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Die E-Mail-Adressen der Bahn

ice deutsche bahn

Die Bahn nutzt ja jede Gelegenheit sich bei ihren Kunden unbeliebt zu machen. Vor allem online können die Wünsche oft nicht zufrieden gestellt werden, z.B. wenn man eine Fahrkarte nach Belgien oder nach London braucht, dann kann einen die Bahn schon manchmal terrorisieren.

Also möchte man sich vielleicht beschweren. Aber wie?

Einfach anrufen? Gar nicht so einfach, die im Netz angegebenen Nummern sind allesamt gebührenpflichtig und führen nur dazu, dass die Bahn auch noch daran verdient, wenn Du Dich beschweren willst.

Post? Ja, dauert.

Wie sieht es mit E-Mail aus? Ganz kompliziert. Auf der Bahn-Webseite stehen nämlich keine E-Mail-Adressen, sondern man muss sich kompliziert zu Kontaktformularen klicken und man weiß dann immer noch nicht, ob man an die richtige Stelle gelangt.

Wenn man dann aber irgendwann dann doch eine Antwort bekommt, die nicht nur darauf hinweist, dass man auch eine gebührenpflichtige Nummer anrufen kann, dann hat man auch eine E-Mail-Adresse.

So war das auch bei mir und wann immer ich ein Problem mit der Bahn habe, schreibe ich an ebendiese E-Mail-Adresse. Geht schneller, erspart mir das suchen und ist kostenlos. Und die E-Mail-Adressen sind noch nicht einmal geheim, daher als Service an alle, die nicht suchen wollen – die E-Mail-Adressen der Bahn:

kundendialog@bahn.de
bahncard@bahn.de
bahncard-service@bahn.de

Was der Unterschied zwischen der 2. und 3. ist, habe ich in all den Jahren auch nicht herausfinden können, aber anscheinend sitzen andere Sachbearbeiter dahinter, was dazu führte, dass ich zwei mal oder kein mal die Antwort bekam und die einen nicht wussten, was die anderen im Schilde führten, trotz „ihr Zeichen / unser Zeichen“.

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Wo ist Gott, wenn man ihn mal braucht?

Gastartikel von Harry Kayne

Ein absolut lesenswerter Artikel von Harry Wayne aus seinem sehr empfehlenswerten Blog „Wörterkraftwerk„. Abdruck mit Genehmigung.

Ei, da hat unser liebste geistig verwirrte Eva Herman ein wirklich hübsches Thema angeschnitten. Die Toten auf der Loveparade seien eine Strafe Gottes, meinte sie sinngemäß und sinnentleert auf der Webseite ihres Verlags.

Nur scheint das zurzeit das einzige Lebenszeichen unseres Allmächtigen zu sein, das er von sich gibt. Alles andere, was auf unserer miesen Erde passiert, scheint er irgendwie ganz prima zu finden.

Wie ist es sonst zu erklären, dass Gott den Kinderfickern aus der katholischen Kirche nicht per Gottesdekret die Eier verschrumpeln lässt. Verdient hätten sie es ja. Wer seinen Lümmel in Kinder steckt, macht sich selbst zum Lümmel. Aber nein, die Kirche will das intern regeln. Weg mit dem lästigen Staatsanwalt. Für Gottesdiener gelten irdische Gesetze nicht. Und Gott schaut zu und grinst.

Okay, den Investmentbankern hat Gott immerhin ein kleines nettes bisschen per Finanzkrise in den verschnöselten Arsch getreten. Aber leider nur ganz kurz. Und nun? Sie zocken weiter, als wäre nichts gewesen. Sie freuen sich über die Dürre in Deutschland und kaufen Weizen, um ihn teurer weiterverkaufen zu können. Und sie zahlen sich wieder fette Boni. Nichts passiert. Geht es noch unchristlicher? Könnte Gott bitte die Herren beim iPhone-Telefonieren, mit dem Porsche Rasen oder einfach nur beim Scheißen mal komplett abräumen? Wäre wirklich nett.

Mensch Gott, alte Pestbeule. Du siehst tatenlos zu, wie Westerwelle Außenminister wird, Idioten mit Turban unschuldige Menschen zersprengen, Menschen den Golf von Mexiko verseuchen, Typen wie Klaus Zumwinkel sich den Arsch vergolden und dem normalen Steuerzahler freudig ins Gesicht lachen, nur weil sie so blöd sind, Steuern zu zahlen. Du lässt das alles einfach zu.

