Der Ingenieur, der Architekt und der Künstler

Ein Ingenieur unterhält sich mit einem Architekten und einem Künstler, ob es besser ist, eine Geliebte oder eine Frau zu haben. Der Architekt sagt, dass er froh ist eine Frau zu haben, denn er will eine solide und dauerhafte Beziehung. Der Künstler sieht das ganz anders, er möge eine Geliebte, wegen der Leidenschaft und der Geheimnisse.

Der Ingenieur sagt, er habe präferiere Beides zu haben, sowohl eine Geliebte, als auch eine Frau. Denn wenn man eine Frau und eine Geliebte habe, würden beide denken, man sei bei der Anderen, und man habe Zeit ins Labor zu gehen, um dort zu arbeiten.

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Die Ingenieure und die Betriebswirte

Eine Gruppe von Ingenieuren und eine Gruppe von Betriebswirten sind mit dem Zug zu unterwegs zu einer Tagung. Jeder der Betriebswirt hat eine Fahrkarte, aber die Gruppe der Ingenieure hat nur eine Einzige. Plötzlich ruft einer der Ingenieure „Der Schaffner kommt!“ und alle der Ingenieure rennen zur Toilette und zwängen sich hinein. Der Schaffner kontrolliert zunächst die Betriebswirte, sieht dann dass die Toilette besetzt ist, klopft an die Tür und ruft „Die Fahrkarten, bitte!“, woraufhin die Ingenieure eine Karte unter der Tür hindurch schieben. Zufrieden zieht der Schaffner davon.

2 toilettensitze in 1 kabine

auf der Rückfahrt wollen die Betriebswirte den gleichen Trick versuchen und kaufen nur eine einzige Karte. Die Ingenieure allerdings haben gar keine Karte gekauft, was die Betriebswirte etwas verwundert. Da ruft auch schon ein Ingenier „Der Schaffner kommt!“ und die Betriebswirte stürzen zu Toilette. Etwas gemütlicher schlender die Ingenieure zum zweiten WC. Bevor der letzte sich in die Toilette zwängt, klopt er am Klo der Betriebswirte und sagt: „Die Fahrkarten bitte!“.

Und die Moral von der Geschichte? Betriebswirte wenden die Methoden der Ingenieure an, ohne sie wirklich zu verstehen.

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Der Wirtschaftsingenieur und der Frosch

Ein Wirtschaftsingenieur läuft über die Wiese, plötzlich sieht er einen Frosch, der ihn anspricht und sagt: „Hey, ich bin eine verzauberte Prinzessin! Küss mich, dann bin ich erlöst!“

frosch

Der Wirtschaftsingenieur nimmt den Frosch auf, steckt ihn in seine Karohemdtasche und geht weiter. Sagt der Frosch: „He, man! Ich bin eine verzauberte Prinzessin! Wenn Du mich küsst, verwandele ich mich, wir heiraten und werden glücklich!“

Der Wirtschaftsingenier schaut den Frosch an, macht aber nix. Sagt der Frosch: „Na gut, okay, wir müssen nicht heiraten, aber wenn Du mich küsst, werde ich zu einer wunderschönen Prinzessin! Bitte erlöse mich!“

Darauf der Wirtschaftsingenieur: „Ach, weißt Du, ich bin Wirtschaftsingenieur. Ich habe mit Frauen nicht viel am Hut. Aber einen sprechenden Frosch finde ich cool!“

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Zehn Minuten sind relativ

Zehn Minuten gehen schnell rum. Zehn Minuten sind gar nicht lang, wenn man frei von Langeweile ist. Zehn Minuten können sich aber auch ziehen. Oder ewig dauern. Zeit ist halt relativ. Wenn man eine Seite schreibt, sind zehn Minuten längst vorbei. Wenn man eine Seite liest, noch lange nicht. Außer man liest halt sehr langsam. Wenn man einen guten Comedian sieht, sind zehn Minuten wie im Flug vergangen, wenn man einen schlechten Comedian sieht, kann es einem vorkommen, als ob er/sie zehn Stunden auf der Bühne steht. Wenn man als Comedian ein tolles Publikum vor sich hat, will man gar nicht von der Bühne und 10 Minuten sind nur ein Augenblick. Wenn man das Publikum nicht überzeugen kann, tickt die Zeit so langsam wie nie.

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Übrigens, wenn es heißt es vergehe die Zeit wie im Flug, dann stimmt das ja auch nicht. Bei einer Flugreise vergeht die Zeit auch mal schnell oder mal langsam. Besonders langsam vergeht sie, wenn der Wagen mit dem Essen oder den Getränken nur noch 10 Reihen vor Dir ist und Du schon mal Dein Tablett runtergeklappt hast, weil Du es nicht erwarten kannst. Dann dauert es lange.

Oder wenn der Flieger schon gelandet ist und an der Parkposition steht und alle mit eingeknickten Köpfen schon stehen, um endlich raus zu kommen. Das dauert. Schnell vergeht die Zeit, wenn man schläft. Was fies ist, denn es gibt kaum etwas Schöneres, als zu schlafen.

