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Die Ingenieure und die Betriebswirte

Eine Gruppe von Ingenieuren und eine Gruppe von Betriebswirten sind mit dem Zug zu unterwegs zu einer Tagung. Jeder der Betriebswirt hat eine Fahrkarte, aber die Gruppe der Ingenieure hat nur eine Einzige. Plötzlich ruft einer der Ingenieure „Der Schaffner kommt!“ und alle der Ingenieure rennen zur Toilette und zwängen sich hinein. Der Schaffner kontrolliert zunächst die Betriebswirte, sieht dann dass die Toilette besetzt ist, klopft an die Tür und ruft „Die Fahrkarten, bitte!“, woraufhin die Ingenieure eine Karte unter der Tür hindurch schieben. Zufrieden zieht der Schaffner davon.

auf der Rückfahrt wollen die Betriebswirte den gleichen Trick versuchen und kaufen nur eine einzige Karte. Die Ingenieure allerdings haben gar keine Karte gekauft, was die Betriebswirte etwas verwundert. Da ruft auch schon ein Ingenier „Der Schaffner kommt!“ und die Betriebswirte stürzen zu Toilette. Etwas gemütlicher schlender die Ingenieure zum zweiten WC. Bevor der letzte sich in die Toilette zwängt, klopt er am Klo der Betriebswirte und sagt: „Die Fahrkarten bitte!“.

Und die Moral von der Geschichte? Betriebswirte wenden die Methoden der Ingenieure an, ohne sie wirklich zu verstehen.

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die ui.-Show

Wer geht aufs Klo?

 

und wer hört wem zu?

3 min. ui.-Show! Da gerade Sommerpause ist gibt es jeden Mittwoch ein paar Minuten aus einer vorherigen Show, damit man zumindest auf Video die Freude hat. Ab September geht die ui.-Show in Mannheim und Köln weiter!

Hier erzähle ich meine Erlebnisse mit Gästen im Theater, die mitten in der Show auf Toilette gehen. Aber hört Keirut auch zu? So heißt er doch, oder?

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Handy klingelt im Theater und andere Ärgernisse

 

Handy klingelt im Theater

Im heutigen 76. Videoblogbeitrag geht es darum, was alles bei Auftritten passieren kann: Zuschauer gehen an ihr Handy, oder auf Toilette oder gar nach Hause.

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Was während meiner Auftritte alles passiert

 

Das Vorurteil vom traurigen Clown stimmt. Seltsamerweise ist es tatsächlich oft so, dass man die besten Auftritte hat, wenn es einem privat schlecht geht. Warum das so ist, weiß ich nicht – weil man es jetzt der Welt zeigen will? Keine Ahnung, was dahinter steckt, ich möchte es eigentlich auch gar nicht wissen und man hat – wenn es einem gut geht – ja auch noch oft genug gute Auftritte von daher hätte ich lieber, dass es mir gut geht, nur sind halt letzte Woche kurz bevor ich zu 3 Auftritten in Wien flog, 2 Sachen passiert, die mich ziemlich gebrochen haben.

Die Auftritte in Wien im Schmähstadl waren allerdings fantastisch und jeden Tag passierte etwas Unerwartetes:

Tag 1:

Mitten in meinem ersten Song klingelt das Handy einer Frau, die mit zwei Männern am Tisch sitzt. Ein gefundenes Fressen. Natürlich breche ich ab und gehe auf die Frau zu. Und was macht sie? Sie macht es nicht schnell aus oder rennt damit nach draussen (was ja auch schon unverschämt wäre), nein, sie geht ran! Mitten im Theatersaal! Ich sag ihr: „Geben sie mir das her!“, ich hätte es bis zum Ende meines Auftrittes aufbewahrt, aber sie hält es sich fest ans Ohr und macht mit der anderen Hand eine Geste, die sagt, dass ich weggehen soll. „Es ist wichtig!“ weist sie mich an.

Ich stehe mitten im Publikum und sage: „Ach so, es ist wichtig, na dann! Liebes Publikum, wir müssen aufhören mit der Show und warten, die Dame führt gerade ein wichtiges Gespräch!“

Das Gespräch war allerdings – zum Glück – nur kurz und zu ihrer Entschuldigung sagte sie dann tatsächlich: „Ich bin für meine Kunden 24h erreichbar“. Na wenn das so ist, dann soll sie nicht ins Theater gehen, die Tante. Aber stattdessen sagte ich: „Ach so. In Deutschland nennte man solche Nummer 0900“ und stellte dann noch fest, dass das ein kurzes Telefonat war, da hat sie ja nicht so viel dran verdienen können. Später fragte ich sie noch, ob ich die Nummer auch haben könne. Einer ihrer Begleiter lachte sich dabei halbtot und meinte, dass er den gleichen Job wie sie habe. Den anderen – ernsthafteren – Mann fragte ich dann, in welcher Beziehung er zu den Beiden stehe – Kunde?

Im zweiten Set, fragte ich dann für das improvisierte Liebesduett nach einem Ort für ein romantisches Rendezvous, da rief einer „FKK-Strand“. Aha – „Haben Sie schon mal ein romantisches Rendezvous an einem FKK-Strand gehabt?“ fragte ich ihn und er antwortete: „kurz.“

Ja, „kurz“. Ich meinte nur, dass das eine sehr gute Antwort sei, allerdings auf eine andere Frage. Aber mir würde di Antwort sehr gefallen, ihn allerdings wahrscheinlich weniger.

