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Dresdner will Weihnachten verbieten!

 

dresdner will weihnachten verbieten

Ich war auf der Comedy Lounge Tour mit Halt in Dresden, da war es an der Zeit mal endlich meinen Youtube Kollegen „Forbidden Nickname“ zu besuchen und mit ihm ein kleines Video auf dem Dresdner Weihnachtsmarkt zu drehen. Seine Idee war es, Unterschriften zu sammeln, um Weihnachten zu verbieten. Eine scheinbar unmögliche Aufgabe. Schaut wie es gelaufen ist, was meint ihr, wer hat mehr Unterschriften zusammenbekommen?

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Hier geht es zum Youtubekanal von „Forbidden Nickname“ und hier zu meinem, „ui.“ … hinterlasst ihm auch mal einen Kommentar!


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Lotterie-Jackpot auf neuem Höchststand: 1000 Euro!

 

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Dieses nette Bild hat Sqürl in Berlin auf dem Weihnachtsmarkt am Alexanderplatz geschossen.

Kurz vor letztem Mittwoch, als beim Lotto 45 Millionen auf dem Spiel standen, hatte natürlich keiner Lust, bei der Verlosung dieses gelangweilten fröstelnden Mannes mitzumachen.

Die Losbude wurde übrigens um den behäbigen Kerl herum gebaut, ein Tür war jedenfalls nicht zu finden. Viel Bewegungsraum hat er ja auch nicht, erinnert mich irgendwie an die Weltmeisterschaftsversuche im Pfahlsitzen.

Oder handelt es sich um den Weihnachtsmann, der die Tage zählt, bis endlich wieder sein Einsatz kommt?


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Idioten auf dem Weihnachtsmarkt

 

Idioten auf Weihnachtsmärkten

Montag morgens ist es eigentlich Zeit für den ui.-Videoblog. Na ja, manchmal dauert es eben etwas länger. Es geht diesmal um Idioten auf den Weihnachtsmärkten – aber der eigentliche Idiot bin ich. Wer mir sagen kann, warum und wieso das Audio nicht ganz synchron mit dem Video ist, bekommt von mir gebrannte Mandeln geschickt.

Und vergesst nicht, morgen 20:00 Uhr ist wieder ui.-Radioshow!


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Es gibt keine Wirtschaftskrise!

 

Fürchtet Euch nicht. Überall ist es zu lesen und jeder jammert. Düstere Aussichten, alles Geld weg und bla bla bla. Das ist Quatsch. Ich war Samstag in Köln in der Innenstadt. Was wollen denn die ganzen Leute da, wenn es kein Geld zum Ausgeben gibt?

Es war ein größeres Gedränge als bei der Katastrophe im Heysel-Stadion! Dicht gedrängt drückte sich das gesamte Einzugsgebiet Kölns durch die Fußgängerzone, die links und rechts mit Schrottgeschäften bestückt ist und stürmten H&M und Mediamarkt um massig Geld auszugeben, egal für was.

Und dann hatte diese besoffene Vorstadt-Meute auch noch genügend Scheinchen für Glühwein-Komasaufen auf den Weihnachtsmärkten übrig. Und jeder beklagt sich ja immer und sagt wie schrecklich die jugendlichen Koma-Säufer sind. Es gibt etwas, das ist noch viel schrecklicher: Erwachsene Koma-Säufer. Am allerschlimmsten, die kichernden Hausfrauen-Grüppchen, die sich an Wochenenden treffen, um die Weihnachtsmärkte im Umland zu besichtigen.

Ich habe mich nicht nur geärgert, weil diese verheirateten Nutten sich ständig in die Schlange vor der Wurstbude gedrängt haben, die sowieso schon von Köln bis nach Düsseldorf reichte, so dass es mir nicht möglich war, noch etwas essbares zu bekommen, bevor mein Zug abfuhr, nein, auch die absolut oberdummen roten Weihnachtsmützen, die mittlerweile jeder individuelle Volltrottel trägt, so dass man sich ohne schon ausgeschlossen fühlt, wie ein Heterosexueller auf einer Musical-Schule oder ein Ausländer in Ostdeutschland.