Früher hieß es noch, Gottes Mühlen mahlen langsam. Heute stehen sie still. Blöder Arsch.

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Die Deutschmarkt – Money for Nothing


Ich habe eine Webseite entdeckt, da scheint jemand tatsächlich eine eigene Währung zu verkaufen – mit der man allerdings nichts kaufen kann. Die Kreativität bei der Namenfindung der Webseite lässt auf eine große Karriere bei Friseurläden-Betitelungen schließen, aber was hinter der ganzen Sache steckt – ist das überhaupt legal?

Die Seite heißt, „die Deutschmarkt

Sollen damit vielleicht ein paar rüstige Rentner, die die D-Mark wieder haben wollen gefoppt werden?

Soweit ich die Infos auf der Seite richtig verstehe – und ich verstehe da wirklich nicht viel, das meiste klingt nach esoterischem Geschwafel, die Deutschmarkt sei die erste „emotionale“ Währung der Welt – ist es so, dass jeder Deutschmarkt-Schein 1 Euro kostet. 1 Euro für ein Stück Papier, mit dem man nichts kaufen kann.

Ich bin mir sicher, da werden sich genügend Leute finden, die das tatsächlich tun. Das Geld muss man übrigens in einem Briefumschlag an die Adresse schicken, Scheck oder Überweisung ist nicht.

Was ist so eine Deutschmarkt denn nun wert? Dafür muss man einfach auf „Umrechnung“ klicken. „zwei Deutsch-Markt entsprechen einem Euro.“ So so, – als kann ich in den Kiosk gehen und mit 2 bis 3 Deutsch-Markt eine Flasche Cola kaufen? Nein? Darf das denn dann so da stehen?

Für die, die in der Schule es nicht mal gelernt haben durch zwei zu teilen, steht auch noch ein Währungsumrechnungs-Feld zur Verfügung. Wie viel Deutsch-Markt sind 500 Euro? Das finde ich niemals im Kopf raus! Eintragen: oho, 1000!

Jetzt aber mal halb-lang. Habe ich nicht auf der Seite gelesen, dass 1 Deutschmarkt-Schein, 1 Euro kostet? Und jetzt steht auf der Seite, dass er nur 50 Cent wert ist? Und ich vermute, dass man ihn gar nicht zum Einkaufen verwenden kann, weil es sonst Falschgeld wäre? Ein Grund bitte, warum man seine Euro nicht behält, anstatt sie diesem Typen zu schicken?

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Warum ich bei o2 kündigen will


Vor knapp zwei Jahren verlängerte ich meinen Mobilfunkvertrag und bekam ein brandneuesndy, das Sony Ericsson P990i. Meine Fresse, das Teil konnte angeblich alles! Fotos, WLAN, etc., es hatte einen Haufen Tasten und man könne damit sogar telefonieren! Allerdings hat es mich schwer enttäuscht, da es praktisch unbedienbar war und es genau ein Handy gab, mit dem man jedwelche Synchronisierung oder überhaupt USB-Anschließbarkeit mit meinem MacBook vergessen konnte: nämlich dieses. So wollte ich nun den Vertrag erneut verlängern, um an ein neues Handy zu kommen. Allerdings spielte ich auch mit dem Gedanken den Provider zu wechseln, da ich ja schon einmal o2 als Gegner hatte.

Es war Januar, als ich auf die Webseite schaute, ob ich meinen Vertrag verlängern könne. Leider nicht, mir wurde mitgeteilt, es ginge erst Ende April. Also schaute ich Anfang Mai nocheinmal, und es wäre möglich gewesen. Viele Handys standen zur Auswahl und ich konnte mich nicht entscheiden. Weil mir das ewige Herumschauen und Vergleichen zu viel Stress war, wollte ich dann allerdings doch verlängern und bei o2 bleiben. Nur: mein erneuter Schiffseinsatz stand an und die Post mit dem neuen Handy würde dann eintrudeln während ich an Bord war.