Tag 2:

Mitten in meinem ersten Song steht eine Frau vorne am Rand der Bühne auf und wankt langsam am Bühnenrand vorbei, um dann weiter zum Ausgang zu schlendern. Ich hielt ein, sobald sie aufgestanden war und schaute ihr zu – allein das war schon lustig. Als sie bei der Tür angekommen ist (ich vermutete sie wollte auf Toilette), griff ich mein Funkmikro und ging ihr hinterher. „Wo wollen Sie denn hin?“ frage ich, da ist sie schon draussen und macht die Tür von außen zu. Ich will ihr hinterher laufen, aber – und das hatte ich wirklich nicht erwartet – sie stemmte sich von der anderen Seite gegen die Tür mit aller Kraft, so dass ich sie nicht aufbekam. Ich versuchte es noch ein- zwei- mal aber da war nichts zu machen. Also ging ich wieder auf die Bühne und sagte: „na dann warten wir halt“. Aber sie kam nicht wieder…

Tag 3:

Ich kann es kaum glauben, wieder steht jemand auf – diesmal direkt nach meinem Lied und geht raus. Die Kollegen im Backstage-Bereich sind sich schon am totlachen, als ich sage „Nee, das gibt es doch nicht. Schon wieder?“ und ich greife meine Handfunke und gehe den langen schwarzen Haaren hinterher. Diesmal schaffe ich es durch die Tür und ich gehe – mit dem Mikrofon – schnurstracks in die Damentoilette rein. Da ist aber niemand. Also gehe ich wieder raus und gehe in den Barbereich. Aber auch dort – Fehlanzeige. Also gehe ich zurück in den Saal und sage: „Also entweder ist die jetzt auf die Männertoilette gegangen oder nach Hause!“ – das Publikum lacht und sagt: „Das war ein Mann, keine Frau!“ – Na ja, woher sollte ich das wissen, ich hatte ihn nur von hinten gesehen und die Haare gingen zum Popo. Also laufe ich nochmals schnurstracks in die Männertoilette und sehe ihn am Pissoir, wie er zweihändig strullt, frage „was ist denn los?“ und halte ihm das Mikrofon vor den Mund. Er sagt ganz locker: „Entschuldigung, ich musste dringend schiffen.“ Ich sage ihm noch „Du hast schöne lange Haare!“ und lasse ihn alleine.

Das waren echt schöne Auftritte.

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Anrufbeantworter aus Verzweiflung

 

Der Text:
Anrufbeantworter aus Verzweiflung

Morgen. Wenn ich Kaiser von Deutschland wäre, dann würde ich verbieten, anzurufen und nichts auf dem Anrufbeantworter zu lassen. Ich glaube, ihr kennt das Problem auch. Mein Telefon ist so eingestellt, es klingelt vier mal und wenn dann niemand ran geht, um die Leute nicht lange warten zu lassen, geht der Anrufbeantworter an und dann kann man eine Nachricht hinterlassen.

Meist ist es aber so: Ich liege im Bett, ich bin auf Toilette oder ich bin unter der Dusche und das Telefon fängt an zu klingeln und dann schaff ich es natürlich gerade mal so nicht nach vier Klingeln an den Apparat zu gehen, aber bin zu Hause. Der Anrufbeantworter geht an und die Person am anderen Ende legt auf, weil sie nicht auf Anrufbeantworter sprechen will.

Ich würde das untersagen. Es ist auch so, ich denke dann, vielleicht geht mir ein Auftrag durch die Lappen, oder ein neuer Job oder was weiß ich, ich werde gebraucht irgendwo, oder jemand will irgendwas von mir oder meine Leben ändert sich zum Besseren, wenn ich diese Person am Telefon hätte, aber – leider verpasst. Und deswegen denke ich, also ich habe ja dieses Uralt-Telefon, das ist ja noch von als es diese privaten Dinger noch gar nicht gab, als man die Telefon nur von der Telekom bekommen hat und da wird auch nicht gezeigt, wer angerufen hat, also es kann ja die Nummer angezeigt werden. Deswegen kann ich auch keinen erbitterten bösen Anruf zurück machen, allerdings, wenn ich so ein TELEFON hätte, dass die Nummer erkennen könnte – es gibt ja auch diese Rufnummernunterdrückung und wichtige Leute tun natürlich die Rufnummern unterdrücken, deswegen denke ich mir, müssen wir mal jetzt einen neuen Anrufbeantworterspruch auf mein Telefon drauf sprechen, damit das nicht passiert. Okay? Machen wir mal…

„Bitte, bitte, nicht auflegen, nein, nein! Ich könnte ja zu Hause sein, bitte, bitte! Auf den Anrufbeantworter sprechen, sonst entgeht mir dieser wichtige Anruf für alle Zeiten.“

Ich glaube, das war nicht gut.

„Meine Damen und Herrren, nicht auflegen. Ich bin zu Hause.“

„Ach so, ja, hier ist Manuel Wolff“

Jetzt machen wir nochmal.

„… deswegen bitte ich um Rücksicht und auf jeden Fall eine Nachricht auf den Anrufbeantworter zu hinterlassen, denn es könnte ja wichtig sein. Oder wenn es nicht wichtig ist und ich das Klingeln mitkriege, dann denke ich vielleicht es wäre wichtig und werde mich den ganzen Tag schlecht fühlen, dass ich den Anruf nicht mitbekommen habe. Natürlich könnte es auch sein, dass ich wirklich nicht zu Hause bin, aber auch dann schadet es nicht eine Nachricht zu hinterlassen, damit ich dann zurückrufen kann…“

„Manuel Wolff, ich bin gerade unter der Dusche, liege noch im Bett oder bin tatsächlich nicht zu Hause. Deswegen bitte ich eine Nachricht zu hinterlassen und wer keine Nachricht hinterlässt ist doof. Ansonsten bin ich unter meiner Mobiltelefonnummer 0…“

… manchmal dauert es nur ein wenig.