches. Dir widerf&#228;hrt Gewalt, Missbrauch und einiges mehr. Eigentlich bist du das Opfer. Sp&#228;ter rufst du diese Erlebnisse ab und irgendwann gibst du dir an allem die Schuld, was dann in einem abgrundtiefen Selbsthass gipfelt und, wenn dieser innere Druck sich schichtweise aufbaut, explodierst du irgendwann, &#228;hnlich einem Schnellkochtopf, der schie&#223;t auch, wenn er zu viel Druck hat, seinen Deckel durch die Gegend. Etwas komischer Vergleich, aber besser kann ich das atm nicht ausdr&#252;cken. Jedenfalls geht es hin bis zu selbstzerst&#246;rerischen Aktionen. Ok, ich habe seit Juli durchgehalten, und das ist f&#252;r meine Verh&#228;ltnisse eine sehr lange Zeit. </p>
<p>Deine Frage habe ich keinesfalls als Vorwurf aufgefasst und ich beantworte sie dir gerne. Meine Eltern f&#252;hrten eine so genannte &#8220;Mischehe&#8221;, das hei&#223;t, meine Mutter war katholisch, mein Dad evangelisch. Wir Kinder wurden protestantisch getauft. Irgendwann traten meine Eltern aus der Kirche aus, mit uns Kindern. Gefragt wurde ich gar nicht, f&#252;hlte mich jedoch irgendwie dem Glauben immer hingezogen, nur war und bin ich kein Fanatiker. 2007 kam meine Mutter ins Krankenhaus. Ich stand mit allem alleine da. Und spontan entschied ich mich &#8220;jetzt werde ich wieder in die Kirche eintreten und konvertieren&#8221;. Also leitete ich alles ein, hatte ein Gespr&#228;ch mit dem katholischen Pfarrer. Da ich es damit unerkl&#228;rlicherweise sehr eilig hatte, bekam er sogar vom Bischof eine Sondergenehmigung, die Firmung im Juli selbst durchzuf&#252;hren, da der Bischof erst wieder im April des kommenden Jahres in unserem Bundesland gewesen w&#228;re. So stand der Termin fest, ich fuhr ins KH, erz&#228;hlte meiner Mutter von dem Entschluss und erwartete hartn&#228;ckige und widerspenstige Diskussionen, war jedoch positiv &#252;berrascht, als sie direkt zustimmte und meinte, dass sie, so sie wieder nach Hause k&#228;me, diesen Weg mit mir gemeinsam gehen w&#252;rde. </p>
<p>Ich wei&#223; nicht, ob du dir vorstellen kannst, wie es ist, u.a. an einer sehr ausgepr&#228;gten Sozialphobie und Ber&#252;hrungs&#228;ngsten zu leiden. Bei mir ging das so weit, dass ich meiner eigenen Mutter keine Hand halten konnte, stets Sagrotanspray mit mir f&#252;hrte, mich desinfizierte, wenn mir jemand die Hand gab. Immer so, dass derjenige es nicht bemerkte, denn verletzen wollte ich damit ja auch niemanden. Am Tag der Firmung dann reichten sich alle die H&#228;nde, bildeten einen Kreis und da war einer, der wohl meine Unsicherheit und Angst sp&#252;rte. Ich kann es nicht erkl&#228;ren, aber da sprang ein mir bis dahin nie gekannter menschlicher Funke &#252;ber und eine unsagbare Kraft. Angst und Unsicherheit waren pl&#246;tzlich weg. Zum Abschluss begr&#252;&#223;te mich jeder mit Handschlag als neues Gemeindemitglied. Diesen Punkt hatte ich an diesem Tag &#252;berwunden, fuhr ins Krankenhaus und konnte von da an auch meine Mutter wieder ber&#252;hren. G&#228;nzlich weg ist es nicht, aber f&#252;r mich ein sehr gro&#223;er Schritt. </p>
<p>Mein Glaube hilft mir insofern, als er mir einfach Halt gibt. Ich engagiere mich ehrenamtlich, habe Aufgaben und wei&#223;, dass diese nicht sinnlos sind. Ich habe zu ihm gefunden, oder er mich. Es gibt sehr viele Christen, die dennoch keine Lebensfreude empfinden und suizidal sind. Wei&#223;t du, wenn du an ein Leben nach dem Tod glaubst, ist das auf der einen Seite etwas sehr Sch&#246;nes, diese Vorstellung, jedoch wenn du von grundauf suizidal bist, kann sich daraus eine regelrechte Todessehnsucht entwickeln. Und dass ich einige &#196;ngste allein durch die Kirche abbauen, vieles erkennen und einiges &#252;berhaupt wieder positiv wahrnehmen kann, das zeigt mir, dass diese Entscheidung nicht falsch gewesen sein kann. Nur bin ich, wie geschrieben, keineswegs fanatisch. