Kategorie: alles andere (Page 163 of 247)

Die schlimme Werbung, die!

Kollegin Ute vom „missfitzbiz„-Blog hat hier mal ihr persönliches Resume für das Jahr 2008 gezogen, welche Werbung ihr gefallen hat, welche sie schrecklich fand. Und in einer Blogparade fordert sie die restlichen Blogger auf, Gleiches zu tun. Da ich mit wenigen Ausnahmen alle Werbung schlecht finde, beschränke ich mich – wie in meiner Kolumne „Die dümmsten Sprüche der Werbung“ auf die Werbesprüche, die mir 2008 besonders auf den Strich gegangen sind.

An oberster Stelle stehen ganz frisch EMI mit „Gute Musik ist besser“ (als was? als EMI natürlich) und „Mediamarkt? Ich bin doch nicht blöd!“

Aber ich habe mich 2008 auch aufgeregt über

– „Würstchen aus eigener Herstellung
– „McDonald’s – das etwas andere Restaurant
– „Erdnuss-Flips mit 32% Erdnüssen

und vor allen Dingen

Yes, I’m.“ von Magnum

Brief an meinen Briefträger

Ich war sauer und habe meinem Briefträger einen Brief an den Briefkasten geklebt:

Lieber Briefträger,

bei mir landen immer wieder Briefe, adressiert an

C. Wolf
W******* Str. 55

im Briefkasten.

Ich bin aber nicht C. Wolf, ich bin M. Wolff. Ein vollkommen anderer Vorname und noch nicht mal derselbe Nachname!

Und vor allen Dingen ist dies hier nicht die

W******* Str. 55!!!

Es kann doch nicht so schwer sein, richtig adressierte Briefe in den richtigen Briefkasten zu schmeißen, vor allen Dingen, wenn ich schon mehrfach darauf hingewiesen habe. Ich frage mich wie viel Post verloren gegangen ist, weil sie bestimmt auch Briefe an mich bei C. Wolf eingeworfen haben, und dieser sich mindestens genauso aufgeregt hat.

Gruß,

Manuel Wolff

PS.: Wenn sie noch Fragen haben, können sie bei mir klingeln

PPS.: In diesem Haus und nicht bei C. Wolf!

Gegen Fremdenhass: Gegen „pro Köln“ am 13.12. in Köln – macht mit!

So liebe Leser, zur Weihnachtszeit ist es ja auch immer mal angebracht, etwas Gutes zu tun. Ich hab meine Beschäftigung für den nächsten Samstag schon gefunden. Anstatt mich durch die übervolle Stadt zu quälen, Weihnachtsshopping, Weihnachtsmarkt (siehe hier) und lebende Objekte böse anschauen (siehe hier) ist diesmal nicht – ich gehe demonstrieren! Und hoffe, alle Leser aus der Nähe Kölns kommen mit!

Am 13.12. hält die rechte Gruppierung „pro Köln“ ein Mahnwache gegen die „Türkisierung“ gegenüber der Moschee

Und genau das soll verhindert werden. Warum? Weil „pro Köln“ scheiße ist. Oder genauer gesagt:

Hinter dem scheinbar harmlosen Begriff „pro Köln“ verstecken sich Personen aus neonazistischen Parteien und Gruppierungen wie etwa der NPD, den „Republikanern“ und der „Deutschen Liga für Volk und Heimat“. Die Organisation betreibt unter dem Deckmantel der „Bürgerbewegung“ regional und überregional rassistische Politik. Angriffsziele ihrer extrem rechten Inhalte sind vor allem Migranten, und andere gesellschaftlich bereits ausgegrenzte Gruppen. 2004 schaffte „pro Köln“ es, in den Stadtrat einzuziehen.

(Bündnis gegen pro Köln)

Und was wollen sie mit ihrer Mahnwache?

Nun, genau erfährt man das nicht mal auf der Webseite von „pro Köln“. Aber es soll eine Demo sein, gegen den Moschee-Bau. Und nun werden da am 13.12. gegenüber der Moschee Nazis, Rechte und xenophobe „besorgte Bürger“ stehen, die lieber mit Altnazis als mit Ausländern reden, weil ihr Moralverständnis komplett verschoben ist und versuchen, einzuschüchtern und sich als die Meinung des Volkes darzustellen.

