Als ich zum Kino geschlendert bin, habe ich eine Joggerin überholt.
Als ich zum Kino geschlendert bin, habe ich eine Joggerin überholt.
Nach dem Auftritt machte ich mich auf den Heimweg. Am Bahnhof Krefeld erwarb ich ein Regional-Express (früher: Bummelzug) – Ticket für die Bahn um 23:35 nach Köln. Als ich dann, kurz vor der eigentlichen Abfahrt, am Gleis ankam, kam eine Durchsage, dass der Zug heute ausfalle, und dass man stattdessen die an einem anderen Gleis stehende Regionalbahn nach Düsseldorf nehmen solle, und von da aus käme man dann schon irgendwie nach Köln.
Den Schaffner von der Regionalbahn nach Düsseldorf habe ich dann gefragt, warum denn der andere Zug heute nicht fahre und er meinte „Das kann ich Ihnen nicht sagen, dass ist nicht von Belang.“ In diesem Moment fuhr der Regionalexpress nach Köln auf dem anderen Gleis ein. Der Schaffner versicherte mir aber, dass er nicht weiterfahren würde. Ich fragte ihn abermals, warum denn der Zug nicht weiterfahre, er sei doch pünktlich und man habe ja gerade eben gesehen, dass er fahren könne, aber er meinte, das habe die Leitstelle so entschieden und dann frage er nicht nach und mich würde das nichts angehen.
Ein weiterer erzürnter Fahrgast fragte dann nach, wie er denn dann in Düsseldorf weiterfahren solle. Der Schaffner sagte ihm, dass er entweder um 0:30 die S-Bahn nehmen könne, oder um 0:40 ein Regionalbahn, man würde dann 1 Uhr soundso in Köln ankommen. Der erzürnte Fahrgast meinte dann, dass das dann ja eine Verspätung von über einer Stunde sei, da könne man doch wenigstens erwarten, dass die Bahn das Geld der Fahrkarte zurückerstattet, wenn sie nach Lust und Laune einfach Züge aussetze. Der Schaffner korrigierte allerdings: „Nein, dem ist nicht so. Bei Regionalzügen haben wir keine Pflicht, Karten zurückzuerstatten.“ Übersetzt: Wir geben dem Kunden nur das, wozu wir gesetzlich verpflichtet sind, mehr nicht und auf gar keinen Fall, sonst könnte er uns ja noch für nett und sympathisch halten. Der Schaffner wies darauf hin, dass dies auf eine gesetzliche Verordnung aus dem Jahre 1938 zurückging. „Aus der Zeit des Nationalsozialismus!“ wie der erzürnte Fahrgast zynisch bemerkte, „Richtig!“, wie der Schaffner freudig verkündete, als könne die Bahn darauf stolz sein. „Na das müsste man ja mal dem Kölner Express melden, das fände die Bahn bestimmt nicht so toll, wenn der so was veröffentlicht“, hoffte der erzürnte Fahrgast, fast schon sehend, dass der kleine miese Schaffner doch wieder als Gewinner hervorging. Und er hatte Recht, der Schaffner meinte: „Da stand das schon drin, daher weiß ich es ja.“
HIER GEHT ES ZUM DRITTEN TEIL!
Ich habe gerade mal nachgeschaut. Insgesamt lag ich mit nur 17% meiner Tipps für das Eurovision Song Contest Finale richtig: Türkei, Rumänien, Russland und Mazedonien. Hm, das wäre mit würfeln auch nicht schlechter ausgegangen.
Ich bin jetzt stellvertretender Vorsitzender im Wahlvorstand für die Europawahl. Mir hat allerdings vorher niemand gesagt, dass man für die 35 Euro, die man dafür kriegt, an einer Schulung teilnehmen muss, und am Wahltag von 7 Uhr 30 morgens, bis zum Ende des Auszählens der Stimmen anwesend sein muss.
Irgendwas habe ich vergessen, aber ich weiss nicht mehr was. Denn wenn ich wüsste, was, dann hätte ich es ja nicht vergessen.
Ich habe meine thailändische Fischerhose mit meiner anderen Wäsche gewaschen und nun ist die andere Wäsche grün gefärbt. Was allerdings verwunderlich ist, da ich die thailändische Fischerhose schon mindestens 20mal gewaschen habe. Will die mich ärgern?
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