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Was man gegen Spam tun kann

 

Spam ist nervig und es scheint, als ob alle Lösungsversuche nichts fruchten. Ob man Spam-Filter einbaut, im E-Mail-Programm oder auf dem Server, stets rutschen einige Spam-Mails durch und einige normale Mails werden evtl. gelöscht.

Warum gibt es überhaupt Spam? Welcher Idiot lässt sich tatsächlich von einer Spam-Nachricht verleiten, Geld auszugeben? Ja, tatsächlich, diese Deppen gibt es. Es gibt ja auch Spinner, die auf Butterfahrten hereinfallen und Kamelhaardecken zum Preis einer Eigentumswohnung kaufen, Vollbratzen, die tatsächlich glauben, dass sie, wenn sie einen Brief mit „Gratuliere, Sie haben bereits im Lotto gewonnen!“ bekommen, nur noch spielen müssten, um die Millionen ab zu stauben.

Menschen, die Kettenbriefe weiterleiten, denn man weiß ja nie, „es könnte ja etwas dran sein“. Leute, die im Messenger davor warnen irgendjemand als Kontakt zu addieren, weil irgendjemand gesagt hat, dass man die Nachricht an alle Kontakte schicken solle.

Deswegen sind Computerviren ja auch so verbreitet, weil es trotz aller Aufklärung doch immer noch irgendwo jemand gibt, der die ganze Zeit blind durch die Welt gelaufen ist und nicht viel eigene Hirnleistung mitbringt und dann tatsächlich auf die .exe-Datei klickt, weil es heißt „click here to get a bigger penis„.

Spam gibt es nur, weil diese Werbeart funktioniert. Und trotz immer raffinierter werdender Anti-Spam-Programme wird es immer Spam geben, so lange die Menschheit dumm bleibt. Man kann also nur versuchen, weiter aufzuklären, Freunden, die mal auf Spam reagiert haben, den Kopf zu waschen und immer wieder erklären, erklären, erklären wie das Internet funktioniert.

Und wenn Kopf waschen nicht reicht, dann muss härter durchgegriffen werden. Kopf ab!