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Der letzte Jahresrückblick 2010 – August

 

Wenn das in dem Tempo weiterght, dann bin ich Ende des Jahres noch nicht durch mit letztem Jahr, aber was soll’s, da müssen wir durch.

Also August:

Im August enttäuschten mich die Grünen, da diese Kinderwagen-schiebenden ultra-spießigen reichen Konservativen, die sie mittlerweile sind, das Grillen im Grünen hier in Köln verbieten wollten.

Im August gab es den Artikel, der mir immer noch am meistn Suchmaschinnbesucher bringt: Lady Gaga nackt beim Stagediven. Ich brauche langsam mal einen neuen Skandal.

Und es gab einen Videoblog über Paul van Dyk und ich weiß gar nicht mehr genau, was ich da lästerte, aber irgendjemand findet das in den ltzten Tagen nicht gut und schreibt immer noch Kommentare dazu. Ein Fan, ein Stalker, ein Wchtigtuer?

Und endlich gab es den neuen Sommerhit: Titten, Bier und gute Laune – Ballermann muss bleiben.

Wissenschaftler töteten Enten, um herauszufinden, warum sie sterben. Ich schätze mal, weil Wissenschaftler sie getötet haben?

In den USA gab es die peinliche unnötige fremdenfeindliche Diskussion um die Moschee am Ground Zero. Ich habe alle Informationen zusammengestellt, nämlich: Es ist keine Moschee. Sie ist nicht am Ground Zero.

Und wer mal was lesen will – (so ähnlich würde dann ein Kapitel in einem Buch von mir gehen) – kann hier „Deutschland schläft mit meinem Liebling“ anschauen.

Ein Skandal war der Einsatz von Autotune bei Castingshows wie zum Beispiel X-Faktor. Und die Sensation in der uneingeschränkten Blödheit der Bild-Zeitung: Hitler war ein jüdischer Neger.

Und es war der Monat der Vlogs, denn Paris Hilton wurde mit Kokain erwischt und Oliver Pocher mit Botox. Und Sarrazin, ach Sarrazin.

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Alle Informationen zur Moschee an Ground Zero

 

Die Amerikaner haben ein neues Lieblingsthema, über dass sie sich aufregen können: Ihr kommunistischer muslimischer Präsident Obama schreitet nicht ein, obwohl die Muslime, die ja alles Terroristen sind, direkt am Ground Zero in Manhattan in New York eine Moschee bauen wollen, um vom Muezzin-Turm „Ätschibätschi“ über die Trümmer zu rufen. Nee, so eigentlich nicht, aber so derbe anti-islamisch ist gerade die Hysterie, die da abgeht und auch teilweise hier rüberschwapt.

Zeit als die Fakten anzuschauen, was das ganze soll. Zunächst einmal:

1. Es ist keine Moschee
2. Sie ist nicht am Ground Zero

Abgesehen davon, dürften Muslime natürlich am Ground Zero ein Moschee bauen, Katholiken dürfen ja auch neben Kindergärten eine Kirche bauen.

Das müsste eigentlich genug sein, um jedem Spinner den Boden unter den Füßen jegliches Argumentes zu entziehen, aber das wird anscheinend einfach ignoriert.

Daher erscheint Jon Stewart zur Rettung und gibt seinen satirischen Senf dazu:

The Daily Show With Jon Stewart Mon – Thurs 11p / 10c
Municipal Land-Use Hearing Update
www.thedailyshow.com
Daily Show Full Episodes Political Humor Tea Party

Jetzt aber ernsthaft, Keith Olberman gibt seinen Kommentar dazu und der ist ernst, heftig und richtig. Beängstigend:


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Gegen Fremdenhass: Gegen „pro Köln“ am 13.12. in Köln – macht mit!

So liebe Leser, zur Weihnachtszeit ist es ja auch immer mal angebracht, etwas Gutes zu tun. Ich hab meine Beschäftigung für den nächsten Samstag schon gefunden. Anstatt mich durch die übervolle Stadt zu quälen, Weihnachtsshopping, Weihnachtsmarkt (siehe hier) und lebende Objekte böse anschauen (siehe hier) ist diesmal nicht – ich gehe demonstrieren! Und hoffe, alle Leser aus der Nähe Kölns kommen mit!

