Monat: Februar 2012 (Page 4 of 5)

Stinkend in Augsburg

Lange musstet ihr warten – so wie ich auf meine Reisetasche – hier ist endlich Teil 3 der Reisetaschen-Saga. Hier gibt’s Teil 1 und hier Teil 2

Hatte ich ganz vergessen zu erwähnen, nicht nur mein Klamotten waren in der Reisetasche in Augsburg, sondern auch Deo, Parfüm und was sonst noch so im Kulturbeutel ist. Und noch etwas: Meine Gummipuppe. Ja, richtig, eine Gummipuppe, ein Requisit, dass ich manchmal für die Zugabe brauche. Ehrlich, ich schwör. Außer in Landau, da natürlich nicht, wie bereits zu vermuten ist.

Nach dem Auftritt in Landau fuhr ich zu meinen Eltern in Neustadt an der Weinstraße und versuchte erst mal auf bahn.de mein Ticket zu stornieren, damit ich am nächsten Tag über Karlsruhe statt Mannheim nach Augsburg fahren könne, um evtl. die Tasche abzuholen. Da hatte ich noch Hoffnung. Stornieren ging allerdings nicht mehr, aber ich könne um eine Rückerstattung bitten. Ich hoffe jetzt mal dass das geht und von Kosten stand da auch nichts, aber um es schon mal vorwegzunehmen,g genau das Ticket, dass ich gecancelt hatte, musste ich direkt wieder kaufen, denn meine Tasche wurde noch nicht gefunden.

Sehr komisch, wenn ich 1 Minute nachdem ich ohne die Tasche ausgestiegen bin, bereits eine genaue Beschreibung der Tasche und exakt den Ort, wo ich sie liegen gelassen hatte, genannt hatte. Aber was kann ich tun? Nach einer unruhigen Nacht, deckte ich mich am morgen mit frischer Unterwäsche meines Vaters und einem Rollkragenunterpulli des verstorbenen Mannes meiner Oma ein und rief bei der Telefonnummer der Fundstelle, die mir in Karlsruhe gegeben wurde an.

Ja, nein, sie hätten nichts, denn wenn das Reinigungspersonal durchgeht und was findet, dann geben die das bei der Fundstelle ab und die habe erst Montags um 9 Uhr auf. Ich sagte: „Moment, ich rufe doch gerade bei der Fundstelle an oder wie oder was?“ – Nein, ich sei in der Sicherheitszentrale gelandet. Nun gut, aber wenn man doch genau weiß, dass da ein Zug ist mit Gepäckstück, dass ich in Karlsruhe abholen würde, kann man dann nicht den Putzfrauen sagen, dass sie es vielleicht nicht bis Montag wegschliessen sollen? Weil ich hab doch sofort Bescheid gesagt? Nein, geht natürlich nicht. Wir sind hier ja in Deutschland. Wie gesagt, ich werde nie mehr mit zwei Gepäckteilen reisen, denn ich bin ein Idiot.

Also neues Bahnticket buchen, bei meinem Glück weiß ich schon, dass ich die Strecke jetzt irgendwie wahrscheinlich zwei Mal bezahlen werde und stattdessen das Bahnticket von Augsburg nach Köln am darauffolgenden Tag canceln. weil, vielleicht muss ich ja über Karlsruhe fahren.

Also setzte ich mich dann in den Zug von Neustadt über Mannheim nach Augsburg und ein paar Minute später klingelte mein Telefon. Meine Mutter. Ich habe mein Handyladegerät liegen lassen (und da ich ja ein Scheißhandy habe, hält das Akku ungefähr einen halben Tag ohne zu laden).). Mist. Mist. Mist Mist Mist. Was tun? Zurückfahren? Nee, reicht zeitlich nicht, muss zum Auftritt. Ladenkabel schicken? Nein. Dann kommt das irgendwann in Köln an und verpasst mich irgendwie, außerdem ist die Post ja auch nicht zuverlässiger als die Bahn, wer weiß also wann. Also: Ich würde am nächsten Tag nicht nur mein Glück in Karlsruhe nochmals versuchen, sondern dann weiterfahren, nochmals nach Neustadt, da mein Kabel in Empfang nehmen und dann weiter zurück nach Köln. Wenn alles nach Plan läuft, mal schauen.

