Von Rückungen und Akkorden: Eurovision Analyse übermüdet
Auf dem Blog von Stefan Niggemeier wurde fast richtig die musikalische Rückung erörtert, die für den Grand Prix so wichtig ist. Das brachte mich auf die Idee in einem kurzen Videoblog zu erörtern, wie die Rückung funktioniert und was musikalisch noch für einen Sieg wichtig ist, nämlich ein und dieselbe Akkordstruktur und ob das Lied der “No Angels” sich daran hält.
Etwas übermüdet kommt diese Aufnahme daher, aber wurscht, die Zeit drängt. Verzeiht die schrägen Töne:
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Mai 20th, 2008 at 6:13
Puh soviel Inhalt und dann auch noch lehrreich! Ich bin erschreckt! Aber danke für die Aufklärung
ich bin begeistert von deinem dadaaaadaaasingsang… achja und von deinem nanaaanaaaasingsang!!! btw rechne ich den no. angels nicht so schlecht chancen ein, schließlich isst ja das auge mit und so schlecht schauen sie ja nun auch nicht aus! immer noch besser als diese komische lou oder wie die hieß…
Mai 20th, 2008 at 14:50
Na, Du mußt ja nette Nachbarn haben, wenn Du nächtelang Keyboard spielen kannst, oder hat sich auch schonmal jemand beschwerd?
Ich habe den Begriff “Rückung” während meines ganzen Musik LKs noch nie gehört, würde Deine Beschreibung jetzt aber mal mit einer Modulation gleichsetzen. Ist das wohl das Gleiche? Deine Textschwäche bei “Ein bisschen Frieden” ist aber schon bedenklich. Da werde ich Dir wohl mal Nachhilfe geben müssen…;-)
Mai 20th, 2008 at 15:02
Hm nein, das ist nicht das Gleiche. Da war wohl der Musik LK bedenklich
Mai 20th, 2008 at 15:08
Auf youtube schrieb jemand hierzu einen interessanten Kommentar, den ich hier wiedergeben möchte:
“die rückung kam aber ned vor bei: Maria 2008, Lordi 2006, Helena P. 2005, 2004, 2003, 2002, 2001, 1998, ich könnte ewig so weiter machen…”
Hmm … mit “Maria 2008″ meinst Du bestimmt “Marija” und 2007. Und klar ist da ne Rückung drin, sogar ein Ganzton, obwohl ich Niggemeier verklickern wollte, dass so etwas viel seltener ist, als ein Halbton. Ist nur gut versteckt, aber vergleiche mal die Tonhöhe der Refrains.
Lordi war musikalisch so großartig, dass die keine Rückung brauchten.
Mit “Helena P.” meinst Du wahrscheinlich Elena Paparizou. Bei der hat mich das allerdings auch gewundert.
2001 ist auch ne Rückung drin. Zweimal sogar.
2000, 1999 auch. 1998 bei dem schrecklichen “Diva” war keine. Wir stellen also fest, nicht immer, aber sehr oft.
Mai 20th, 2008 at 16:13
Was Kaba und Krömer in Kombination so alles bewirken können…
Mai 20th, 2008 at 18:38
Ich bin begeistert! Hier lacht man nicht nur, hier lernt man auch noch was!
Mai 20th, 2008 at 23:43
ist das bei shady lady auch ne rückung so kurz vor dem final refrain, nachdem ani vom spiegel gehoben wurde?
Mai 20th, 2008 at 23:51
Nein.
Aber das Lied hat gute Chancen. Einzig der frühe Startplatz könnte der einen Strich durch die Rechnung machen. Und dass es nach zwei Minuten langweilig wird. Aber jeder Teilnehmer will ja unbedingt die 3 Minuten ausnutzen. Daher ist jedes Lied exakt 3 Minuten lang.
Januar 4th, 2009 at 15:20
[...] uiuiuiuiuiuiui.de Manuel Wolff erklärt anhand Grand-Prix-Liedern die musikalische Rückung [...]
März 13th, 2010 at 15:18
Das sind ja ganz neue Erkenntnisse *Ironie off*
März 13th, 2010 at 15:23
Schau mal aufs Datum. *reality check off*