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Das schockierende Video: Pole am kanadischen Flughafen zu Tode getasert

 

Die Meldung bei spOn hatte ich schon fast überlesen, schließlich hört man immer mehr von verheerenden Folgen bei Tasereinsätzen und von brutaler Polizeigewalt – allerdings in Amerika. Da werden die Taser gerne und übertrieben und meist völlig unnötig eingesetzt. in Kanada hätte man gedacht, dass die Polizisten dort besonnener vorgehene, über Kanada hört man ja nur Gutes. Doch gerade eben habe ich das ungekürzte Video des ganzen Einsatzes bei Youtube entdeckt. Der arme Mann war also 10 Stunden auf dem Flughafen herumgeiirt, vollkommen verwirrt, kam nicht zurecht, bekam keine Hilfe und dann das hier:

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Video dauert 10 Minuten, zuerst versuchen die Fluggäste den Mann zu beruhigen, kommen aber nicht wirklich weiter, obwohl sie schon erkannt haben, dass der Typ wahrscheinlich russisch sprechen kann. Von den Polizisten konnte das keiner, aber die Sprache des Tasers ist ja international.


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Die flatulierende Vegetarierin im Flugzeug

 

Am Freitag bin ich von meinem letzten Schiffseinsatz nach Köln zurückgeflogen, ausgerechnet von Heraklion aus, dem Flughafen der Hölle, wie ich letztes Mal schon berichtete.

Diesmal war es auch nicht anders. Mehrfaches stundenlanges Anstehen unterbrochen von übersteuerten Lautsprecherdurchsagen hysterischer griechischer Flughafenangestelltinnen.

Und als ich mich bei der Gepäckabgabe anstellte und endlich dran kam, musste ich mein Gepäck öffnen, da die Behörden etwas metallisches im X-Ray sahen, das sie nicht identifizieren konnten. Auch als ich mit ihnen in einen Nebenraum ging und mein Teil auspackte, konnten sie nichts damit anfangen.

So sah es aus:


xrayding

Wer weiß, was das ist und es in die Kommentare schreibt, bekommt ein Dankeschön.

Über den restlichen ellenlangen Prozess des Eincheckens möchte ich gar nicht weiter berichten, da empfehle ich den alten Beitrag, jedoch habe ich mich, als ich endlich in der Abflughalle war, mich in ein Buch vertieft, das tierisch interessant war. Carl Hiaasen ist ein Wahnsinns-Autor.

Ich wunderte mich immer über die Menschen, die aufgerufen werden „Mr. Golf, this is the last call for flight AB6122. Please proceed to the gate immediately! The plane is ready for take-off! I repeat, Mr. Golf, you idiot, Mr. Golf, come to the gate now, the plane will go to Munich without you!“

Munich? Ach Du meine Güte, ich fliege doch über München! Ist es schon so spät? Kurz mal auf die Uhr geschaut und festgestellt – die meinten mich. Mr. Golf, Wolff, Strolch, egal. Jetzt war ich auch einmal einer dieser Deppen. Das liegt also an guten Büchern.

Im ersten Flug schlief ich dann sofort ein – endlich hatte ich mal einen Sitzplatz am Fenster und direkt daneben – in der 3er-Reihe einen Platz frei. Die Freude wurde allerdings schnell getrübt, denn ich wachte auf, als sich die dickste Frau der Welt auf den Platz am Gang setzte und ich Platzangst bekam, obwohl eigentlich zwischen uns noch ein Sitz frei war.

Als die Getränke verteilt wurden, fragte die verdammte Stewardess jeden einzelnen Gast, was sie trinken wollten, nur unsere Reihe ließ sie aus. Die dicke Frau beschwerte sich: „Entschuldigung, ich hätte auch gerne was zu trinken!“. Die Stewardess kam zurück, fragte nach dem Getränkewunsch und ging wieder – ließ mich also ein zweites Mal aus! Somit wurde jeder Gast wahrgenommen, bis auf einen – ich. Toll fürs Selbstbewusstsein. Obwohl, wahrscheinlich hat mich die Stewardess hinter dem Berg Frau gar nicht gesehen.

Ich schlief also wieder ein und träumte, wie die Frau sich eine Alternative zur Anschnallpflicht überlegen musste, denn die Länge des Gurtes reichte bei weitem nicht. Sie konnte auch nicht die Armlehne herunterklappen, denn sie war zu breit, um sich zwischen die Lehnen zu setzen. Also setzte sie sich auf die Lehne. Eine Arschbacke auf dem linken Stuhl, eine auf dem rechten. Die Lehne war allerdings hochgeklappt, sie steckte also eine der Körperöffnungen da unten auf die hochstehende Lehne und hatte einen sehr anregenden Flug. Ich hatte einen Albtraum.

