Tötet die Ungeschnittenen!

… Haare.

In unserere Reihe der verrückten Namen von Geschäften wurde mir bereits mehrfach eine Sichtung genannt, in mehrere Städten, eine Kette also:

hairkiller

Hairkiller. Das heißt alo, wenn man da hingeht, dann machen die die Haare kaputt? Und der Name bringt Kunden? Was mir jetzt erst auffällt, der Untertitel ist ja fast genauso schlimm: „Mit der Lizenz zum Stylen“. Würg.

Welche Geschäfte mit fragwürdigen Wortspielen findet ihr in Eurer Stadt? Gibt es z.B. ein „Fisch Kopp“ oder ein „Sexy Eis“? Schickt sie mir per E-Mail, Kontaktdaten findet ihr im Impressum.

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Über ui.

Manuel Wolff ist der Autor von "ui. der blog.", Außerdem "ui. der vlog." auf Youtube und diverse andere Projekte. Hauptberuflich Stand Up Comedian und Musikkabarettist und Improgott. G+

15 Gedanken zu „Tötet die Ungeschnittenen!

  1. Mir fällt der Name nicht mehr ein, aber in Berlin habe ich mal eine Werbeanzeige eines Friseurs gesehen, in der einen ein ziemlich verstörend gezeichnetes Gesicht angrinste und in der zugehörigen Sprechblase stand „We’ll cut your fuckin‘ hair!“
    Ist zwar kein Wortspiel, schien mir aber trotzdem hierher zu gehören.

  2. Allein in meiner Stadt gibt es den Hairkiller 3x. Da arbeiten fast ausnahmslos junge, trendy Menschen, die beim Färben schonmal ne fette Strähne vergessen. Da sie verhältnismäßig günstig sind (Die Preise sind mittlerweile aber auch schon angestiegen.), laufen da natürlich v.a. die Studenten hin. Ich gebe zu, ich war da auch schon für leichtere Aufgaben, wie z. B. stufig nachschneiden oder sowas aber wirklich gut waren die nie und deshalb tendiere ich wieder zum professionell(er)en, teureren Hairstylisten.

  3. Ähm, Unisex kenne ich ncht, inwieweit deine Beschreibung des Ladens WIRKLICH zutrifft, weiß ich nicht. 😉 Aber ein gravierender Unterschied ist schonmal, dass die Friseusen schlank sind. Hairkiller soll doch sexy aussehen, da ist jedes Gramm zu viel. Auch die Frisuren der Beschäftigten sind unterschiedlich. Innen – zumindest in dem Laden, in dem ich war – sind die Wände mit hippen Graffitis verziert, die Musik dröhnt einem die Ohren weg, dazu läuft über große Leinwände – ohne Ton, denn die Musik passt natürlich nicht zu dem Gezeigten – MTV oder VIVA, irgendwas Hippes eben.
    Wenn man reingeht, zieht man eine Nummer und wartet. Wenn man sich selbst föhnt, kostet es weniger. Zumindest hier war Hairkiller der 1. „Fast-Food-Friseur“ seiner Art, mittlerweile wird das Konzept gerne von anderen Friseuren nachgeeifert.

  4. @ui: Habe nur noch den Ausschnitt, der im Blog ist. Dummerweise hat sich der Name des Ladens vor ein paar Wochen geändert (die lesen hier wohl mit (-:) daher kann ich den auch nicht nochmal knipsen.

  5. Also „Hairkiller“ klingt wirklich nicht mehr nach Frisör sondern eher nach Epilation. Da könnten sie gleich als Werbeslogan nehmen:“ Wo wir schneiden wächst kein Gras äh Haar mehr!“

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