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Regeln für ein friedliches Miteinander bei Facebook

 

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1. Benutze nie mehrere Ausrufezeichen oder Fragezeichen hintereinander, denn ein Ausrufezeichen ist schon ein Ausrufzeichen

2. Schreibe nicht in Großbuchstaben, es gibt keinen Grund hier zu schreien

3. Klicke nicht bei eigenen Kommentaren auf „gefällt mir“, abgesehen davon, dass mir noch niemand einen logischen Grund dafür nennen konnte – obwohl ich schon viele eindringlich gefragt habe – heißt es nicht umsonst, dass Eigenlob stinkt.

4. Halte Dich von Spam und Viren fern, das ist wirklich nicht schwer. Schalte Deinen Verstand ein, bevor Du auf etwas draufklickst. Wenn Du auf Kettenbriefe oder Spamlinks reintest, sich fällst und zu ihrer Verbreitung beiträgst, weil Du nicht nur draufklickst, sondern nochmal draufklickst und der Anwendung gestattet durch Dein Profil weiterzuverbreiten und in Deinem Namen andere anzuschreiben, dann aber es nicht schnell schaffst die Anwendung wieder aus Deinem Profil zu entfernen, dann solltest Du Facebook zum Schutz von anderen freiwillig verlassen.

5. Markiere keine Leute in Fotos, in denen sie nicht drin sind, nur weil Du es witzig findest und kannst

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6. Veranstaltungseinladungen sind Veranstaltungseinladungen und keine Statements oder Aufrufe. Falls doch, nimm nicht dran teil und lade niemanden ein. Und übrigens „Sommer“ ist keine Veranstaltung.

7. Das schöne am Internet im Gegensatz zu einem Gespäch oder einer Debatte ist, dass es überhaupt keinen Anlass gibt, hitzig zu werden, denn man hat alle Zeit der Welt, den eigenen Kommentar nochmal durchzulesen und ihn zu perfektionieren, bevor man ihn abschickt. Und selbst einige Zeit nachdem man ihn abgeschickt hat, hat man noch Zeit, an ihm Veränderungen vorzunehmen. Nutze das.

8. Deine Facebook-Freunde heißen so, weil man sie wie Freunde behandeln soll. Würdest Du die Adressdaten Deiner Freunde Werbekunden kostenlos übermitteln? Dann sor dafür, dass das nicht passiert. Und sorge dafür, dass Quatsch-Anwendungen und Spiele wie Farmville und was weiß ich nicht, weil Du zu faul bist, die Einstellungen richtig zu checken oder weil Du zu geil auf das unsinnige Spiel bist, ihren Forderungen nicht zuzustimmen, nicht auf die Pinnwände posten und hermnerven

9. Dein Tageshoroskop, Dein Glücksnuß und welcher Drink Du bist interessiert wirklich keine Sau. Behalt es für Dich.

– Wenn ihr noch Punkte zum Hinzufügen habt, immer her damit!

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Was gibt es schöneres als eine Tupperparty zum Muttertag?

 

In der Facebook-Gruppe Köln postete gestern eine Frau ein Angebot (sagen wir Spam), Tupperware Partys zu buchen:

„Was gibt es schöneres als an Mutter tag zusammen zu sitzen und eine Tupperparty zu machen und in einer runde mit Mutti zu lachen zu quatschen uns Spaß zu haben also buchen !! ich freu mich“

Nun ja, weil sie gefragt hat, hab ich ihr auch geantwortet. Was gibt es schöneres als eine Tupperparty? Na, keine Tupperparty!

Anscheinend war es aber wirklich so, dass sie sich nichts schöneres vorstellen konnte undwirklich überzeugt von ihrer Idee war, oder sie war etwas schwer von Begriff, denn sie schrieb nur drunter:

„?“

Also erklärte ich nochmal, mit ein wenig Ironie:

„Das sollte auf humorvolle Weise zu bedenken geben, dass es vielleicht nicht viele Sachen gibt, die besser sind als eine Tupperparty, aber schon ein paar Sachen gibt, die besser sind. Z.B. Keine Tupperparty.“

Keine Reaktion.

