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Der Dürrenzimmern – Rap!

Aus der Kategorie: “Das improvisierte Lied am Freitag

HipHop in Dürrenzimmern: So ein Tag

Wir befinden uns beim Eurovision Song Contest der Improvisation, unser nächster Teilnehmer kommt aus Dürrenzimmern, der HipHop und Rap Metropole Deutschlands und performt “So ein Tag!”

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“Guten morgen, ui!”, der fast tägliche Vlog – Gedanken, Kommentare, Comedy, Aufstehschwierigkeiten und mehr

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Aber ich hab Dich – Das improvisierte Lied

und ich liebe Dich

Nach ein paar Wochen Pause gibt es nun endlich wieder jeden Freitag das improvisierte Lied. Text und Musik sind im Moment der Aufnahme komplett improvisiert. Leider stimmen Improvisation und Realität nicht immer miteinander überein.

Und wer das Lied lieber hören möchte, statt sehen:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

und zum Download als mp3: Aber ich hab Dich

Und hier noch der Text zum Mitsingen:

Ich hab’ kein Haus,
ich hab’ kein Geld,
hab’ keinen Job,
mir gehört nicht die Welt,
ich hab’ kein Auto,
aber ich hab’ Dich
und mehr brauche ich nicht,
und mehr brauche ich nicht.

Ich hab’ kein Leben,
ich hab’ keine Essen,
hab’ keine Kleidung,
und meine Wohnungseinrichtung kannst Du vergessen,
ich hab’ keine Freude,
ich hab’ keinen Spaß,
aber ich hab’ Dich
und mehr brauche ich nicht.

Ich habe alles, was ich brauche, das bist Du,
schu-bi-dubi-dubi-du.
Mehr, das brauche ich wirklich nicht,
denn ich liebe Dich!

Ich hab’ keine Hoffnung,
ich hab’ kein Geld,
hab’ keine Zukunft,
weiß nicht, was mir gefällt,
doch eins weiß ich sicherlich,
ich habe Dich
und mehr brauche ich nicht,
und mehr brauche ich nicht,
und mehr brauche ich nicht,
cha-cha-cha!

- Klaviersolo -

ich hab’ kein Geld,
hab’ keinen Job,
ich bin nicht lustig,
manchmal doch,
Ich weiß nicht, was ich sagen soll,
doch ich muss es auch nicht wissen,
denn ich finde Dich toll.
Denn ich habe Dich
und mehr brauche ich nicht – Cha cha cha!

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Das Bügelbrett ist wieder da!

Das Bügelbrett ist wieder da

Auf vielfachen Wunsch ist endlich und permanent das Bügelbrett zurück und natürlich bekommt der Gegenstand, der ungefähr doppelt so viele Fans hat, wie ich (also 2), das neue improvisierte Lied zum Freitag spendiert:

Oder einfach zum anhören:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Und der kostenlose mp3 Download: Das Bügelbrett ist wieder da

Und hier noch der Text zum Mitsingen:


Hurra, hurra, das Bügelbrett ist wieder da!
Ihr habt es sicherlich schon sehr vermisst,
denn viele, viele, viele Leute haben mir gesagt,
dass das Bügelbrett das witzigste an den Liedern ist.

Ich müsste mich gar nicht bemühen, jeden Freitag einen Text zusammen zu improvisieren,
denn am meisten tut die Leute eh das Blümchen-gemusterte Bügelbrett interessieren.

Also hab’ ich mir gedacht, ich streng mich gar nicht mehr an,
sondern stelle nur das Bügelbrett an die Wand ran
und außerdem gibt es noch ‘ne kleine Neuerung,
mein kleines Mikrofon da vorne,
ist besser als das integrierte Mikrofon im Macintosh Computer,
denn es ist ohne Rauschen von dem Lüfter,
ja ich mag kein Rauschen von dem Lüfter,
ich find’ mein Bügelbrett düfter,
und ihr findet das bestimmt auch!

Wenn Euch an meinen Liedern wirklich nichts interessiert,
als das Bügelbrett, dann sollte ich vielleicht aufhören, Lieder zu machen und vielleicht einfach nur ein Bügelbrett hinstellen und ihr könnt das Stilleben geniessen, verdammte Scheiße, dann hör’ ich halt auf mit dem Kack!