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass man, um seinen Glauben zu leben, nicht gezwungenerma&#223;en eine Institution ben&#246;tigt, obwohl ich selbst diesen Weg gegangen bin. Ich mache mir auch meine eigenen Gedanken und sage nicht zu allem ja und amen. Mir wurde nun schon mehrmals der Weg gewiesen und dass ich beispielsweise mich einmal nachts umbringen wollte, alle gebunkerten Medis einnahm, vom letzten Geld ein Zimmer mieten wollte, weil es einfach tierisch kalt war, jedoch sebst im teuersten Hotel nicht mal ein Einzelzimmer frei war, gab mir nachtr&#228;glich zu denken. Ich ging weiter, zum n&#228;chsten Hotel. Dachte &#8211; wie cool, die sind sogar noch g&#252;nstiger, da f&#228;llt das Trinkgeld f&#252;r das Personal h&#246;her aus -, aber ich h&#228;tte noch Stunden warten m&#252;ssen, bis sie &#246;ffnen. Dabei sei erw&#228;hnt, dass unsere Stadt nun keine Gro&#223;stadt ist, es war auch kein Kongress oder &#228;hnliches, was ein v&#246;llig ausgebuchtes Hotel erkl&#228;ren k&#246;nnte. Also fuhr ich nach Hause, war zugedr&#246;hnt, schlief zwei Tage lang und nichts war passiert. Da waren einige Dinge und Ereignisse, welche ich nicht einfach dem Zufall zuschreiben kann. </p>
<p>Warum ich nie Lebensfreude gesp&#252;rt habe, ich denke, vielleicht habe ich sie auch gar nicht verdient. Ich kenne diese absolute Ausgelassenheit leider nicht, da st&#228;ndig diese d&#252;steren Gedanken pr&#228;sent sind, und auch wenn man noch so will, man kann sie einfach nicht abstellen. Vielleicht kommt sie ja, und wenn es ein einziger Tag w&#228;re. </p>
<p>@ui<br />
Nat&#252;rlich ist da so. Ich gaube auch, dass sehr viele, wenn nicht die meisten Menschen irgendwann einmal den Gedanken an Suizid haben und dass eben Selbstzweifel und Selbsthass jedem innewohnen, eben unterschiedich ausgepr&#228;gt. Nur da ja stets St&#228;rke gefordert wird, traut sich kaum einer, dar&#252;ber zu reden. </p>
<p>Ich denke schon, dass der Wunsch nach einem anderen Leben da ist. Ich habe einmal eine tierische Kurzgeschichte geschrieben, wo es auch darum geht, dass man oft gerne nicht das w&#228;re,  was man ist, sondern einfach anders. Wenn man suizidal ist, ist auch jegliche Hoffnung verschwunden. Und selbst dann, wenn man es nun nicht akut vorhat, eine Option ist es immer, eine Art Notausgang. So merkw&#252;rdig es klingen mag, aber auch hieraus kann man durchaus eine Art (&#220;ber-)Lebensstrategie entwickeln.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ui.</title>
		<link>http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/suizid-ist-wenn-einer-sich-umbringt/comment-page-1#comment-15408</link>
		<dc:creator>ui.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 23:35:34 +0000</pubDate>
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		<description>Mal so ne Frage generell, ist nicht jeder mit seinem Leben irgendwie unzufrieden &quot;gepr&#228;gt von Selbsthass, Selbstzweifeln&quot; nur eben in unterschiedlicher St&#228;rke?

Also ich meine ist nicht der Wunsch ein anderes Leben zu haben bei jedem da? Und bei Suizidalen ist eben der Unterschied, dass keine Hoffnung da ist, dass es sich bessern k&#246;nnte, sondern nur die Idee, dass es vielleicht aufh&#246;rt so schlimm zu sein, wenn man sich umbringt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mal so ne Frage generell, ist nicht jeder mit seinem Leben irgendwie unzufrieden &#8220;gepr&#228;gt von Selbsthass, Selbstzweifeln&#8221; nur eben in unterschiedlicher St&#228;rke?</p>
<p>Also ich meine ist nicht der Wunsch ein anderes Leben zu haben bei jedem da? Und bei Suizidalen ist eben der Unterschied, dass keine Hoffnung da ist, dass es sich bessern k&#246;nnte, sondern nur die Idee, dass es vielleicht aufh&#246;rt so schlimm zu sein, wenn man sich umbringt?</p>
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	</item>
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		<title>Von: Benjamin</title>
		<link>http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/suizid-ist-wenn-einer-sich-umbringt/comment-page-1#comment-15405</link>
		<dc:creator>Benjamin</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 22:25:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/?p=5068#comment-15405</guid>
		<description>Hallo,
danke, da&#223; Du das alles mit uns teilst. Ich k&#246;nnte jetzt als Schnellschu&#223; ablassen, da&#223; es f&#252;r mich so aussieht, da&#223; Die Schuld, die Du bei Dir suchst, vielleicht doch bei anderen zu suchen ist (Mutter?), aber ich bin mir dessen bewu&#223;t, da&#223; ich nur einen kleinen Teil der Wahrheit kenne, Du wei&#223;t das besser.