Außer man träumt gerade schlecht. Aber Träume sind Schäume, was auch immer das heißt. Zum Glück träume ich nicht schlecht, sondern meist gut, oder zumindest okay. Schlechte Schäume wäre auch zu blöd, da habe ich gar keine Zeit für.

Jetzt zum Beispiel sind auch erst 6 Minuten vergangen. Entweder habe ich sehr schnell geschrieben, oder mir fällt nichts ein. Aber irgendwann müssen wir hier im Blog mal anfangen Sprichwörter zu sammeln, denn nicht nur Zeit, sondern Alles ist relativ. Wie wäre es mit „Wer andern eine Grube gräbt, hat Gold im Mund“ – da scheint ja auch as dran zu sein, wenn man sich das opportunistische, egoistische Gehabe da draussen in der Welt, anschaut.

„Da draussen in der Welt“ – was denn das schon wieder? Bin ich nicht mit drinnen in der Welt? Wenn da draussen die Welt ist, wo bin ich denn dann? Also gerade bin ich drinnen an meinem Schreibtisch, aber wenn die Welt draussen ist, dann ist mein Schreibtisch auch nicht in der Welt?

Na wenigstens ist es kein egoistischer Schreibtisch. Sondern meiner. Meins, meins, meins, wie es singt und lacht. Ich sollte früher aufstehen, denn Morgenstund erntet die dicksten Kartoffeln. Wobei mir die kleinen besser schmecken.

Tanzverbot! Der Gottesstaat NRW

 

karfreitag ostern

Sehr geehrte Damen und Herren,

fürchtet Euch nicht, wenn ihr katholisch seid. Wenn aber nicht, dann habt ihr in Nordrhein-Westfalen Pech gehabt. Denn dort herrscht heute tatsächlich Tanzverbot. Gut, dass Sonntags die Geschäfte zu haben, habe ich als Atheist schweren Herzens hinnehmen müssen, auch an den gesetzlichen Feiertagen, doch aus welchem Mittelalter die Regelung kommt, dass man tatsächlich heute nicht tanzen darf – mir verschlägt es die Sprache.

Und nicht nur die Discotheken haben heute geschlossen (und zwar schon seit Gründonnerstag 18 Uhr), auch der Theaterbetrieb darf nicht weiterlaufen. Was wie aus fundamentalistischen Kreisen klingt und man sich in Afghanistan, im Iran oder den USA vorstellen kann, ist bittere Realität in Köln.

Wer hier versucht heute am Karfreitag eine Theatervorstellung zu machen, wird hart bestraft. Nicht vom Gott, sondern von der Stadt. Mit bis zu 4000 Euro Strafe wird gedroht. 2010 war ich dafür, dass man einen dieser von mir ansonsten nur mit müder Langeweile bedachten Michael Jackson Flashmobs auf den Straßen Kölns starten sollte. Alle bitte tanzen bis zur Festnahme – egal wo. Mittlerweile wird das tatsächlich gemacht!

Tatsächlich sind bis Karsamstag, 6 Uhr keine öffentlichen Veranstaltungen erlaubt, Märkte, Pferderennen, Zirkus, Volksfeste tänzerische und artistische Darbietungen, Unterhaltungsdarbietungen in Gaststätten und Discotheken – alles verboten, genauso wie Autowaschanlagen und Videotheken. Ach so, Wohnungsumzüge sind ebenfalls verboten.

Kinos dürfen allerdings offen haben und Filme zeigen. Ich habe da ein paar Vorschläge:

1. Footloose

Der Film mit Kevin Bacon als Rockliebhaber, der in eine Kleinstadt zieht, in der Rockmusik, Alkohol und Tanzen verboten sind. Laut Wikipedia basiert der Film sogar auf einer wahren Begebenheit:

„In Elmore City, einer Kleinstadt in Oklahoma, herrschte seit dem Jahr 1861 ein Tanzverbot. Erst 1980 wagten es die Teenager der Stadt, öffentlich gegen dieses Gesetz aufzubegehren. Es war ein Kampf zwischen der Jugend und der konservativen Kirchengemeinde. Als dort nach 120 Jahren eine erste Tanzveranstaltung organisiert wurde, berichtete ganz Amerika darüber.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Footloose)

2. Happy Feet

Ein tanzender Pinguin ist seltsamer weise ein Außenseiter. Tanzen eigentlich Nonnen? Wie dem auch sei, am Ende setzt er sich steppenderweise durch und die Menschen hören daraufhin mit der Überfischung der Meere auf. Ähm.

3. Swing Kids

Gemeiner Vergleich, ich weiß.

Und natürlich

4. Dirty Dancing

Wem fallen noch mehr passende Filme ein? Bitte in die Kommentare.

Allerdings ist das Fernsehprogramm – zwar nicht in tänzerischer Absicht, aber dennoch – beachtlich. Auf RTL II läuft „der Exorzist“ und „Hellraiser 8 – Hellworld“. Frohe Ostern.