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Whitney Houston tot! Neue Details zur Todesursache

Whitney Houston gestorben

Breaking News: Whitney Houston, 48, gestorben!

Whitney Houston ist tot. Eine Investition der Todesursache ist ingange. Samstag Nachmittag, 15:55 Ortszeit verstarb die Sängerin, wie die Publizistin Kristen Foster der Presse mitteilte.

NEUE DETAILS: Whitney Houston wurde bewusstlos in der Badewanne in ihrem Hotelzimmer im Beverly Hilton von ihrem Bodyguard gefunden – teilte die Courtney Barnes mit, Publizistin von Hip-Hop Künstler Ray J, der die Sängerin datete. Sofort wurde der Notruf getätigt und die Notärzte kamen wenige Minuten später an, nachdem Feuerwehrleute schon – wegen eines anderen Notrufes – da waren. Wiederbelebungsmaßnahmen wurden eingeleitet, aber ohne Erfolg und sie wurde um 15:55 Uhr Ortszeit für tot erklärt.

Noch ca. 30 Minuten vor dem Notruf telefonierte sie mit ihrer Mutter, Cissy Houston, die berichtet, dass da alles normal war und es keinerlei ungewähnlich Anzeichen von irgendetwas gab.

[random]

Noch ist ungewiss, ob die jahrelangen Drogenplobleme in einem Zusammenhang mit dem Tod stehen. ine Investigation wurde aufgenommen, m Hotelzimmer wurden bislang keine illegalen Drogen gefunden, allerdings verschreibungspflichtge Medikamente. Es ist möglich, dass Whitney Houston in der Badewanne ertrank. Eine Überdosis oder eine andere Ursache könnten allerdings auch der Grund sein – näheres weiß man erst nch einer Autopsie.

Die Leiche wurde von Freunden und Familien identifiziert.

Houston gewann 2 Emmys, 6 Grammys, 30 Billboard Music Awards und 22 American Music Awards in ihrer viele Rekorde-brechenden Karriere. Ihr Album „Whitney“ war das erste Album einer Frau, dass direkt auf Platz 1 der Charts einstieg.

Whitney Houston hinterlässt ein Kind, Bobbi Kristina. Vater ist ihr Ex-Mann Bobby Brown, mit dem sie 1992 bis 2007 verheiratet war.

Whitney Houston R.I.P.

Whitney Houston tot rip

Ich hab noch ein Handyladegerät in Neustadt an der Weinstraße

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Die Ausgangssituation: Am Karlsruher Bahnhof macht sich meine Reisetasche gerade mit dem Zug in Richtung Abstellgleis von dannen, allerdings ohne mich. Am Infopunkt kam ich nach einem Wahnsinnssprint an, bei dem übrigens aus meiner Jacke meine geliebte Mütze und ein Handschuh auf nimmerwiedersehen fielen. Und ich hatte noch 2 Tage herumreisen vor mir – bei arktischen Temperaturen.

Jedenfalls sagte man mir am Infopunkt, nachdem man mich fragte, in welchem Zug ich war, a) dass die Zugchefin bereits durchgegangen sei und nichts gefunden habe, b) dass der Zug bereits auf dem Abstellgleis stehe und c) bereits „abgegeben“ und abgeschlossen sei und der Zugfahrer auch nicht mehr drinne. Was verwunderlich ist, denn ich konnte mir nicht vorstellen, dass das schneller geht, als mein Sprint.

Der Zug würde erst morgen wieder im Betrieb sein und dann durch Karlsruhe fahren, wenn dann was gefunden werden würde, würde es im Büro an Gleis 3 abgegeben, ich könne da morgen ab 9 Uhr anrufen.