Verzeih bitte, wenn ich eine Nachfrage am Thema vorbei stelle: Du schreibst, da&#223; (neben Deinen Tieren) auch Dein Glaube hilft. Kannst Du dazu noch etwas sagen? Wenn es Dir zu pers&#246;nlich ist, ist gut. Ich wundere mich nur, wie der Glaube auf der einen Seite hilft und Du auf der anderen Seite nie Lebensfreude gesp&#252;rt hast. Ich meine das nicht als Vorwurf, ich will gerne verstehen (als selbst Gl&#228;ubiger, der nicht in der Situation ist).
Ich w&#252;nsch Dir alles Gute. Sag Bescheid, wenn Du irgendwo Hilfe brauchst und bitte geh nicht. Wegen Deiner Tiere, wegen des Projektes, das Du in Angriff genommen hast und durch das Du bald vielen Menschen sehr helfen wirst, und wegen der Lebensfreude, die auf Dich wartet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
danke, da&#223; Du das alles mit uns teilst. Ich k&#246;nnte jetzt als Schnellschu&#223; ablassen, da&#223; es f&#252;r mich so aussieht, da&#223; Die Schuld, die Du bei Dir suchst, vielleicht doch bei anderen zu suchen ist (Mutter?), aber ich bin mir dessen bewu&#223;t, da&#223; ich nur einen kleinen Teil der Wahrheit kenne, Du wei&#223;t das besser.<br />
Verzeih bitte, wenn ich eine Nachfrage am Thema vorbei stelle: Du schreibst, da&#223; (neben Deinen Tieren) auch Dein Glaube hilft. Kannst Du dazu noch etwas sagen? Wenn es Dir zu pers&#246;nlich ist, ist gut. Ich wundere mich nur, wie der Glaube auf der einen Seite hilft und Du auf der anderen Seite nie Lebensfreude gesp&#252;rt hast. Ich meine das nicht als Vorwurf, ich will gerne verstehen (als selbst Gl&#228;ubiger, der nicht in der Situation ist).<br />
Ich w&#252;nsch Dir alles Gute. Sag Bescheid, wenn Du irgendwo Hilfe brauchst und bitte geh nicht. Wegen Deiner Tiere, wegen des Projektes, das Du in Angriff genommen hast und durch das Du bald vielen Menschen sehr helfen wirst, und wegen der Lebensfreude, die auf Dich wartet.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Autorin des Artikels</title>
		<link>http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/suizid-ist-wenn-einer-sich-umbringt/comment-page-1#comment-15403</link>
		<dc:creator>Autorin des Artikels</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 21:57:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/?p=5068#comment-15403</guid>
		<description>@Nico
Es ist nur ein kleiner Teil meiner Welt, meiner Gedanken- und emotionalen Welt, welche ich hier zum besten gab. Meine Welt ist, wenngleich dieses, wenn ich schreibe, auch anders darstellt, zerrissen, gepr&#228;gt von Selbsthass, Selbstzweifeln, einer unbeschreiblichen Todessehnsucht und immer wieder kehrenden Suizidgedanken. Ich will sie nicht. Niemand will so etwas. Aber sie kommen eben. 

@Flamers
Ich w&#252;rde sehr gerne gehen. Mit so etwas mache ich auch keinen Spa&#223;, und es w&#252;rde mir genauso nicht in den Sinn kommen, Suiziddrohungen als Druckmittel zu benutzen. Nat&#252;rlich gibt es so etwas auch, ich habe es ja selbst &#252;ber viele Jahre lang erlebt. 

Ich w&#252;rde mich sehr &#252;ber Beteiligung freuen und wenn du und andere dort ihre Geschichte niederschreiben w&#252;rden. Damit andere sehen, dass hinter dem Ausdruck &quot;Selbstmord&quot; noch viel mehr steht. Jeder hat sein eigenes Schicksal, und jeder geht anders damit um. Der eine kann es irgendwann ertragen, der andere irgendwann eben nicht mehr. Und jedem Suizid liegen individuell unterschiedliche Beweggr&#252;nde zugrunde. Die nach au&#223;en sichtbaren Dinge sind nicht immer allein, wenn &#252;berhaupt, Ausdruck auf das Wohlbefinden eines Menschen. Nat&#252;rlich, nach dem Tod meiner Mutter nahm ich rapide ab, und tue es immer noch, seit &#252;ber zwei Jahren. Das sieht man. Diese &#196;u&#223;erlichkeiten. Das, was sich innen abspielt, das eigene &quot;Kopfkino&quot;, das sieht niemand. Manches denke ich, ist auch besser, nicht von anderen gesehen zu werden, denn oft sind die Gedanken zu abgr&#252;ndig. 