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Die ganze Welt ist eine Bühne


Seit Mitte der 90er Jahre, habe ich die Welt der Improvisation für mich entdeckt, ob es Freitags beim “improvisierten Lied” ist, Live bei Solo-Auftritten oder beim Impro-Theater in der Gruppe. Viele sind vom Impro-Fieber gepackt und spielen meist in kleinen Gruppen zusammen, es sind tausende an der Zahl, von blutjungen Amateuren bis hin zu alten Profis. Es gibt jedoch eine Gruppe, die sich durch ihre Einzigartigkeit von allen anderen Schauspielern absetzt:

Improv Everywhere.

Die New Yorker Gruppe spielt nämlich unter dem Motto “We cause scenes” nicht auf Bühnen, sondern kreiert Ereignisse im öffentlichen Raum. Diese Ereignisse, von Improv Everywhere “Missions” genannt, werden meist von erfahrenen Improspielern, den “Agents” durchgeführt. Manchmal gib es allerdings auch Missionen, an denen alle teilnehmen dürfen, Impro Everywhere hat mittlerweile eine so große Fanbase, dass selbst in Köln sich hunderte Leute zusammengefunden zu haben, um einen Streich der New Yorker zu unterstützen.

Die Aktionen sind weder politisch, noch frech und gemein. Schadenfreude spielt nie eine Rolle, sondern das einzige und erklärte Ziel ist, dafür zu sorgen, dass es allen besser geht. Ein Lächeln auf die Gesichter zu zaubern und eventuell zufällig ausgewählten Menschen eine ganze besondere Freude zu bereiten. Bei so viel fast unanständig gutem Willen, mischt sich beim Betrachten das Gelächter fast mit Freudentränen.

Wie hier, als Improv Everywhere einfach mal einen Hochzeitsempfang organisierte, für das nächste Paar, dass zufällig aus dem Standesamt schritt:



Zu ihren bekanntesten Streichen gehört das Synchronschwimmen-Ballett in einem Springbrunnen, das stundenlange Wiederholen einer 5-minütigen Sequenz in einem Starbucks, das Entern eines “Best Buy”-Ladens mit 80-Darstellern, alle in hellblauen Hemden und Khaki-Hosen, die andere Kunden berieten – die Uniform der echten “Best Buy”-Bediensteten besteht aus ebendiesem. Allerdings riefen die Ladenbesitzer die Polizei, doch die Polizei sagte, man könne nichts tun, da es ja nicht verboten sei Hemden und Hosen zu tragen.

Am weltweiten “No Pants”-Day werden allerdings keine Hosen getragen.

Da ist jeder aufgefordert, ohne Hosen in die U-Bahn zu steigen, als ob man sie vergessen habe. Dies findet jedes Jahr mit immer mehr Anhängern statt. Eines Jahres wurden 8 Agenten daraufhin verhaftet und wegen “disorderly conduct” angeklagt. Der Richter sprach sie allerdings frei, da er nicht wusste, was daran schlimm sein solle, Menschen zum Lachen zu bringen.

Manche Streiche sind in ihrer Einfachheit genial und zeigen dennoch die Großartigkeit der Menschlichkeit. “Rob” möchte einfach nur allen ein “High Five” geben:

Im nächsten Video sind die Agenten einfach mal an den Flughafen gefahren, um ankommende Reisende zu begrüßen. Sie bereiteten Luftballons vor, ein großes “Welcome Back!” – Zeichen und Plakate auf die sie schnell die Namen schrieben (die sie sich vom Limo- oder Hotel-Service abschauten). Einfach mal nett zu Fremden sein, ich könnte Jubeln vor kindischer Freude:

Wenn die Schauspieler ein Musical aufführen, muss das natürlich unerwartet in einem Einkaufszentrum sein:

ich glaube, Improv Everywhere ist auch Erfinder des “Frozen Grand Central”, das in zahlreichen Flashmobs Nachahmer gefunden hat:


Diese Gruppe zelebriert das Großartigste, was ich je gesehen habe.

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