Okay, also weiter nach Landau, ohne Auftrittsklamotten, vielleicht noch zu erwähnen, dass ich bei der ganzen Rennerei mir auch noch ein Loch in die Hose riss und nun ziemlich fror. Und scheisse aussah. Sollte ich den Landauern etwas Eintrittsgeld zurückgeben, weil sie laut Plakat einen Mann in einem Anzug erwarteten?

Dn Anschlusszug nach Landau habe ich natürlich auch verpasst durch die ganze Geschichte, musste einen langsameren Regionalzug nehmen und kam eine Stunde später als geplant in Landau an, zack zack, hopp hopp, Soundcheck, Saal räumen um die Leute rein zu lassen.

Von der Veranstalterin wurde ich mit den Worten empfangen: „Der Vorverkauf sah leider überhaupt nicht gut aus, deswegen haben wir den Saal etwas spärlicher bestuhlt.“ Ich meinte, dass ich in Gießen 15 hatte und so lange das nicht unterboten wäre, würde sich meine Laune auch nicht verschlechtern. Wohlgemerkt, meine Laune war natürlich wegen der Koffersache schon ziemlich unten.

Es gäbe in Landau eine „Konkurrenzveranstaltung“ am selben Tag, das hätten sie vorher nicht gewusst, aber 15 kämen auf jeden Fall, eine Frau feiere nämlich Geburtstag, da seien es schon 18. Na gut, was denn die „Konkurrenzveranstaltung“ sei, fragt ich – Diether Nuhr? Mario Barth? Der lustige Hundetrainer? „Nein, nein … eine Band „Fisherman’s Friends“, die sei sehr beliebt bei jung und alt und gibt es schon seit 25 Jahren.“ Aha – eine Cover-Band-Kapelle, die nach 25 Jahren immer noch nicht gemerkt hat, dass ihr Bandname Mist ist? Und die greifen mir Publikum ab?

Zum Glück war es nicht so, überraschenderweise wurde es doch gut besucht und es musste noch nachbestuhlt werden. Und es wurde auch nett, nur: Nachdem ich ja früher schon mal in Landau festgestellt hatte, dass das Lied „In meiner Unterhose“ im Gegensatz zum Rest der Republik in Landau keinen Anklang findet, habe ich diesmal festgestellt, dass auch die „Travelpussy“ für Pfälzer nichts ist.

Zumindest hat mir das eine mutige Zuschauerin nach der Show gesagt, dass ihr das den ganzen Abend verdorben hätte. Der Rest wäre gut gewesen, aber die Nummer müsse ich streichen. Hätten auch alle ihre 17 Freundinnen gesagt. Ah, die Geburtstagsparty. Okay, Nummer ist gestrichen.

Jetzt habe ich natürlich ganz vergessen, vom Handyladegerät zu erzählen. Das kommt dann hier…

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Ich hab noch einen Koffer in Karlsruhe…

Ich bin ein Idiot. Ein Vollidiot sogar. Übers Wochenende habe ich mein Hab und Gut in ganz Deutschland verteilt. Aber von vorne.

Am Freitag hatte ich einen Auftritt in Gießen, habe also in Köln meine Sachen zusammengepackt, meine Klamotten in eine Reisetasche, die Unterlagen, Laptop, etc. in meinen kleinen Rucksack. Und los.

Der Auftritt in Gießen mit meinem Soloprogramm ließ viel erwarten, denn in jedem Monatsmagazin und überall in der regionalen Presse war eine Veranstaltungsankündigung gepostet. Und außer meinem Programm war an dem Abend in Bezug auf Kleinkunst nichts los in Gießen. Daher war ich auch ganz froh, es war ausverkauft. Na ja gut, Im Rang war noch was frei. Also gut, komplett frei. Dafür war Parkett voll. Okay, mit Rang meine ich die hinteren Reihen, aber dafür waren die vorderen reihen besetzt. Okay, kurz und gut, es waren insgesamt nur 15 Zuschauer da. Aber die hatten ihren Spaß. Hoffentlich.