Also fragte ich auf Facebook Freunde, was es denn bessseres als eine Tupperparty geben könne. Hier die besten Vorschläge:

– 2 Tupperpartys (Sarah)
– Staubsaugen (Martin)
– Staubsaugen am Strand (Andreas)
– Barbra Streisand (Andre)
– eine Wurzelbehandlung (Frank)
– Hämorrhoiden (Susi)
– ein Autobahnklo putzen (Ellen)
– ein DVD-Abend mit “Die schönsten Bahnstecken Deutschlands” (Carmen)

Weitere Vorschläge? Postet sie in die Kommentare!


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Hallo! Interessieren Sie sich noch für die Arbeit?

Na so was, da ist doch tatsächlich eine Spam-Nachricht durch meinen E-Mail-Filter hindurch gekommen, bei der ich nicht erkennen kann, ob es Massen-Spam ist, oder spezifisch mir zugeschickter. Der Text ist jedenfalls unverschämt:

„Hallo! Interessieren Sie sich noch fur die Arbeit?

Guten Tag, entsschuldigen Sie bitte die Storung. Ich habe gesehen,
dass Sie Arbeit suchen.“

Wo will der das denn gesehen haben? Ich kann mich vor Arbeit kaum retten und suche eigentlich nach einer Möglichkeit weniger Arbeit zu haben. Bei mehr Geld allerdings.

„Haben Sie diese bereits gefunden?“

Die Frage ist nicht beantwortbar, da sie von falschen Voraussetzungen ausgeht.

„Wenn Sie noch keine Arbiet gefunden haben, so kann ich Ihnen eine Stelle
anbieten.“

Oh, na das ist doch gut. Nehmen sie jeden? Nee, dann will ich die Stelle nicht. Ich will was besonderes sein. Obwohl, wenn die jeden nehmen, kann ich mich ja auf Arbeit auch benehmen wie ich will. Ich nehme die Stelle, was muss ich tun?

„Bitte schicken Sie mir Ihre Kontaktadresse E.mail, Telefon und ich werde Ihnen einen Vorschlag fur eine Arbeit senden.“

Ähm… Eine E-Mail mit der Aufforderung meine E-Mail zu senden? Sowas macht sonst nur mein Vater

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Wählen sie die „2“ für einen großen Penis



Ich habe mal wieder Spam bekommen, die durch meinen Spamfilter gerutscht ist. „Hallo Wolff“ begrüßt mich die E-Mail, also nicht wild in die Gegend gesendeter Viagra-Spam, sondern bewusste Belästigung. Die Mail wollte mir 6 Ausgaben eines Magazins mit Koch- und Backrezepten und Mode- und Stylingtipps anbieten, doch ich wollte nur wissen, warum ich nicht von so einem Scheiß verschont bleibe.

Nun ja, am Ende der Mail stand ein Disclaimer: „Sie erhalten diese Email nach Ihrer Teilnahme an unserem Gewinnspiel auf xxxxxxxx.de. Versender dieser E-Mail ist die Firma xxxxxxxxx, Geschäftsführer: Adolf Pimmel (Name von ui. geändert), Tel: 0xxx-xxx xx xx xxx ,…“ Natürlich habe ich an keinem Gewinnspiel teilgenommen, keiner Werbesendung zugestimmt und auch meine E-Mail-Adresse nicht in dem gesetzlich vorgeschriebenen Double-Opt-In-Verfahren bestätigt.

(Wenn man sich Online irgendwo anmeldet, muss erst eine Bestätigungsmail versendet werden, damit nicht irgendjemand die E-Mail-Adresse einträgt, um den Besitzer der E-Mail-Adresse zu nerven.)