Was du alles schreibst, was du geschafft hast, das g&#246;nne ich dir von ganzem Herzen und hoffe, dass dieses auch immer so bleiben wird. 

Die Erfahrung machte ich auch: dass sich Menschen, welche im selben Boot sitzen, gegenseitig weitaus besser helfen k&#246;nnen als andere, die meinen, ihre auf Punkteschemata und Dogmen und dergleichen beruhenden Interventionen vielleicht in Form von Wegsperren oder st&#228;ndigem Zudr&#246;hnen mit Medikamenten, seien hilfreich. Das sind sie nicht. Hilfreich ist Verstehen. Es muss niemand akzeptieren, das zu verlangen, w&#228;re zu viel. 

Wer seinen eigenen Abgrund kennt, der kennt auch die Abgr&#252;nde anderer. 

Sensibilisierung, genauer Hinschauen, sich mit Einzelschicksalen auseinanderzusetzen, etwas f&#252;r alle zu schaffen, seien sie nun selbst Betroffen, oder haben auf diese Art einen Menschen verloren oder seien es Menschen, die sich noch f&#252;r ihren N&#228;chsten interessieren, daraus lernen und vielleicht irgendwann jemanden daran hindern k&#246;nnen, dieses sind meine Ziele. Vielleicht kann ich sie noch erreichen, vielleicht auch nicht, vielleicht nicht alle, vielleicht nur eines. Aber eines ist letztlich besser als keines.

Ich denke auch, dass viele Vorurteile aus Besitzanspr&#252;chen und eigenem Egoismus hervorgehen. Meine Mutter warf mir lediglich vor, wie ich ihr das antun konnte. Nach den Gr&#252;nden fragte sie. Mein genetisch bedingter Bruder bezeichnete mich als eine Irre. Paradox hierbei ist, dass zum gr&#246;&#223;ten Teil die beiden es waren, welche mich so weit trieben. Es war das Schlimmste, was ich ihnen antun konnte, denn auf einmal war der stets pr&#228;sente Daueridiot einmal &quot;out of order&quot;, funktionierte nicht, konnte nicht gerufen werden, wenn Hilfe ben&#246;tigt wurde,und das war t&#228;glich so. Die beiden verband in den letzten Jahren nichts als eine Hassliebe. Mein Bruder h&#228;tte meine Mutter nie versorgt, sich nie um sie gek&#252;mmert, erhob umgekehrt jedoch jegliche Anspr&#252;che. Merkw&#252;rdigerweise hielt man jedoch stets zusammen, wenn man gegen mich agieren konnte. Ich schreibe das nicht etwa, weil ich auf Mitleid hoffe und ich empfinde selbst keinerlei Selbstmitleid, sondern in der Hauptsache Schuldgef&#252;hle. Diese Entwicklung hat sich im Laufe der Jahre einfach so automatisiert. Ich gebe mir die Schuld an dem, was geschehen ist, denke, dass, wenn es mich nie gegeben h&#228;tte, diese Dinge niemals stattgefunden h&#228;tten und aus besagtem Menschen etwas anderes geworden w&#228;re. 

@Flo
Ich kann es leider noch nicht anders sehen, ich bin nicht dankbar daf&#252;r, dass man mich &quot;gerettet&quot; hat und dass anderes scheiterte. Um deine Frage zu beantworten: Wie kann Freude am Leben zur&#252;ckkehren, wenn sie noch nie da war? 

Ich habe mir gerade eine neue Existenz aufgebaut. Meine Arbeit besteht aus zwei unterschiedlichen Gebieten. Hierbei sind Bewertungen/Einstufungen sehr wichtig, und nat&#252;rlich, &#252;ber eine Kundenbewertung wie &quot;super&quot; und mehr kann ich mich tats&#228;chlich noch freuen, dieses sind Augeblicke, wo ich denke, vielleicht kann man doch etwas Vern&#252;nftiges, zumal mir meine damalige selbst&#228;ndige Arbeit stets ins L&#228;cherliche gezogen wurde. 

