Ist Nürnberg ein Ziel der Terroristen?

jj hat vor längerem auf der Webseite des Flughafens Nürnberg, dieses Bild gefunden

(http://www.airport-nuernberg.de/_english/home.htm)

Und schrieb dazu an die Verantwortlichen:

„Sehr geehrte Marketingmenschen,

wie um Himmels willen kommt man denn (nicht nur in Zeiten wie diesen) auf die Idee, ein solches Bild auf der Website eines Flughafens zu platzieren. Soll damit vielleicht angedeutet werden, dass terroristische Anschläge per Air Berlin-Maschine zu erwarten sind.“

Ob eine Antwort kam, weiss ich nicht.

Worst singer in the world!

Die gute Frau macht die schlechteste Musik, die man sich vorstellen kann. Und gibt auch noch Konzerte und verkauft Platten. Versucht es zumindest.

http://www.bjsnowdenmusic.com/#Music

Alle mp3’s auf der Seite muss man sich unbedingt anhören! Geheimtipp!

Werbegeschenke der Bahn

Weil ich sooooo viel Bahn gefahren bin und wieder „bahn comfort“ – Kunde bin, hat sich die Deutsche Bahn als Dank was ganz Besonderes einfallen lassen. Sie schenkte mir einen „Marco Polo Städteführer Deutschland“! Wow! Super. Ich bedanke mich. Das Scheiß-Teil kam in einer Verpackung so groß wie ein Taschenbuch oder sogar etwas mehr, ist aber selbst nur etwas größer als ein Fingernagel und hat nur eine handvoll Seiten. An einem Flyer vom Pizza-Bringdienst habe ich mehr zu lesen. Hier ein Bild des großartigen Geschenks:

Letztes Jahr gab es wenigstens eine Schlüsselanhänger-Schaffnerpfeife, die einen Heidenkrach machte und wie das Original klang. Da konnte man sich stundenlang auf den Bahnhöfen amüsieren und Züge losfahren lassen und einfach nur Verwirrung stiften.

Sonne, Wäsche und die Deutsche Bahn von 1938 – Teil IV

 

HIER GEHT ES ZU TEIL 3!

Am nächsten Tag musste ich wieder mit der Bahn fahren. Und zwar diesmal zu einem Auftritt nach Duisburg. Am Kölner Bahnhof stellte ich fest, dass der Zug Verspätung hatte. Aber ich hatte ja – neue Werbeaktion der Bahn – eine kostenlose Reservierung für einen Sitz, also wartete ich geduldig. Ich ging sogar zum so genannten Wagenstandsanzeiger und schaute nach auf welchem Gleisabschnitt mein Wagen halten würde. Wagen 255. Was für eine hemmungslose Übertreibung. Die blöffen. Die wollen doch nur toll erscheinen! Das ist, wie wenn man von einem Hochhaus das Erdgeschoss schon 123. Stock nennt. Der Zug hat niemals 255 Wagen, nein, nein!Der Zug war ziemlich leer, nur im Wagen 255 saß eine ganze Grundschulklasse. Im Grunde genommen habe ich ja nichts gegen Kinder, aber eine lärmende Grundschulklasse ist in einem geschlossenen Abteil akustisch nicht zu ertragen. Da platzt das Trommelfell. Also verzichtete ich auf meinen reservierten Platz, der restliche Zug war ja so gut wie leer, und ich ging ein Abteil weiter und fand einen freien Platz. Natürlich etwas gestresst, weil der Zug Verspätung hatte, ich zum Theater musste, die Nacht vorher nicht gut geschlafen habe, usw. usf.

Kaum saß ich, setzte sich mir gegenüber ein Kleinkind hin. Ohne Eltern weit und breit. „Hallo!“ rief es und grinste mich treudoof an. „Hi.“ sagte ich, lächelte kurz und verstummte. In solchen Situationen wird klar, dass spätestens nach 10 Sekunden des Sich-Anschweigens die peinlichen Momente der Stille für den Erwachsenen viel schlimmer sind, und für das Kind gar nicht existent. Es grinste mich einfach weiter treudoof an. Also schloss ich die Augen und versuchte mich schlafend zu stellen. Als ob das Kind so etwas auch nur im Entferntesten interessieren würde. Trotz meiner geschlossen Augen, fing es an lauthals zu erzählen:

„Kuck mal! Kuck mal, kuck mal!!! Da! Ne Kirche! Kuck mal, Kuck mal! Wasser mit ’nem Boot drauf! Hallo!!!“

Kurz bevor ich dachte, dass das Kind gleich aufspringen und an mir rütteln würde, machte ich die Augen auf. Der Vater des Kindes kam vorbei. „Endlich“ dachte ich. Doch er sagte nur amüsiert zu seinem Kind: „Nanu, wo hast Du Dich denn hingesetzt?“ und ging weiter…