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Welche Sprache spricht man in Luxemburg?

In Luxemburg sprechen die Leute nicht einfach eine Sprache – sie jonglieren mit dreien, als wäre es olympische Disziplin. Morgens begrüßt dich deine luxemburgische Oma auf Lëtzebuergesch mit einem herzlichen „Moien“, dein Chef schickt dir um 9:17 Uhr eine E-Mail auf Französisch, in der er dir erklärt, warum dein Projekt „un petit délai“ hat, und die Kassiererin im Cactus wechselt nahtlos ins Deutsche, weil sie merkt, dass du mit „Bonjour“ schon überfordert bist. Man sagt, ein echter Luxemburger kann mitten im Satz die Sprache wechseln, ohne dass jemand merkt, dass er eigentlich nur vergessen hat, wie „Käse“ auf Luxemburgisch heißt. (Es heißt „Kéis“, falls es jemanden interessiert.)

Das Schöne daran: Niemand weiß je genau, welche Sprache gerade dran ist. Ein Gespräch kann starten mit „Hallo“, dann „Salut“, dann „Moien“ und endet plötzlich mit „Tschüss, bis morgen!“ – alles von derselben Person. Touristen stehen oft mit offenem Mund da und fragen sich, ob sie gerade Zeuge eines geheimen Sprach-Codes geworden sind oder ob die Luxemburger einfach nur angeben. Spoiler: Es ist beides. Die Einheimischen beherrschen das Kunststück, in einem Satz drei Sprachen zu mischen und dabei noch völlig entspannt zu wirken. Man nennt das „Letzebuergesch mat franséischem Touch a däitschem Finish“. Klingt wie ein Cocktail. Schmeckt auch so – manchmal verwirrend, aber man gewöhnt sich dran.

Besonders lustig wird’s bei Behörden. Willst du ein Formular ausfüllen? Auf Französisch. Willst du dich beschweren? Besser auf Luxemburgisch, dann versteht dich wenigstens jemand emotional. Und wenn du Pech hast, antwortet dir der Beamte auf Deutsch, weil er gerade Lust drauf hat. Luxemburg ist das einzige Land der Welt, wo man sich gleichzeitig wie Ausländer und Einheimischer fühlt – je nachdem, welche Sprache gerade die Oberhand gewinnt. Sogar der Wetterbericht wechselt manchmal die Sprache, nur um dich zu ärgern.

Kurz gesagt: In Luxemburg lernst du nicht eine Fremdsprache, du lernst Überleben in einem sprachlichen Bermuda-Dreieck. Aber hey, wenigstens versteht hier wirklich jeder, wenn du „Merci“, „Danke“ und „Merci villmools“ in einem Atemzug sagst. Das ist quasi die nationale Art zu sagen: „Ich hab’s versucht.“ Und genau deswegen liebt man dieses verrückte kleine Land.

Und da ich da unlängst aufgetreten bin, als Deutscher auf Englisch, gibt es noch mehr Sprachensalat:

Wo darf man noch tanzen?

Quizfrage: In welchem Land sind jetzt Live-Musik, Comedy-Shows, Fußball, öffentliche Parties und Flohmärkte verboten?

a) Namibia
b) Albanien
c) Deutschland

Es ist… na?

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Islamische Feiertage in Deutschland?

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Islamische Verbände fordern in Deutschland gesetzliche Feiertage für muslimische Feiertage, zum Beispiel das Ende des Ramadan. Das ist natürlich kompletter Quatsch. Aber genauso kompletter Quatsch ist es, christliche Feiertage als gesetzliche Feiertage zu akzeptieren. Entweder alle, oder niemand, da spielt keine Rolle, wie viel Prozent der Bevölkerung katholisch, evangelisch, muslimisch oder irgendwas anderes sind, entweder wird auf alle Rücksicht genommen, oder auf Niemanden.

Und ich bin für Niemanden, denn Kirche und Staat gehören strikt getrennt. Es ist ein absolutes Unding, dass im Jahr 2026, mehr als 200 Jahre nach der Aufklärung, der Staat Steuern für die Kirche erhebt. Jeder soll seine Religion ausleben dürfen, der Staat sollte das nicht verhindern, aber auch nicht unterstützen.

Mein Glaube (Atheismus) sagt mir, dass ich an Karfreitag tanzen möchte und Theateraufführungen veranstalten möchte und große Partys, aber der Staat verbietet mir das. Wegen der Kirche. Das geht nicht. Weil immer noch die Mehrheit der Menschen nicht akzeptiert, dass Glauben bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass man sich irrt. Milliarden Menschen glauben irgendwas und jeder meint, es besser zu wissen, als die Milliarden anderen Menschen, die etwas anderes glauben. Vielleicht ist das das Problem. Wir sollten unser handeln nämlich nicht danach richten, was wir glauben, sondern danach, was wir wissen.

Also finde ich den Vorstoß von den islamischen Verbänden gut, denn er zeigt die Doppelmoral. Also: Kirchliche Feiertage abschaffen.

Was Zuckerberg nicht auf Facebook und Instagram sehen will…

… ist meine Werbung für die hENGLISH COMEDY NIGHT COLOGNE… Durfte ich nicht schalten, nicht weil eine goldene Dusche oder eine Atombombe zu sehen war, nicht aufgrund des Textes oder der brennenden amerikanischen Flagge, sondern weil ein Politiker mit dabei zu sehen war. Wer war es wohl? Zum Glück hat Youtube das Video noch nicht gesperrt (auch wenn es die Aufrufe nicht zählt und es in Suchergebnissen unterdrückt):

Wenn ihr Shows von BOING! mal besuchen wollt, holt Euch hier die Termine und Tickets. Wenn Euch nur die englischen Shows interessieren, dann hier.

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