Ich habe sogar einige dieser Tratschtanten gesehen mit roten Christbaumkugeln als Ohrringen! Da hört es doch auf. Da ist doch Hopfen und Malz verloren. Und sie schämen sich noch nicht einmal, so dass ich mir die Mühe machen muss und mich fremd schäme. Ich übernehme also deren Arbeit. Wie unverschämt ist das denn?

Und dann kichern sie, dass sie nach dem Glühwein-Trinken, ja am Sonntag morgen ein Sektfrühstückchen nehmen könnten, aber vorher am Abend ja noch irgendwo ein Bierchen zischen sollten, am Nachmittag könne man ja beim Plätzchen backen ein Schnäpschen verzehren, hihihihiiii hihihi.

Meine Fresse. Wo bin ich stehen geblieben? Ach ja, die Wirtschaftskrise. So lange Menschen mehrere Euro für eine etwa 10cm große gummiartige Puppe, ausgeben, die man an eine Wand werfen kann, wo sie dann kleben bleibt und sich langsam herunter hangelt, so lange gibt es keine Wirtschaftskrise. So lange die besoffenen Weihnachtsmarktbesucher keine Probleme haben für eine Brezel € 2,50 auszugeben, statt wie noch vor ein paar Jahren 50 Pfennige, geht es uns so derbe gut, dass jegliches Jammern über die Wirtschaft verboten werden sollte.

Stattdessen sollte mehr über den schlechten Geschmack, die schlechte Bildung und den fürchterlichen Musikgeschmack gemeckert werden. Alles, was in den Charts ist, sollte eingesperrt werden und wer sich die Michael Hirte oder Bauer Heinrich oder Schäfer Vollidiot CD kauft sollte öffentlich ausgepeitscht werden.


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Die Illuminaten fahren Bahn auf dem Weihnachtsmarkt

Und wieder hatte ich den Plan zum Chlodwigplatz zu gehen und mit der U-Bahn zum Hauptbahnhof zu fahren. Nach dem letzten Dilemma des Wartens auf die 16 entschloss ich mich diesmal, einfach mit der gerade ankommenden 15 zum Barbarossaplatz zu fahren und dann dort eben umzusteigen. Einen Versuch war es wert.

Doch schon nach einer Station war Schluss. Ach was, vorher schon! An der Ampel der Kreuzung vor der Station Ulrepforte blieb der Wagen stehen. Völlig normal, vielleicht steht die Ampel ja auf rot. Doch nach 5 Minuten wurde mir dann etwas langweilig. Erst nach 10 Minuten bequemte sich der Fahrer, eine Durchsage zu machen:

„Sehr geehrte Fahrgäste, hier geht es jetzt nicht weiter. Da am Barbarossaplatz der RTH erwartet wird gibt es einen Rückstau der Bahnen. Ich werde jetzt auch die Türen öffnen und sie können aussteigen, allerdings auf eigene Gefahr!“

Natürlich sagte er nicht, wann es weitergehen würde. Natürlich wurde einem das auch nicht bereits am Chlodwigplatz gesagt, wo es schon feststand, dass die Züge von Ulrepforte bis Barbarossaplatz (immerhin 3 Stationen) feststecken. Natürlich hatte ich mir ausnahmsweise eine dieser saumäßig teuren Fahrkarten gekauft, nur so aus Nettigkeit dem KVB gegenüber, ab und an kann man das ja mal machen, anstatt gerechtfertigt schwarz zu fahren.

