Tötet die Ungeschnittenen!
… Haare.
In unserere Reihe der verrückten Namen von Geschäften wurde mir bereits mehrfach eine Sichtung genannt, in mehrere Städten, eine Kette also:

Hairkiller. Das heißt alo, wenn man da hingeht, dann machen die die Haare kaputt? Und der Name bringt Kunden? Was mir jetzt erst auffällt, der Untertitel ist ja fast genauso schlimm: “Mit der Lizenz zum Stylen”. Würg.
Welche Geschäfte mit fragwürdigen Wortspielen findet ihr in Eurer Stadt? Gibt es z.B. ein “Fisch Kopp” oder ein “Sexy Eis”? Schickt sie mir per E-Mail, Kontaktdaten findet ihr im Impressum.
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August 20th, 2009 at 13:25
Ich glaube zwar, dass das eher unfreiwillig komisch ist aber trotzdem:
http://www.dieolsenban.de/blog/2008/09/23/junkfood/
August 20th, 2009 at 13:37
Mir fällt der Name nicht mehr ein, aber in Berlin habe ich mal eine Werbeanzeige eines Friseurs gesehen, in der einen ein ziemlich verstörend gezeichnetes Gesicht angrinste und in der zugehörigen Sprechblase stand “We’ll cut your fuckin’ hair!”
Ist zwar kein Wortspiel, schien mir aber trotzdem hierher zu gehören.
August 20th, 2009 at 13:45
Allein in meiner Stadt gibt es den Hairkiller 3x. Da arbeiten fast ausnahmslos junge, trendy Menschen, die beim Färben schonmal ne fette Strähne vergessen. Da sie verhältnismäßig günstig sind (Die Preise sind mittlerweile aber auch schon angestiegen.), laufen da natürlich v.a. die Studenten hin. Ich gebe zu, ich war da auch schon für leichtere Aufgaben, wie z. B. stufig nachschneiden oder sowas aber wirklich gut waren die nie und deshalb tendiere ich wieder zum professionell(er)en, teureren Hairstylisten.
August 20th, 2009 at 13:49
@Herr Olsen: Der Wahnsinn. Darf ich das verwenden? Kannst Du ein Photo von dem Laden machen und mir schicken?
@Muriel: Sollte Dir die Anzeige mal wieder begegnen, mach ein Foto, bitte.
@Bianca: Also ist Hairkiller so etwas wie Uniex? (siehe http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/sieg-auf-ganzer-linie)
August 20th, 2009 at 14:10
Nimm doch einfach das Foto von meinem Blog.
August 20th, 2009 at 14:19
Würde aber gerne den Laden sehen, nicht nur das Banner.
August 20th, 2009 at 14:33
http://www.cut-haar-strophal.de/
August 20th, 2009 at 14:40
Ähm, Unisex kenne ich ncht, inwieweit deine Beschreibung des Ladens WIRKLICH zutrifft, weiß ich nicht.
Aber ein gravierender Unterschied ist schonmal, dass die Friseusen schlank sind. Hairkiller soll doch sexy aussehen, da ist jedes Gramm zu viel. Auch die Frisuren der Beschäftigten sind unterschiedlich. Innen – zumindest in dem Laden, in dem ich war – sind die Wände mit hippen Graffitis verziert, die Musik dröhnt einem die Ohren weg, dazu läuft über große Leinwände – ohne Ton, denn die Musik passt natürlich nicht zu dem Gezeigten – MTV oder VIVA, irgendwas Hippes eben.
Wenn man reingeht, zieht man eine Nummer und wartet. Wenn man sich selbst föhnt, kostet es weniger. Zumindest hier war Hairkiller der 1. “Fast-Food-Friseur” seiner Art, mittlerweile wird das Konzept gerne von anderen Friseuren nachgeeifert.
August 20th, 2009 at 15:23
@ui: Habe nur noch den Ausschnitt, der im Blog ist. Dummerweise hat sich der Name des Ladens vor ein paar Wochen geändert (die lesen hier wohl mit (-:) daher kann ich den auch nicht nochmal knipsen.
August 20th, 2009 at 15:24
http://www.devatrox.de/pics/DSC03057.JPG
Gesehen an einem dänischen Strand, Insel Rømø glaube ich.
August 20th, 2009 at 15:30
@Herr Olsen: Schade
@Jason: Den Namen finde ich allerdings cool!
August 20th, 2009 at 17:04
ich finde hairkiller gar nicht so schlimm, das impliziert doch, dass die haare geschnitten werden.
August 20th, 2009 at 21:49
Nein, ich glaube, das nennet man dann “haircutter”.
August 21st, 2009 at 1:12
Das ist aber ein recht alter Hut. Thomas G. Hornauer klärte uns doch schon längst darüber auf, was davon zu halten ist.
August 21st, 2009 at 21:29
Also “Hairkiller” klingt wirklich nicht mehr nach Frisör sondern eher nach Epilation. Da könnten sie gleich als Werbeslogan nehmen:” Wo wir schneiden wächst kein Gras äh Haar mehr!”