Meine Tiere machen mir Freude, und sie sind es, die ich nicht im Stich lassen will. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass mir damals meine beiden Hunde und mein Kater ins Tierheim gebracht wurden. Meine Katze wurde eingeschl&#228;fert, ein Hund wurde vermittelt. Es war reine Bosheit, denn wir haben ein Haus mit Garten, es w&#228;re also niemand &#252;berfordert gewesen, f&#252;r einen Zeitraum von insgesamt acht Wochen, zwei kleine Hunde ein paarmal am Tag in den Garten zu lassen und sie zu f&#252;ttern. Mein Kater war sowieso Freig&#228;nger. Meine Mutter wusste, dass mein Tiere mein ein und alles waren, und dass sie damit das Schlimmste noch bei weitem toppen konnte. Diese Gelegenheit wird niemand mehr haben. So viel einmal zu &quot;Fast-Hinterbliebenen&quot;, denn ich glaube, dass es auch solche gibt, die, wenn einer oder eine &#252;berlebt, ihn oder sie noch fertiger machen. Bitte nicht falsch verstehen, ich meine niemals mit irgend etwas alle, gleich auf welcher Seite sie stehen. Aber man sollte Fakten, Wahrheiten berichten d&#252;rfen &#252;ber die, die man zur&#252;ckgelassen h&#228;tte, genau so, wie &#252;ber die berichtet werden darf, welche endg&#252;ltig gegangen sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Nico<br />
Es ist nur ein kleiner Teil meiner Welt, meiner Gedanken- und emotionalen Welt, welche ich hier zum besten gab. Meine Welt ist, wenngleich dieses, wenn ich schreibe, auch anders darstellt, zerrissen, gepr&#228;gt von Selbsthass, Selbstzweifeln, einer unbeschreiblichen Todessehnsucht und immer wieder kehrenden Suizidgedanken. Ich will sie nicht. Niemand will so etwas. Aber sie kommen eben. </p>
<p>@Flamers<br />
Ich w&#252;rde sehr gerne gehen. Mit so etwas mache ich auch keinen Spa&#223;, und es w&#252;rde mir genauso nicht in den Sinn kommen, Suiziddrohungen als Druckmittel zu benutzen. Nat&#252;rlich gibt es so etwas auch, ich habe es ja selbst &#252;ber viele Jahre lang erlebt. </p>
<p>Ich w&#252;rde mich sehr &#252;ber Beteiligung freuen und wenn du und andere dort ihre Geschichte niederschreiben w&#252;rden. Damit andere sehen, dass hinter dem Ausdruck &#8220;Selbstmord&#8221; noch viel mehr steht. Jeder hat sein eigenes Schicksal, und jeder geht anders damit um. Der eine kann es irgendwann ertragen, der andere irgendwann eben nicht mehr. Und jedem Suizid liegen individuell unterschiedliche Beweggr&#252;nde zugrunde. Die nach au&#223;en sichtbaren Dinge sind nicht immer allein, wenn &#252;berhaupt, Ausdruck auf das Wohlbefinden eines Menschen. Nat&#252;rlich, nach dem Tod meiner Mutter nahm ich rapide ab, und tue es immer noch, seit &#252;ber zwei Jahren. Das sieht man. Diese &#196;u&#223;erlichkeiten. Das, was sich innen abspielt, das eigene &#8220;Kopfkino&#8221;, das sieht niemand. Manches denke ich, ist auch besser, nicht von anderen gesehen zu werden, denn oft sind die Gedanken zu abgr&#252;ndig. </p>
<p>Was du alles schreibst, was du geschafft hast, das g&#246;nne ich dir von ganzem Herzen und hoffe, dass dieses auch immer so bleiben wird. </p>
<p>Die Erfahrung machte ich auch: dass sich Menschen, welche im selben Boot sitzen, gegenseitig weitaus besser helfen k&#246;nnen als andere, die meinen, ihre auf Punkteschemata und Dogmen und dergleichen beruhenden Interventionen vielleicht in Form von Wegsperren oder st&#228;ndigem Zudr&#246;hnen mit Medikamenten, seien hilfreich. Das sind sie nicht. Hilfreich ist Verstehen. Es muss niemand akzeptieren, das zu verlangen, w&#228;re zu viel. </p>
<p>Wer seinen eigenen Abgrund kennt, der kennt auch die Abgr&#252;nde anderer. </p>
<p>Sensibilisierung, genauer Hinschauen, sich mit Einzelschicksalen auseinanderzusetzen, etwas f&#252;r alle zu schaffen, seien sie nun selbst Betroffen, oder haben auf diese Art einen Menschen verloren oder seien es Menschen, die sich noch f&#252;r ihren N&#228;chsten interessieren, daraus lernen und vielleicht irgendwann jemanden daran hindern k&#246;nnen, dieses sind meine Ziele. Vielleicht kann ich sie noch erreichen, vielleicht auch nicht, vielleicht nicht alle, vielleicht nur eines. Aber eines ist letztlich besser als keines.</p>