Ganz unten stand dann noch ein Link, mit „Hier können Sie sich austragen“. Abgesehen davon, dass der Link nicht funktionierte, wird sowieso geraten, dies nie zu tun, denn dann wissen die Versender solcher E-Mails, dass sie bis zum Ende durchgelesen wurde und die eigene E-Mail-Adresse landet erst Recht auf irgendwelchen Empfänger-Listen, die die Spammer benutzen.

Aber zum Glück stand in der Mail eine stinknormale Telefonnummer, die rief ich an – ich habe ja eine Flatrate – und hatte prompt den Geschäftsführer (wahrscheinlich ein 1-Mann-Betrieb) Adolf Pimmel am Apparat.

Ich sprach:

„Guten Tag. Wählen Sie bitte die „1“, wenn Sie etwas gegen Spam unternehmen wollen; wählen Sie die „2“ für einen großen Penis.“

Ich wartete. In einer idealen Welt, hätte Adolf jetzt eine Taste gewählt, aber er hörte nur zu. Also tat ich so, als ob:

„Sie haben die „2“ gewählt, Sie haben einen kleinen Penis, Sie Eunuch.“


Da legte er auf. Aber da ich durch Spam belästigt werde, darf ich ja wohl auch Spammer belästigen und rief noch einmal an. Ich erzählte ihm, dass ich eine Mail von ihm erhalten hatte und sagte ihm erst einmal, dass es nicht „Hallo Wolff“ heißt, sondern erst mal „Hallo, Herr Wolff“ und ihm gesagt, er solle mich unverzüglich aus seinem Verteiler löschen. Ich hörte aber nicht auf zu reden und als er etwas sagen wollte, schnauzte ich ihn an: „Moment, ich bin noch nicht fertig mit Reden!“ Da sagte er: „Ja, ich auch noch nicht. Freundlichkeit ist durchaus auch angebracht.“

Ah ja? Freundlichkeit? Ich bekomme unerwünscht Mails, muss mühselig anrufen und was von kleinen Schwänzen erzählen und der will, dass ich freundlich bin? Na freundlich kann der haben! „Sie sollen aufhören mir Spam zu schicken!“ fahre ich ihn an. „Sie haben keinen Spam bekommen.“ sagt er ruhig zu mir. „Natürlich hab ich Spam bekommen!“ – „Nein, ich habe ihre Postanschrift, ich habe ihr Geburtsdatum, ich habe ihren gesamten Datensatz“, sagt er. Soll das eine Drohung sein, Schäuble? Dann erzählt er mir, ich hätte den kompletten Datensatz auf einer dritten Webseite eingetragen und zugestimmt, weitere Werbe-E-Mails zu erhalten.

„Nein, hab‘ ich nicht!“ – Ich kann aber auch toll schimpfen. Mir ist ja klar, wie ich auf so eine Liste komme. Da man dank des schrecklichen Telemediengesetzes als Webseitenbetreiber seine Postanschrift und E-Mail-Adresse auf der Seite im Impressum veröffentlichen muss, kann natürlich jeder Spinner, der mich ärgern will, dies irgendwo eintragen. Den Geburtstag kann man sich ja ausdenken, der muss nicht stimmen, genauso wenig wie das Geschlecht. Die Postanschrift muss eigentlich auch nicht stimmen, aber egal.

Ich weise ihn allerdings auf die Double-Opt-In-Pflicht hin. Er schlägt mir daraufhin vor, dass ich ihm meine E-Mail-Adresse schicke, er würde mich dann austragen. Und damit ich keine Angst haben müsse, würde er mir seine private E-Mail-Adresse geben, wo ich es hin schicken solle. Ja klar.

