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Amerika: weiß vs. schwarz, aber!

 

amerika schwarz gegen weiss

Das Video regt mich sehr auf. Es soll zeigen, wie in Amerika Weiße und Schwarze von der Polizei unterschiedlich behandelt werden. Und es stimmt, werden sie leider. In dem Video handelt es sich aber um weiße und schwarze Idioten, die von der Polizei unterschiedlich behandelt werden. Sie sind nämlich so genannte „open carry“ Anhänger, die so ungefähr das dümmste machen, was es gibt, nämlich mit einer mächtigen Waffe, einer AR-15, durch die Gegend laufen und sich dabei zu filmen, in der Hoffnung, von der Polizei angehalten zu werden, um diese dann auf die bescheuerte Gesetzgebung des Bundesstaates aufmerksam zu machen, dass sie nämlich solche Waffen offen herumtragen dürfen und der Polizei nicht mal ihren Ausweis zeigen müssen.

Nicht, um dafür einzutreten, dass diese blöde Gesetzgebung, die auf dem 2nd amendement zur Verfassung fusst, dem right to bear arms, welches 1791 geschaffen wurde. Ähm. Nein, sondern, um auf dem Recht zu bestehen, weil die Vollidioten das Gesetz für richtig halten. Und es natürlich viele Youtube Klicks bringt. Die armen Polizisten.

Erst mal das Video:

auffbteilen

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Und mit dem Video, wollen die jetzt auf Ungleichbehandlung, ja Rassismus in der amerikanischen Polizei hinweisen. Ja, stimmt, ABER: Die Beschwerde ist, dass sie den schwarzen Idioten schlecht behandeln, meine Beschwerde ist, dass sie den weißen Idioten zu gut behandeln! Der soll sich doch bitteschön auch auf den Boden werfen müssen und verhaften lassen, Himmel Arsch und Zwirn, wie blöd kann man sein? Was meint ihr?

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Warum bekommen Schwarze bei der deutschen Synchronisation immer bescheuerte Stimmen?

Ich habe gestern Abend „Psyche“ gesehen. Das ist die, zwar manchmal ganz lustige, aber keinesfalls an „Monk“ heran reichende Ersatzserie, die jetzt auf Monks Sendeplatz bei RTL läuft. Es geht um einen weißen total verrückten überdrehten schrägen Privat-Ermittler, der vorgaukelt hellseherische Fähigkeiten zu haben und seinen schwarzen smarten Kumpel und Helfer und ihre gemeinsamen Fälle.

Jetzt ratet mal, wer von den Beiden in der Synchronisation die total schräge verrückte überdrehte Stimme bekommt? Richtig, der Schwarze.

Es fing alles bei Eddie Murphy an. Die echte Stimme von Eddie Murphy ist zwar schon eigen, schnell wiedererkennbar und recht cool, aber in Deutschland wird er immer von dem gleichen Sprecher synchronisiert in der unverkennbaren hohen, fast kreischenden Art eines dummen, tollpatschigen Idioten.

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Na gut, einmal ist keinmal, nur dumm, dass es Murphys Humor keinen Gefallen tut und seine ernsthafteren Filme echt blöde klingen lässt- Seine Klamaukfilme übrigens auch. Eine lustige Stimme allein macht noch keinen Witz (nicht wahr, Maddin?).

Ich will ja jetzt nicht Rassismus unterstellen, aber – okay, ich möchte Rassismus unterstellen. Wie bescheuert ist das denn eigentlich? Wer fällt denn bei den Synchronisationsstudios die Entscheidung, dass Schwarze nur Stimmen wie Karton-Charaktere haben dürfen? Der Einzige, der mir einfällt, der auch so eine dämliche Synchronstimme hat und nicht schwarz ist, ist Spongebob Schwammkopf.

Der Punkt ist: Es hörte ja nicht auf, bei Eddie Murphy. In den „Police Academy“-Filmen, der Schwarze, der die ganzen Geräusche mit seinem Mund machen kann, kann nicht einmal normal anständig reden. Alter, der Mund ist sein Werkzeug, gebt ihm eine normale Stimme. Wenigstens wurde „Bill Cosby“ normal synchronisiert, wobei sein Sohn hingegen wieder so eine Dumm Dumm-Stimme ab bekam. Will Smith erst Recht. Im „Men In Black“ setzte sich nur fort, was im „Prinz von Bel Air“ begann. Da kam man ganz schön in eine Dilemma, als er plötzlich anfing, ernsthafte Filme zu machen.

Diese Stereotypierung sollte aufhören, was soll dieses „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?“ Die Frage ist nur, ob das bewusste oder unbewusste Ressentiments sind, jedenfalls macht es mir Angst.

(Achtung Ironie:) Und gebt diesem Typen, der in der Jury vom „Supertalent“ sitzt und früher in der Jury von „Germany’s Next Top-Model“ saß, auch endlich eine weniger nervige Synchronstimme. Den kann man sich nämlich wirklich nicht anhören.