<p>Ich denke auch, dass viele Vorurteile aus Besitzanspr&#252;chen und eigenem Egoismus hervorgehen. Meine Mutter warf mir lediglich vor, wie ich ihr das antun konnte. Nach den Gr&#252;nden fragte sie. Mein genetisch bedingter Bruder bezeichnete mich als eine Irre. Paradox hierbei ist, dass zum gr&#246;&#223;ten Teil die beiden es waren, welche mich so weit trieben. Es war das Schlimmste, was ich ihnen antun konnte, denn auf einmal war der stets pr&#228;sente Daueridiot einmal &#8220;out of order&#8221;, funktionierte nicht, konnte nicht gerufen werden, wenn Hilfe ben&#246;tigt wurde,und das war t&#228;glich so. Die beiden verband in den letzten Jahren nichts als eine Hassliebe. Mein Bruder h&#228;tte meine Mutter nie versorgt, sich nie um sie gek&#252;mmert, erhob umgekehrt jedoch jegliche Anspr&#252;che. Merkw&#252;rdigerweise hielt man jedoch stets zusammen, wenn man gegen mich agieren konnte. Ich schreibe das nicht etwa, weil ich auf Mitleid hoffe und ich empfinde selbst keinerlei Selbstmitleid, sondern in der Hauptsache Schuldgef&#252;hle. Diese Entwicklung hat sich im Laufe der Jahre einfach so automatisiert. Ich gebe mir die Schuld an dem, was geschehen ist, denke, dass, wenn es mich nie gegeben h&#228;tte, diese Dinge niemals stattgefunden h&#228;tten und aus besagtem Menschen etwas anderes geworden w&#228;re. </p>
<p>@Flo<br />
Ich kann es leider noch nicht anders sehen, ich bin nicht dankbar daf&#252;r, dass man mich &#8220;gerettet&#8221; hat und dass anderes scheiterte. Um deine Frage zu beantworten: Wie kann Freude am Leben zur&#252;ckkehren, wenn sie noch nie da war? </p>
<p>Ich habe mir gerade eine neue Existenz aufgebaut. Meine Arbeit besteht aus zwei unterschiedlichen Gebieten. Hierbei sind Bewertungen/Einstufungen sehr wichtig, und nat&#252;rlich, &#252;ber eine Kundenbewertung wie &#8220;super&#8221; und mehr kann ich mich tats&#228;chlich noch freuen, dieses sind Augeblicke, wo ich denke, vielleicht kann man doch etwas Vern&#252;nftiges, zumal mir meine damalige selbst&#228;ndige Arbeit stets ins L&#228;cherliche gezogen wurde. </p>
<p>Meine Tiere machen mir Freude, und sie sind es, die ich nicht im Stich lassen will. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass mir damals meine beiden Hunde und mein Kater ins Tierheim gebracht wurden. Meine Katze wurde eingeschl&#228;fert, ein Hund wurde vermittelt. Es war reine Bosheit, denn wir haben ein Haus mit Garten, es w&#228;re also niemand &#252;berfordert gewesen, f&#252;r einen Zeitraum von insgesamt acht Wochen, zwei kleine Hunde ein paarmal am Tag in den Garten zu lassen und sie zu f&#252;ttern. Mein Kater war sowieso Freig&#228;nger. Meine Mutter wusste, dass mein Tiere mein ein und alles waren, und dass sie damit das Schlimmste noch bei weitem toppen konnte. Diese Gelegenheit wird niemand mehr haben. So viel einmal zu &#8220;Fast-Hinterbliebenen&#8221;, denn ich glaube, dass es auch solche gibt, die, wenn einer oder eine &#252;berlebt, ihn oder sie noch fertiger machen. Bitte nicht falsch verstehen, ich meine niemals mit irgend etwas alle, gleich auf welcher Seite sie stehen. Aber man sollte Fakten, Wahrheiten berichten d&#252;rfen &#252;ber die, die man zur&#252;ckgelassen h&#228;tte, genau so, wie &#252;ber die berichtet werden darf, welche endg&#252;ltig gegangen sind.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mein erstes Blogst&#246;ckchen hier. Thema: Bloggen</title>
		<link>http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/suizid-ist-wenn-einer-sich-umbringt/comment-page-1#comment-15384</link>
		<dc:creator>Mein erstes Blogst&#246;ckchen hier. Thema: Bloggen</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 14:34:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/?p=5068#comment-15384</guid>
		<description>[...] habe mir auf uiuiuiuiuiuiui.de nochmal den sehr bewegenden Artikel “Suizid ist, wenn einer sich umbringt durchgelesen”. Wollte eigentlich schon l&#228;nger kommentieren, habe es aber noch nicht [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] habe mir auf uiuiuiuiuiuiui.de nochmal den sehr bewegenden Artikel “Suizid ist, wenn einer sich umbringt durchgelesen”. Wollte eigentlich schon l&#228;nger kommentieren, habe es aber noch nicht [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Flo</title>
		<link>http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/suizid-ist-wenn-einer-sich-umbringt/comment-page-1#comment-15368</link>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 16:30:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/?p=5068#comment-15368</guid>
		<description>Sehr interessanter Artikel. 