Also schaute ich Ende Juni noch einmal. Es gäbe 3 Optionen der Vertragsverlängerung, stand da:

Möglichkeit 2: Vertragsverlängerung und keine Grundgebühr für ne lange Zeit, altes Handy behalten
Möglichkeit 3: Vertragsverlängerung und Gesprächsguthaben, altes Handy behalten

Ja Moment, Möglichkeit 1? Die stand nicht mehr da, es ging erst bei zwei los. Ich wollte aber doch endlich ein neues Handy! Also rief ich beim Kundenservice an, die Frau schaute auch nach und sagte „Tatsächlich, ich sehe auch nur 2 Möglichkeiten, hm, na ja, ich weiß nicht.“ Als ich sie dann fragte, was ich machen solle, versuche sie nochmal irgendwas nachzuschauen und sagte dann, ich hätte ja einen Soundso-Vertra, der hätte keine Mindestlaufzeit und sei monatlich kündbar und es gäbe kein Handy. Das war aber Quatsch, denn ich hatte meinen Tarif noch nie geändert, seit vielen vielen Jahren und auf dem Monitor stand schwarz auf weiß, dass mein Vertrag bis September laufen würde. Da sie nicht weiter wusste, wollte sie mich zur Vertragsabteilung durchstellen. Und so landete ich in der Warteschleife. Eine halbe Stunde lang. Bis ich aufgab.

Alle paar Tage rief ich wieder den Kundenservice an, bat zur Vertragsabteilung durchgestellt zu werden und landete dann in der Warteschleie, bis ich aufgab.

Gestern startete ich einen letzten Versuch:

„Manuel Wolff hier. Bitte stellen sie mich zur Vertragsabteilung durch.“
„Geht es um ein Vertragsverlängerung?“
„Ja.“
„Kleinen Moment, ich stelle Sie durch.“

Und schon wieder war ich in der Warteschleife. Nach einer halben Stunde gab ich wieder auf.

Ich wollte mich aber nicht geschlagen geben, sondern rief direkt noch mal beim Kundenservice an und sagte, dass ich zu lange in der Warteschleife hängen würde und die mich doch bitte zurückrufen sollen, meine Nummer hätten sie ja, denn sonst überlege ich den Anbieter zu wechseln, das ginge schneller. Aber ich wurde informiert, dass ein Rückruf leider nicht möglich sei, aber die Wartezeit der Kollegen in der Vertragsabteilung momentan nur 4 Minuten betrage, das sei vertretbar.

Also gut, schon wieder war ich in der Warteschleife. Nach 15 Minuten gab ich auf.

Und rief wieder im Kundenservice an:
„Hallo, ich rufe jetzt zum dritten Mal heute an. Ich hatte eigentlich seit 4 Wochen vor meinen Vertrag zu verlängern, aber lande immer nur in der Warteschleife der Vertragsabteilung, nun schon stundenlang. Mir ist meine Zeit dafür echt zu schade, ich rufe auch nur an, weil die Vertragsverlängerung im Internet anscheinend nicht richtig funktioniert. Versuchen Sie jetzt nicht, mich zur Vertragsabteilung durchzustellen, ich bin echt sauer und Warteschleifen kann man leider nicht anbrüllen und anschimpfen. Sie haben meine Telefonnummer, ich bin bei Ihnen Kunde, sie können denen ja sagen, dass sie mich zurückrufen können, dann haben sie evtl. einen Kunden, der noch zwei Jahre länger seine Gebühren zahlt, so schlimm kann das für sie ja nicht sein, ich habe wirklich keine Lust mehr zu warten und werde es auch nicht tun, ich bin sauer, verdammt sauer.“
„Herr Wolff, das tut mir leid, ich kann ihren Ärger verstehen.“
„aha“
„Aber wir haben in der Warteschleife gerade nur viereinhalb Minuten Wartezeit, ich glaube, das können sie verkraften.“
„Wehe! Das tun sie nicht! Ich werde nicht warten, dann kündige ich eher! Sie können mich zurückrufen, mir schreiben oder was weiß ich, aber ich werde nicht noch länger warten, um Ihnen Geld in den Arsch zu schieben!“
„Okay, kleinen Moment, ich verbinde Sie direkt mit den Kollegen der Kündigungsabteilung.“
„Der Kündigungs… hallo?“

Und schon wieder war ich in der Warteschleife. Aber da auch in der Kündigungsabteilung nach 15 Minuten niemand an den Apparat ging, gab ich wieder auf.

Nun suche ich also einen anderen Anbieter, eigentlich käme T-Mobile in Frage, wegen dem I-Phone aber deren Preise sind im Vergleich zu o2-richtig happig, sowohl was die monatliche Grundgebühr als auch die Gesprächsgebühren angeht.

