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Der letzte Jahresrückblick 2010 – April

 

Im April ging es gleich zur Sache, am Karfreitag ist nämlich im Gottesstaat NRW Tanzverbot, soll heißen, Theatervoführungen, Comedy, Party, etc. ist nicht. Kino allerdings ist erlaubt, da habe ich dann ein paar Filme vorgeschlagen („Footloose“, „Swing Kids“, etc.) und schon ging die riesige Diskussion los.

Aber viel wichtiger: Im Bordbistro der Deutschen Bahn war ich unsichtbar.

Beim den verrückten Autokennzeichen hat man immer noch nicht herausgefunden, auf was ich in der Überschrift abziele. Man, strengt Euch an!

Ausgerechnet am 13. habe ich festgestellt, dass es ein Problem mit der Zeitrechnung gibt. Findet ihr nicht? Und auch über das gefährlichste Tier aller Zeiten, dem Koalabären, habe ich sinniert.

Ein leider zu wenig beachter Artikel war die Aufzeichnung der Talkshow von Henryk von Bayreuth, bei der ich unversehens der Gast war.

Was ich wirklich nicht kapiere, ist, wenn ein deutscher Soldat in Afghanistan stirbt, ist es in allen Schlagzeilen. Wenn aber ein Zivilist stirbt, wird das einfach hingenommen. Allerdings sollte es doch eher andersherum sein, denn immerhin sind Soldaten doch dafür da.


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Im ICE Bordbistro-Angebot: Espresso mit Gurken-Extrakt

 

Über die Hygiene in den kleinen Bordbistros der ICEs sollte man sich lieber keine Gedanken machen. Als ich gerade das Bistro betrat und einen Espresso bestellen wollte – der dort ohnehin schon nahezu ungenießbar ist, ich brauchte aber den Koffein – bereitete der Kellner gerade einen Salat zu. Er griff dabei mit seinen bloßen Händen in ein Plastikgefäß mit Tomaten und in eins mit bereits geschnittenen Gurken. Wischte sich halbherzig die eine Hand an der Hose ab, griff mit der anderen in den Schrank mit den Espressotassen und nahm eine heraus. Allerdings griff er nicht an den Henkel, sondern in die Tasse hinein.
Nachdem er mir den Kaffee gab, wischte er sich mit dem Handrücken die Rotznase ab und wendete sich wieder dem Salat zu.
Vielleicht war das doch nicht so schlecht, als ich unsichtbar war.