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Hitler sollten Brüste wachsen

 

Adolf Hitler

Ja, ich darf auch mal eine sensationelle Hitler-Überschrift bringen, muss man ja nicht der Bild-Zeitung und dem Spiegel überlassen, die ja absolut gerne und oft über Hitler berichten, weil das ja die Auflage steigert. Hitler und seine UFOs. Hitler war Vegetarierer, sind also Vegetarier Nazis? Immerhin steckt in Vegetarier „Arier“. Hitler lebt noch in Argentinien. Hitler war eine Katze. Oder so ähnlich.

Aber meine Meldung stimmt zumindest. Na ja, vielleicht. Hitler und die Wissenschaft hat ja einige seltsame Blüten getrieben, von der Unterstützung und Förderung der Homöopathie abgesehen, gab es da noch eine Menge Verrücktes:

Adolf Hitlers Nazi-Wissenschaftler wollten zum Beispiel Hunden das Lesen und Schreiben beibringen, weil Hitler seine Hunde so liebte. Zumindest denkt das Dr. Jan Bondeson, der an der Cardiff University School of Medicine unterrichtet. Er behauptet, dass in den 20ern Deutschland eine ganze Reihe neuer Tier-Psychologen hatte, die glaubten, dass Hunde fast so intelligent wie Menschen seien und abstrakte Denkfähigkeiten hätten. (Quelle)

Ein Hund wurde angeblich trainiert, so dass er „Mein Führer“ bellen konnte, wann immer er den Namen „Adolf Hitler“ hörte.

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Aber auch die Gegenseite hatte verrückte Pläne – und zwar um Hitler außer Gefecht zu setzen. Die Briten hatten angeblich einen Plan, in Hitlers Essen weibliche Hormone zu schmuggeln, um seine „aggressiven Impulse“ zu schwächen. (Quelle)

Ein Ende des Krieges war nicht in Sicht und britische Agenten wollten Hitler Östrogen ins Essen tun, damit er so friedlich würde wie seine Schwester Paula.

Aber wer sagt denn, dass Frauen generell weniger aggressiv sind?

Es gab aber auch noch andere Pläne. Klebstoff sollte über deutschen Truppen ausgeschüttet werden, damit sie am Boden festkleben. Das klingt doch nach einem besseren Plan.

Komischerweise kommen diese ganzen verrückten Meldungen immer von der Universität in Cardiff, da fragt man sich doch, was ist da in Wales los?


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guten morgen ui!

Nur Nationalisten fordern Nationalhymnen-Pflicht

 

Ein Becher Kaffee, frisch gebrüht

Guten Morgen, ui! – Vlog 31

Guten Morgen, Barney, es ist eine Schande: Die Fußballspieler der Nationalmannschaft haben bei der EM2012 nicht alle die Nationalhymne mitgesungen. Deswegen haben sie verloren. So sieht es jedenfalls die BILD-Zeitung und ihre braune Leserschaft hält die Nationalhymnen-Verweigerer für Vaterlandsverräter. Na, ich bin mal gespannt, ob die Fußballer überhaupt die Qualifikation zur Weltmeisterschaft schaffen, wenn nur noch gute Sänger an den Start gehen dürfen. Wieso ist in Deutschland wieder so ein nationalistischer rechter Sumpf am Start, der denkt, man dürfe in einer Demokratie fordern, es sei Pflicht seinen unnötigen Patriotismus mit blöden Gesten auszudrücken? Ich rege mich auf!

Hier ist „Guten Morgen, ui!“ – ich freue mich auf Kommentare von Euch und denkt an die Ratespielchen unter dem Video:

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Zu erraten: Wann werde ich morgen „hallo, aufstehen!“ klopfen? Schreibt Euren Tipp (Minute und Sekunde) in die Kommentare! Gestern war es bei 3:52 … noch hat es niemand richtig erraten.

außerdem: Warum sage ich heute „Guten Morgen, Barney“? Gestern sagte ich „Guten Morgen, Sonny & Cher“, hier die Erklärung: Im Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ läuft Sonny & Chers Lied „I Got You Babe“ jeden Morgen im Radio und jeder Tag wiederholt sich. Und so fühle ich mich beim Aufstehen: Jedesmal derselbe Scheiß. Katrin hat das erraten!

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guten morgen ui!