Am 13.12. hält die rechte Gruppierung „pro Köln“ ein Mahnwache gegen die „Türkisierung“ gegenüber der Moschee

Und genau das soll verhindert werden. Warum? Weil „pro Köln“ scheiße ist. Oder genauer gesagt:

Hinter dem scheinbar harmlosen Begriff „pro Köln“ verstecken sich Personen aus neonazistischen Parteien und Gruppierungen wie etwa der NPD, den „Republikanern“ und der „Deutschen Liga für Volk und Heimat“. Die Organisation betreibt unter dem Deckmantel der „Bürgerbewegung“ regional und überregional rassistische Politik. Angriffsziele ihrer extrem rechten Inhalte sind vor allem Migranten, und andere gesellschaftlich bereits ausgegrenzte Gruppen. 2004 schaffte „pro Köln“ es, in den Stadtrat einzuziehen.

(Bündnis gegen pro Köln)

Und was wollen sie mit ihrer Mahnwache?

Nun, genau erfährt man das nicht mal auf der Webseite von „pro Köln“. Aber es soll eine Demo sein, gegen den Moschee-Bau. Und nun werden da am 13.12. gegenüber der Moschee Nazis, Rechte und xenophobe „besorgte Bürger“ stehen, die lieber mit Altnazis als mit Ausländern reden, weil ihr Moralverständnis komplett verschoben ist und versuchen, einzuschüchtern und sich als die Meinung des Volkes darzustellen.

Jetzt kommen wir ins Spiel. Wir können zeigen, dass dem nicht so ist und dass das braune Pack da nichts verloren hat – vollkommen unabhängig davon, ob man für oder gegen den Bau einer Moschee ist. Es gilt auf jeden Fall „Stoppt den Hass!“, denn

Bei dem Protest gegen „pro Köln“ geht es nicht darum, sich für oder gegen den Bau von Moscheen zu positionieren. Es geht darum, Stellung gegen RassistInnen zu beziehen. Mit ihrer „Islamkritik“ macht pro Köln aus sozialen Problemen einen Kampf der Kulturen und Religionen. Konstruierte Gruppen wie „die Moslems“ oder „die Ausländer“ werden verantwortlich gemacht für so unterschiedliche Probleme wie Jugendkriminalität, Frauenunterdrückung oder Terrorismus. Anstatt die tatsächlichen sozialen Ursachen der Probleme -zum Beispiel fehlende Berufsperspektive und Bildungsungerechtigkeit als eine der Ursachen für Jugendkriminalität – zu benennen, suchen pro Köln die Wurzel allen Übels in der „Kultur“ oder „Mentalität“ der „Fremden“. Gegen diese Feindbilder stellt „pro Köln“ die ebenfalls konstruierte „deutsche Kultur“, die sie als „Hochkultur“ sieht und mit ihrem Kampf gegen den Bau von Moscheen zu retten gedenkt. Eine Antwort auf die tatsächlichen sozialen Probleme geben sie nicht. Stattdessen geht die selbst ernannte „Bürgerbewegung“ dabei mit rechtspopulistischen, stark vereinfachten Parolen und immer wieder mit einer Hetze gegen Minderheiten auf Wählerfang.

(Bündnis gegen pro Köln)

Wer auftauchen will, kann hier hinkommen: Innere Kanalstraße/Venloer Straße, Köln-Ehrenfeld, ich werde da sein. „Der Anti-Islam-Kongress“ der Nasen wurde ja schon mit Unterstützung des Bürgermeisters verhindert, wäre ja gelacht, wenn wir das nicht auch hin bekommen würden.

PS: Jetzt muss ich nur noch die Uhrzeit herausfinden, Eine Quelle sagt mir 9.30 Uhr, eine andere 10.00 Uhr und die dritte 11.00 Uhr. Die Information liefere ich nach.