Bushido – warum dürfen homophobe Deppen Bücher schreiben, die Bestseller werden?

Bushido ist der erfolgreichste Rapper in Deutschland. Dabei ist Rap eigentlich was ganz tolles, aber Bushido scheint eine Karikatur zu sein. Wenn ein Satiriker ein Bild von einem typischen asozialen schwulenfeindlichen ungebildeten eingebildeten Arschloch-Rapper zeichnen würde, käme es wohl nicht an Bushido ran.

Jetzt hat er ein Buch veröffentlicht und natürlich, auch in diesem Medium schiesst es an die Spitze der Verkaufscharts. Armes Deutschland.

In dem Buch stehen dann Sachen wie:

„Ich habe neulich meine Frau gefragt, was wir machen würden, wenn wir einen Sohn bekommen würden und der würde schwul werden. Das wäre uns beiden höchst unangenehm und auch meine Frau hat Angst davor”, zitiert die ‘Bild’-Zeitung aus dem Buch. “Wir würden uns definitiv nicht darüber freuen, aber natürlich, sagt sie, natürlich wäre er dann immer noch ihr Sohn, und natürlich, sage ich, wäre er dann auch immer noch mein Sohn, den ich lieben würde – aber es wäre Absturz”.

Aber wenigstens hat er seine Frau gefragt. Dann würde ich doch mal zur Abtreibung raten.

Twitterer “Hipster” bringt es auf den Punkt:

Mo Idrissou und die Männer-Körpersprache – schwulenfeindlich?

Mo Idrissou, die Männer-Körpersprache und Homophobie im Fußball

Schwule Fußballer oder homophobe Fußballer – ui. er vlog, die neue Folge

Der Spieler des 1. FC Kaiserlautern Mohamadou Idrissou gab im Interview über sich und den Schiedsrichter schwulenfeindliche Kommentare ab:

“Er hat mir gesagt, meine Körpersprache gefällt ihm nicht. Ich bin nicht schwul! Meine Körpersprache ist eine Männer-Körpersprache. Ich bin nicht schwul und werde auch nicht schwul sein.”

Aber was steckt dahinter? Na das:

Ich freue mich auf Kommentare, eure Fragen und Vorschläge und Wünsche, wenn ihr auf “Daumen hoch” klickt und das Video per “teilen”-Knopf mit Freunden teilt.

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Ich bin verrückt nach Deinem Kabamund

Der Blog ui. ist 10 Jahre alt geworden. Grund genug die Lieblingsbeiträge der Leser aus 10 Jahren ui. noch einmal hervorzukramen. Hier einer von Katrins Lieblinlingsbeigträgen: “Die Welt lächelt mich an. Oder lacht mich aus.” – Wenn ihr selbst Lieblingsbeiträge hier habt, die ihr nochmal sehen wollt, schreibt einen Kommentar oder eine mail@uiuiuiuiuiuiui.de

Kürzlich war ich mal beim Arzt. Die Sprechstunden-Gehilfinnen waren verdammt freundlich, der Arzt auch, die ganze Zeit haben mich alle angelächelt. Es hat mich etwas verwundert, war das nur, weil ich Privatpatient bin? Direkt danach ging ich zum Friseur, auch dieser grinste mich die ganze Zeit an und war richtig jovial. Nur weil er schwul war und ich ein Mann? Das kann doch nicht sein … Nach dem Friseur ging ich dann in die Apotheke, um Salbei-Bonbons zu kaufen und wieder – alle Apothekerinnen lächelten mir zu und der Apotheker nickte mir lächelnd zu. Was war denn los? Ist die Welt plötzlich freundlicher geworden?

Als ich wieder zu Hause war und einen kurzen Blick in den Spiegel warf, wurde mir klar, was geschehen ist. Ich hatte davor einen Kaba getrunken und einen Kaba-Mund, der meine Mundwinkel clownesk künstlich nach oben zog. Die Leute grinsten mich nicht an, die grinsten einfach nur zurück!

Kölner Weihnachtsstimmung

Am Kölner Hauptbahnhof schob ein älterer Mann sein Fahrrad samt Anhänger durch das Gedränge der Fressmeile. “Der Weihnachtsmann und Gott sind schwul!” rief er. In Köln schien das aber niemand zu stören, als setze er nach: “Sind schwule Huren, das!”

Im vollen Zug Richtung Eltern, saß dann ein Kleinkind mit großen Augen am Fenster auf meinem reservierten Platz. Das brachte ich nicht übers Herz, es da weg zu scheuchen. Ich fand eine Alternative am Gang und schlief ein. Als ich wieder aufwachte, schleckte ein Hund mein Bein ab. Schwuler Hund, das.