Wieso &quot;...Und da ich nun dieses und andere Male leider &#252;berlebt habe...&quot; ? Und wieso kehrt die Freude am Leben nicht zur&#252;ck?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr interessanter Artikel.<br />
Wieso &#8220;&#8230;Und da ich nun dieses und andere Male leider &#252;berlebt habe&#8230;&#8221; ? Und wieso kehrt die Freude am Leben nicht zur&#252;ck?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Flamers</title>
		<link>http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/suizid-ist-wenn-einer-sich-umbringt/comment-page-1#comment-15364</link>
		<dc:creator>Flamers</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 15:48:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/?p=5068#comment-15364</guid>
		<description>Grandioser Artikel, vielen Dank f&#252;r diese Einblicke und die offenen Worte.
Was die Gesellschaft dir nun quasi verbietet, und da hoffe ich auf Zuspruch, ist das du gehst.
Warum? Weil du viel zu geben hast und viel mehr daf&#252;r zur&#252;ckbekommen wirst.

Das mit der Community ist eine gro&#223;artige Idee. Es w&#228;re ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung. 
Gern w&#252;rde ich hier meine Geschichte niederschreiben, sie ist vom Verlauf her holprig und ich war dort. Ganz unten. 
Ich meine damit nicht nur solche Dinge, die man offensichtlich sieht, wie finanzielle Armut, extremster Gewichtsverlust und andere k&#246;rperliche Gebrechen die damit einhergehen, 
verlust des gesellschaftlichen Status`, falscher Freunde etc. Ich meine damit den Velust von allem, was das Leben ausmacht. 
Liebe (vor allem zu sich selbst), Akzeptanz, Spa&#223;, Gelassenheit, innerer Zufriedenheit und Ausgeglichenheit etc.
Ich pers&#246;nlich habe es geschafft. Durch Menschen denen es ebenso ergangen ist, durch Entwicklung meiner Pers&#246;nlichkeit, Flei&#223; und wiedergefundenem Ehrgeiz, und f&#252;hre nun ein Leben, 
von dem viele einach nur Tr&#228;umen, jedoch ann&#228;hernd wissen das es m&#246;glich ist. Ich selbst hatte gar keinen Bezug dazu, durfte nicht einmal davon tr&#228;umen, um so mehr genie&#223;e ich mein Gl&#252;ck auf Erden jetzt, 
aber darum soll es hier nicht gehen. 

Es war also eine Community, die ein weltweites Netz gesponnen hat, wo man anonym und offen &#252;ber seine Probleme sprechen konnte. Wo Menschen kritisieren, beraten, helfen, Denkanst&#246;&#223;e geben etc. und
das alles um zu geben. Um Menschen, die wie ich damals, unten sind einfach m&#246;gliche Wege zu zeigen. Wer kann das besser als jemand der schon dort war. Es sind Menschen, die nun wieder Werte in ihrem
Leben haben, egal welcher Natur und davon einfach etwas zur&#252;ckgeben wollen. Sie sind allesamt &#252;ber den Punkt hinweg, das f&#252;r Anerkennung zu tun, f&#252;r das Beweihr&#228;uchern lassen, f&#252;r materielle Werte.
Und noch was, wenn diese Community offen gehalten wird, werden auch andere Menschen kommen, die etwas zu geben haben, denn es gibt sie. Es gibt Menschen die es k&#252;mmert wie es dir, mir, uns geht.
Menschen aus verschiedensten Bereichen, NLP, Psychologie, Hypnose, Wissenschaft, um nur einige zu nennen. Diese Kraft haben wir im Netz, und wir sollten sie nutzen.
Allein der Einblick, den du uns hier zur Verf&#252;gung gestellt hast kann, wenn von genug Betroffenen zur Kenntnis genommen, helfen. Helfen zu sensibilisieren, genauer hinzuschauen, selbst nicht in eben
diese Muster zu verfallen und und und. Es hat einen Mehrwert. Du hast ihn, und du gibst, was unweigerlich dazu f&#252;hren wird, dass du auch bekommst! Das was du vielleicht lange schon suchst, weil jeder sucht!

Sollte jemand in meinem Text irgendwelche Vorurteile gegen den Menschen der den Text verfasst hat finden oder gegen seine Situation, so m&#246;chte ich hiermit klarstellen das ich diese nicht habe.
Ich respektiere aus meinem tiefsten Inneren, wenn jemand entscheidet zu gehen. Jeder Mensch hat die vollkommen freie Entscheidung(smacht) &#252;ber seine Welt, seine Realit&#228;t und sein Leben. Selbst wenn es der Freitod ist.
Ich w&#252;rde es stets zu 100% respektieren ohne es feige zu finden, wie es ein Gro&#223;teil der Gesellschaft gern darstellt. Man muss dazu verstehen, das auch dies aus Egoismus und Besitzanspr&#252;chen geschieht.