Ich hätte mir die Adresse geben lassen sollen und dann andere Spammer auf die Adresse ansetzen, aber so einfach mache ich es ihm nicht, sondern nenne ihm meine E-Mail-Adresse, er soll mich sofort austragen. Er könne sie sich jetzt aber nicht notieren, er wäre gerade am Auto fahren. „So, so, sie telefonieren also während sie Auto fahren?“, frage ich ihn. Da kommt er ins stottern. „Wenn es so wäre ginge es Sie nichts an“, sagt er, und später „Es gibt auch mobile Freisprecheinrichtungen“. Ja, gibt es, aber das fiel im erst später ein. Hat er wohl Angst. Ich sagte dann noch: „Also klar jetzt, ich bekomme keine Mails mehr von Ihnen?“ und er „Ja, und ich bekomme nicht mehr solche Anrufe von Ihnen“, das würde auch Konsequenzen haben und das sei beleidigend – Ja von wegen! Was will der denn? Verschickt Millionen Mails und will telefonisch nicht belästigt werden? Schließlich willigt er ein die Adresse zu löschen. Ich frage ihn, ob er sie denn noch weiß und er sagt: „Mail Juhu 7mal“. Na ja, knapp daneben ist auch vorbei.


Fazit: Ich kann nur jedem der solche Mails bekommt raten, bei den Nummern anzurufen. Und zwar oft. Kostete ja dank Flatrate nichts. Dann überlegt der sich vielleicht nochmal sein dreckiges Geschäft.

Nein, ich werde jetzt nicht so gemein sein, die Telefonnummer zu posten, oder seine Webseite, das kann ja jeder nachlesen, der selbst Spam bekommt. Auf seiner Webseite ist übrigens der Name seiner Firma falsch geschrieben und unten steht ein Zusatz:

„Uns fehlt leider die nötige Zeit zur Gestaltung einer weitaus Repräsentativeren Webseite.
Bis Ende 2007 sollten wir es jedoch geschafft haben.“

Das sagt doch wohl Alles.

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Was man gegen Spam tun kann

 

Spam ist nervig und es scheint, als ob alle Lösungsversuche nichts fruchten. Ob man Spam-Filter einbaut, im E-Mail-Programm oder auf dem Server, stets rutschen einige Spam-Mails durch und einige normale Mails werden evtl. gelöscht.

Warum gibt es überhaupt Spam? Welcher Idiot lässt sich tatsächlich von einer Spam-Nachricht verleiten, Geld auszugeben? Ja, tatsächlich, diese Deppen gibt es. Es gibt ja auch Spinner, die auf Butterfahrten hereinfallen und Kamelhaardecken zum Preis einer Eigentumswohnung kaufen, Vollbratzen, die tatsächlich glauben, dass sie, wenn sie einen Brief mit „Gratuliere, Sie haben bereits im Lotto gewonnen!“ bekommen, nur noch spielen müssten, um die Millionen ab zu stauben.

Menschen, die Kettenbriefe weiterleiten, denn man weiß ja nie, „es könnte ja etwas dran sein“. Leute, die im Messenger davor warnen irgendjemand als Kontakt zu addieren, weil irgendjemand gesagt hat, dass man die Nachricht an alle Kontakte schicken solle.

Deswegen sind Computerviren ja auch so verbreitet, weil es trotz aller Aufklärung doch immer noch irgendwo jemand gibt, der die ganze Zeit blind durch die Welt gelaufen ist und nicht viel eigene Hirnleistung mitbringt und dann tatsächlich auf die .exe-Datei klickt, weil es heißt „click here to get a bigger penis„.

Spam gibt es nur, weil diese Werbeart funktioniert. Und trotz immer raffinierter werdender Anti-Spam-Programme wird es immer Spam geben, so lange die Menschheit dumm bleibt. Man kann also nur versuchen, weiter aufzuklären, Freunden, die mal auf Spam reagiert haben, den Kopf zu waschen und immer wieder erklären, erklären, erklären wie das Internet funktioniert.

Und wenn Kopf waschen nicht reicht, dann muss härter durchgegriffen werden. Kopf ab!