Monat: Januar 2012 (Page 3 of 4)

Krisenmanagement auf Kreuzfahrtschiffen

Bezüglich der sich überschlagenden sensationsgeilen Pressemitteilungen über das Unglück der Costa Concordia, möchte ich – als jemand der 5 Jahre auf einem Kreuzfahrtschiff zur See gefahren ist – auf der einen Seite mein Beileid den Opfern gegenüber ausdrücken, au der anderen Seite aber die Dummheit und Sensationsgier der Presse verurteilen, die immer vorschnell Schuldige und Skandale sucht:

Liebe Presse,

wenn ein Kreuzfahrtschiff mit 4200 Passagieren kenntert, dann ist das zwar eine große Tragödie, aber wenn 4198 der Passagiere gerettet wurden, dann war das Krisenmanagement der Besatzung kein Desaster, wie überall zu lesen ist, sondern wahrscheinlich vorbildlich.

Bitte sagt das mal jemand denen.

Die 10 besten Kettenreaktionen

In unserer Reihe „die 10 besten irgendwas“ dreht sich heute alles um Kettenreaktionen. Ihr wisst schon Dominostein-Umsturz und ähnliches. Oder „Rube Goldberg Machines“, wie man sie in den USA nennt. wenn ihr Vorschläge habt, welche Sachen noch in den „10 besten irgendwas“ vorgestellt werden soll, dann auf in die Kommentare!

[random]

10. This too shall pass – OK Go

Eine der bekanntesten Kettenreaktionen im Internet, von der auf virale Videos und One-Takes spezialisierten Band „OK Go“:

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Die gesungenen Nachrichten von Mittwoch, 11. Januar 2012

Heute ist Mittwoch, nicht Dienstag!

Die gesungenen Nachrichten (jeden Mittwoch gegen 12 Uhr). Alles, was heute wichtig ist, in knapp 2 Minuten:

Die Themen heute: Wirtschaftswachstum, immer noch Wulff, China, Iran, Sanktionen, Witz, Syrien, Assad, Merkel, Monti, Mitt Romney

[audio:https://uiuiuiuiuiuiui.de/wp-content/uploads/2012/01/die-gesungenen-Nachrichten-januar-11-2012.mp3|titles=die gesungenen Nachrichten januar 11 2012]

Oder als mp3 zum Download: die gesungenen Nachrichten 11-1-2012

Gerne dürfen Podcasts, Webseiten, Blogs und Radiostationen diese Nachrichten unentgeltlich verwenden. Allerdings bitte orher eine Nachricht an mich. Adressen im Impressum. Alle Urheber- und Verbreitungsrechte liegen bei mir.

Und hier der Text zum Mitsingen:


Deutschlands Wirtschaft ist 2011 schon wieder gewachsen, das ist ein Hammer.
Warum sind dann trotzdem alle am jammern?
Dann können wir ja endlich Wirtschaftsnachrichten von den Titelthemen verbannen
und konzentrieren uns lieber wieder mehr auf Politikerpannen.

Die CDU hat Wulff zu mehr Transparenz gedrängt,
das ist komisch, weil Kohl immer noch nicht die Spendernamen nennt.

US-Finanzminister Geithner wirbt in China für neue Sanktionen gegen den Iran.
Das ist ein Witz, oder? Fangt doch mal mit Sanktionen gegen China an!

Syriens Assad gibt einem ausländischen Komplott die Schuld an den Problemen,
man sollte Schuhe nach ihm werfen, er soll sich was schämen.

Die Amerikaner fallen wieder man auf üble Leute ein,
so langsam fürchtet man bald zieht Mitt Romney ins weiße Haus ein.
Er konnte auch die Vorwahlen in New Hampshire gewinnen,
was aber nur daran liegt, dass seine Gegenkandidaten noch mehr spinnen.

Mountain Dew verwandelt Mäuse in Gelee

Ein Tier-Pathologe sagte vor Gericht aus, dass eine in einer Mountain Dew – Dose gefangene Maus in eine Gelee-artige Substanz verwandeln würde. Iiiiiih!

Also die Geschichte geht so: Angeblich gab es einen Gerichtsfall gegen Pepsi, weil ein Mann behauptet hatte, eine Dose Mountain Dew getrunken zu haben, in der er dann eine tote Maus fand. Die Verteidigung fochte das an mit eben der Begründung, dass … oh man, ich ma mir das gar nicht vorstellen, wie ekelig!

Gerüchte über Mäuse in Soda-Flaschen und Dosen haben eine lange Geschichte in der Welt der urbanen Legenden. Und was Cola alles auflösen kann und wie giftig es sei, wird ja auch immer debattiert. Man kann ja auch den Toilettenabfluss mit Cola reinigen, weil Cola so schön agressiv ist. Diese Geschichte stimmt allerdings wirklich:

Im Februar 2011 wurde PepsiCo von Ronald Ball verklagt. Er habe bei der Arbeit aus dem Automaten eine Dose Mountain Dew gekauft und eine tote Maus darin gefunden. PepsiCo verteidigte sich, indem sie einen Wissenschaftler heranzogen, der sagte, dass wenn die Maus seit der Abfüllung in der Dose gewesen sei, ihr Körper sich in eine geleeartige Substanz gewandelt hätte.

Ronald Ball behauptete, die Dose gekauft zu haben, einen Schluck genommen zu haben und ihm sei sofort so schlecht geworden, dass er sich erbrochen habe. Dann nahm er einen Styroporbecher und kippte den Inhalt der Dose aus und eine Maus ploppte heraus. Bevor er die Dose gekauft habe, sei sie verschlossen gewesen und niemand hätte sie in irgendeiner Weise präpariert.

Dr. McGill, der Veterinär-Pathologe der Verteidigung hingegen behauptete, dass wenn eine Maus 30 Tage oder länger in einer verschlossenen Dose mit Mountain Dew gewesen sei, es keine Maus mehr wäre, wegen des Säuregehaltes des Getränks:

– 4 bis 7 Tage nach der Abfüllung hätte die Maus kein Kalzium mehr in ihren Knochen

– ihr Bauchfell und wahrscheinlich auch ihr Kopf würden aufbrechen

– nach spätestens 30 Tagen würden alle Mausteile sich derart dissintigriert haben, dass – bis auf evtl. ein kleiner Teil des Schwanzes – nichts mehr von der Maus wieder zu erkennen sei.

Als dem Arzt, dann allerdings die Maus präsentiert wurde, die angeblich in der Dose war, wurden noch ein paar mehr Sachen festgestellt:

– Die Maus sei zum Zeitpunkt des Todes eine sehr junge Maus gewesen, höchstens 2 bis 4 Wochen. Wobei, es könne auch sein, dass es eine ebenfalls sehr junge Ratte gewsen sei.

– Die Maus war bereits tot, bevor sie in die Mountain Dew Flüssigkeit geriet und war Luft ausgesetzt, nachdem sie starb.

– Die Maus war noch gar nicht auf der Welt, als die Mountain Dew Dose in Frage produziert und verschlossen wurde.

– der Zustand der Maus lasse darauf schließen, dass sie niemals mehr als 7 Tage in der Flüssigkeit verbracht habe und es unmöglich sei, dass diese Maus bei der Abfüllung, die mindestens 76 Tage vor dem Kauf zurücklag, in der Dose gewesen sei.

Trotzdem ekelhaft

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