Bushido – warum dürfen homophobe Deppen Bücher schreiben, die Bestseller werden?

Bushido ist der erfolgreichste Rapper in Deutschland. Dabei ist Rap eigentlich was ganz tolles, aber Bushido scheint eine Karikatur zu sein. Wenn ein Satiriker ein Bild von einem typischen asozialen schwulenfeindlichen ungebildeten eingebildeten Arschloch-Rapper zeichnen würde, käme es wohl nicht an Bushido ran.

Jetzt hat er ein Buch veröffentlicht und natürlich, auch in diesem Medium schiesst es an die Spitze der Verkaufscharts. Armes Deutschland.

In dem Buch stehen dann Sachen wie:

„Ich habe neulich meine Frau gefragt, was wir machen würden, wenn wir einen Sohn bekommen würden und der würde schwul werden. Das wäre uns beiden höchst unangenehm und auch meine Frau hat Angst davor”, zitiert die ‘Bild’-Zeitung aus dem Buch. “Wir würden uns definitiv nicht darüber freuen, aber natürlich, sagt sie, natürlich wäre er dann immer noch ihr Sohn, und natürlich, sage ich, wäre er dann auch immer noch mein Sohn, den ich lieben würde – aber es wäre Absturz”.

Aber wenigstens hat er seine Frau gefragt. Dann würde ich doch mal zur Abtreibung raten.

Twitterer “Hipster” bringt es auf den Punkt:

“The Secret” – Rhonda Byrne – kein Sachbuch, sondern Fiktion

Frage zur Spiegel-Bestellerliste

Hab gerade mal an den Spiegel geschrieben:

Sehr geehrte Damen und Herren vom Spiegel,

können sie mir erklären, warum das Buch “The Secret” von Rhonda Byrne auf ihrer Bestsellerliste unter der Rubrik “Sachbuch” geführt wird und nicht unter “Fiktion”? Nach welchen Qualifikationen wird eine Einteilung gemacht?

mit freundlichen Grüßen,

Manuel Wolff

Bis die antworten (wenn sie überhaupt antworten) – habt ihr vielleicht eine Idee?