Der BILD-Zeitung zum Geburtstag gratulieren

 

Guten Morgen, ui! Folge 25

Ein Becher Kaffee, frisch gebrüht

Guten Morgen, Benno! Die BILD-Zeitung feiert 60. Geburtstag und wir gratulieren natürlich sehr herzlich und wünschen ihr den Tod oder alles Schlimme, was man sich in seinen kühnsten Träumen denken kann, denn sie hat es verdient. Viel Gemecker am heutigen Morgen, obszöne Gesten, Menschen ohne Gewissen, scripted reality, geiler Kaffee und die Abschaffung der Stopp-Uhr. Whut? Anschauen, dann versteht ihr es! Wir sind ui.

Die heutige Folge „Guten Morgen, ui!“ – viel Vergnügen:

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Das heutige „Kaffee ist so geil“ ist: „Kaffee ist so geil, wie wenn Gottschalk in die Jury beim Supertalent wechselt und damit dafür sorgt, dass die Sendung auch abgesetzt wird“. Wenn auch ihr Vorschläge für „Kaffee ist geil“ – Sprüche habt und mit etwas Glück im Vlog erwähnt werden wollt, her damit – als Kommentar oder per mail: mail@uiuiuiuiuiuiui.de

Heute hieß es „Guten Morgen, Benno“ und das Rätselraten, was es bedeutet, wieso ich „Benno“ gesagt habe, darf jetzt losgehen – in den Kommentaren.

Außerdem: Ratet, wann ich morgen „Hallo, aufstehen!“ klopfen werde. Wer die exakte Stelle in Minuten und Sekunden errät, gewinnt was! (Keinen Kleinwagen und auch keine Waschmaschine).

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die 10 besten irgendwas

Wulff Verarsche Videos – die 10 Besten

 

In unserer Reihe „die 10 besten irgendwas“ dreht sich heute aktuellerweise selbstverständlich alles um den armen Bundespräsidenten Christian Wulff und blöde Witze über ihn. Übrigens, unter 8. ist jetzt die echte Nachricht von Christian Wulffs Anruf bei der BILD veröffentlicht.

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ui künstlert

Wulff-Witze vom Wolff

 

Gestern, beim Comedy Punch Club in Solingen nutzte ich meinen Auftritt, um kurz über Bundespräsident Christian Wulff und die BILD-Zeitung nachzudenken. Tritt er zurück?

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Wen darf man foltern und wen nicht?

 

Nachdem dem Kindesentführer und Mörder Gäfgen vor Gericht ein Schmerzensgeld zugesprochen wurde, weil ein Polizist ihm Folter angedroht hatte, machte sich in Deutschland wieder schnell eine Lynchmob-Mentaltität breit, voller Empörung, wie so etwas sein könne, dass „so einer“ so etwas zugesprochen bekommt. Da liegt aber der fundamentale Denkfehler drin, der unseren Rechtsstaat vom Mittelalter unterscheidet: Ein Unrecht ist ein Unrecht und der Staat bemüht sich, dagegen vorzugehen, egal wem dieses Unrecht widerfährt, egal ob es ein guter Mensch, ein Arschloch oder ein Kindesmörder ist, Recht steht jedem zu. Sollte es zumindest.

Zu einem Rechtsstaat gehört auch, dass Gäfgen für seine Tat vor Gericht gekommen ist und zu einer angemessenen Strafe verurteilt wurde und nicht dem wütenden Mob zum Fraß vorgeworfen wurde. Dennoch würden viele ihm am liebsten auch die Kehle durchschneiden oder zumindest fordern, dass es auch jemand anderes tut. Allen voran die dreckige BILD-Zeitung, die von einem „Schand-Urteil“ spricht und fragt „In was für einem Land leben wir eigentlich?“

Na in einem Rechtsstaat. An den die BILD-Zeitung anscheinend nicht so richtig glaubt. Und sich anmaßt Deutschlands Richter zu sein, denn sie kennen sich mit ihre Hetze ja besser aus, als Richter. Ein Schandurteil wäre etwas ganz anderes, ein Schand-Urteil wäre, wenn Polizisten hier in Deutschland Verdächtigen Folter androhen dürften, ohne dafür Probleme zu bekommen. Da ist auch keine Ausnahme zu machen, auch keinem „dringend Tatverdächtigen“ und auch keinem bereits überführten, darf Folter angedroht werden. Punkt.

Folter ist ja wieder in. Bush und Cheney meinten mit Waterboarding einen „Kampf gegen den Terror“ führen zu müssen, TV-Serien wie „24“ lassen einen glauben, mit Folter Terrorattentate verhindern zu können, aber – wie so alles, was viele Menschen glauben, hat das mit der Wahrheit oft nur wenig zu tun.

