1. Mai, Tag der Arbeit – Paradoxe Feiertage

Also manchmal wundert man sich schon, was bestimmte Feiertage sollen. Heute ist „Tag der Arbeit“ und ich kann nicht mal in den Supermarkt gehen, Lebensmittel kaufen. Warum wird am Tag der Arbeit nicht gearbeitet? So ein Scheiß!

Und das Problem gibt es nicht nur hier, sondern auch in Deutschland, Österreich, Teilen der Schweiz und vielen weiteren Staaten, wie zum Beispiel Russland, Griechenland, Frankreich, Mexiko, Thailand oder Nordkorea. Gut, in Nordkorea ist es auch an anderen Tagen schwer, im Supermarkt etwas zu bekommen.

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In NRW zumindest, waren sich die Bosse des Paradoxons bewusst. Dort heißt der Tag offiziell nicht mehr „Tag der Arbeit“, sondern „Tag des Bekenntnisses zu Freiheit und Frieden, sozialer Gerechtigkeit, Völkerversöhnung und Menschenwürde„. Das passt leider nur in keinen Kalender. Bis man das ausgeschrieben hat, ist der Tag schon vorbei.

In Deutschland war der 1. Mai zum ersten Mal 1919 ein gesetzlicher Feiertag, aber nur für dieses Jahr. 1933 führten ihn die Nationalsozialisten jährlich ein und dabei ist es bis heute geblieben, so als kleiner bitterer Beigeschmack.

Ein äußerst interessanter, lehrreicher und kurzweiliger Artikel ist der Wikipedia-Beitrag zu dem Thema.

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Über ui.

Manuel Wolff ist der Autor von „ui. der blog.“, Außerdem „ui. der vlog.“ auf Youtube und diverse andere Projekte.

Hauptberuflich Stand Up Comedian und Musikkabarettist und Improgott.

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8 Gedanken zu „1. Mai, Tag der Arbeit – Paradoxe Feiertage

  1. Was auch der Grund ist (das mit den Nazis), warum die heutzutage immer am 1. oder 2. Mai auf den Straßen paradieren wollen und mf den Tag darauf verwenden muß, gegen sie zu demonstrieren, statt sich des freien Tages zu erfreuen …

  2. Gibt es irgendwas schöneres als diesen, von Nazis eingerichteten Feiertag, damit zu verbringen, es sich beim Türken mit einem Dönerteller gut gehen zu lassen?

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