Im zweiten Flug, der von München nach Köln, sollte eigentlich alles besser werden: Kürzerer Flug, mehr Beinfreiheit, auch ein Sitzplatz neben mir frei, alles wunderbar. Bis auf die flatulente Vegetarierin vor mir. Aber was soll man da machen?

P.S.: Zur weiteren Flughafen-Lektüre empfehle ich meine Artikel „Für ein Stehverbot auf Rollbändern„, „Flughafen Köln – mit Englisch zur Weltspitze„, „Was ist schlimmer als 2 Scheren? Eine Schere!“ und „Luftschlange stehen

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Für ein Steh-Verbot auf Rollbändern

 

Die Wege auf Flughäfen, um vom Check-In zum Gate und zu einem anderen Gate oder Terminal zu kommen, sind ja oft recht lang. Die meisten Flughäfen haben irgendwann diese großartige Idee der Rolltreppen, die nicht bergauf gehen, hinzugefügt, die Rollbänder, damit man schneller von Punkt A nach Punkt B kommt.

Ich möchte mich wiederholen: Die Rollbänder sind dazu da, damit man schneller von Punkt A nach Punkt B kommt.

Jetzt noch einmal für alle, die sich schon einmal auf so ein Ding gestellt haben und stehen geblieben sind: Ihr Hackfressen! Die Rollbänder sind dazu da, damit man schneller von Punkt A nach Punkt B kommt.

Meist ist es nämlich so: Man kommt an und muss sich entscheiden: „Nehme ich das Rollband oder gehe ich zu Fuß nebenher?“. Weil man schon zu spät ist und es eilig hat, entscheidet man sich für das Rollband. Denn obwohl das Rollband ungefähr die Geschwindigkeit eines gemütlichen Schlenderns hat, ist man ja trotzdem schneller, denn die eigene Geschwindigkeit kommt ja hinzu. Theoretisch zumindest.

Das Ganze funktioniert auch recht gut, bis man in der Mitte angekommen ist. Da steht dann ein Klumpen fetter, lauter Touristen, nebeneinander, hintereinander, aufeinander, die Wagen und sich so quergestellt, dass kein Weg dran vorbeiführt.

Und es gibt kein zurück. Und auch lautes Rufen: „Achtung! Platz da! Weg da!“ oder „Links gehen, rechts stehen, ihr Säcke!“ (das mache ich tatsächlich) bringt allerhöchstens ein gemächliches langsames Baucheinziehen, damit man sich da vorbeidrücken kann.


Ich hasse es, ich hasse es. Die Leute mit guten Gründen nicht auf den Bändern zu gehen, dürfen meinetwegen stehen bleiben, aber nicht nebeneinander, alle anderen fordere ich hiermit unverzüglich auf, das dumm herumstehen auf den Rollbändern tunlichst zu unterlassen!

Es gibt keinen Grund stehen zu bleiben, der Weg dauert einfach länger. Und es ist auch nicht so, dass Stehen weniger anstrengend ist, als Gehen. Nein, auf die Dauer ist Stehen bedeutend anstrengender als Gehen. Deswegen macht man auch Entspannungs-Spaziergänge und nicht Entspannungs-Stillstehen.

So, um meine Meinung zu manifestieren und Unterstützer zu finden, habe ich bei studiVZ/meinVZ und bei Facebook folgende Gruppe gegründet: „Für ein Steh-Verbot auf Rollbändern!“ und fordere alle, die jemals auf einem Flughafen waren, auf, dieser Gruppe beizutreten!

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Flughafen Köln – mit Englisch zur Weltspitze

 

Köln ist ein Dorf. Aber am Flughafen gibt es immerhin ein Subway (ein Starbucks ist bestimmt auch geplant) und so kann man ja schon mal ein wenig protzen; mit Werbesprüchen, die eigentlich Tankstellen vor der Autobahn bringen:

flughafensubway


Abgesehen von Inhalt der Werbung – was ist denn daran schlimm, wenn das das letzte Subway ist, bevor ich Köln verlasse? In der Stadt in die ich fliege, gibt es garantiert an jeder Straßenecke eins! – sehe ich auf Anhieb 4 Fehler im Plakat. Ihr auch? Bin gespannt, ob ihr in den Kommentaren drauf kommt, oder sogar noch mehr findet.