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this interview is over!

Schlägerei Sportler gegen Comedian

 

Ja, es ist wieder Zeit für „This Interview is over„. In einer Diskussionsrunde geht es um ein sehr wichtiges Thema … äh … Sport. Ist doch klar, dass dann die Fäuste fliegen:

Hinweis: Das Austrahlungsdatum der Sendung war am 1. April.


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ui künstlert

Von Erotik beim Sport über heiße Höschen bis hin zu Penis-Tattoos im Freibad

 

Gestern Abend habe ich für einen Auftritt Teile einer anderen Nummer und eines Videoblogs zu einer neuen Stand-Up-Comedy-Routine zusammengefügt. Gleich mal im ersten Kölner Wohnzimmertheater ausprobiert, hier ist das Ergebnis.

Es geht über Erotik beim Sport, heiße Höschen und Penis-Tattoos im Freibad. Wie das zusammenpasst? Na ja, mal schauen. Ich bin mit dem Auftritt eigentlich ziemlich zufrieden, da ich die Nummer erst 2 Stunden vor dem Auftritt zusammengestellt habe und trotzdem fast nicht den Faden verloren habe – nur einmal.

Und den Gag darüber, dass viele Leute sich den Namen ihrer Freundin tätowieren lassen und die meisten heutzutage mit dem Namen ihrer Ex-Freundin herumlaufen, habe ich verbaselt. Muss am Timing gelegen haben. Ebenso die Geschichte über den Kollegen, dessen Name der Freundin, Annamaria, zu lang für ein Schwanz-Tattoo war.

[random]

Seht selbst:

An der Stelle, wo ich sage, dass ich den Faden verloren habe, wollte ich eigentlich das hier sagen:

„Ich habe ja gar nichts gegen Dicke, im Gegenteil! Aber muss man das so zeigen? Ich laufe ja auch nicht mit einem Muskelshirt herum!“


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alles andere

Paul Biedermann und ein Brandstifter

 

Auf einmal ist da einer, der Schwimm-Weltrekord einheimst und mit Sekundenabstand den Wunderschwimmer Michael Phelps hinter sich lässt. Bei allem Jubelgeschrei und aller Freude, da darf ich auch mal pauschal Doping-Vorwürfe in den Raum schmeißen, auch wenn das gemein ist.

Mal ehrlich, es sind ja nicht nur Radsport-Profis gedopt, die von durch die Luft fliegenden Formel 1 – Boliden ins Koma geschickt werden, sondern der Spitzensport macht schon lange keinen Spaß mehr. Das einzige, was befriedigt, ist dass da ein vorher unbekannter Typ daher kommt und dem nervigen USA-Patrioten-Wunderkind-Mama-Söhnchen-Arschloch-Überflieger mal die Leviten liesst.

Schon bei Phelps dachte man sich, wie kann der auf einmal so viel schneller als die Konkurrenz schwimmen? Und wieso kommt da jetzt einer daher, der noch ein paar Sekunden schneller ist als Phelps, der allerdings zwischenzeitlich die Freuden des Marihuana für sich entdeckte? Seine eigenene Bestzeit hat Biedermann innerhalb eines Tages plötzlich um 6 Sekunden verbessert – wie ist so etwas möglich und haben diese Athleten auch ein Leben, außer ihrer recht unaufregenden, sie erfüllenden Tätigkeit?

Was soll das ganze überhaupt? Immer einen Supermann lobpreisen und nach oben jubeln, der eigentlich nichts kann, außer bei der Kläranlage ein jahrelanges Praktikum zu absolvieren und eben schwimmen.

Ich finde man sollte den ganzen Sport anders aufziehen, zurück zu „dabei sein ist alles“. Es ist doch eigentlich wurst, wer gewinnt, oder nicht? Man sollte die Goldmedaille nicht dem Schnellsten geben, sondern dem Zweitschnellsten, das gäbe dann lustige Wettkämpfe. Und der erste sollte wegen elitärer Angeberei grundsätzlich leer ausgehen.


Außer natürlich allen, die Michael Phelps ans Bein pinkeln, die sollten schon eine Belohnung kriegen, eine Tafel Schokolade oder so. Aber wenn dann irgendwann das Geschrei groß ist, sagt nicht, niemand hätte Euch gewarnt. All zu oft hat man schon die Hoffnungen in ein Wunder gesetzt und groß war die Enttäuschung, als man feststellte, dass es keine Wunder gab. Marion Jones, Ben Johnson, Katrin Krabbe, Diether Baumann, Jan Ullrich und nahezu jeder andere Radsportprofi, Grit Breuer und und und … die Liste lässt sich eigentlich beliebig fortsetzen. Was macht denn mittlerweile Claudia Pechstein?

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texte

Warum gibt es überhaupt Beach-Volleyball für Männer?

Ich habe gerade Olympia geschaut und mir mal ein paar Gedanken übers Beach-Volleyball gemacht, denn die zwei Spieler eines deutschen Teams wurden gerade interviewt. Die tragen tatsächlich Trikots mit Nummern drauf, der eine „1“, der andere „2“. ist das wirklich nötig? Ich meine, bei zwei Spielern? Wenn man doch weiß, wer man selbst ist, ist doch klar, dass der andere Spieler nur der Teamkollege sein kann. Vor allen Dingen, da die Gegenspieler nicht im eigenen Feld sein dürfen. Außer einem selbst ist da nur der Partner! Wozu braucht der eine Zahl?

Sah jedenfalls dämlich aus, die zwei Typen nebeneinander, vor allem der Spieler, der die „2“ auf dem Trikot hatte.

Aber warum haben die überhaupt Trikots? Die Frauen bekommen vom Verband vorgeschrieben, dass sie in Bikinis spielen müssen und die Männer haben Shirts? Das ist doch irgendwie sexistisch und ungerecht.

Also ich habe gar nichts dagegen, dass die Frauen im Bikini spielen, ich finde das sogar gut, so hab ich wenigstens etwas zu sehen. Ich finde nur der Fairness und Gleichberechtigung halber, sollten dieselben Regeln für die Männer gelten.

Also nicht, dass die Männer jetzt im Bikini auftreten sollten, obwohl das auch was Lustiges hätte, aber damit die Damen auch was zum schauen haben, könnten sie wenigstens die Trikots weg lassen und sich oben ohne präsentieren. Sind doch alle gut gebaut, die Olympioniken.

Außerdem finde ich, dass dies Mädels nur im Bikini – Regel auch auf andere Sportarten ausgeweitet werden sollte. Handball, Feldhockey, Badminton, Tontaubenschießen, Turnen. Wozu der viele Stoff? Wenn die alle im Bikini wären, würde ich viel länger vor der Glotze hängen.

Selbst im Schwimmsport haben die ja mittlerweile viel zu viel an. Diese schneller machenden Presswurst-Anzüge – kann man die nicht verbieten?

Oder überhaupt, warum nicht zurück zu den alten Griechen und nur noch nackt? Ich würde einschalten. Und ehrlich gesagt, ist das ja nur die Idee des Beach-Volleyballs konsequent zu Ende gedacht.