Zusammenfassung 1. Halbfinale Eurovision Song Contest 2015

Ich habe gerade das 1. Halbfinale des Eurovision Song Contests gehen, wo 16 Länder antreten, um 10 Startplätze im Finale zu ergattern. Von den 16 Songs, waren nur 4 einigermaßen erträglich. Von diesen 4 sind zwei ausgeschieden. Das sagt so ungefähr alles, über den Zustand in Europa. Andererseits muss man dazu sagen, dass die Songs im Vergleich zu den 3 Moderatorinnen – Arabella Kiesbauer, Mirjam Irgendwas und Irgendwas Irgendwas – Gold waren.
Aber der Reihe nach:

Beim 3. Lied stellte ich schon fest: Ich habe selten so eine Scheiße gesehen, wie dieses Halbfinale. Zuerst Moldawien mit eine Strippern und Stripperinnen in Polizeiuniform, dann Armenien mit einem Game of Thrones – Kostümball. Ein Freund meinte, der erste Refrain sei eigentlich okay, erst danach sei es unfassbar übel, doch ich meinte: Das ist selbst mit ausgeschaltetem Ton unfassbar übel. Und weiter ging es mit Mist.

Der einzige Lichtblick war Finnland, die das kürzeste Eurovisionslied aller Zeiten ins Rennen schickten. Das Lied war so kurz, dass es beim Schnelldurchlauf zweimal abgespielt werden musste.

Griechenland sollte für den Gebrauch von Windmaschinen disqualifiziert werden. Was soll das? Man stelle sich das mal früher vor als das konzertanter war und die noch kein in-ear hatten, sondern das Orchester hinter sich hören mussten. Und dann kommt da so ne scheiß Windmaschine und macht Lärm. Außerdem hat die griechisches Sängerin eineinhalb Minuten Langeweile gesungen und dann plötzlich versucht, das James Bondartige Conchita Wurst Siegerlied vom letzten Jahr nachzumachen. Weg. Und ja, wehende Haare sehen toll aus, aber wenn es ums Aussehen geht, sollen sie bitte den nervigen Gesang weglassen.

Estland war super. Der Sänger hat sich nämlich mit einem Zaubertrick in Luft aufgelöst.

Der mazedonische Kack, heißt „Autumn Leaves“. Hier mal ein „Autumn Leaves“, welches Musik ist:

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Serbien war früher mal gut, da haben sie noch keine dicken Frauen auf die Bühne gestellt, die zu Dancefloorkacke trällern, wie schön sie sind.

Der ungarische Beitrag hat es im eigenen Land nur auf Platz 16 der Charts geschafft. Obwohl… ich glaube der deutsche Beitrag war nichtmal da. Aber ein tolles Friedenslied. Schon komisch, dass ein rechtsradikales Land so ein tolles Friedenslied schicken kann.

Der Rest war langweilig und ich habe das Gefühl österreichisches Fernsehen ist noch in schwarz/weiss. Zumindest waren das die dominierenden Farben bei JEDEM Auftritt. *gähn*

Fazit: nur 4 Songs erträglich, 12 Songs unerträglich. Von den erträglichen Songs ist die Hälfte weiter, von den unerträglichen 2/3.

Und der Pauseneinspieler – während der Auszählung der Stimmen – ging gar nicht. Was der ORF da ablieferte, da war der Offene Kanal Neustadt an der Weinstraße in den 90ern sogar besser.

Übrigens liegt Russland bei den Wettquoten auf dem 2. Platz. Das ist ja mal wieder oberdoof.

Hier geht es zur Zusammenfassung vom 2. Halbfinale des Eurovision Song Contest 2015

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Über ui.

Manuel Wolff ist der Autor von "ui. der blog.", Außerdem "ui. der vlog." auf Youtube und diverse andere Projekte. Hauptberuflich Stand Up Comedian und Musikkabarettist und Improgott. G+

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