Fakt ist: Folter ist ein reines Machtinstrument. Folter führt nicht zu Erfolg, in der Regel ist das Gegenteil der Fall und Folter ist sogar hinderlich. Folter ist kein Ermittlungswerkzeug, kein Recherche-Tool, mit Folter findet man nichts heraus, mit Folter kann man keine Verdächtigen „knacken“, Folter führt nicht dazu, dass der Gefolterte die Informationen rausrückt, Folter führt nur dazu, dass der Gefolterte das sagt, was die Folterer hören wollen. Egal ob es stimmt oder nicht.

Spanische Inquisition? Mit Folter werden Geständnisse erpresst, weil man ein Geständnis braucht, nicht weil man herausfinden will, wie es wirklich war. Folter ist und bleibt ein reines Machtinstrument und hat in einem Rechtsstaat nichts zu suchen. Und wer das nicht versteht, hat ein Rechtsstaat nicht verdient.

Und es gilt immer noch „two wrongs don’t make a right“. Es ist falsch ein Kind zu entführen und zu ermorden und „Androhung von Folter“ ist nahezu nichts im Vergleich, aber es ist nun mal nicht korrekt. Man darf doch nicht was Falsches tun, nur weil jemand anderes was unfassbar Schlimmeres getan hat. Man darf Gäfgen ja auch nicht ungestraft die Fresse polieren. Man darf eben niemand die Fresse polieren (außer der BILD-Zeitung).

Man kann ja verstehen, dass viele wütend sind, dass es so gekommen ist, dass jetzt Gäfgen anscheinend auch noch „belohnt“ wird, da so eine Tat natürlich ein Ohnmacht, eine Wut und einen Hass auslöst. Aber deswegen wurde er ja auch verurteilt. Die Wut sollte sich lieber gegen den Polizisten richten, der mit seiner Folterandrohung Gäfgen überhaupt die Möglichkeit gegeben hat, loszulegen. Evtl. hat der Vorfall im ursprünglichen Gerichtsverfahren der Verteidigung auch ein Werkzeug in die Hand gelegt, ich meine mich zu erinnern, dass das so war. Wurde der Polizist eigentlich vom Dienst suspendiert? Ich hätte nämlich Angst, in einem Land zu leben, in dem Polizisten nicht allerhöchsten moralischen Ansprüchen genügen müssen.

UPDATE: Ich habe mich gerade genauer über die juristischen Aktionen Gäfgens erkundigt und meine Meinung hat sich ein wenig geändert. Selbstverständlich hat Gäfgen das Recht alle juristischen Möglichkeiten auszuschöpfen, jedoch ist seine herangehensweise, auch in Verbindung mit dem Buchdeal und der Stiftung sehr strange und widerwärtig. Auch wurde von Gäfgen unabhängig ein Verfahren gegen die Polizisten wegen der Foltervorwürfe eingeleitet, in dem sie schuldig gesprochen wurden. Das reicht mir eigentlich völlig, um den Glauben in den Rechtsstaat zu behalten.


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Der letzte Jahresrückblick 2010 – Dezember

 

Endlich! Wir sind durch! man, man, man – ich wusste gar nicht, dass ich letztes Jahr so viel geschrieben habe.

Hurra!

Zunächst gab es im Dezember das Lied gegen den Schnee. Wurde ja auch Zeit. Wir erfuhren, dass Homosexuelle Männer mehr wissen und dass Yoko Ono Scheiße, multipliziert mit Scheiße ist. Die Deutsche Bahn rüstete sich für Xavier Naidoo, trotzdem wollte ich nicht ausgerechnet jetzt an ihrer Umfrage teilnehmen.

Ein großes Idol von mir ist gestorben – Blake Edwards R.I.P.

Im Videoblog gab es einen Skandal: Mir wurde ein Wäscheständer geklaut. Aber noch viel schlimmer: Die Holländer schlagen ihre Frauen an Weihnachten!

Und weil eine Kirche eingestürzt ist, bedankt sich die Bild-Zeitung bei Gott. Das macht keinen Sinn.

Und zu guter letzt, aus der ui.-Show die gesungenen Nachrichten. Als Bossa Nova. Und Volksmusik. Und Blues.

Da möchte ich doch glatt auf die fabelhafte Premiere der ui.-Show in unserer neuen Location in Köln hinweisen:

Am Mi., 23.2. heißt es um 20 Uhr „die ui.-Show“ und zwar in der Wohngemeinschaft, Richard-Wagner-Str. 39, Köln. Das wird groß! Karten kosten 7 Euro und können unter mail@uiuiuiuiuiuiui.de bestellt werden. Alle weiteren Infos zur ui.-Show gibt es hier.