Onomatopoetische Musikstile

„Ska“ heißt „Ska“, weil es so klingt: ska – ska – ska -ska. Nun gut, es ist natürlich nicht sicher, ob das tatsächlich stimmt, dass so der Stil zu seinem Begriff gekommen ist, bei „Schranz“, konträr zu weitläufiger Meinung, ist es auch nicht so, dass der Name daher kommt, weil es eben schranzschranzschranschranz klingt. Von „Gabber“ ganz abgesehen. „Bebop“ hingegen, kommt daher, wie die Musiker untereinander sich die Phrasen beibrachten, indem sie sie im Scatgesang vorsangen: „badubi dwidiabndabndua bidi bidiapm bebop“.

So. Wer kennt noch weitere onomatopoetische Musikstile? (Jetzt fragt mich nicht, was Onomatopoesie ist, schaut es doch nach)

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Über ui.

Manuel Wolff ist der Autor von "ui. der blog.", Außerdem "ui. der vlog." auf Youtube und diverse andere Projekte. Hauptberuflich Stand Up Comedian und Musikkabarettist und Improgott. G+

10 Gedanken zu „Onomatopoetische Musikstile

  1. Hmmm, Cha-Cha-Cha vielleicht? Auch wenn es weniger musikalische Gattung als Tanz ist. Ansonsten fällt mir dann doch nur der Klassiker unter den Instrumentalistenwitzen ein: dass eine Bratsche so heißt, wie sie klingt (vorzugsweise wenn man rauftritt).

  2. Bleeps and Clongs.
    Drm’n’Bias.
    Kommt Ska nicht von Skank? Weil’s so klingt, wenn man die Saiten gedämft kurz drüberschlägt? Skänk-Skänk-Skänk.
    Im Deutschen gibt es das ja auch: Schraddelgitarre. Wobei sich „Schraddel“ nie als Ausdruck für Independent Rock durchgesetzt hat 🙂

  3. @Viktor: Ich verstehe den Zusammenhang zu meiner Frage überhaupt nicht…

    @henXt: Krass – was es nicht alles gibt? Hast Du dafür ein Ton- oder Videobeispiel?

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