Jetzt kommen wir ins Spiel. Wir können zeigen, dass dem nicht so ist und dass das braune Pack da nichts verloren hat – vollkommen unabhängig davon, ob man für oder gegen den Bau einer Moschee ist. Es gilt auf jeden Fall „Stoppt den Hass!“, denn

Bei dem Protest gegen „pro Köln“ geht es nicht darum, sich für oder gegen den Bau von Moscheen zu positionieren. Es geht darum, Stellung gegen RassistInnen zu beziehen. Mit ihrer „Islamkritik“ macht pro Köln aus sozialen Problemen einen Kampf der Kulturen und Religionen. Konstruierte Gruppen wie „die Moslems“ oder „die Ausländer“ werden verantwortlich gemacht für so unterschiedliche Probleme wie Jugendkriminalität, Frauenunterdrückung oder Terrorismus. Anstatt die tatsächlichen sozialen Ursachen der Probleme -zum Beispiel fehlende Berufsperspektive und Bildungsungerechtigkeit als eine der Ursachen für Jugendkriminalität – zu benennen, suchen pro Köln die Wurzel allen Übels in der „Kultur“ oder „Mentalität“ der „Fremden“. Gegen diese Feindbilder stellt „pro Köln“ die ebenfalls konstruierte „deutsche Kultur“, die sie als „Hochkultur“ sieht und mit ihrem Kampf gegen den Bau von Moscheen zu retten gedenkt. Eine Antwort auf die tatsächlichen sozialen Probleme geben sie nicht. Stattdessen geht die selbst ernannte „Bürgerbewegung“ dabei mit rechtspopulistischen, stark vereinfachten Parolen und immer wieder mit einer Hetze gegen Minderheiten auf Wählerfang.

(Bündnis gegen pro Köln)

Wer auftauchen will, kann hier hinkommen: Innere Kanalstraße/Venloer Straße, Köln-Ehrenfeld, ich werde da sein. „Der Anti-Islam-Kongress“ der Nasen wurde ja schon mit Unterstützung des Bürgermeisters verhindert, wäre ja gelacht, wenn wir das nicht auch hin bekommen würden.

PS: Jetzt muss ich nur noch die Uhrzeit herausfinden, Eine Quelle sagt mir 9.30 Uhr, eine andere 10.00 Uhr und die dritte 11.00 Uhr. Die Information liefere ich nach.

Ein Trampolin ohne Trampolin

Für alle, die bei meinem Online-Adventskalender heute das Trampolin in der Cirque Du Soleil – Nummer verpasst haben: Ich bitte um Entschuldigung. Es war nicht da. Anstatt einen 8-minütigen faszinierenden, großartigen Auftritt zu posten, ist mir da irgendwie- ich weiß nicht wie – eine langweilige Teufelsradnummer hinein geraten.

Der Fehler wurde korrigiert, bitte schaut noch einmal hier.

Wieso hat Michael Hirte schon das Album fertig?


Ich möchte kurz noch mal auf meinen Artikel verweisen, bei dem ich berichte, dass ich nicht so recht der Telefonabstimmung beim Supertalent glauben kann (hier klicken). Jetzt kommt auch noch heraus, dass das Album vom Sieger bereits am Freitag, den 5. Dezember erhältlich ist und das Plattencover schon veröffentlicht wurde, bereits heute morgen um 8 habe ich es gesehen, also ca. 30 Stunden, nachdem der Sieger fest stand!

Was wäre denn der Plan gewesen, wenn ein Akrobat gewonnen hätte? Es gäbe wahrscheinlich keinen. Wieso sollten die auch einen Akrobaten gewinnen lassen?

UPDATE 17:12 Uhr:

Eben erfahre ich, dass das Michael Hirte -Album schon mindestens seit dem 20.11.2008 (!!!) auf amazon.de bestellbar ist, also bereits 10 Tage vor dem Finale.

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