X-Factor – Skandal: Dank Autotune muss man nicht mal mehr singen können

X-Factor Autotune

X-Factor ist ja die neue Casting-Show in Deutschland, die wie ein DSDS-Klon aussieht und eigentlich auch ist, denn Simon Cowell hat sie ja nach dem Vorbild aufgebaut, nachdem er bei “Idol” ausgestiegen ist. Was jetzt herauskommt, ist ein unglaublicher Skandal: Zumindest in der britischen Show wurden die Stimmen der Sänger – mit autotune – bereinigt, so dass der Zuschauer nicht merkt, wie schief die Kandidaten singen und damit man sich mehr auf die human touch-Stories konzentrieren kann und die Jungs und Mädels aufgrund ihrer schrägen Lebensgeschichten, persönlichen Schicksalschläge oder aufgrund ihrer Art und ihres Aussehens gewinnen oder verlieren. Das ist Schummelei. Qualität ist ab jetzt Nebensache, so kann man auch eine zweite Susan Doyle finden, die für die Probe gebraucht wird.

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Aber im Ernst, wem hier nichts auffällt, der hat doch was an den Ohren, oder?

Was auch nervt, ist, dass sie den Text von dem Klassiker ja absolut überhaupt nicht hinbekommt und absolut überhaupt keine Bühnenpräsenz beseitzt. Wenn man aber einfach weiter nach demselben Prinzip überraschte jubelnde Publikumsgesichter reinschneidet und Claqeure, die zum richtigen Zeitpunkt aufstehen, dann kann man alles machen und den Zuschauer für dumm verkaufen.

Der Ursprung der Mülltrennung

Im Berliner Einkaufszentrum Alexa sehen die Mülleimer so aus:

muell2.jpg

Sqürl erinnerte das ja eher an Trivial Pursuit, mich jedoch an das alte Spiel zum Hirn trainieren, Simon:

simon_game.jpg

Und wer mir jetzt noch sagen kann, in welches von den 4 Müllfächern man das Spiel schmeisst, um es korrekt zu entsorgen, der darf sich was wünschen.