Ausgerechnet dann klappte nix. Aber ich hatte ja einen Zug am Hauptbahnhof zu erreichen. Also stieg ich aus. Was nun? Am Ulrepforte Gleis sah ich direkt vor der 15 die 16 stehen, ha, welch Ironie. Sollte ich also zum Barbarossaplatz laufen und von da aus sehen was geht? Oder die Straße Richtung Neumarkt laufen, weil da doch der Bus entlang fährt. Und von Neumarkt bis Hauptbahnhof ist ja nicht so weit.

Ein paar Meter weiter sah ich schon das Mediamarkt-Werbeplakat, ein untrügliches Zeichen dafür, dass da auch eine Bushaltestelle sein müsse. Kleine Bemerkung am Rande, ich glaube es gibt mehr Mediamarkt Werbung, als alle andere Werbung zusammen. Ach so, dann ist Geiz doch nicht geil? Ich lief also dahin, aber es entpuppte sich tatsächlich nur als Werbewand, keine Bushaltestelle in der Nähe. Ich lief also weiter, ich wollte den Zug ja irgendwie bekommen. Wenn ich lief sage, meine ich nicht Gehen, sondern tatsächlich Laufen.

Ich will kurz vorweg nehmen, ich habe den Zug erreicht. Der ICE auf der Hypergeschwindigkeitstrecke zwischen Köln und Frankfurt. Da wirken unglaubliche Fliehkräfte, die mich am Tippen hindern wollen und es wackelt alles wie verrückt. Warum? Ich dachte, Züge fahren auf Gleisen?

Wie dem auch sei, kam ich dank meiner Wanderung auf die Severinsstraße. Da ist auch eine U-Bahn zum Neumarkt. Wie die Sardinen waren die Leute darin eingequetscht, so dass ich dachte, dass vielleicht das ganze Netz zusammengebrochen ist und mich entschied, lieber weiter Richtung Hauptbahnhof zu laufen.

Schließlich gibt es ja den 133, der fährt zum Heumarkt, den könne ich ja nutzen, um ein paar Meter zu sparen. Da ist ja auch schon einer! Hundert … zweiunddreißig? Nanu, fährt der auch zum Neumarkt? Ich frage die Fahrgäste und springe noch schnell auf, als sie bejahen.

Zwei Stationen später, am Heumarkt, setze ich meine Wanderung Richtung Dom und Hauptbahnhof fort. Doch da sind ja die verdammten Weihnachtsmärkte dazwischen, die man ja eigentlich liebt, aber nicht, wenn man mit Rucksack und Koffer durch die besoffenen  Glühwein-trinkenden Vorstädter mit lustiger Nikolausmütze als Ausdruck gemeinsamer Individualität hindurch muss.

Na irgendwie hab ich es dann doch an den Hauptbahnhof geschafft. Hab dann noch kurz einen 132er Bus entdeckt und festgestellt, dass der vom Heumarkt weitergefahren wäre, direkt zum Hauptbahnhof. Warum hat mir das keiner gesagt? Na gut, ich hab ja auch keinen gefragt.

Am Hauptbahnhof selbst sehe ich die Anzeigetafel der U-Bahn. Ganz viele Züge der Linie 16 sind in der Zwischenzeit angekommen. Was auch immer der RTH ist und was er wollte, er war anscheinend viel schneller, als der U-Bahnfahrer vermittelte. Ich hätte also sitzen bleiben sollen.

Im Zug die Zugchefin spricht ihre Ansage wieder so nett auf englisch „wällkom änd senk ju foa träwweling wisse deutsche bahn … bla bla bla … weia Mannheim and Karlsruh. Mei Näijm is Mandy Sandig.“

Mandy Sandig? Böse Eltern das. Böse, böse.

Das schreiende Kind der Illuminati ist übrigens auch wieder im Waggon. Diesmal schreit es aber nicht nur, sondern rennt dabei durch die Gänge. Ist es in diesem Fall erlaubt, ein Bein zu stellen? Es weint und schreit „Mein Pferd, mein Pferd!“ Ja, mein Königreich für ein Pferd.