Seltsamerweise war nämlich nach meiner letzten Nummer der Applaus sehr verhalten, also bin ich von der Bühne gegangen. Die Zuschauer allerdings sind nicht aufgestanden und nach Hause gegangen, sondern blieben sitzen. Die weigerten sich zu gehen. Sie bestanden auf einer Zugabe.

Also bin ich auf die Bühne und hab gefragt: „Das verstehe ich nicht, ihr habt nicht geklatscht, aber wollt eine Zugabe? Meint ihr, ihr habt ein Recht auf eine Zugabe, weil ihr ja bezahlt habt? Aber wenn es Euch nicht gefallen hat, warum wollt ihr dann mehr?“ – Das Publikum sagte, dass es ihnen sehr wohl gefallen hätte und sie unbedingt eine Zugabe wollen und die würden sie jetzt ja auch kriegen, warum unnötig Energie investieren und die Hände aneinande hauen? So seien sie eben in Gießen.

Okay, also spielte ich meine Zugabe. Viele Lacher, doch danach wieder: verhaltener Applaus. Na gut, das war’s dann, dachte ich. Doch wieder weigerte sich das Publikum zu gehen. So langsam kam ich mir vor, wie bei der versteckten Kamera, aber ich musste tatsächlich noch eine zweite Zugabe spielen. „Draussen ist kalt, wir wollen nicht weg.“ sagten die Leute.

Na denn, also verbrachte ich die Nacht danach im Hotel, bzw. in etwas, was die Gießener für ein Hotel halten und machte mich am nächsten Tag auf nach Landau in der Pfalz. Umstieg in Karlsruhe.
Der IC hatte in Karlsruhe Endstation und ich musste zum Regionalexpress nach Landau. Also nahm ich meinen Rucksack mit und wanderte zum Gleis.

Am Gleis merkte ich dann, dass ich meinen Rucksack mitgenommen hatte, bzw. dass ich meine Reisetasche nicht mitgenommen hatte und die noch im IC war. „Endstation Karlsruhe“ dachte ich, vielleicht ist der Zug noch am Gleis und rannte los.

Ich rannte wie Ben Johnson, kam schnaufend am Gleis an und sah noch, wie der Zug wegfuhr. Mist. Gegenüber am Gleis sah ich eine Zugbegleiterin, die gerade in den anderen Zug stieg. Ich sagte „Entschuldigung…“ und sie wendete sich von mir ab und stieg ein. Also sagte ich noch mal „äh, Entschuldigung?“ und sie fuhr herum und keifte mich an: „Ja, stellen sie ihre Frage!“ und schaute mich an.

Dann hab ich gesagt „Ach, lecken Sie mich am Arsch“ und bin weggerannt. Weil ich dachte, die hilft mir eh nicht. Die hätte, wenn ich ihr gesagt hätte, dass meine Tasche im ZUg ist, der da gerade wegfährt nur „Pech!“ gesagt, oder „gehen sie zum Infopunkt“, also bin ich schnell zum Infopunkt gerannt, um zu schauen, ob noch was zu retten ist. Immerhin war Karlsruhe ja Endstation.

Und ob das was gefruchtet hat, erfahrt ihr in Teil 2 der Story…

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„The Secret“ – Rhonda Byrne – kein Sachbuch, sondern Fiktion

Frage zur Spiegel-Bestellerliste

Hab gerade mal an den Spiegel geschrieben:

Sehr geehrte Damen und Herren vom Spiegel,

können sie mir erklären, warum das Buch „The Secret“ von Rhonda Byrne auf ihrer Bestsellerliste unter der Rubrik „Sachbuch“ geführt wird und nicht unter „Fiktion“? Nach welchen Qualifikationen wird eine Einteilung gemacht?

mit freundlichen Grüßen,

Manuel Wolff

Bis die antworten (wenn sie überhaupt antworten) – habt ihr vielleicht eine Idee?

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