Die 91 schönsten Wörter der Deutschen Sprache

 

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Eine stets aktualisierte Liste der subjektiv am schönsten klingenden Wörter der deutschen Sprache. Mit Dank an die Leser für die Vorschläge!

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– Addendum
– alldieweil
– Aluminiumimmunität
– Armleuchter
– Banause
– bärbeißig
– bauchpinseln
– blümerant
– Bratkartoffelverhältnis
– Brustwarze
– Chuzpe
– Contenance
– Danke
– Depp
– dereinst
– dergestalt
– destruktiv
– Deutschtümelei
– Dingsbums
– Dösbaddel
– Dudelsack
– Dussel
– Dutt
– fadenscheinig
– Feierabend
– Flatulenzen
– flauschig
– fluffig
– Fluktuation
– folgendes
– fremdschämen
– Gänsefüßchen
– Gedöns
– Gemütlichkeit
– Groschen
– Habseligkeiten
– halbseiden
– hanebüchen


– herzallerliebst
– Kaulquappe
– Kichererbsen
– Kladeradatsch
– klammheimlich
– Klimbim
– Knete
– Knusperhäuschen
– Kuddlmuddl
– Labsal
– Libelle
– Liebelei
– liebkosen
– Lump
– Lumperei
– Mauerblümchen
– meschugge
– Miststück
– mitnichten
– mutwillig
– nachgerade
– Naseweis
– nebulös
– offenkundig
– papperlapapp
– Pappnase
– piefig
– Pneu
– Purzelbaum
– Quatschkopf
– Rabatz
– Ratte
– Schadenfreude
– Schelm
– Schemel
– Schlamassel
– Schlammschlacht
– Schlaraffenland
– Schlaumeier
– Schlingel
– Schlüpfer
– schmallippig
– Schmetterling
– Sonnenschein
– Tohuwabohu
– Trotzkopf
– tüdeln
– Tunichtgut
– Übermut
– Urlaub
– verpieseln
– Wunschtraum
– Zwiebeltürmchen

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Diese Liste wird ständig erweitert, also was sind Eure schönsten Wörter? Schreibt sie in die Kommentare zur Aufnahme in die Liste!


Aerobic mit Traci Lords

 

Das hier soll ein Ausschnitt aus einem harmlosen beckenbelastenden Workout Video der Fitness-Ikone Traci Lords sein. Nun ja, manch einer hat einen seltsamen Geschmack. Ich distanziere mich ausdrücklich von dem folgenden Video, aber der Weihnachtsmann hat gesagt, ich soll es reintun. Transition!


Der Ingenieur und der Manager

Heißluftballon
Bild von StockSnap auf Pixabay

Ein Mann macht einen Ausflug in einem Heißluftballon, aber stellt plötzlich fest, dass er komplett die Orientierung verloren hat. Auf dem Boden sieht er einen Spaziergänger, also lässt er den Ballon sinken und fragt: „Hallo? Können Sie mir helfen? Ich habe versprochen, in einer Stunde einen Freund zu treffen, aber ich habe keine Ahnung, wo ich bin?“

Der Spaziergänger sagt: „Also, Sie befinden sich in einem Heißluftballon, zwischen 10 und 11 Grad östlicher Länge und 40 Grad nördlicher Breite.“

Der Mann im Ballon sagt: „Sie sind bestimmt en Ingenieur!“

„Stimmt!“, ruft der Spaziergänger, „Aber woher wissen Sie das?“

„Nun, Alles was Sie gesagt haben, stimmt genau, aber ich weiß nicht, was ich mit den Informationen anfangen soll – ich habe immer noch keine Ahnung, wo ich bin?“

Der Ingenier sagt daraufhin: „Dann sind sie bestimmt ein Manager!“

„Ja“, antwortet der Mann im Ballon sehr verblüfft, „Wieso?“

Sagt der Ingenieur: „Na das ist doch klar: Sie haben keine Ahnung, wo sie sind, oder wie sie hin fahren. Sie haben etwas versprochen, von dem Sie nicht wissen, wie sie es einhalten sollen und sie erwarten von mir, dass ich Ihr Problem löse. Fakt ist: Sie sind genau da, wo Sie waren, bevor wir uns getroffen haben, aber irgendwie ist jetzt alles meine Schuld.“

10 Minuten für die Ewigkeit

Ach, was soll ich sagen? Also täglich klappt nicht. Auch wöchentlich scheint es fast unmöglich zu sein. Es ist schon wieder ewig her, dass ich diese 10-Minuten stream-of-consciousness zu lassen. Aber warum? Ist das Leben tatsächlich so hektisch, dass man es nicht schafft, mal einfach 10 Minuten die Gedanken laufen zu lassen – einmal die Woche? 10 Minuten sind zu viel? Und wenn ich sage „man“, dann meine ich natürlich „ich“. Ich schaffe es nicht, mir 10 Minuten Zeit einzuräumen? Wie busy bin ich denn? Vor Allem, wenn ich darüber nachdenke, auf was ich noch alles wegen Zeitmangel in letzter Zeit verzichte. Das kann einen ganz schön fertig machen. Und wenn ich „einen“ sage, meine ich natürlich „mich“. Es kann mich nicht nur fertig machen, es macht mich fertig.