Schade ist es dennoch. Um jeden Einzelnen. Warum? Weil das Leben ein gro&#223;artiges Geschenk ist oder sein kann, wenn man sich ersteinmal von einigen Fesseln gel&#246;st hat. Und ich w&#252;nsche wirklich jedem ein solches Leben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Grandioser Artikel, vielen Dank f&#252;r diese Einblicke und die offenen Worte.<br />
Was die Gesellschaft dir nun quasi verbietet, und da hoffe ich auf Zuspruch, ist das du gehst.<br />
Warum? Weil du viel zu geben hast und viel mehr daf&#252;r zur&#252;ckbekommen wirst.</p>
<p>Das mit der Community ist eine gro&#223;artige Idee. Es w&#228;re ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung.<br />
Gern w&#252;rde ich hier meine Geschichte niederschreiben, sie ist vom Verlauf her holprig und ich war dort. Ganz unten.<br />
Ich meine damit nicht nur solche Dinge, die man offensichtlich sieht, wie finanzielle Armut, extremster Gewichtsverlust und andere k&#246;rperliche Gebrechen die damit einhergehen,<br />
verlust des gesellschaftlichen Status`, falscher Freunde etc. Ich meine damit den Velust von allem, was das Leben ausmacht.<br />
Liebe (vor allem zu sich selbst), Akzeptanz, Spa&#223;, Gelassenheit, innerer Zufriedenheit und Ausgeglichenheit etc.<br />
Ich pers&#246;nlich habe es geschafft. Durch Menschen denen es ebenso ergangen ist, durch Entwicklung meiner Pers&#246;nlichkeit, Flei&#223; und wiedergefundenem Ehrgeiz, und f&#252;hre nun ein Leben,<br />
von dem viele einach nur Tr&#228;umen, jedoch ann&#228;hernd wissen das es m&#246;glich ist. Ich selbst hatte gar keinen Bezug dazu, durfte nicht einmal davon tr&#228;umen, um so mehr genie&#223;e ich mein Gl&#252;ck auf Erden jetzt,<br />
aber darum soll es hier nicht gehen. </p>
<p>Es war also eine Community, die ein weltweites Netz gesponnen hat, wo man anonym und offen &#252;ber seine Probleme sprechen konnte. Wo Menschen kritisieren, beraten, helfen, Denkanst&#246;&#223;e geben etc. und<br />
das alles um zu geben. Um Menschen, die wie ich damals, unten sind einfach m&#246;gliche Wege zu zeigen. Wer kann das besser als jemand der schon dort war. Es sind Menschen, die nun wieder Werte in ihrem<br />
Leben haben, egal welcher Natur und davon einfach etwas zur&#252;ckgeben wollen. Sie sind allesamt &#252;ber den Punkt hinweg, das f&#252;r Anerkennung zu tun, f&#252;r das Beweihr&#228;uchern lassen, f&#252;r materielle Werte.<br />
Und noch was, wenn diese Community offen gehalten wird, werden auch andere Menschen kommen, die etwas zu geben haben, denn es gibt sie. Es gibt Menschen die es k&#252;mmert wie es dir, mir, uns geht.<br />
Menschen aus verschiedensten Bereichen, NLP, Psychologie, Hypnose, Wissenschaft, um nur einige zu nennen. Diese Kraft haben wir im Netz, und wir sollten sie nutzen.<br />
Allein der Einblick, den du uns hier zur Verf&#252;gung gestellt hast kann, wenn von genug Betroffenen zur Kenntnis genommen, helfen. Helfen zu sensibilisieren, genauer hinzuschauen, selbst nicht in eben<br />
diese Muster zu verfallen und und und. Es hat einen Mehrwert. Du hast ihn, und du gibst, was unweigerlich dazu f&#252;hren wird, dass du auch bekommst! Das was du vielleicht lange schon suchst, weil jeder sucht!</p>
<p>Sollte jemand in meinem Text irgendwelche Vorurteile gegen den Menschen der den Text verfasst hat finden oder gegen seine Situation, so m&#246;chte ich hiermit klarstellen das ich diese nicht habe.<br />
Ich respektiere aus meinem tiefsten Inneren, wenn jemand entscheidet zu gehen. Jeder Mensch hat die vollkommen freie Entscheidung(smacht) &#252;ber seine Welt, seine Realit&#228;t und sein Leben. Selbst wenn es der Freitod ist.<br />
Ich w&#252;rde es stets zu 100% respektieren ohne es feige zu finden, wie es ein Gro&#223;teil der Gesellschaft gern darstellt. Man muss dazu verstehen, das auch dies aus Egoismus und Besitzanspr&#252;chen geschieht.<br />
Schade ist es dennoch. Um jeden Einzelnen. Warum? Weil das Leben ein gro&#223;artiges Geschenk ist oder sein kann, wenn man sich ersteinmal von einigen Fesseln gel&#246;st hat. Und ich w&#252;nsche wirklich jedem ein solches Leben.</p>
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