Guten morgen. Entschuldigt die Verspätung, hier ist er der ui.-Vlog 119. Lange versprochen, die wahre „Ralph Siegel postet bei mir auf Facebook“ – Story. Unglaubliches Ding, es geht um seinen Eurovision Song Contest Beitrag für San Marino, Valentina Monetta mit „The social network song – uh uh oh oh oh“ – viel Vergnügen:
[random]
Hier noch die wichtigen Links:
– mein Ursprungsposting, das Ralph Siegel zu seiner Reaktion veranlasste. Hier klicken.
– Hier meine erste Mutmaßung, es könne „Online uh oh oh“ werden. Hier klicken.
– mein erster Artikel zu seiner Reaktion – hier klicken.
Das da ist ein hervorragender Comedian. Er ist außerdem der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Barrack Obama. Hier sein Auftritt beim alljährlichen White House Correspondent’s Dinner:
Der hat’s drauf. Timing. Alles. Jetzt stelle man sich mal vor Angela Merkel solle eine lustige Rede halten. Oder ein Comedian solle in die Politik (Al Franken wurde ein sehr guter Senator). Na denn, nicht aufgeben, Deutschland!
Ein Boykott ist nicht, wenn einzelne Zuschauer (z.b. Merkel und gauck) nicht ins Stadion Fußball gucken gehen, sondern wenn die Mannschaft nicht kommt.
Da wäre das Geschrei aber groß. Wen interessieren schon Menschenrechte, wenn der Fußball in Gefahr ist?
Wenn Merkel nicht hingeht, halte ich dasnicht für einen Boykott. Generell sollten Politiker auf Sportereignisse nur aus eigener Tasche gehen. Was macht das denn für einen Unterschied, ob Merkel da ist oder nicht?
Ein Boykott wäre, wenn die Mannschaft nicht hingeht. Aber alle reden jetzt nur von Boykott, weil es in ist. Als die Olympiade in China war, sind auch alle fleissig hingegangen und niemand hat was gesagt.
Und Boykotte bringen tatsächlich nichts, vor allen Dingen kein Umdenken. Ein Umdenken in der Welt erreicht man nur, durch „leading through example“.
Hingehen, gut sein, dann findet ein umdenken vielleicht statt. Vielleicht auch nicht. Nicht hingehen, dann findet ein Umdenken ganz sicher nicht statt.
Abgesehen davon, sag mal einem Fußballfan, dass seine Mannschaft nicht zur EM fährt.
Alle mögen Pandabären, dabei… – aber hört selbst. Das improvisierte Lied zum Freitag, wie immer sind Text und Musik im Moment der AUfnahme komplett improvisiert. Viel Vergnügen:
Und wer es lieber nur hören möchte und nicht sehen:
[audio:https://uiuiuiuiuiuiui.de/wp-content/uploads/2012/05/Ich-will-keine-Pandabaeren-mehr-sehen.mp3|titles=Ich will keine Pandabaeren mehr sehen]
Die Vögelein singen, sie singen ein Lied.
Sie tun auf den Bäumen rumspringen,
ich bin froh, dass es Vögel gibt!
Die Grillen, die zirpen. Sie zierpen so schön,
ich freu mich immer wieder
Grillen zirpen zu hören!
Es gibt so viele Tiere auf der Welt,
die sind alle wunderschön!
Doch ein Tier das nervt mich gewaltig,
ich will keine Pandabären mehr sehn!
Warum, muss ich jetzt nicht erklär’n!
DIe Mäuse die wuseln so schön umher,
viele Leute haben Angst davor,
doch ich freu mich über Mäuse sehr!
DIe Löwen können schön brüllen,
und sie sind überhaupt nicht gefährlich,
wenn man sich nur weit genug weg aufhält.
Viele mögen die Beisser und den Rachen von Löwen nicht,
aber es ist etwas, was mir gefällt!
Es gibt viele, viele Tiere auf der Welt,
von denen mir jedes einzelne gefällt.
Außer eines, das muss wirklich nicht sein:
Pandabären, die sind richtig gemein!
Warum werde ich jetzt nicht sagen,
denn ich ärgere mich gerade sehr,
denn ich weiß denn Refrain nicht mehr!
Es gibt viele Tiere, die sind wunderbar,
Krokodil, Orang-Utan, Tiger, Qualle und Gorilla,
hab ich schon Gorilla gesagt? Ich glaube ja,
aber es gibt ja auch noch Gnu, Lama und Zebra
alles besser als Panda,
denn der Pandabär ist das blödste Tier,
der Pandabär, der muss weg, nicht her!
Ihr gebt viel Geld aus, um sie in Transportkisten in deutsche Zoos zu fliegen,
dabei könnte man sie doch einfach erschießen,
und dann würden sie niemand nerven und halt einfach irgendwo rum liegen,
das wäre viel besser, ich erkläre zwar jetzt nicht warum,
aber glaubt mir, ich hab‘ Recht, Pandabären sind ziemlich dumm!
Der Blog ui. ist 10 Jahre alt geworden. Grund genug die Lieblingsbeiträge der Leser aus 10 Jahren ui. noch einmal hervorzukramen. Hier einer von Katrins Lieblinlingsbeigträgen: „Die Welt lächelt mich an. Oder lacht mich aus.“ – Wenn ihr selbst Lieblingsbeiträge hier habt, die ihr nochmal sehen wollt, schreibt einen Kommentar oder eine mail@uiuiuiuiuiuiui.de
Kürzlich war ich mal beim Arzt. Die Sprechstunden-Gehilfinnen waren verdammt freundlich, der Arzt auch, die ganze Zeit haben mich alle angelächelt. Es hat mich etwas verwundert, war das nur, weil ich Privatpatient bin? Direkt danach ging ich zum Friseur, auch dieser grinste mich die ganze Zeit an und war richtig jovial. Nur weil er schwul war und ich ein Mann? Das kann doch nicht sein … Nach dem Friseur ging ich dann in die Apotheke, um Salbei-Bonbons zu kaufen und wieder – alle Apothekerinnen lächelten mir zu und der Apotheker nickte mir lächelnd zu. Was war denn los? Ist die Welt plötzlich freundlicher geworden?
Als ich wieder zu Hause war und einen kurzen Blick in den Spiegel warf, wurde mir klar, was geschehen ist. Ich hatte davor einen Kaba getrunken und einen Kaba-Mund, der meine Mundwinkel clownesk künstlich nach oben zog. Die Leute grinsten mich nicht an, die grinsten einfach nur zurück!
Für alle, die es interessiert, hier mein Auftritt bei Ingmaries Comedy-Night in Krefeld im Februar. Die meisten Nummer müsstet ihr schon kennen, aber egal, auf geht’s, trörö, lustig:
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