Monat: Juli 2005 (Page 4 of 6)

Nur in Köln:

Eine ähnlich Arroganz findet man nur in den USA:

von koeln.de:

Köln (ddp-nrw). Mit einem Appell an die UNESCO und die Stadt Köln werben der Kölner Dompropst Norbert Feldhoff und Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner dafür, den Kölner Dom auf der Liste des Weltkulturerbes zu belassen. Die Streichung des Domes wäre eine nationale Schande, heißt in dem am Donnerstag vom Erzbistum Köln veröffentlichten Schreiben. «Tun Sie alles, damit der Dom auf der Liste bleibt, anderenfalls schaden Sie dem gemeinsamen Erbe der Menschheit mehr, als Ihnen heute bewusst ist», forderten die beiden für den Dom Verantwortlichen.

Oh ja. Grundsätze der Diplomatie. So erreicht man was. Drohgebärden des mächtigen Dom gegen die kleine UNESCO.

1. Befehlen („Tun Sie alles…“)
2. Beschimpfen, in großem Stil („andernfalls schaden Sie dem gemeinsamen Erbe der Menschheit…“)
3. „Sie wissen nichts, wir wissen mehr“ (… „als Ihnen heute bewusst ist“)
4. Großkotzeritis („Die Streichung des Domes wäre eine nationale Schande“) … was übrigens Quatsch ist, denn Köln selbst ist eine nationale Schande
5. fordern
6. trotzdem die Hochhäuser bauen
7. wundern, warum die Bemühungen nicht fruchteten, schließlich ist Köln doch die schönste Stadt der Welt.

Dinge, die ich nicht leiden kann – Teil VI

Wolken und Wind

Es sagen immer viele, wie schön Wolken sind, wie toll und romantisch es sei, die verschiedenen Wolkenformationen zu beobachten, oder im Gras zu liegen und Figuren in den Wolken zu ziehen. Ich mag Wolken nicht. Wolken verdecken die Sonne. Und Wolken sorgen dafür, dass ich alle 5 Minuten die Liege auf meinem Balkon wieder verlasse, um sie fünf Minuten später wieder aufzusuchen und das Spiel von neuem zu beginnen. Wenn Wolken wenigstens still stehen würden, aber nein, sie müssen ja vorüberziehen.

Es sagen immer viel, wie schön Wind ist, wie toll und romantisch es sei, wenn eine kleine Brise die Nase kitzelt, oder man Drachen steigen lassen kann. Ich mag Wind nicht. Wind sorgt dafür, dass meine Unterlagen vom Balkon fliegen, dass es zieht, dass ich mich erkälte, dass ich alle 5 Minuten nach drinnen gehen muss, weil ich beide Hände brauche um meine Unterlagen festzuhalten und vom fort fliegen zu hindern und keine dritte Hand habe, um etwas aufzuschreiben. Außerdem schiebt Wind Wolken vor die Sonne.

„Rufen sie an und gewinnen sie ein Telefon!“

Ich habe einen Uralt-Text von mir gefunden, aus der Zeit, als ich noch mit elektrischer Schreibmaschine schrieb:

„Rufen Sie an und gewinnen Sie ein Telefon!“ … Warum gewinnen Leute immer Preise, die sie gar nicht brauchen? Zum Beispiel bei so Homevideo – Shows wie „Pleiten, Pech und Pannen“ oder „Bitte Lächeln“, die Sendung bei der Eltern für 350 Mark ihre Kinder die Treppe runterschmeißen, weil’s so lustig ist. Wisst ihr, was der erste Preis ist? Eine Videokamera … Oh Mann, mit was haben die denn den Film gedreht? Genau das, was ich brauche, noch eine Videokamera, um zu filmen, wie Eltern filmen, wie sich ihre Tochter auf die heiße Herdplatte setzt, oder wie Oma in ihrem Rollstuhl auf die viel befahrene Straße fährt. Oder der Hund der Familie beißt den Kopf des Kleinsten ab. In der Uni Hamburg wurde gerade der erste Informatik-Student ausgezeichnet, der innerhalb der Regelstudienzeit geblieben ist. Was hat er gekriegt? Ja genau, einen Computer. Kürzlich habe ich eine Reise gewonnen. Nach Köln…

Manuel Wolff gegen Hanuta – Teil I

Die legendäre Hanuta Werbung mit den drei Musketieren und der gut bestückten Hanuta – Frau gibt es jetzt in einer Neuauflage, diesmal mit Promis. In den Rollen der Musketiere die Idioten Bern Hoecker, Martin Schneider und der Typ von „Samstag Nacht“ dessen Karriere schon lange vorbei sein sollte, dessen Name mir zum Glück nicht mehr einfällt.

Ich werde nie mehr Hanuta essen, obwohl ich es so sehr mag. Und das sollte ich Hanuta schreiben.

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