Das liegt allerdings dann an mir. Ich muss es ja nicht mich fertig machen lassen, ich muss nur noch rausfinden, wie ich hinkriege, dass es mich nicht fertig macht. Das ist natürlich alles sehr theoretisch, aber vielleicht habt ihr ja einen Tipp. Und wenn ich „ihr“ sage, dann meine ich die imaginären Leser. Ich glaube nämlich kaum, dass nach 18 Jahren Irrungen und Wirrungen in diesem Blog noch jemand übrig geblieben ist, der hier die neuen Beiträge liest. Kommentare schreibt ja auch schon lange absolut niemand mehr- obwohl sie vollkommen anonym möglich sind. Sogar der Spam hat nachgelassen.

Aber woran liegt das denn, dass niemand mehr auf Blogs kommentiert oder sich äußert? Klar, ein hoher Prozentteil war schon immer der stille Leser, apathischer Konsument, ohne sich zu äußern. Aber mit dem Erfolg von Facebook, ging das öffentliche kommentieren immer mehr zurück, alle zogen sich in ihre Blase zurück und kommentierten dort, auf der Pinnwand oder Chronik, in Gruppen, im Freundeskreis. Und zwar zu viel. Nämlich so viel, dass nur noch Streit und Zwist und Unmut entsteht. Jeder hat etwas zu sagen, aber niemand hat etwas beizutragen.

Ganz im Gegenteil zu den ungeregelten öffentlichen Äußerungen in Blogs: Jeder könnte etwas beitragen, aber niemand macht es. Wikipedia auch so ein Beispiel: Jeder hat die Möglichkeit, da was beizutragen, stattdessen wird aber nur über Wikipedia gelästert – auf Facebook. Komische Gesellschaft das. Warum traut sich niemand mehr, einfach mal was für Alle beizutragen?

Falls tatsächlich ein einziger hier kommentieren würde, würde ich das so feiern. Aber es wird nicht passieren. Blogs finden ja auf Google auch gar nicht mehr statt. Updates im Suchalgorithmus haben ja alles zerstört. Sogar viele Leute arbeitslos gemacht. Und die Masse schwimmt dem nach, was vorgegeben wird, ohne nachzufragen, ohne mitzuwirken, wie es im Internet ja gedacht wurde, sondern nur das konsumierend, was einem einfach so vorgesetzt wird. Schöne neue Welt.

Der Ingenieur und Pi

Frage: Was ist Pi?
Mathematiker: Pi ist die Zahl, die das Verhältnis vom Umfang eines Kreises und seinem Durchmesser angibt.
Physiker: Pi ist 3,1415927 plus/minus 0,00000005.
Ingenieur: Pi ist ungefähr 3.

Der Ingenieur, der Pfarrer und der Arzt

Ein Pfarrer, ein Arzt und ein Ingenieur spielen zusammen auf dem Golfplatz. Vor Ihnen allerdings ist eine ganz besonders langsame Gruppe von Golfern, es geht überhaupt nicht voran.

Der Ingenieur ist sauer und sagt: „Was ist den da mit denen los? Wir müssen hier Ewigkeiten warten! Der Arzt stimmt zu: „Echt, so schlechte Golfer habe ich noch nie gesehen!“ Der Pfarrer schlägt vor, den Platzwart zu fragen, der gerade kommt.

„Sag mal, Frank, was ist denn mit der Gruppe vor uns los? Die sind echt langsam und halten Alles auf!“ – „Oh, das ist die Gruppe der blinden Feuerwehrmänner. Die haben letztes Jahr ihr Augenlicht verloren, als sie heldenhaft den Brand im Clubhaus gelöscht haben. Wir lassen sie hier immer kostenlos spielen.“

Da werden die drei Freunde ganz still und der Pfarrer sagt: „Ich werde für Sie beten!“, der Arzt meint „Ich werde meinen Freund, den besten Experten auf dem Gebiet der Augenmedizin mal fragen, ob er irgendwas machen kann.“ Und der Ingenieur: „Warum spielen die nicht nachts?“

Die Ingenieure und das Fahrrad

Zwei Ingenieur-Studenten laufen über den Uni-Campus. Der eine schiebt ein Fahrrad.
Sagt der Andere: „Wo hast Du denn das tolle Fahrrad her?“
Sagt der Eine: „Ah, ich ging gestern spazieren und da fuhr ein hübsches Mädchen auf diesm Fahrrad vorbei. Und als sie mich gesehen hat, hielt sie an, warf das Rad zur Seite, riss sich alle Kleider vom Leib und schrie: „Nimm dir was Du willst!“
Der Andere nickte zustimmend: „Das ist ein gute Wahl, denn die Kleider hätten dir wahrscheinlich nicht gepasst.“

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