Was ich nicht leiden kann – 13 reloaded

Leute, deren intellektuelle Fähigkeiten nicht dazu ausreichen, um vor Aufzügen mit „nach oben“ und „nach unten“ – Knöpfen zurecht zu kommen. Sie stehen in einem hohen Stockwerk und wollen nach unten fahren. Drücken auf „nach oben“ und wundern sich, warum der Aufzug nicht kommt, da sie doch ganz weit „oben“ stehen. Oder sie drücken beide Knöpfe, damit der Aufzug „schneller kommt“ und wundern sich, warum sie dann erst mal in die falsche Richtung fahren und ärgern sich, warum sie auf dem Weg zurück wieder einen Zwischenstopp machen und bezeichnen die Aufzüge als „dumm“.

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Über ui.

Manuel Wolff ist der Autor von „ui. der blog.“, Außerdem „ui. der vlog.“ auf Youtube und diverse andere Projekte.

Hauptberuflich Stand Up Comedian und Musikkabarettist und Improgott.

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9 Gedanken zu „Was ich nicht leiden kann – 13 reloaded

  1. Und wer sich das ganze nicht antun will, nimmt wie ich die Treppe 😉
    (außer mit dem Einkaufswagen, der ist mir zu schwer und zu sperrig um ihn durch Treppenhaus zu schleppen…)

  2. das kann ich auch nicht leiden! am schlimmsten ist es ja, wenn man von oben nach unten fährt und dann im dritten stock anhalten muss, weil da einer nach oben fahren will, aber auf den „nach unten-knopf“ gedrückt haben. und man mit diesem zwischenstopp dann wertvolle sekunden verliert, die dazu beitragen dass einem der bus vor der nase wegfährt… und dann immer das ratlose gesicht der eingestiegenen leute, wenn der fahrstuhl dann nach unten weiterfährt, obwohl sie doch nach oben wollen *grummel*

  3. Ich hasse es nur, wenn in der Uni der Fahrstuhl voll ist und er auf dem Weg nach unten trotzdem an JEDEM Stockwerk (12 an der Zahl) hält, obwohl niemand aussteigen will. Wobei die blöden Blicke der Leute, die einsteigen wollen dann doch wieder toll sind 🙂 . Richtig nervig finde ich die unsichtbare Fahrstuhlfrau, die jedes Stockwerk mit ihrer Lispel-Stimme ansagt…
    @ Jule: Nette Idee, aber 13 Stockwerke muss ich dann doch nicht laufen, will ja lebendig oben ankommen 😉

  4. Ja, das ist einer meiner Hauptaufreger. Seit vielen, vielen Monden. Und letztendlich ist er auch einer der Hauptgründe, warum ich meinen Blog ins Leben gerufen habe.

    Die Situation: Ich stehe im 5. Stock eines Hotels und möchte runter in die Lobby. Der Knopf für abwärts ist schon gedrückt. Jetzt kommt ein weiterer Hotelgast dazu, sieht das nur eine Lampe am Panel leuchtet und drückt auch noch nach oben.

    Es kommt, wie es kommen muss, der Aufzug hält auf seiner Aufwärtsfahrt ein, wir quetschen uns mit den 3 schon vorhandenen Gästen in den Aufzug und fahren erstmal in die 10. Etage. Mein Miteinsteiger grummelt erstmal lautstark, wohl aufregend, dass der Aufzug zuerst nach oben fährt. (Junge, du hast NACH OBEN gedrückt)

    Kurze Zeit später, abwärts, hält der Aufzug wieder im 5. Stock. Klar, denn da leuchtet ja noch der Haltewunsch für die Abwärtsfahrt. Mein neuer Freund grummelt wieder lautstark, steht ja schliesslich keiner vor der Tür und wir haben umsonst gehalten.

    LEUTE, BITTE, drückt doch nur die Richtung, in die ihr auch fahren wollt. Das erspart euch, mir und allen anderen eine Menge Zeit! Genau deswegen haben die Fahrstuhldrückknopferfinder dort zwei Knöpfe angebaut!

    Und jetzt kommt mir nicht damit, dass ihr ja in die Richtung gedrückt habt, in die der Fahrstuhl euch abholen soll (er soll HOCH zu mir kommen), denn dann frage ich euch, warum im untersten Stockwerk nur ein Knopf existiert, und zwar der für AUFWÄRTS? Holt ihr dort den Fahrstuhl aus der Hölle?

    Ich würde gerne jedesmal wenn einer beide Knöpfe drückt die Hand aufhalten und sagen: BÄP, Fehler, 5 Euro! Ich wär inzwischen reich!

    So i wonder…

  5. Jetzt würde es mich mal interessieren, wer von den bisher geschriebenen Beiträgen von einem „Läufer“ und einem Rollstuhlfahrer stammt?

    Alle Läufer, außer mit Kinderwagen, Rollator, Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer, mögen doch die Treppe nutzen. Auch im Hotel!!

    In Berlin habe ich mir mittlerweile abgewöhnt, mich deswegen aufzuregen. In Hamburg dagegen ist man wesentlich respektvoller. Da traut sich niemand der Läufer vor den Aufzug zu stellen und mitfahren zu wollen. In Köln ebenso nicht.

  6. Das nervigste ist, wenn man mit dem Kinderwagen an einem (kleinen) Aufzug wartet, dass der endlich mal leer genug vorbeikommt. Da kann man auch oft dieselben Leute einmal aufwärts und einmal abwärts vorbeikommen sehen. Eine halbe Stunde geht so schnell rum…

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