Browserfrage für Computerfreaks.

Also dass Computerprogrammierer sich für besonders schlau halten und mit ihrem Fachspeak so machen, als ob der Rest der Welt blöd sei, ist ja bekannt. Wenn man jetzt aber mal nachdenkt, stellt man fest, dass es kein einziges Computerprogramm gibt, das fehlerfrei funktioniert. Ergo: Computerprogrammierer gehören auf den Scheiterhaufen.

Zurzeit fällt mir überhaupt nicht ein, welchen Browser ich verwenden soll. Den Internet Explorer verwende ich schon lange nicht mehr, da Bill Gates doof ist, mich die Sicherheitslücken und Werbebanner nerven und überhaupt.

Also habe ich zu Mozilla gewechselt. Allerdings funktionieren da einige Seiten nicht, und in letzter Zeit stürzt auch dieser mindestens einmal täglich ab „Mozilla hat einen Fehler verursacht und muss geschlossen werden“. Ja hallo, warum soll ich mir ein Programm holen, das Fehler verursacht?

Als bessere Alternative wurde mir dann Firefox empfohlen. Klang erst ganz gut, doch Firefox hatte manchmal dieses „Das Programm reagiert nicht mehr“ an sich. Das ging aber mit der Zeit weg, stattdessen hat Firefox „einen Fehler verursacht und muss geschlossen werden.“

Opera werde ich gar nicht erst versuchen. Aber Mozillas neue Version ist jetzt angeblich fertig. Was soll ich tun, welchen Browser soll ich verwenden?

E-Mail ist das gleiche Problem. Ich kam nicht von Outlook Express weg, weil ich zu blöd bin, die anderen E-Mail-Programme zu kapieren und zu konfigurieren. Gleichzeitig sind allerdings ungefähr 90% der E-Mails die ich bekomme Spam oder Viren.

Normalerweise bringen mich Frauen zum Weinen. Heute Computer.

Häppchen

Als ich vorhin auf dem Weg zur Bank den Bürgersteig entlang schlenderte, fing ein junger Mann, ungefähr meines Alters, an laut und heftig zu niesen. Danach machte er ein Geräusch, das ungefähr so klang: „Huiiiiiiiiiiiöööööaaaaah!“ Dann wandte er sich zum mir, schaute mich an und sagte: „Wohin des Weges?“

Obwohl mich der gekonnte Gebrauch von dem Genitiv beeindruckte, entgegnete ich: „Das geht Dich gar nichts an, Drecksau.“

Zu klein für die Bühne

Gestern Abend habe ich eine Amateurtheatergruppe gesehen, die wirklich gewachsen ist. Nein, ich habe sie vorher nicht schon einmal gesehen und ich kann auch nicht sagen, ob sie besser geworden sind. Aber ihre uniformen Wir-sind-eine-Gruppe-T-Shirts waren alle zu klein. Bei den Frauen vielleicht ganz reizvoll, aber es macht schon seit den 80ern und seit es Wham nicht mehr gibt keinen Spaß mehr, freie Männerbäuche zu sehen. Also habe ich mir das so erklärt, dass die Gruppe eben aus ihren Klamotten herausgewachsen ist, der Erfolg aber noch nicht so da ist, dass sie sich neue Klamotten kaufen können. Oder – vielleicht naheliegender – jemand hat die T-Shirts zu heiss gewaschen. Wobei ich das kaum glaube, denn auch alle „Lasst uns alle das Gleiche anziehen, damit man merkt, dass wir eine Gruppe sind … Jeans!“ – Hosen waren zu kurz.

Viel Zeit und wenig Kundschaft

Gestern bin ich an einem Friseurladen vorbeigekommen. Als man reinschaute, war auf dem Anmeldepult das hier zu sehen:

Da hat wohl jemand zu viel Zeit und zu wenig Kundschaft.

Im Schaufenster hing ein Plakat auf dem stand:

„Lassen Sie sich die Haare schneiden.“

und

„Wir sagen Ihnen vorher, was Sie nachher zahlen.“

Ach. Vielleicht hätte da auch noch so was stehen sollen, wie z.B. „Wenn Sie hereinkommen, öffnen Sie die Tür.“

Oder vielleicht noch der Zusatz „Wir drucken gerne das Offensichtliche auf Plakate“.

Kein Wunder, dass dem Laden die Kunden fehlen und die Zeit für Streichholzschachtelspielchen haben.

Viel mehr als Publikumsmagnet wäre doch, wenn sie schreiben würden:

„Wir sagen Ihnen NICHT vorher, was Sie nachher zahlen.“

Fussball – Design

Dieses Logo von der Fußballeuropameisterschaft, das immer mit einem drehenden Ball eingespielt wird, wenn eine Zeitlupe gezeigt wird, sieht fürhterlich aus. Wie das Langenese „Ice in the sunshine“ – Symbol. Und der Ball der darauf abgebildet ist, sieht noch nicht einmal aus wie der Euro-2004 Ball. Wobei der Ball des Logos dann doch besser aussieht als der echte Ball. Das ist aber auch nicht schwer, der echte Ball sieht nämlich aus, wie ein mißglückter Versuche des Holodecks vom Raumschiff Enterprise, etwas stylisches zu produzieren.