NACHTRAG: Mittlerweile habe ich o2 erreicht und erfahre, dass sie ihre Tarife umgestellt haben und es nun keine Handys mehr gibt. Dafür wäre die Grundgebühr € 0,- und ich könnte mir ein Handy für eine monatliche Gebühr dazubestellen. Da überlege ich mir in dem Chaos doch tatsächlich Prepaid zu nehmen und mir einfach so ein Handy zu kaufen, wobei – geht das auch im Ausland?

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An Innocent Man – Meine erste Blogparade


Im Internet kursiert ein nettes Spielchen zur Zeit, ich glaube man nennt es ein Meme (oder?), indem man anhand der auf dem Rechner vorhandenen mp3s eventuell was über die Person erfährt, oder zumindest lustige Antworten erhält. Ich habe es mal vom Englischen ins Deutsche übersetzt und leicht modifiziert.

Zuerst die Regeln und meine Antworten, dann die Teilnahmebedingungen, um an der Blogparade teilzunehmen, für alle ohne eigene Webseite, ihr könnt, wenn ihr wollt, einfach in den Kommentaren mitmachen.

– Stelle Dein iTunes, WinAmp, Media Player, mp3-Player, o.ä. auf „shuffle“, bzw. „zufällige Reihenfolge“
– Für jede Frage, drücke einen Liedtitel weiter.
– Schreibe den Songnamen als Deine Antwort (Änderung: Wenn es überhaupt nicht passt, drücke einen Titel weiter)

1. Wie geht es Dir?
Bugged Out

2. Wie würdest Du Dich selbst beschreiben?
Fergalicious

3. Wie muss eine Frau (ein Mann) für Dich sein?
Maniac

4. Bist Du okay?
I’m Beginning to see the light

5. Was ist der Sinn Deines Lebens?
Butter for yo‘ Popcorn

6. Was ist Dein Motto?
Beer

7. Was denken Deine Freunde über Dich?
Take A Chance On Me

8. Was denken Deine Eltern über Dich?
Better the devil you know

9. An was denkst Du oft?
Super Heroes

10. Was denkst Du über Deinen ersten Kuss?
High School Confidential

11. Was denkst Du über Deinen besten Freund?
The Winner takes it all

12. Was ist deine Lebensgeschichte?
Blau und Blau

13. Was willst Du werden, wenn Du groß bist?
Perfect Machine

14. Was denkst Du, wenn Du Leute siehst, die Du magst?
Hallo Hallo

15. Zu was wirst Du bei Deiner Hochzeit tanzen?
Snoop Hotti Hot (Kennt ihr nicht? Der Hit im Saarland! Seht her!)

16. Was ist Dein Hobby?
Milch

17. Vor was hast Du am meisten Angst?
Le Papa Pingouin

18. Was ist Dein größtes Geheimnis?
De Vogels van Holland

19. Was willst du jetzt in diesem Augenblick?
Me and You

20. Was denkst Du über Deine Freunde?
Shameless

21. Welchen Titel wirst Du Deinem Artikel geben?
An Innocent Man

Tja, das ist ja schon interessant, was dabei herauskommt und wie viel tatsächlich einigermaßen stimmige Antworten es gibt. Wahrscheinlich werdet ihr viele der Songs nicht kennen, aber das passiert wohl bei 20,000 Titeln im iTunes-Mix eines Musikwissenschaftlers. Einige der Songs würden übrigens gut in die Kategorie „das schlechteste Lied der Welt“ passen (Oder auch das hier).

Nun zu den Regeln für die Teilnehmer der Blogparade:
1. Im eigenen Blog die Fragen beantworten. Der Titel des Postings muss die Antwort auf Frage 21 sein
2. Trackback/Pingback/Link setzen zu diesem Artikel und meiner Homepage www.uiuiuiuiuiuiui.de
3. Nur „Do Follow“-Links bitte. Wenn das Pingback nicht ankommt, informiert mich bitte in den Kommentaren.
4. Die Parade läuft bis zum 11. April. Danach werden die Antworten ausgewertet und die lustigsten Antworten zusammengestellt und alle Teilnehmer mit Link vorgestellt.
5. Bitte fordert in Eurem Beitrag weitere Blogger auf teilzunehmen, damit wir möglichst viele Antworten sammeln können.

Ich wünsche viel Spaß!

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