Menü Nr. 23: tanzender Tintenfisch

tanzender tintenfisch

Na, hat jemand Hunger?

(via)

[random]

Ja, das wird in Hakodate tatsächlich gegessen. Jetzt wollt ihr aber bestimmt wissen, wie das zubereitet wird. Nun, man nimmt einen lebenden Tintenfisch und ein großes Messer…

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Über ui.

Manuel Wolff ist der Autor von "ui. der blog.", Außerdem "ui. der vlog." auf Youtube und diverse andere Projekte. Hauptberuflich Stand Up Comedian und Musikkabarettist und Improgott. G+

19 Gedanken zu „Menü Nr. 23: tanzender Tintenfisch

  1. Die Bewegungen waren doch bestimmt nur eine rein physikalische Reaktion der Muskeln auf die Flüssigkeit, oder?
    Ich hoffe es, befürchte aber Anderes.

  2. Boah wie barbarisch. Danke, bin grade beim frühstücken. Wo gräbst Du denn immer so fiese Videos aus? Müsst ich da essen, würde ich profilaktisch zum vegetarier werden.

  3. ich weigere mich das erste video fertig zu schauen und das zweite anzuklicken. das hat bestimmt kein happy end oder?
    oh, ich will dieses bild sofort wieder aus dem kopf haben, sofort!

  4. Ikizukuri ist ne recht weit verbreitete „Spezialität“.

    Und der erste, der sowas mal persönlich vor mir mit Kultur, Kunst und Tradition rechtfertigt, kriegt direkt nen Backstein in die Fresse.

    Übrigens haben diese Fragwürdigkeiten glücklicherweise auch in Japan viele Gegner. Ausrotten wird man es (oder die Käufer) aber vermutlich nicht können.

    Naja. Feinschmecker sind vermutlich in allen Kulturkreisen der größte Abschaum, den eine Gesellschaften hervorbringen kann.

  5. @Carmen: Wenn Du gerade beim Frühstück bist und Dich über etwas barbarisches aufregst, warum dann nicht über den Dalai Lama? Der Artikel über seine Showscharlataneri müsste doch viel mehr aufregen!

    @del_Weidler: Das einzige, was ich an der Speise fragwürdig finde, ist der Geschmack, weil roh wie Sushi. Und Sushi ist ja total in hier gerade. Und Tintenfisch essen hier auch alle, wir bekommen nur nicht so ganz mit, wie er getötet wird. Also ist es sicher nur eine Frage der Zeit, bis so was sich auch hier durchsetzt.

  6. @ui

    Der Umstand, dass man sich mit so nem Crap nicht am Essen selbst sondern am Tod der Tiere erfreut, ist für dich also nicht fragwürdig

  7. Äh doch, jetzt wo Du es sagst, schon ein wenig. Also die Tötungsart der Tiere sollte meiner Meinung nach nur geschmackliche Gründe haben. Wenn lebendiger Tintenfisch besser schmeckt als gegrillter (was ich nie im Leben glaube), dann hätte ich da kein Problem mit. Ist ja nur ein Tintenfisch.

    Aber nicht, dass ihr mich falsch versteht. Ich selbst würde nicht mal gegrillten Tintenfisch essen.

  8. Du findest aber immer wen, der sagt, ne – fiktives Beispiel – gestopfte rohe Gans, der man die Leber lebendig entfernt und sie danach auf glühenden Lavasteinen laufen lässt, würde weitaus besser schmecken.
    Und echte Feinschmecker würden das sehr wohl erkennen, während naive spießbürgerliche Gutmenschen halt nicht anders könnten als ihre Intoleranz ausleben.
    Wenn sich sowas in ner Gesellschaft etabliert, wird die tanzende Lavagans fortan wütend als kulturelles Gut verteidigt und Einmischung außenstehender Unwissender wird sich verbeten….

  9. Da kann man Alles. Ich hab mal gesehen, wie die aus einem Stück Wassermelone ein Thunfisch-Steak gemacht haben und die „Experten“ beim Vergleich mit einem echten Thunfischsteak, nicht unterscheiden konnten, was was ist.

  10. @Manuel: Ja, ich meine auch mit Ching Chong als Oberbegriff Asiaten. Nein nicht abwertend, eher satirisch. Mein „Ching Chong“ leitet sich für mich eher aus der Lautmalerei einiger asiatischen Sprachen ab, die ich nicht verstehe und für mich alles wie ein „ching chong weng peng“ klingt. Nein, ich meine das nicht abwertend. Es ist eher eine wertfreie Umgangssprache, die ich verwendet habe.

    Die Wortherkunft, wie sie in der englischen Wiki beschrieben wird, kannte ich bisher nicht. Gut, wieder was gelernt. Ich werde den Begriff nicht mehr verwenden und möchte mich entschuldigen, wenn er in diesem Sinne verstanden wurde.

    Tatsächlich habe ich aber kein Problem mit freundlich-satirischen Verballhornungen von Volksgruppen. Sicher resultieren diese aus einer ursprünglichen Feindseligkeit und dienten der Herabwürdigung. In aufgeklärten Kreisen in denen ich verkehre sind sie aber nie so gemeint.

    Ich finde eine Verurteilung des Gebrauchs solcher Begriffe im allgemeinen auch überzogen. Sicher ist es immer eine Gratwanderung.
    Inselaffen die ich kenne nenne ich so und sie nennen mich Kraut. Für Käseköppe aus meinem Freundeskreis bin ich ein Moffe. MC Winkel ist ein Fischkopp, ganz klare Sache .. und mein Fußballclub ist überall woanders nur der Effzeh oder der Verein mit der Ziege.
    Und .. ich gehe davon aus, dass manche Asiaten eine Verballhornung für uns übrig haben, die unsere Vorliebe für verfaulte und verschimmelte Milch beinhaltet. Wie klingt wohl Gammelmilchfresser auf Kantonesisch? Ching chong weng peng? 😉

    Nur bei Düsseldorfern .. da hört der Spaß auf. Schließlich leben in Düsseldorf nur Leute, die man woanders nicht haben will! Und ich muss das wissen. Ich bin ja schließlich ein weltoffener und supertoleranter Kölner. 😀

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